Im Oberland zieht es die Menschen in die Natur. Immer mehr Ausflügler, Urlauber und Einheimische nutzen etwa die Wege in der Region Zugspitze–Wetterstein–Karwendel. Ein grenzüberschreitendes Projekt hat zwei Jahre lang per Sensoren gemessen, wo besonders viele Menschen unterwegs sind. Eine wichtige Erkenntnis: Tourenportale wie Strava oder Outdooractive müssen künftig stärker eingebunden werden. Projektmitkoordinator Klaus Pukall sagt:
„Ja, die Leute vertrauen unglaublich stark auf das, was sie auf diesen Outdoor-Plattformen finden. Deswegen ist es wichtig, dass wir eine sinnvolle und gute Beschreibung der Wege und Touren haben, damit sich die Leute an unsere Empfehlungen halten“.
So sollen überlastete Hotspots künftig entlastet werden.
„Derzeit haben wir nur Schätzungen von einer Tourismusorganisation, die uns dann immer wieder sagt, ja, der Tagestourismus hat um so und so viel Prozent zugenommen. Und mit diesem Projekt schaffen wir dann wirklich verlässliche Zahlen, die wir dann auch nutzen können, um gute Entscheidungen zu treffen“.
Auf dieser Basis können beispielsweise Gäste über die Auslastung vor Ort informiert werden oder Einsätze der Ranger gezielt geplant werden.