Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 22. März 2024
Mann flüchtet vor Polizei und rast durch Penzberger Stadtgebiet
In Penzberg in der Seeshaupterstraße wurde gestern Abend im Rahmen einer Verkehrsüberwachung ein 28-jähriger Mann aus Bichl beobachtet, wie er während der Autofahrt aus einer Flasche Bier getrunken hatte. Als ihn die Beamten daraufhin kontrollieren wollten, flüchtete der Mann in seinem Fahrzeug. Trotz Anhaltesignalen, Blaulicht und Martinshorn raste der Mann mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch das Penzberger Stadtgebiet. Nach kurzer Fahndung fanden die Beamten das Fahrzeug. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,8 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Trunkenheit am Steuer ermittelt.
Ronja Hark aus Hohenfurch für Eishockey-WM nominiert
Der DEB hat seine Auswahl für die kommende Eishockey-Weltmeisterschaften der Frauen im amerikanischen Utica bekanntgegeben. Auch das Oberland ist vertreten. Denn Ronja Hark aus Hohenfurch ist Teil des Kaders. Die 20-Jährige spielt in der Deutschen Frauen Eishockey Liga für die Memmingen Indians.
Seit genau drei Wochen gibt es das Krankenhaus Schongau in seiner bisherigen Form nicht mehr. Am 1. März ist es offiziell in ein Medizinisches Versorgungszentrum – kurz MVZ – umgewandelt worden und firmiert seitdem unter dem Namen SOGesund. Im Rahmen eines Pressegesprächs hat der stellvertretende Geschäftsführer Claus Rauschmeier nochmal über das neue Konzept informiert – und gleichzeitig die begrenzten Öffnungszeiten der Notfallambulanz erklärt:
„Das heißt wir begrenzen es auf einen Zeitraum in dem wirs personell und auch finanziell gut abbilden können. Uns ist wichtig das die Bürger die kommen Qualität erfahren und das wir es als Unternehmen auch bewerkstelligen können.“
Demnach sei die Notfallambulanz auch nur montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. Gerade bei größeren Notfällen, wie Schmerzen in der Brust oder plötzlichen Lähmungen im Gesicht ist es laut Rauschmeier immer ratsam die 112 zu wählen und den Rettungsdienst zu alarmieren.
Starnberg beendet DB-Vertrag bezüglich der Seeanbindung
Die Stadt Starnberg hat von ihrem mit der DB vertraglich vereinbarten Rücktrittsrecht in Sachen Seeanbindung Gebrauch gemacht. Das Projekt hat dadurch zunächst einen Rückschlag erlitten. Er sehe es allerdings noch nicht als gescheitert an, sagte Bürgermeister Patrick Janik gegenüber Radio Oberland. Es gehe hierbei eher um ein zeitliches als um ein sachliches Problem so Janik weiter. Deswegen soll es auch noch in der ersten Jahreshälfte zu neuen Verhandlungen mit der Bahn kommen. Denn auch der Rücktritt sei im Einvernehmen mit der Deutschen Bahn getätigt worden.
Realschule Sankt Irmengard und Klinikum Garmisch-Partenkirchen starten Kooperation
Die Sankt Irmengard Realschule in Garmisch-Partenkirchen hat eine Bildungspartnerschaft mit dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen unterzeichnet. Gemeinsam wollen Schule und Krankenhaus den Schülerinnen Ausbildungsmöglichkeiten im klinischen Umfeld näherbringen. Ziel ist, dass sich die Jugendlichen informieren und besser orientieren können. Geplant haben die Partner zum Beispiel eine Betriebsführung, Praktikumsangebote und Bewerbungstrainings. Die Schirmherrschaft hat die IHK für München und Oberbayern übernommen.
Letzte Chance für Unternehmen aus dem Oberland. Heute endet die Bewerbungsphase für Bayerns Best 50. Bereits zum 23. Mal ehrt das Bayerische Wirtschaftsministerium mit dem Preis besonders wachstumsstarke Unternehmen aus ganz Bayern. Außerdem verleiht das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie dieses Jahr auch einen Sonderpreis für herausragendes Engagement bei der Ausbildung im eigenen Betrieb. Und: Einen weiteren, erstmalig verliehenen Sonderpreis gibt es für die Berücksichtigung der ESG-Faktoren. Die beinhalten die drei Aspekte Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
Benediktbeuern: Betroffene des Hagelunwetters können jetzt Förderung beantragen
Personen aus Benediktbeuern, die vergangenes Jahr Opfer des Hagelunwetters geworden sind, können bis Ende April eine Förderung beantragen. Die Gemeinde hat dafür einen Sonderfonds eingerichtet. Bis heute sind dort durch Spenden rund 84.000 Euro eingegangen. Bürger können eine Förderung von maximal 3.000 Euro einreichen. Die Betroffenen müssen Eigentümer oder Mieter in der Gemeinde Benediktbeuern sein. Genauere Infos gibt es auf der Homepage der Kommune.
