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News für den 19. April 2024
Bald auch Bezahlkarten für Asylbewerber im Landkreis Landsberg
Seit rund einem Monat wird in Teilen Bayerns die neue Bezahlkarte für Asylbewerber getestet. Nachdem bislang kein Oberland-Kreis unter den Pilotregionen war, zeichnet sich langsam auch bei uns ein Start ab. Wie das Landratsamt Landsberg auf Radio Oberland Nachfrage erklärt, rechnen sie hier mit einem Start im Laufe des Monats Mai. Rund 1.000 Karten sollen dann verteilt werden. Bevor es losgeht, sollen auch noch Erfahrungen aus den Testlandkreisen ausgetauscht werden. Bis Ende Juni soll die Bezahlkarte im gesamten Freistaat zum Einsatz kommen. Ihr Ziel ist es unteranderen zu verhindern, dass Bargeld ins Ausland geschickt wird.
16.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall bei Prem
Nicht die Straßenverhältnisse waren schuld, sondern eine Unachtsamkeit. Eine Ostallgäuerin war gestern Vormittag auf der Kreisstraße bei Prem unterwegs. Als die 22-Jährige in Richtung Lechbruck abbiegen wollte, übersah sie eine vorfahrtsberechtigte Kemptenerin. Diese wurde durch den folgenden Zusammenstoß auf die Gegenfahrbahn geschoben und kollidierte dort mit einer Baumaschine. Die 56-Jährige erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der entstanden Sachschaden wird durch die Polizei auf rund 16.000 Euro geschätzt.
Weniger Verkehrsunfälle im Februar im Oberland als im Vorjahresmonat
Weniger Unfälle und Verkehrstote auf den Straßen im Oberland. Im vergangenen Februar hat es deutlich seltener gekracht als noch im Vorjahresmonat. Das teilt jetzt das Bayerische Landesamt für Statistik mit. Die Zahl der Straßenverkehrsunfälle ist im gesamten Freistaat gut sechs Prozent unter dem Vorjahresniveau geblieben. Im Vergleich zum Februar 2023, ist die Zahl an Unfällen um mehr als die Hälfte halbiert worden. Insgesamt hat es trotzdem über 100-mal gekracht. Während letztes Jahr noch vier Menschen auf den Straßen im Oberland ums Leben gekommen waren, liegt die Zahl heuer bei null.
Etwa 120.000 Euro. So hoch fällt der entstandene Sachschaden nach einem Unfall bei Igling im Landkreis Landsberg am Lech aus. Ein 55-jähriger Autofahrer war gestern Vormittag auf der B17 unterwegs, als er bei winterlichen Straßenverhältnissen mit seinem Sportwagen von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt.
Der Bundespolizei Garmisch-Partenkirchen ist ein mutmaßlicher Schleuser ins Netz gegangen. Wie die Polizei heute mitgeteilt hat, ist bereits gestern ein Mann aus der Ukraine an der B2 bei Kaltenbrunn festgenommen worden. Der Fahrer konnte sich zwar ausweisen, seine vier Mitfahrer allerdings nicht. Die jungen Männer die nach eigener Aussage 17, 18 und zweimal 21 Jahren sein sollen gaben an ursprünglich aus Syrien zu stammen. Ersten Erkenntnissen nach hat der Ukrainer gegen Bezahlung wohl die Etappe von Slowenien nach Deutschland übernommen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.
In Weilheim wird für den Ernstfall geprobt. Am morgigen Samstag findet an der Mittelschule eine Evakuierungsübung statt. Es wird ein mögliches „Worst-Case-Szenario“ durchgespielt. Demnach sei das Schulhaus in Brand geraten und der Großalarm ausgelöst worden. Vor Ort werden unter anderem Feuerwehren und Rettungsdienste sein. Die Aktion dauert von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
Im sogenannten „Brudermord“ im Landkreis Landsberg ist heute ein Urteil gefallen. Der 36-jährige Angeklagte wurde wegen Totschlags schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von 10 Jahren 3 Monaten verurteilt. Das Gericht sah es, als erwiesen an das der 36-Jährige im vergangenen Juni seinen Bruder mit einem Messer getötet hatte. Daneben wurde die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Bevor er in die Therapie kann, muss der Mann allerdings zunächst 4 Jahre und 10 Monate der verhängten Strafe absitzen.
