Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 19. August 2022
Drei Monate nach Zugunglück bei GAP: Hauptarbeiten an der Strecke beginnen nächste Woche
Knapp drei Monate nach dem schweren Zugunglück bei Burgrain sollen jetzt die Hauptarbeiten zur Instandsetzung der Bahnstrecke beginnen. Losgehen werde es demnach im Laufe der kommenden Woche. Das sagte heute ein Sprecher der Deutschen Bahn. Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest – auch wenn schon alles vorbereitet ist. So lagern vor Ort bereits Materialien, wie Schienen, Schwellen oder auch Schotter. Bis zum Schulbeginn Mitte September sollen dann an der Stelle des Unglücks wieder Züge fahren – allerdings nur knapp drei Wochen lang. Dann soll die Strecke Weilheim-Murnau-Garmisch für weitere Gleisarbeiten bis voraussichtlich 14. November erneut gesperrt werden.
European Championships: Starnberger Beachvolleyballer Wickler steht im Viertelfinale
Erfolgreicher Nachmittag für unseren Starnberger Beachvolleyballer Clemens Wickler. Zusammen mit seinem Partner Nils Ehlers konnte er sich bei den European Championships gegen die Gegner aus der Schweiz durchsetzen. Und zwar mit 2:0. Damit zieht das deutsche Duo ins Viertelfinale ein – und ist gleichzeitig das letzte verbleibende deutsche Team bei den Europameisterschaften in München. Das Viertelfinalspiel der beiden findet dann morgen auf dem Königsplatz statt. Dann müssen Ehlers/Wickler gegen Norwegen ran. Und damit gegen die Olympiasieger, Europa- und Weltmeister. Los geht´s auf dem Münchner Königsplatz morgen um 15 Uhr.
Rutsch-Unfall im Kocheler Trimini: Frau kurzzeitig bewusstlos
Gestern Abend ist es im Kocheler Trimini zu einem Badeunfall mit nicht unerheblichen Verletzungen gekommen. Am Ende der „Karwendelblitzröhre“ war eine 37-Jährige so heftig gegen den Rücken zweier nachfolgender Badegäste gestoßen worden, dass das Unfallopfer kurzzeitig bewusstlos wurde. Außerdem kamen später noch starke Schmerzen zu den Beschwerden dazu. Warum die nachrutschenden jungen Frauen aus Rheinland-Pfalz gegen die dritte Frau gestoßen waren, ist gerade Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Nach Zugunglück bei GAP: Schwellenaustausch dauert mindestens bis Ende 2022
Nach dem Zugunglück in Burgrain Anfang Juni tauscht die Bahn in ganz Deutschland immer noch zahlreiche Betonschwellen aus. Und das werde noch bis mindestens Ende des Jahres dauern, heißt es jetzt von der Bahn. Der Zugverkehr dürfte damit an vielen Stellen erstmal weiter ausgebremst werden. An den bereits untersuchten Schwellen seien teilweise Unregelmäßigkeiten in der Materialbeschaffenheit festgestellt worden, teilt die Bahn mit. Mehrere technische Gutachten deuteten auf einen Herstellerfehler hin. Rückschlüsse auf die Unfallursache in Burgrain ließen sich daraus aber nicht ziehen, hieß es. Die Untersuchungen dazu laufen noch. An wie vielen Schwellen Auffälligkeiten entdeckt wurden, ist unklar.
Unfall in Berg löst Kettenreaktion aus - Radfahrer wird verletzt
Ein Unfall mit weitreichenden Folgen hat sich in Berg am Starnberger See ereignet. Wie die Polizei mitteilt, kam eine 75-jährige Frau wegen gesundheitlicher Probleme mit ihrem Auto von der Straße ab. Dabei prallte sie gegen einen Holzzaun und ein geparktes Fahrzeug. Teile des Zaunes fielen anschließend auf einen Radweg und brachten einen 56-jährigen Fahrradfahrer zu Fall. Der Münchner stürzte und kam verletzt ins Krankenhaus. Der Sachschaden liegt bei rund 6.000 Euro.
European Championships: Straßenradrennen der Damen am Wochenende im Urlaub
Am vergangenen Wochenende waren die Männer dran. Jetzt geht es für die Frauen mit dem Fahrrad quer durchs Oberland. Beim EM-Straßen-Rennen am Sonntag. Der Startschuss für die Athletinnen fällt am Sonntagvormittag um 11:30 Uhr in Landsberg am Lech. Anschließend geht es auf der rund 130 Kilometer lange Strecke über Dießen nach Fischen und durch den Landkreis Weilheim-Schongau bis zum Ziel am Odeonsplatz in München. In einigen Gemeinden sind Fan-Aktionen geplant. Wer am Sonntag mit dem Auto unterwegs ist muss sich auf gesperrte Straßen einstellen.
Der Vermisste ist nach umfangreichen Suchmaßnahmen wieder aufgetaucht. Kräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen, der Feuerwehr Partenkirchen, sowie der Feuerwehr waren im Einsatz und konnten ihn am frühen Nachmittag unversehrt auffinden.
