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News für den 31. Januar 2023
Bayerisches Rotes Kreuz in Weilheim-Schongau zieht Bilanz
Für den Rettungsdienst im Landkreis Weilheim-Schongau ist allein das Bayerische Rote Kreuz zuständig. Das hat jetzt die Einsatzzahlen des vergangenen Jahres veröffentlicht. Angeführt wird die Liste der Zahlen für 2022 von den rund 1 Million Kilometern, die im Rettungsdienst gefahren wurden. Rund 80.000 Kilometer mehr als im Jahr davor. Auch bei der Zahl der Einsätze gab es eine deutliche Zunahme. Fast 31.000-mal rückte das BRK zu Einsätzen aus. Ein Plus von 7,7 Prozent. Sechsstellig ist in der Bilanz die Zahl der Arbeitsstunden, die das Einsatzpersonal 2022 für den Rettungsdienst erbrachte. Sie liegt bei 140.000. Ergänzt wird der Rettungsdienst durch ehrenamtliche Einsatzeinheiten. Fast 1.200-mal kamen im vergangenen Jahr die „Helfer vor Ort“ zum Einsatz. Sie leisten Hilfe, bis zum Eintreffen der BRK-Retter.
Kleintransporter bleibt in Weilheimer Bahnunterführung stecken
In Weilheim hat sich gestern ein ungewöhnlicher Unfall ereignet. Dort blieb am Abend ein Kleintransporter in einer Bahnunterführung stecken. Wie die Polizei mitteilt, war ein 49-jähriger Weilheimer gegen 19 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der Lohgasse unterwegs. An der dortigen Bahnunterführung schätzte er die Höhe des Fahrzeugs falsch ein und es kam zur Kollision. Der Kleintransporter wurde dabei zerstört und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Gesamtschaden liegt bei rund 55.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
WM-SOG: Anmeldung zum Ausbildungskompass noch bis heute möglich
Noch bis heute können sich Unternehmen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau für den Ausbildungskompass anmelden. Dieser bietet Schülerinnen und Schülern im Landkreis Unterstützung bei der Berufsorientierung. Außerdem unterstützt er auszubildenden Firmen dabei sich zu präsentieren und potenzielle Lehrlinge zu finden. Die Broschüre erscheint Anfang März mittlerweile in der siebten Auflage. Eine Registrierung ist über www.ausbildungskompass.de möglich.
Neue Container-Unterbringung für geflüchtete Menschen in Tutzing
Lieber am alten Minigolf Platz oder nahe der Traubinger Straße? Wo sollen die Container für geflüchtete Menschen in Tutzing aufgestellt werden. Das ist heute Abend unter anderem Thema in der Gemeinderatssitzung. Aufgrund von steigenden Flüchtlingszahlen stehen bayerische Gemeinden ohne Container-Unterbringung in der Pflicht solche zu errichten. Darunter fällt auch Tutzing. Deshalb soll dort nun die neue Unterkunft mit Platz für rund 100 Personen entstehen. Doch wo diese entstehen soll, ist noch unbekannt, denn immer wieder leisten Anwohner potenzieller Standorte Widerstand. Heute Abend soll nun aber die Entscheidung fallen.
Schwerer Unfall im Landkreis Bad-Tölz – Wolfratshausen. Eine 24-jährige Autofahrerin verlor in einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug und krachte gegen eine Felswand. Dabei zog sich die Tölzerin schwere Verletzungen zu und kam in ein Krankenhaus. Der Schaden liegt bei rund 6.000 Euro.
Eine 3 Hektar große Photovoltaik-Freifläche an der B17 bei Hohenfurch. Die steht heute Abend in der Sitzung des Gemeinderats zur Debatte. Es wäre die erste Anlage dieser Art im Gemeindebereich. Ob das Projekt realisiert wird, steht aber noch nicht fest. Der Gemeinderat will heute Abend erst über ein Standort-Konzept für Freiflächen-Photovoltaikanlagen abstimmen.
Ministerpräsident Markus Söder bei CSU-Neujahrsempfang in Bad Tölz
Hoher Besuch wird heute in Bad Tölz erwartet. Denn dort ist Bayerns Ministerpräsident Markus Söder anlässlich des CSU-Neujahrsempfanges zu Gast. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei eine aktuelle Standortbestimmung über Bayern, Deutschland und Europa, sowie ein Ausblick auf die Landtags- und Bezirkswahlen im Oktober. Ebenfalls vor Ort sind Landtagskandidat Thomas Holz sowie Krüns derzeitiger Bürgermeister und gleichzeitiger Bezirkskandidat Thomas Schwarzenberger.
