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News für den 13. September 2022
Neuer Biomarkt für Murnau
In Murnau werden die Planungen für einen neuen Biomarkt vorangetrieben. Der Bauausschuss beschäftigt sich in seiner Sitzung heute Abend unter anderem mit den Zufahrten zum Gelände. Zusätzlich zum Biomarkt sollen auch neue Wohnungen und eine Tiefgarage entstehen. Gegen die Pläne hatte es zuletzt auch Widerstand und eine Unterschriften-Aktion gegeben.
Landsberger zu vier Jahren Haft und Entziehungsanstalt verurteilt
Vier Jahre Haft und die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt. So lautet das Urteil für einen 21-jährigen Landsberger. Er soll seit 2021 im Raum Weilheim einen regen Handel mit Drogen betrieben haben. Dabei verkaufte er in mehreren Fällen unter anderem Amphetamin, Ecstasy, Kokain und Marihuana. Um seine Geschäfte abzusichern, bewahrte er zudem in direkter Nähe ein großes Küchenmesser, sowie ein Klappmesser auf.
Eigentlich hätte der Bauantrag eines Privatinvestors in der Bauausschusssitzung behandelt werden können, jedoch wurde das Thema nicht zuletzt wegen des hohen Interesses in den Gemeinderat gelegt: Im Bereich des Gewerbegebiets an der Peitinger Seestraße ist geplant, anstelle einer bestehenden Gewerbehalle insgesamt 18 Wohnmodule für je maximal acht Asylsuchende zu errichten. Der Investor hat mit dem Landratsamt und der Regierung von Oberbayern eine entsprechende vertragliche Vereinbarung geschlossen. Die Gemeinde wird dazu heute Abend Stellung beziehen.
Neuer Wohnraum an ehemaligem Bahngelände in Murnau
Es war eines der größten Verkehrsprojekte der Marktgemeinde Murnau. Die Beseitigung des Bahnübergangs an der Kohlgruber Straße. Mehr als zehn Jahre danach soll auf einem Teil des ehemaligen Bahnhofgeländes unter anderem bezahlbarer Wohnraum entstehen. Zusätzlich ist ein öffentliches Mobilitätszentrum geplant. Eine Entwurfsplanung wird heute Abend im Bauausschuss vorgestellt. Ein weiteres Wohnbauprojekt soll nördlich des Schererweges entstehen. Auch das ist heute Abend Thema im Ausschuss.
Aktuell beginnt darin zwar schon die neue Eissaison, jedoch nimmt die Generalsanierung der Eissporthalle Peiting jetzt trotzdem Fahrt auf. In der heutigen Gemeinderatssitzung wird die genaue Planung der Anlage, der Räumlichkeiten und technischen Anforderungen genau vorgestellt. „Im Laufe dieses Sommers wurde durch die entsprechenden Fachbüros eine detaillierte Grundlagenbetrachtung und Planung vorgenommen, die nun in den kommenden drei Sommern umgesetzt werden soll.“ So Bürgermeister Peter Ostenrieder.
GAP: Absolventinnen und Absolventen der Pflegeschulen bekommen Zeugnis
Einen Grund zum Feiern gibt es heute in Garmisch-Partenkirchen – Denn heute werden allen Absolventen der Pflegeschulen ihre Zeugnisse überreicht. Ab 14:30 Uhr beginnen die Feierlichkeiten im Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie. Mit vor Ort sind Bürgermeisterin Koch und Landrat Anton Speer.
Im Oberland werden Mietwohnungen immer teurer. Das zeigt eine Analyse von immowelt, in der Angebotsmieten von Wohnungen im 1. Halbjahr 2022 mit dem Vorjahreszeitraum verglichen wurden. Die mit Abstand höchsten Mieten in der Region müssen Wohnungssuchende im Landkreis Starnberg zahlen. Hier kostet der Quadratmeter einer Mietwohnung aktuell 14,80 Euro – ein Plus von 5 Prozent. Den stärksten prozentualen Anstieg verzeichnet aber der Landkreis Landsberg am Lech, wo der Mietpreis um 14 Prozent geklettert ist. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen dagegen sind die Angebotsmieten in den vergangenen 12 Monaten nahezu gleichgeblieben.
Es ist ein heikles Thema, mit dem sich der Seeshaupter Gemeinderat heute Abend befassen muss. Es geht um den Bau eines neuen Mobilfunkmastes. Der Betreiber Vodafone plant eine rund 50 Meter hohe Anlage im Seeseitener Wald. Ziel der Gemeinde könnte es sein, den besten Standort in einem Dialogverfahren zu finden. In Seeshaupt gibt es bereits drei bestehende Mobilfunk-Sendemasten.
