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News für den 06. September 2022
Tölzer stürzt bei Bauarbeiten von Gerüst
Unfall bei Renovierungsarbeiten in Bad Tölz. Ein 63-Jähriger hat gestern Arbeiten an der Außenfassade seines Hauses am Weingarten durchgeführt. Dabei brach er durch den Boden des Baugerüstes und fiel gut zwei Meter auf den nächsten darunterliegenden Gerüstboden. Er kam verletzt ins Krankenhaus. Ob ein Materialdefekt oder nur ein falscher Aufbau schuld am Unfall war, muss nun noch geklärt werden, heißt es.
Nach Zugunglück GAP: 137.000 Schwellen müssen bundesweit ausgetauscht werden
Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten hat die Deutsche Bahn ein umfangreiches Inspektionsprogramm von Betonschwellen im Schienennetz geplant. Seit Juni haben Expertinnen und Experten der DB wegen des Verdachts auf einen Herstellerfehler bundesweit Schwellen eines bestimmten Bautyps geprüft. Jetzt steht fest: Rund 137.000 und somit fast zwei Drittel der untersuchten Schwellen müssen ausgetauscht werden. Vereinzelt müssen dazu Strecken gesperrt werden, außerdem gibt es viele Langsamfahrstellen. Bis Ende des Jahres sollen so gut wie alle Strecken wieder regulär befahrbar sein, so die Bahn.
Betriebsunfall in Herrsching - Glasscheiben stürzen auf 62-Jährigen
In Herrsching am Ammersee ist gestern auf der Baustelle zur Tennishalle in der Jahnstraße ein Betriebsunfall passiert. Dabei wurde ein 62-jähriger Kraftfahrer verletzt. Er hatte von seinem LKW mit einem Gabelstapler Glasscheiben entladen. Dabei kippte ein Gestell in Richtung des Führerhauses. Der 62-Jährige versuchte noch die kippenden Scheiben abzufangen, hatte laut Polizei aber keine Chance. Er brach sich das linke Handgelenk, erlitt mehrere Schnittverletzungen und quetschte sich mehrere Finger.
Im südlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind in den vergangenen Wochen mehrere Schafe gerissen worden – jetzt steht fest, dass neben Hunden in zwei Fällen auch ein Wolf schuld daran war.Mitarbeiter des Landesamts für Umwelt haben Landrat Anton Speer und die Mitglieder der Kontaktgruppe Große Beutegreifer am Landratsamt darüber informiert. Betroffen seien die Risse im Grießenbachtal und im Friedergebiet, heißt es. Ein schriftlicher Bericht des LfU liegt aber noch nicht vor.
Nach einem schweren Unfall mit einem Traktorgespann bei Hohenpeißenberg mit 11 teils Schwerverletzten gibt es jetzt ein Update. Anders als bislang angenommen, war das Gespann noch rund 500 Meter weitergefahren und nicht wie zuerst gedacht an der Unfallstelle liegen geblieben. Zudem stehen die Personalien aller Unfallbeteiligten inzwischen fest. So sollen alle zwischen 18 und 25 Jahre alt sein und aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen kommen, wie der Dienststellenleiter der Polizei Schongau, Herbert Kieweg bestätigt. Eine Person soll sich zudem bei der Polizei Murnau gemeldet und eingeräumt haben der Fahrer gewesen zu sein. Dieser war nach dem Unfall geflüchtet. Bei dem Unglück am Samstag war ein Anhänger in einer scharfen Kurve umgestürzt und hatte mehrere darauf feiernde Personen unter sich begraben.
Bei Polling ist gestern eine 34-Jährige aus Eberfing mit ihrem Auto von der Straße abgekommen. Laut Polizei fuhr sie nach links, prallte dort gegen die Leitplanke und wurde dann nach rechts an die Leitplanke geschleudert. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Frau Alkohol getrunken hatte. Sie kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die 34-Jährige musste ihren Führerschein abgeben, sie erwartet jetzt ein Strafverfahren. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
GAP: 60-Jährige weicht E-Biker aus und prallt in Wohnmobil
Die Polizei Garmisch-Patenkirchen ist gestern zu einem Unfall an der Kreuzung Enzian- und Angerstraße gerufen worden. Eine 60-Jährige wollte in die Enzianstraße abbiegen, ein geparktes Wohnmobil erschwerte allerdings die Sicht. Zur gleichen Zeit war ein E-Bikefahrer mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Um ihn nicht zu erfassen, musste die 60-Jährige ausweichen und prallte gegen den linken Vorderreifen des Wohnmobils. Der Fahrradfahrer fuhr weiter und ist der Polizei bisher unbekannt. Die Beamten suchen deshalb nun nach Zeugen.
Am vergangenen Sonntag hat sich in Peißenberg ein Ehedrama ereignet. Laut ersten Erkenntnissen verletzte ein 37-jähriger Mann seine Frau schwer mit einem Messer. Wie die Polizei mitteilt, ging gegen 20:45 Uhr über einen Nachbarn der Notruf ein. Die 32-jährige Ehefrau wurde daraufhin von den alarmierten Einsatzkräften in Ihrer Wohnung aufgefunden und zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Der tatverdächtige Ehemann konnte noch vor Ort vorläufig festgenommen werden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei, griff der 37-Jährige seine Ehefrau mit einem Messer an. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.