Urteil: Teilerfolg für Sieber-Insolvenzverwalter vor OLG
Das Land Bayern hat eine weitgehende Niederlage im Rechtsstreit um die Pleite der Großmetzgerei Sieber im Listerien-Skandal erlitten. Das Oberlandesgericht München sprach dem Insolvenzverwalter heute zu zwei Dritteln Schadenersatzansprüche gegenüber dem Freistaat zu. Laut Urteil mussten die Behörden im Jahr 2016 gegen Sieber vorgehen. Eine Stilllegung der Produktion und die Warnung von Kunden sei aber nur gerechtfertigt gewesen, soweit Produkte überhaupt Listerien enthalten konnten. Da die Anordnung der Behörden aber auch für ungefährliche Produkte galt, liege eine Amtspflichtverletzung vor. Der Insolvenzverwalter erhält nun in einem ersten Schritt rund 28.700 Euro. Dabei geht es um Lieferungen von Rostbratwürsten an einen Discounter, die zurückgerufen wurden, obwohl sie genießbar waren. Die genaue Schadenshöhe muss nun vom Landgericht festgestellt werden, der Insolvenzverwalter verlangte ursprünglich rund elf Millionen Euro.
Weilheim: Arbeitslosenzahlen im Januar im Oberland gestiegen
Die Zahl der Menschen ohne Arbeit ist im Oberland merklich gestiegen. Wie die Arbeitsagentur mitteilt, waren im Januar im Agenturbezirk Weilheim rund 12.300 Menschen ohne Job. Das sind knapp 1.400 mehr als noch im Dezember. Die Quote liegt bei 3,2 Prozent. Ein Plus von 0,4 Punkten. Der Anstieg sei saisonal üblich und falle nicht so hoch aus wie sonst, so das Fazit des Geschäftsführers der Arbeitsagentur Weilheim. Die höchste Arbeitslosenquote in der Region hat der Landkreis Garmisch-Partenkirchen, die niedrigste der Kreis Landsberg.
Weilheim: Weiteres Treffen der "Mobilitätswende Weilheim"
Bei einer Bürgerbefragung in Weilheim haben sich die Menschen im vergangenen Oktober gegen eine geplante Umgehungsstraße ausgesprochen. Daraufhin wurde der Beteiligungsprozess „Mobilitätswende Weilheim“ ins Leben gerufen. Dieser soll sich damit auseinandersetzen, wie es mit der Mobilität in und um Weilheim jetzt weitergehen soll. Darin vertreten sind die meisten Fraktionen und Gruppen des Weilheimer Stadtrats. Bis im Sommer will das Bündnis einen Maßnahmenkatalog erarbeiten. Heute Abend steht das nächste Treffen an, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.
Penzberg: Josef-Boos-Sporthalle soll am 27. Februar öffnen
Seit rund acht Jahren ist in der Josef-Boos-Sporthalle in Penzberg nicht mehr trainiert worden. Im Februar soll sie ihre Türen nun aber wieder öffnen. Nach den Faschingsferien am 27. Februar, sagte Rodja Maier vom Stadtbauamt Penzberg. Die Halle war erst als Asylunterkunft genutzt und dann generalsaniert worden. Ursprünglich sollte sie bereits nach den Herbstferien eröffnet werden. Wegen der angespannten Lage im Baugewerbe und Lieferengpässen beim Material hätten die Arbeiten länger gedauert.
Der EC Peiting muss heute Abend in der Oberliga-Süd aufs Eis. Die Pfaffenwinkler tragen vor heimischer Kulisse ihr Nachholspiel gegen Passau aus. Eigentlich hätte diese Partie bereits am Dreikönigstag ausgetragen werden sollen. Wegen zahlreicher Corona-Fälle war das Spiel aber abgesagt worden. Los geht’s um 19:30 Uhr.
An der B2 in Starnberg beginnen heute Rodungsarbeiten. Dabei handelt es sich um Vorbereitungen für die neue Eisenbahnbrücke über die Bundesstraße, die in diesem Jahr gebaut werden soll. Betroffen von den Arbeiten ist heute und morgen der Bereich zwischen dem Seilerweg und der Gradstraße. Zu größeren Behinderungen soll es für den Verkehr nicht kommen, heißt es. Ab Mitte Februar muss aber mit Einschränkungen gerechnet werden. Dann beginnen die Baufeldvorbereitungen für den Brückenneubau.
Sieber-Prozess: Oberlandesgericht will Urteil verkünden
Im Prozess um die Pleite der Großmetzgerei Sieber in Geretsried im Jahr wird heute die Entscheidung des Oberlandesgerichts München erwartet. Der Insolvenzverwalter des Unternehmens verlangt Schadenersatz und will mehr als 11 Millionen Euro vom Freistaat. Das Verbraucherschutzministerium hatte 2016 wegen erhöhter Listerien-Werte vor den Produkten des Betriebes gewarnt und deren Inverkehrbringung gestoppt. Laut dem Kläger und Insolvenzverwalter der Metzgerei soll das zu deren Insolvenz geführt haben. Das Vorgehen des Ministeriums sei seiner Auffassung nach rechtswidrig gewesen. Das Münchener Landgericht wies die Klage in der ersten Instanz ab. Hiergegen legte der Kläger Berufung ein.