Auf der A95 hat es gestern zwischen drei Fahrzeugen gekracht. Ein 48-Jähriger war mit seinem Sattelzug in Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs und wollte bei Fürstenried die Spur wechseln. Dabei übersah er den Wagen einer 56-Jährigen. Das Auto wurde erst gegen die rechte Leitplanke geschoben, drehte sich anschließend und schleuderte quer über die Fahrbahn. Dabei wurde das Auto erneut vom Sattelzug erfasst und prallte in den Wagen eines 62-Jährigen. Die 56-jährige Fahrerin wurde leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 32.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die A95 zweitweise gesperrt, das sorgte für einen Rückstau bis zum Luise-Kiesselbach-Platz.
Zum Abschluss der Saison der Ski-Alpinen steht am Wochenende das Weltcup-Finale im österreichischen Saalbach an. Aus oberland- und auch deutscher Sicht konnte sich lediglich Kira Weidel vom SC Starnberg qualifizieren. Die Speed Spezialistin geht heute im Super-G an den Start. Morgen steht dann noch eine Abfahrt auf dem Programm.
Stellplatz für Wohnmobile an der alten Berghalde in Peißenberg
Das Areal an der alten Berghalde in Peißenberg soll schon länger umgestaltet werden. Seit einiger Zeit gibt es dort bereits eine BMX-Bahn. Jetzt ist dort ein neuer Stellplatz für Wohnmobile entstanden. Heute Nachmittag wird der Parkplatz offiziell eröffnet. Ursprünglich war die Umwandlung in einen Erholungsort angedacht. Die Pläne dafür wurden allerdings von der Regierung von Oberbayern abgelehnt.
Mittenwald: Sorgt Verkehrs-Dosierungsampel wieder für Stau?
Morgen findet der dritte Probelauf der Verkehrsdosierampel an der B181, der Achenseestraße in Österreich statt. Die zwei ersten Testläufe im Februar hatten zu einem Verkehrschaos auch bei uns im Oberland geführt.
Mittenwalds Bürgermeister Enrico Corongiu sagte gegenüber Radio Oberland, das diesmal elektronische Leitsignale bei Klais und auf Höhe der Bundeswehr in Mittenwald aufgestellt werden. Auch die Polizei wird ihre Präsenz am Wochenende verstärken. Um in Zukunft einen weiteren Kollaps zu verhindern, hat es außerdem bereits ein Treffen der Politiker aus der Region und Tirol gegeben. Auf Tiroler Seite wurden bereits Abfahrtsverbote von der Autobahn angekündigt. Wann diese allerdings umgesetzt werden, ist unklar.
Gestern Nachmittag ist eine Regionalbahn bei Pöcking mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Ein 64-Jähriger hatte in einem angrenzenden Waldstück Bäume gefällt.
Einer der Bäume fiel auf die Gleise und die Oberleitung. Der Triebfahrzeugführer leitete zwar eine Schnellbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Nachdem die Stromleitung gesichert war, wurde der Zug zum Bahnhof Starnberg gezogen. Die 250 Reisenden konnten mit Hilfe der Feuerwehr aussteigen. Ein Mann kam mit Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus. Eine Frau erlitt im Zug einen Kreislaufzusammenbruch. Der Streckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Starnberg und Tutzing war über vier Stunden komplett gesperrt.
Flüchtlingsunterkunft in Landsberg am Lech geplant
Das Landratsamt plant eine Wohnmodulanlage am Schleifenweg in Landsberg am Lech. Dazu findet heute ab 17 Uhr eine Infoveranstaltung für Anwohner und Interessierte in der Aula der Beruflichen Schulen statt. Die geplante Wohnmodulanlage soll als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden und Platz für 56 Personen bieten. Fertigstellung und Bezug sind für den Herbst 2024 geplant.