Weilheimerinnen und Weilheimer ab 16 Jahren bekommen in den nächsten Tagen Post von der Stadt Weilheim. Mittels einer Bürgerbefragung soll nämlich herausgefunden werden, ob die Bürgerinnen und Bürger sich für oder gegen eine Umgehungsstraße für ihren Ort aussprechen. Weiterhin soll die mit der Befragung ein Meinungsbild zu den vom Staatlichen Bauamt Weilheim untersuchten Trassenvarianten ermittelt werden, so die Stadt. Es wird darum gebeten den ausgefüllten Fragebogen bis zum 12. Oktober zurückzusenden. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung sollen voraussichtlich noch im Oktober bekannt gegeben werden.
Zwischen Bernbeuren und Burggen hat sich heute Morgen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Demnach sind zwei Fahrzeuge frontal miteinander zusammengestoßen, so die Polizei gegenüber Radio Oberland. Es ist von einer leicht- und einer schwerstverletzten Person die Rede. Die Straße in dem Bereich ist derzeit noch gesperrt. Es ist ein Gutachter vor Ort.
Zwei zündelnde Kinder haben in Geretsried ein Feuer verursacht. Ein 12- und ein 9-Jähriger hatten am Wochenende Streichhölzer gefunden. Sie entzündeten daraufhin mehrere kleine Äste auf einem Picknicktisch in der Nähe eines Fitnessparcours an der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Zeugen konnten das kleine Feuer löschen, die beiden Jungs ergriffen die Flucht. Die beiden konnten von der Polizei aber schnell ermittelt werden.
In der Nähe von Hechendorf im Landkreis Starnberg ist am Freitag ein totes Rehkitz gefunden worden. Wie die Polizei jetzt erst mitgeteilt hat, konnte der Jagdpächter zweifelsfrei feststellen, dass das Kitz durch ein anderes Tier gerissen worden war. Aktuell wird davon ausgegangen, dass ein oder mehrere freilaufende Hunde dafür verantwortlich sind. Die Polizei Herrsching sucht nun nach Zeugen.
Brauchen die Gemeinden Denklingen und Fuchstal im Landkreis Landsberg am Lech eine Nachbarschaftshilfe? Die Frage soll heute Nachmittag geklärt werden. Ab 15 Uhr gibt es im Hofgartenhaus in Leeder eine Infoveranstaltung zur Gründung einer Nachbarschaftshilfe. Es werden unter anderem Erfahrungsberichte vorgestellt, im Anschluss ist eine Diskussionsrunde geplant. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen.
In Schlehdorf dürfen dieser Woche die ersten Kinder ihren neuen Waldkindergarten westlich des Karpfsees beziehen. Insgesamt 18 Kinder sollen dort in Zukunft die Möglichkeit bekommen, in wunderschöner Umgebung Natur und Gemeinschaft zu erleben. Betreut werden dort Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt. Mit dem sogenannten „WaWiki“ soll der gemeindliche Kindergarten und auch die Krippe entlastet werden.
In Mittenwald hat sich gestern ein tödlicher Bergunfall ereignet. Wie die Polizei mitteilt, waren eine 42-jährige Abensbergerin und ein 65-jähriger Abensberger auf dem Mittenwalder Höhenweg unterwegs. Kurz nach der südlichen Linderspitze rutschte der 65-Jährige aus und stürzte rund 200 Meter über steiles Gelände ab. Ein Notarzt, welcher mit dem Rettungshubschrauber zum Unfallort gebracht wurde, konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Leichnam wurde in Zusammenarbeit eines Polizeibergführers und der Bergwacht Mittenwald geborgen.
Trickbetrüger sind weiter auf dem Vormarsch im Oberland. Zwei Geretsriederinnen haben in den vergangenen Tagen Anzeige bei der Polizei erstattet, weil sie Opfer eines Trickbetrugs geworden waren. Wie die Polizei jetzt erst mitgeteilt hat, erhielt eine 92-Jährige vergangene Woche einen Anruf eines falschen Polizeibeamten. Er gab vor, der Enkel der Seniorin sei in einen schweren Unfall mit tödlichem Ausgang verwickelt worden. Nun würde eine Kaution fällig. Der Anrufer wollte daraufhin einen niedrigen sechsstelligen Betrag in Bar. Dazu kam ein vermeintlicher Bankmitarbeiter an die Tür der 92-Jährigen und übernahm das Geld. Auch eine 47-Jährige erstattete Anzeige bei den Beamten. Ein unbekannter Täter hatte bereits vor gut 2 Jahren über ein soziales Netzwerk Kontakt zu der Frau gesucht und sich als ein bekannter Serienschauspieler ausgegeben. Der Mann baute eine emotionale Beziehung zu der 47-Jährigen auf. Anschließend gab er immer wieder finanzielle Notlagen vor. Die Geretsriederin überwies über mehrere Jahre insgesamt einen sechsstelligen Geldbetrag.
Am Abend kommt die Gemeinde Krün zu einer Sitzung zusammen. Dabei geht es unter anderem um die Brandschutzmaßnahmen im Kurhaus. Hier sollen Brandschutzklappen erneuert werden. Sie sind in Lüftungsleitungen von Wänden und Decken verbaut und verhindern, dass Feuer und Rauch in die Räume gelangt.
Die Barrierefreiheit im Landkreis Starnberg wird immer weiter ausgebaut. Deshalb wird die Haltestelle der „Agentur für Arbeit“ in der Stadt Starnberg ab heute probeweise für drei Monate verlegt. Der neue Standort ist dann stadtauswärts auf Höhe des Ilse Kubaschewski Hauses und stadteinwärts an der Hanfelder Straße. Sollten die neuen Standorte erfolgreich genutzt werden, könnten die Haltestellen künftig auch noch überdacht werden, heißt es.