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News für den 14. März 2024
GAP: Partnachklamm soll sicherer werden
Die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen gehört zu den großen Besuchermagneten im Werdenfelser Land. Jetzt könnte das Ausflugsziel aber bald teurer werden. Gleichzeitig investiert der Markt in die Sicherheit. Im vergangenen November kam es zu einem Felssturz auf dem Weg zum Haupteingang. Verletzt wurde niemand. Die Klamm wurde vorübergehend gesperrt und der Hang provisorisch gesichert. Weil weitere Felsstürze nicht ausgeschlossen werden können, soll in dem Bereich nun ein Sicherungsnetz angebracht werden. Für rund 90.000 Euro – darüber berät heute der Gemeinderat. Während der Revision Anfang April soll gebaut werden. Für Besucher könnte der Eintritt ab Mai dann teurer werden. Der Markt will die Preise im Schnitt um 2,50 Euro erhöhen. Erwachsene zahlen neu 10 Euro – statt 7,50 wie bisher.
Es soll ein eine Plattform für die Wirtschaft im Raum Weilheim-Schongau sein. Bereits zum vierten Mal treffen sich Unternehmer, Gewerbetreibende, Selbstständige und Führungskräfte zum Kamingespräch auf Gut Schörghof in Weilheim. Dieses Mal steht das Thema Qualifizierungschancengesetz im Vordergrund. Veranstaltet wird das Format von der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung im Landkreis Weilheim-Schongau, dem Gut Schörghof und dem Bund der Selbstständigen (BDS) Oberbayern West. Die Teilnehmer können sich austauschen und mit ihren Erfahrungen dazu beitragen das die Wirtschaft fit für die Zukunft bleibt. Los geht’s um 18:30 Uhr.
Netzwerk SCHULWIRTSCHAFT diskutiert über Imageverbesserung der Ausbildung im Oberland
Wie kann das Image der Ausbildung im Oberland verbessert werden? Diese Frage stellt sich das Netzwerk SCHULWIRTSCHAFT heute bei seinem Treffen in der IHK Akademie in Weilheim. Ab 14 Uhr wird gemeinsam mit Vertretern aus Schule und Wirtschaft die aktuelle Situation beleuchtet und diskutiert wie dieses aus Sicht von Schülern, Lehrkräften, Eltern und dem allgemeinen Schulumfeld verbessert werden kann. Aus den Ergebnissen könnten dann erste Handlungsfelder abgeleitet werden.
Krieg, Verfolgung oder einfach die Hoffnung auf ein besseres Leben – es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und nach Deutschland kommen. Einmal angekommen stellt sich oft die Frage wie es dann weitergeht. Das Landratsamt Landsberg am Lech bietet dazu heute eine mögliche Antwort. Von 14.30 bis 18 Uhr findet in der Wandelhalle der Markt der Möglichkeiten für die pflegerischen und sozialen Berufe statt. Das Angebot informiert unter anderem über Voraussetzungen, die mitgebracht werden müssen aber auch über Themen wie Ausbildungsinhalte oder Anerkennungsmöglichkeiten.
Starnberger Gymnasium soll neuen Natur- und Technikraum bekommen
Das Starnberger Gymnasium kann sich wohl bald über einen neuen Natur- und Technikraum für den Bereich Physik freuen. Der Bauausschuss beschäftigt sich in seiner Sitzung am Abend um 18 Uhr mit diesem Thema. Unter anderem ist Bau von Schwenkarmen geplant, der es ermöglichen würde Tische variabel anzuordnen und Experimente durchzuführen. Kosten wird der Umbau wohl 150.000 Euro, eine Fördermöglichkeit wird geprüft. Umgebaut soll dann in den Schulferien werden. Und auch die Grundschule Söcking hat Grund zur Freude. Hier soll die Aula saniert werden. Geplant ist eine Akustik- und Beleuchtungssanierung. Die Kosten dafür werden auf rund 100.00 Euro geschätzt.
Mobilfunkmasten sorgen im Oberland immer wieder für Diskussionen. Zurzeit auch in Starnberg. Hier wollen gleich zwei Mobilfunkunternehmen neue Masten bauen. Dazu hatte die Stadt drei mögliche Standorte in Percha untersucht: ein Flutlichtmast am Sportplatz, eine Grünfläche bei der Autobahnauffahrt und den bereits bestehenden Mast am Klosterberg. Vorschlagen will der Umweltausschuss in seiner Sitzung heute wohl den Ausbau am Standort Klosterberg. Langfristig soll eine Lösung beim Sportplatz gesucht werden. Außerdem Thema: die Stadt will den Schorner Weg für den Durchgangsverkehr sperren. Die direkte Verbindung zwischen Wangen und Schorn sei zu schmal und in einem maroden Zustand, heißt es.
Schwerer Arbeitsunfall im Landkreis Landsberg. Dabei wurde ein 23-jähriger Mechaniker in einem Schöffeldinger Betrieb verletzt. Wie die Polizei heute mitteilt, führte der Mann gestern Wartungsarbeiten an einer Maschine durch. Hierbei klemmte der Mechaniker seinen Arm in der Produktionsmaschine ein. Er musste befreit werden und wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.
