Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 18. Januar 2023
B2: Hundewelpen-Händler gefasst
Die Bundespolizei hat auf der B2 in Klais einen Hundewelpen-Händler gefasst. Die Beamten erklärten das Visum des Russen für ungültig und verweigerten ihm die Einreise. Er musste das Land wieder verlassen – ohne die Hundewelpen, die er dabei hatte. Die beiden Tiere wurden sichergestellt und ins Tierheim gebracht.
Starnberg: Gesuchter Mann sucht Übernachtungsmöglichkeit bei Polizei
Das Amtsgericht Starnberg hat im vergangenen Sommer einen Mann wegen Volksverhetzung verurteilt. Nach dem Urteil entzog sich der 44-Jährige der Vollstreckung und wurde seitdem per Haftbefehl gesucht. Jetzt ging der Gesuchte der Polizei ins Netz. Der Mann wollte sich in Friedrichshafen auf einem Polizeirevier nach einer Übernachtungsmöglichkeit erkundigen. Weil er die geforderte Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde der Mann im Gefängnis untergebracht.
Junioren-WM: Vogt vom SC Garmisch gewinnt auch 2. Trainings-Abfahrt
Einen Tag vor Beginn der Wettkämpfe bei der alpinen Junioren Ski-WM in St. Anton zeigt sich Luis Vogt vom SC Garmisch in guter Form. Der 20-Jährige hat heute auch das 2. Abfahrtstraining gewonnen. Maximilian Schwarz vom DAV Peißenberg wurde 28. Morgen geht es für die beiden bei der Abfahrt dann um Medaillen.
Tutzing: Gemeinderat fordert Begründung für Funkmast in Monatshausen
Im Tutzinger Ortsteil Monatshausen soll ein Mobilfunkmast aufgestellt werden. Das war gestern Abend unter anderem Thema im Gemeinderat. Laut einer Sprecherin hat das Gremium die Firma nun aufgefordert, eine Begründung abzugeben, warum ausgerechnet dort ein Mast aufgestellt werden soll. Außerdem will sich die Gemeinde Tutzing von einem Fachanwalt zu dem Thema beraten lassen. Sollte es Neuigkeiten geben, findet eine Infoveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger statt. Die hatten zuletzt immer wieder Bedenken zum geplanten Mobilfunkmasten geäußert und Unterschriften dagegen gesammelt.
Oberammergau: Gemeinde plant Konzept für Wellenberg-Sommerbetrieb
Seit Oktober hat das Schwimmbad Wellenberg in Oberammergau geschlossen. Heuer im Sommer soll es aber wieder seine Türen öffnen – und zwar im Freibadbetrieb. Wie der aussehen wird, darüber berät heute Abend der Gemeinderat. Laut eines Rathaussprechers sollen das 50-Meter-Becken, die Liegewiese und der Spielplatz geöffnet werden. Zusätzlich müssen noch die Öffnungszeiten und die Eintrittspreise festgelegt werden. Der Wellenberg musste vergangenes Jahr unter anderem wegen hoher Energiepreise und Personalmangels schließen.
Mittenwalderin startet Unterschriftenaktion für den Erhalt der Polizei-Inspektion
Die Polizei-Inspektion in Mittenwald soll bis Ende des Jahres Geschichte sein. Jetzt scheint sich in der Marktgemeinde aber Widerstand gegen die drohende Schließung zu formieren. Die Mittenwalderin Petra Schulz will Unterschriften gegen die Pläne sammeln. Sie ist besorgt um die Sicherheit im Ort, sagte sie im Radio Oberland Interview. Auch Bürgermeister Corongiu will sich mit der drohenden Auflösung nicht abfinden. Er stehe derzeit im Gespräch mit anderen Bürgermeistern im Oberen Isartal, sagte er gegenüber Radio Oberland.
Photovoltaik-Anlage im Rottenbucher Weiler Ristle geplant
Eine Photovoltaik-Anlage im Rottenbucher Weiler Ristle soll künftig für grünen Strom sorgen. Die Pläne sind heute Abend Thema im Gemeinderat. Das Gremium will den Aufstellungsbeschluss fassen. Die Anlage soll aber kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Im Gespräch ist außerdem eine gemeinsame Trassenführung mit einer Solarfläche in Wildsteig.
Mehrere Personen nutzen gemeinsam ein Auto und tun so etwas fürs Klima – das ist die Idee hinter Car Sharing. Das könnte auch bald in Wielenbach angeboten werden. „CarSharing Pfaffenwinkel“ stellt heute im 19 Uhr in der ehemaligen Sparkasse in Wielenbach ein Konzept dazu vor. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzliche eingeladen. Denn laut Bürgermeister Harald Mansi braucht es mindestens 10 bis 20 Personen, um das Projekt zu starten.
Tragischer Unfall in Gauting: 85-Jährige von ihrem Ehemann überfahren
In Gauting ist gestern eine 85-Jährige bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei wollte ein 90-Jähriger mit seinem Wagen auf dem Parkplatz zwischen dem Jugendzentrum und dem Kulturhaus Bosco rückwärts ausparken und touchierte mehrere Altglas-Container. Dabei habe sich der Mann laut Polizei so erschrocken, dass er ruckartig nach vorne fuhr. Dort stand seine 85-jährige Frau, die vom Fahrzeug überrollt wurde. Die Frau starb noch an der Unfallstelle. Der 90-Jährige erlitt einen Schock.