Wielenbach: Unterschriften gegen B2-Ausbau werden an Verkehrsminister übergeben
Gegen den geplanten dreispurigen Ausbau der B2 bei Wielenbach gibt es weiter Protest. Eine Bürgerinitiative sammelte bereits Unterschriften gegen das rund 15 Millionen Euro teure Projekt. Heute Nachmittag wollen die Initiatoren die Petition an Verkehrsminister Bernreiter übergeben. Der Planfeststellungsbeschluss für den B2 Ausbau liegt allerdings schon vor. Die Erfolgsaussichten, das Projekt noch zu Fall zu bringen, schätzen Experten eher als gering ein.
Landsberg: Diebe klauen Auto-Scheinwerfer - 60.000 Euro Schaden
Unbekannte Einbrecher haben auf ihrer Diebestour in einem Autohaus in Landsberg einen Schaden von über 60.000 Euro verursacht. Wie die Polizei mitteilt, entwendeten die Diebe die Scheinwerfer an drei abgestellten Neuwagen. Dabei wurden die Kotflügel und Stoßstangen erheblich beschädigt. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.
Weilheim: Bürgerbefragung zur geplanten Umfahrung startet
Diese Woche startet die Bürgerbefragung zur geplanten Umgehungsstraße bei Weilheim. Alle Bürgerinnen und Bürger in Weilheim über 16 Jahre und damit rund 20.000 Personen bekommen heute die Unterlagen zugeschickt. Hintergrund der Umfahrung ist die Entlastung der Ortsdurchfahrt von Weilheim vom Durchgangsverkehr. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei über acht verschiedenen Optionen abstimmen. Zur Auswahl stehen zwei Varianten einer West- und sechs einer Ostumfahrung. Das geplante Projekt ruft dabei auch Kritiker auf den Plan, unter anderem der Bund Naturschutz befürchtet einen Verlust von Naherholungsgebieten.
Bahn: Zwischen Tutzing und Kochel fahren wieder Züge
Über drei Monate nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten und zahlreichen Verletzten, öffnet die Bahn wieder einige Teilstrecken. Pünktlich zum Schulbeginn rollen damit wieder Züge zwischen Tutzing und Kochel, Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald, sowie Garmisch-Partenkirchen und Pfronten-Steinach. Wie die Bahn mitteilt, kann es aber noch vereinzelt zu Zugausfällen kommen. Weiterhin geschlossen bleiben aber noch die Teilabschnitte Garmisch-Partenkirchen-Murnau und auch zwischen Murnau und Oberammergau heißt es noch weiter Geduld bewahren. Hier sind noch weitere Bauarbeiten und Instandsetzungsmaßnahmen notwendig, so die Deutsche Bahn.
Peißenberg: Spatenstich für Wohnbauprojekt Barbarahof
In Peißenberg ist heute Vormittag Spatenstich für ein großes Wohnbau-Projekt. Im Barbarahof sollen 30 geförderte Mietwohnungen entstehen. Der Bauherr investiert rund 14 Millionen Euro. Zusätzlich zum Wohnraum entstehen auch neue Parkplätze und Ladestationen für E-Autos. Wenn alles nach Plan läuft, könnten die ersten Mieter Anfang des Jahres 2024 in ihre neuen Wohnungen einziehen. Eigentlich war der Spatenstich bereits vor einem Jahr geplant. Rechtliche Hürden und Lieferengpässe hatten den Baustart aber verzögert.
Gilching: Auto fährt in Personengruppe - Ermittlungen wegen versuchter Tötung
Nach einem Streit an einer Gaststätte im Landkreis Starnberg ist ein Auto
mutmaßlich gezielt auf eine Gruppe von Menschen zugefahren. Dabei erlitt ein 45 Jahre alter Mann Schürfwunden und Prellungen, teilte die Polizei mit. Demnach hat sich der Vorfall am Bahnhof von Gilching bereits in der Nacht zum Samstag ereignet. Gegen den noch unbekannten Täter wird wegen versuchter Tötung ermittelt.
Verstärkte Polizeikontrollen zum Schulstart im Oberland
Mit dem Start ins neue Schuljahr führt die Polizei ab heute auch wieder verstärkte Kontrollen durch im Oberland. Nachdem sich die Zahl der Schulwegunfälle im vergangenen Jahr fast verdoppelt hat, halten die Beamten zum Schulstart ganz besonders die Augen auf. In den ersten Wochen werde ein besonderes Augenmerk auf die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht gelegt. Außerdem führe die Polizei vor allem im Schulbereich Geschwindigkeitskontrollen durch.
Schulstart: Mehr als 3.500 ABC-Schützen im Oberland
Sechs Wochen Sommerferien sind vorbei – für viele Schüler im Oberland heißt es heute wieder früh aufstehen und Schulranzen packen. Ein besonders aufregender Tag wird es für die mehr als 3.500 ABC-Schützen im Oberland, die heute in ihr erstes Schuljahr starten. Unter ihnen sind auch zahlreiche Kinder aus der Ukraine. Die steigende Schülerzahl sei ein Grund für den aktuellen Lehrermangel, heißt es beim Kultusministerium. Aber nicht nur Lehrpersonal ist knapp, mancherorts sind auch Schulweghelfer noch dringend gesucht.