Keine Verletzten, aber hoher Sachschaden. Das ist die Bilanz nach einem Auffahrunfall auf der A95. Wie die Polizei heute mitteilt, krachte gestern Mittag ein Autofahrer bei Schäftlarn auf ein vorausfahrendes Fahrzeug. Die beiden Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Schaden liegt bei rund 35.000 Euro.
WM-SOG: Neuer Umweltpreis an Schulen belohnt die besten Schülerprojekte
Die Bewerbungsfrist läuft – Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im Landkreis Weilheim-Schongau können sich für den neuen „Umweltpreis an Schulen“ bewerben. Unter dem Motto „Engagieren, informieren und mitmachen" werden erstmals in diesem Jahr kreative Projekte und Initiativen im Bereich Umwelt und Naturschutz belohnt. Durch den Wettbewerb soll die Sensibilität bei jungen Leuten für Umweltthemen gestärkt und ihr Engagement für den Umweltschutz gefördert werden. Bis zum 26. April 2024 können Projekte eingereicht werden.
Studie: Skifahren in den Alpen könnte seltener werden
Skifahren im Oberland – das könnte in Zukunft deutlich seltener werden. Wissenschaftler der Uni Bayreuth rechnen vor, dass die natürliche Schneedecke in den kommenden 75 Jahren in jedem achten Skigebiet komplett verschwinden könnte. In den tieferen Lagen fällt der Rückgang der Analyse zufolge besonders stark aus. Die Forscher glauben unter anderem, dass durch den wegfallenden Schnee Skigebiete in höhere Lagen vordringen würden. Und dadurch Pflanzen und Tiere bedrohen könnten. Die Studie untersuchte die Auswirkungen des Klimawandels in großen Skigebieten auf der ganzen Welt.
STA: Berufsfachschule für Pflege öffnet ihre Türen
Krankenpflege im Simulator. Das können Interessierte heute beim Tag der offenen Tür der Berufsfachschule für Pflege in Starnberg erleben. Auszubildende stellen unter anderem das neue Skills-Lab vor. Ein vollständig ausgestattetes Patientenzimmer samt Simulationspuppe, die verschiedene gesundheitliche Zustände simulieren kann. Der Besuchstag steht ganz im Zeichen der Ausbildung und läuft von 10 – 16 Uhr.
Biathlon: Mittenwalderin Selina Grotian startet beim Finale in Kanada
Die Biathleten setzen ihre Nordamerika-Tour fort. Nach Soldier Hollow am vergangenen Wochenende ist die Biathlonelite ab heute im kanadischen Canmore zu Gast. Seit der Weltmeisterschaft ist auch Selina Grotian vom SC Mittenwald wieder im A-Kader. Für die 19-Jährige steht heute bereits der erste Wettkampf an. Um 17.40 Uhr unserer Zeit steigt zum Auftakt des Weltcups der 7,5 km Sprint der Frauen. Am Samstag geht’s weiter mit der Verfolgung, bevor das Wochenende mit dem Massenstart am Sonntag endet.
Die Stadt Weilheim möchte den Erhalt von alten Bäumen im Stadtgebiet fördern. Dazu will der Klimaausschuss in seiner Sitzung heute Vormittag eine Leitlinie vorstellen. Mit der Baumförderliste appelliert die Stadt an private Eigentümer, Bäume bestmöglich zu erhalten und zu schützen. Wer sich in die freiwillige Liste einträgt, bekommt unter anderem eine Urkunde für den aktiven Klimaschutzbeitrag. Außerdem erhalten sie eine Beratung zur richtigen Pflege der Bäume. Weil die Sommer immer heißer werden, sei es wichtig für das Stadtklima, alte Bäume zu erhalten, heißt es.
In Starnberg und Pöcking ist es zu einem größeren Stromausfall gekommen. Von gestern Nachmittag bis in den Abend hinein saßen zahlreiche Menschen im Dunkeln. Betroffen waren laut Medienberichten rund 1.700 Haushalte. Warum die Stromversorgung unterbrochen wurde, ist noch unklar. Vermutet wird, dass bei Bauarbeiten ein Kabel getroffen wurde.
Bayernweiter Probealarm: Auch im Oberland wird es um 11 Uhr laut
Wie gut funktioniert es, Menschen im Oberland vor schweren Unwettern oder anderen Katastrophen zu warnen? Genau das soll heute beim bayernweiten Probealarm getestet werden. Pünktlich um 11 Uhr werden zeitgleich in allen Landkreisen und in den Kommunen die Sirenen aufheulen. Außerdem wird der Test auch über Cell Broadcast und auf den Warn-Apps NINA, KATWARN, und BIWAPP erfolgen. Eine Minute soll der Alarm dauern, bevor er durch die Integrierte Leitstelle Oberland aufgelöst wird. Neben der Überprüfung der Alarmsysteme, sollen auch die Bürger durch den Test mit dem Sirenenton vertraut gemacht werden. Der Heulton dient zur Warnung unter anderem bei Gasaustritt oder Hochwasser.