Ohne zu schauen wollte gestern Abend ein Schongauer in Utting am Ammersee die Straße queren. Dabei wurde der 41-Jährige von einer Autofahrerin erfasst, die laut Polizei nicht mehr ausweichen konnte. Weil sie glücklicherweise relativ langsam unterwegs war, erlitt der Fußgänger keine schwereren Verletzungen. Er musste trotzdem ins Landsberger Krankenhaus gebracht werden.
Ohne zu schauen wollte gestern Abend ein Schongauer in Utting am Ammersee die Straße queren. Dabei wurde der 41-Jährige von einer Autofahrerin erfasst, die laut Polizei nicht mehr ausweichen konnte. Weil sie glücklicherweise relativ langsam unterwegs war, erlitt der Fußgänger keine schwereren Verletzungen. Er musste trotzdem ins Landsberger Krankenhaus gebracht werden.
Ministerpräsident Markus Söder zu Gast in Penzberg
Das Fraunhofer Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie soll um einen Außenstandort bei uns im Oberland reicher werden. Deshalb ist Ministerpräsident Markus Söder heute Mittag in Penzberg zu Gast. Er möchte sich über den aktuellen Stand der Planungen informieren. Im Mai 2022 sind Labore des Fraunhofer Standorts für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung in Penzberg innerhalb des Roche-Campus eröffnet worden. Ziel sei es aber, ein eigenes Gebäude in direkter Nachbarschaft zu Roche zu errichten, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.
Geretsried: Bewaffneter Raubüberfall Ende November 2023 soll nur vorgetäuscht worden sein
Ende November letzten Jahres sollen sich in Geretsried dramatische Szenen eines bewaffneten Raubüberfalls abgespielt haben. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd jetzt mitteilt, habe sich mittlerweile herausgestellt, dass der Raub vorgetäuscht und das Bargeld unterschlagen worden war.
In einem Getränkemarkt in der Jeschkenstraße war damals die Polizei alarmiert worden. Ein unbekannter bewaffneter Mann soll einen Angestellten bedroht und Bargeld im niedrigen vierstelligen Euro-Bereich erbeutet haben. Nach der Tat leiteten die Beamten sofort eine Großfahndung ein, um den geflüchteten Gauner zu schnappen. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass alles nur vorgetäuscht worden war. Der 21-Jährige gestand das Vorgehen. Gegen ihn und einen weiteren 19-Jährigen aus München ist ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat und Unterschlagung eingeleitet worden.
Schneeglätte war der Grund für einen folgenschweren Unfall bei Königsdorf. Gestern Nachmittag war eine Dame aus dem südlichen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf der B11 unterwegs. In einer Linkskurve rutschte das Fahrzeug der 32-Jährigen auf die Gegenfahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Auto einer Eurasburgerin. Eine dahinterfahrende Frau konnte nicht mehr reagieren und fuhr in die Unfallstelle auf. Alle drei Beteiligten Personen mussten mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Zu dem Vorfall sind auch umliegende Feuerwehren ausgerückt. Sie mussten unter anderem eine der verunfallten Frauen aus ihrem Fahrzeug befreien.
Ramadama Aktionen an diesem Wochenende im Oberland
Das Oberland räumt auf. Am Wochenende finden in mehreren Gemeinden der Region Ramadama Aktionen statt. Etwa in Pöcking oder in Weßling. Ziel sei es die Orte von liegengebliebenem Müll zu befreien. Am morgigen Samstag soll unter anderem der Weßlinger See entmüllt werden. Eine ansässige Tauchergruppe habe sich hierfür bereit erklärt. Die letzte Seeräumaktion liegt bereits fünf Jahre zurück.
Graupel und Schneefall sorgen für Unfälle im Landkreis Landsberg
Graupel- und Schneeschauer haben in den letzten Tagen das Oberland heimgesucht. Das ist auf den Straßen nicht ohne Folgen geblieben. Etwa im Landkreis Landsberg am Lech ereigneten sich in den letzten zwei Tagen deshalb mehrere Unfälle. Unter anderem auf der B17 bei Landsberg. Ein Lieferwagenfahrer geriet am Mittwoch auf Höhe der ehemaligen Kaserne ins Schleudern. In Folge prallte der 28-Jährige mit seinem Fahrzeug in die Leitplanke und von dort in ein entgegenkommendes Auto. Wie die Polizei mitteilt, entstand ein Schaden in Höhe von rund 35.000 Euro.