Der Bestand an Blutpräparaten sinkt in der Urlaubszeit über die Feiertage und zwischen den Jahren immer etwas ab. Deshalb ist das Bayerische Rote Kreuz Anfang des Jahres wieder auf Blutspenden angewiesen. Freiwillige können heute wieder im Oberland Blut spenden. Und zwar zwischen 16 und 20 Uhr im Pfarrheim Sankt Peter und Paul in Oberammergau. Es wird um eine Terminreservierung unter www.blutspendedienst.com gebeten.
Wohncontainer in Weilheim werden durch Neubau ersetzt
Die Wohncontainer am Leprosenweg in Weilheim dürften bald Geschichte sein. Die Asylunterkunft soll durch einen Neubau ersetzt werden. Das beschloss der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Die Unterkunft soll künftig Platz für rund 120 Flüchtlinge bieten. Die Fertigstellung ist für Mitte 2024 geplant. Das Landratsamt sucht im gesamten Landkreis nach Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete.
Murnau: Neujahresempfang des Informationstechnikbataillon 293
Heute Abend findet der traditionelle Neujahresempfang des Informationstechnikbataillon 293 gemeinsam mit dem Markt Murnau statt. Er ist um 18.30 Uhr im Offizierscasino auf dem Kemmelgelände. Neben dem Grußwort des Kommandeurs, Oberstleutnant Stefan Eisinger, wird auch der Murnauer Bürgermeister Rolf Beuting eine kleine Ansprache halten. Außerdem informiert das Projektteam über den aktuellen Sachstand „Tag der Bundeswehr 2023 in Murnau“.
Suche nach passenden Flüchtlingsunterkünften in Benediktbeuern
Wo können in Benediktbeuern geflüchtete Menschen aufgenommen werden? Darüber diskutiert am Abend der Gemeinderat. Denn: Sollten sich keine passenden Unterkünfte finden, müssten die Turnhallen umgerüstet werden, so Bürgermeister Anton Ortlieb. Das soll aber umgangen werden. Ein weiteres Thema ist der geplante Loisach-Umbau. Der Fluss soll renaturiert werden. Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim hat dazu ein Konzept erstellt. Demnach könnten während des Umbaus aber die Wander- und Radwege entlang des Flusses in Benediktbeuern nicht mehr genutzt werden. Dazu will die Gemeinde Stellung nehmen.
Neues Integrationskonzept im Landkreis Garmisch-Partenkirchen
Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wird es ein neues Integrationskonzept geben. Darin verankert werden sollen Rahmenbedingungen, dass die Zugewanderten hier arbeiten und wohnen können. Gestern Abend war die Auftaktveranstaltung für das neue Konzept im Landratsamt.Bis im Herbst dieses Jahres will der Landkreis das neue Integrationskonzept mit Leben gefüllt haben.
Der nächste Schritt am Gemeinschaftsgarten in der Fischhaberstraße in Penzberg ist getan. Als Sichtschutz und zur Steigerung der Biodiversität in der Innenstadt sind Gehölze gepflanzt worden. Zahlreiche Helfer, Vertreter der Stadt und des Bund Naturschutz pflanzten 28 Sträucher am Rand der Fläche zu den Containern. Dafür gab es bestimmte Kriterien: Die Gehölze sollten unter anderem nicht zu hoch werden und keine giftigen Früchte tragen. Und: sie sollen für Insekten wie Bienen, Hummeln und für Vögel Nahrungsangebot und Lebensraum bieten.
An der B17 zwischen Hohenfurch und Denklingen stehen Ulmen, Ahorne und Linden. Weil einzelne Äste und auch ganze Kronenteile abgestorben sind, wurden sie von einem Spezialisten begutachtet. Das Ergebnis: an 24 Altbäumen wird bis Ende Februar eine Baumpflege durchgeführt. Einige Bäume müssen aber auch ganz gefällt werden. Deshalb ist die Straßenmeister Peiting heute und morgen vor Ort und fällt drei Ulmen nördlich von Hohenfurch. Zusätzlich werden zwei Bäume an der B23 am Rathaus Steingaden gefällt.
Insolvenz für Pflegeeinrichtung "Residenz Weilheim" angemeldet
Der Pflegeheimbetreiber „Curata“, der deutschlandweit Einrichtungen betreibt, hat für einzelne Gesellschaften Anträge für ein Insolvenzverfahren eröffnet. Betroffen davon ist auch die „Residenz Weilheim“. Die Einrichtung verfügt über 104 vollstationäre Pflegeplätze und beschäftigt 85 Mitarbeiter. Die Betreiber streben eine umfassende Sanierung des Unternehmensverbunds an, heißt es in einer Mitteilung. Ziel ist es, den stabilen Kern zu schützen und nachhaltig zu stärken. Die Arbeiten in den Einrichtungen sollen in weiten Teilen uneingeschränkt weitergeführt werden. Einige Standorte könnten aber auch dauerhaft geschlossen werden. Wie es mit der „Residenz Weilheim“ weitergeht, steht noch nicht fest.