Nach Zugentgleisung in Peiting: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Triebfahrzeugführer
Die Staatsanwaltschaft hat nach der Zugentgleisung in Peiting Ermittlungen eingeleitet. Und zwar gegen einen Triebfahrzeugführer wegen Gefährdung des Bahnverkehrs. Ob dieser aber auch schuld ist, sei völlig offen. Auch wie lange die Ermittlungen dauern, lasse sich derzeit nicht absehen. Das sei «sicher nichts, was in den nächsten Wochen abgeschlossen sein wird». So ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Am Dienstagmorgen war der aus Weilheim kommende Zug kurz vor dem Bahnhof Peiting-Ost entgleist, verletzt wurde aber niemand. Der Unfall geht nach einer Einschätzung der Bayerischen Regiobahn wahrscheinlich auf die Störung einer Weiche zurück. Die Klärung der Ursache laufe aber noch, hieß es. Die Strecke zwischen Schongau und Peißenberg ist bis auf Weiteres gesperrt. Die BRB geht von einer Sperrung für mindestens vier Wochen aus. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.