Schwerverkehr Kontrolle im Oberland - mehrere Verstöße
Der Schwerverkehr, der durchs Oberland rollt, ist im Rahmen einer bundesweiten Aktion kontrolliert worden. Daran hat sich am vergangenen Mittwoch auch die Verkehrspolizei Weilheim beteiligt. Während der mehrstündigen Überprüfung wurden auf der B17 und der B472 rund um Weilheim mehr als 30 Verstöße zur Anzeige gebracht. Unter anderem gegen eine Hand voll Lkw-Fahrer. Laut den Beamten waren sie mit teils deutlich überschrittener Geschwindigkeit unterwegs. Und auch bei der Fahrtenschreiber-Auswertung wurden Verstöße festgestellt. Ein Fahrer etwa konnte seine täglichen Ruhezeiten nicht nachweisen.
Murnau: Klinik Hochried feiert Spatenstich für neues Eltern-Kind-Zentrum
Es ist so weit – heute findet in der Murnauer Klinik Hochried der Spatenstich für das neue Eltern-Kind-Zentrum statt. Entstehen sollen ein Appartementhaus, ein neuer Sportplatz und Stellplätze. Seit rund 70 Jahren werden in der Klinik junge Patienten mit verschiedensten Erkrankungen behandelt. In dem Neubau sollen Mädchen und Jungen mit ihren Begleitern künftig in moderner Umgebung untergebracht werden, heißt es in einer Mitteilung. Um 10:00 Uhr greifen unter anderem Landrat Anton Speer und Murnaus Bürgermeister Rolf Beuting zu den Spaten.
Überholmanöver bei Weil im Landkreis Landsberg am Lech geht schief
Misslungenes Überholmanöver eines Fahranfängers im Landkreis Landsberg am Lech. Ein 19-jähriger Mann war bereits am Mittwoch auf der Staatsstraße von Pestenacker in Richtung Weil unterwegs. Beim Versuch ein vorfahrendes Fahrzeug zu überholen, verlor der junge Erwachsene die Kontrolle über sein Auto. Er kam von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum. Laut Polizei erlitt der Prittrichinger nur leichte Verletzungen. An seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 16.000 Euro.
Eishockey: U18-Auswahl und Herren Nationalmannschaft feiern Siege
Erfolgreicher Abend für den Deutschen Eishockey Bund. Sowohl die Herren-Nationalmannschaft als auch die U-18 Auswahl konnten ihre gestrigen Spiele gewinnen. Die Männer feierten in Kaufbeuren den ersten Sieg der aktuellen WM-Vorbereitung. Sie bezwangen die Slowakei mit 7:3. Ähnlich erfolgreich verlief auch die Partie der U-18 um Tölzer Matteu Spät. Bei der Junioren-WM in Dänemark landete der DEB-Nachwuchs im vierten Gruppenspiel den vierten Sieg. 6:2 hieß es am Ende gegen Japan.
Glätte und Schnee sorgen für Unfallserie auf der A95
In den letzten Tagen ist der Schnee zurückgekehrt ins Oberland. Und mit ihm eine regelrechte Unfallserie auf der gesamten A95. In Summe liegt der entstandene Sachschaden im sechsstelligen Bereich.
Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, waren bei allen Unfällen die nicht angepasste Geschwindigkeit trotz der winterlichen Straßenverhältnisse die Hauptursache. Unter anderem geriet ein 38-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf Höhe Ohlstadt bei Glatteis ähnlichen Verhältnissen ins Schleudern. Anschließend prallte er zweimal die gegen die Leitplanke bevor der Wagen schließlich, auf der rechten Spur und auf dem Dach liegend, zum Stillstand kam. Bei allen Unfällen blieb es bei leichten Verletzungen.
Nach Fahrzeugbrand - Luise-Kiesselbach-Tunnel wieder in beide Richtungen befahrbar
Ein Fahrzeugbrand mit enormen Auswirkungen. In der Nacht auf gestern geriet ein Kleintransporter im Luise-Kiesselbach-Tunnel am Ende der A95 bei München in Brand. Die Folge: massive Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer auch aus dem Oberland. Seit gestern kurz nach 20:00 Uhr ist der Tunnel wieder in beide Richtungen befahrbar. Allerdings mit Einschränkungen. Es gelten ein Überholverbot sowie Tempolimit 40. Außerdem ist die Zufahrt von der A95 kommend in Richtung Norden bis auf Weiteres nicht möglich.