Ein 25-Jähriger ist am Mittwochnachmittag zwischen Wessobrunn und Rott in einen Stromverteilerkasten geprallt. Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, leistete sich der Mann aus Altenstadt einen Fahrfehler, als er auf Höhe des Klosterhofes nach links abbiegen wollte. Dabei holte der 25-Jährige zu weit aus, geriet auf eine angrenzende Grünfläche und stieß gegen den Stromverteilerkasten. Die Bayernwerke mussten ausrücken, weil durch den Aufprall die Stromkabel freigelegt wurden. Auch das Auto wurde erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der Schaden liegt bei rund 13.500 Euro.
Tölzer Knabenchor gehört zum Immateriellen Kulturerbe Bayerns
Das Immaterielle Kulturerbe Bayerns ist um 13 Eintragungen reicher: Darunter sind jetzt die vier Knabenchöre Bayerns und damit auch der Tölzer Knabenchor.
Angestoßen hatte den Bewerbungsprozess die Geschäftsführerin des Tölzer Knabenchores, Barbara Schmidt-Gaden. Es ging dabei darum, die Tradition und Bedeutung der wichtigsten Knabenchöre Bayerns öffentlich wahrzunehmen und schriftlich festzulegen. Jeder der vier Chöre legt durch seine musikalische Ausbildung die Grundlage für ein lebenslanges Interesse an Musik und Gesang – teilweise auch für eine musikalische Laufbahn. Alle vier Knabenchöre stehen für die musikalische Vielfalt Bayerns und sind für international renommierte Konzerte bekannt.
Peiting/Peißenberg: Eishockey-Playoff-Serie geht weiter
Es könnte der letzte Auftritt des EC Peiting in den diesjährigen Eishockey-Playoffs werden. Heute Abend steigt das vierte Spiel im Viertelfinale gegen die Blue Devils Weiden. In der Serie liegt der ECP mit 0:3 zurück. Bully ist um 19.30. In der Bayernliga steht bereits das Finale auf dem Programm. Um 20 Uhr kommt es in Peißenberg zu Spiel eins der Finalserie zwischen den Peißenberg Miners und dem EHC Königsbrunn.
Energiewende Oberland biete Exkursionen zum Thema Wasserstoff
Die Energiewende ist ein Thema, über das auch bei uns im Oberland heiß diskutiert wird. Oft geht es darum, wie die sogenannte Grüne Energie gewonnen werden kann. Eine Möglichkeit ist Wasserstoff. Dazu gibt es in der Region bereits einige Beispiele. Heute können sich Interessierte die Projekte bei einer Exkursion genauer anschauen. In Irschenhausen wird zum Beispiel ein Haus getestet, das die Anwendung von Wasserstoff im Haushalt untersucht. Und in Peißenberg wird aus biogenen Reststoffen wie Gülle und Klärschlamm Wasserstoff erzeugt.
Landsberg/Endlhausen: Gewitter im Oberland sorgt für große Schäden
Gestern Nachmittag ist ein Gewitter übers Oberland gezogen. Die Feuerwehr Landsberg am Lech hatte es mit einem Großeinsatz im Industriegebiet am Frauenwald zu tun. Dort war das Dach eines Gebäudes abgerissen worden. Einzelne Teile hatten umliegende Häuser und Autos beschädigt. Die Feuerwehr beseitigte Trümmer und dichtete beschädigte Gebäude ab. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand, es ist aber von einem erheblichen Sachschaden auszugehen, so die Polizei Landsberg. In der Gemeinde Egling hat ein Blitz in ein Wohnhaus im Ortsteil Endlhausen eingeschlagen und einen Schwelbrand in der Dachkonstruktion verursacht. Der Sachschaden liegt bei rund 20.000 Euro. Und zwischen Tutzing und Starnberg war gestern Nachmittag vorübergehend kein Zug- und S-Bahnverkehr möglich – dort war ein Baum in die Gleise gestürzt.
Spatenstich für Berg- und Wasserrettungsstation in Kochel
Es ist ein besonderer Tag für die Gemeinde Kochel: heute steht der Spatenstich zur neuen Berg- und Wasserrettungsstation an. Am Nachmittag wird die Baustelle bei den Seestuben offiziell eröffnet. Zwei Millionen Euro wird das Gebäude nach ersten Schätzungen kosten. Notwendig geworden war das Projekt, weil die bisherigen Räume der Bergwacht in einem schlechten Zustand sind und der Wasserwacht ein eigenes Domizil fehlt. Deshalb wird nun eine gemeinsame Berg- und Wasserrettungsstation gebaut.