Die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen bedankt sich für die überaus große Beteiligung an der Öffentlichkeitsfahndung und bei den Suchmaßnahmen.
Ursprungsmeldung:
Die Polizei in Garmisch-Partenkirchen bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Seit gestern Abend wird ein 58-Jähriger vermisst. Der Mann sei nach einer Behandlung in einer Fachklinik nicht mehr dorthin zurückgekehrt. Der Polizei geht davon aus, dass sich der Vermisste in einer psychischen Ausnahmesituation befindet. Wer Angaben zum Verbleib des 58-Jährigen machen kann oder ihn gesehen hat, soll sich bei der Polizei melden.
Krailling: Prozess um Gewalttat in Schönheitssalon - Urteil erwartet
Vor dem Münchner Landgericht muss sich seit einiger Zeit ein 48-jähirger Kraillinger verantworten – er soll an Pfingstmontag 2021 den mutmaßlichen Liebhaber seiner Frau schwer verletzt haben. Heute Mittag soll das Urteil fallen. Der Angeklagte soll mindestens viermal gewaltvoll auf den Kopf eines 44-Jährigen eingeschlagen und das Opfer damit lebensgefährlich verletzt haben. Sechs Operationen waren nötig, um ihm das Leben zu retten. Laut der Anklägerin sei der Mann jetzt aber Epileptiker und dauerhaft geistig und körperlich geschädigt. Zuletzt rückte die Staatsanwaltschaft vom Vorwurf des versuchten Totschlags ab. Jetzt steht noch gefährliche und schwere Körperverletzung im Raum.
Dachstuhlbrand in Eurasburg - 150.000 Euro Sachschaden
Bei einem Dachstuhlbrand in Eurasburg im Landkreis Bad-Tölz – Wolfratshausen ist in der vergangenen Nacht ein hoher Sachschaden entstanden. Wie die Polizei mitteilt, brach das Feuer in dem Einfamilienhaus am frühen Morgen aus. Die Feuerwehr hatte die Flammen aber schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Schaden auf über 150.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kripo Weilheim ermittelt.
IG Bau: Mehr Geld für Floristik-Beschäftigte im Oberland
Personal dringend gesucht! Auch in Blumengeschäften und Gartencentern im Oberland fehlen Fachkräfte. Die Gewerkschaft IG Bau findet es vor diesem Hintergrund gut, dass der Lohn für die Mitarbeiter in dieser Branche jetzt gestiegen ist. Die rund 260 Menschen, die in Weilheim-Schongau, Starnberg, Garmisch-Partenkirchen und im Tölzer Kreis in diesem Bereich arbeiten, dürfen sich demnach über ein Lohnplus von bis zu 24 Prozent freuen. Die Gewerkschaft hofft, dass die Floristen-Berufe dadurch wieder attraktiver werden.
Weilheim-Schongau: Landratsamt gibt Leitfaden zum Umgang bei häuslicher Gewalt heraus
Immer wieder kommt es zu Fällen häuslicher Gewalt. Um Betroffenen helfen zu können, gibt das Landratsamt Weilheim-Schongau jetzt einen Leitfaden zum Thema heraus. Dieser soll über die verschiedenen Arten häuslicher Gewalt informieren und aufzeigen, welche Hilfsmöglichkeiten es gibt. Der Leitfaden ist im Landratsamt und in allen Landkreis-Kommunen erhältlich – oder auch online auf der Internetseite des Landratsamtes.
Dialekt-Umfrage im Oberland - So können Sie teilnehmen
Das Oberland ist von vielen verschiedenen Traditionen, aber auch seinen Dialekten geprägt. Und damit beschäftigt sich jetzt eine Online-Befragung des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas. Darauf weist das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen hin. Ziel dieser Umfrage ist es herauszufinden, wie stark regionales Sprechen noch im Alltag verankert ist.
STA: Sanierung der Schlossberghalle verzögert sich
Die Sanierung der Schlossberghalle in Starnberg bleibt ein Dauerbrenner. Für Veranstaltungen und Sitzungen soll die Halle erst nach den Weihnachtsferien wieder zur Verfügung stehen. Ursprünglich sollte die Schlossberghalle bereits Mitte November fertig sein. Die Stadt begründet die Verzögerung unter anderem mit zusätzlichen Brandschutzmaßnahmen. Hinzu seien Lieferschwierigkeiten bei den Baumaterialien gekommen. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich mittlerweile auf 2,45 Millionen Euro.
Unwetterwarnung fürs Oberland - Überflutungen nach Gewitter in Weilheim
Es könnte ein ungemütlicher Freitag werden im Oberland. Der Deutsche Wetterdienst warnt heute vor schweren Gewittern und ergiebigem Dauerregen. Es bestehe die Gefahr, dass es zu Überflutungen kommen könnte. Insbesondere an Loisach, Ammer und Isar. In den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad-Tölz und Weilheim-Schongau sei die Unwettergefahr am höchsten. Hier gelte die Warnstufe 4. Bereits gestern Abend war ein heftiges Gewitter über Weilheim hinweggezogen. Zahlreiche Unterführungen waren vollgelaufen, Straßen überflutet. 15-mal musste die Feuerwehr ausrücken.