Radio Oberland Newsreader

Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.

News für den 25. November 2025

Schwerer Unfall bei Geretsried fordert drei Verletzte - B11 stundenlang vollgesperrt

Etwa vier Stunden lang ist die Bundesstraß B11 zwischen Bibisee und Geretsried Stein gestern Nachmittag gesperrt gewesen. Kurz vor 16:00 Uhr hat es in diesem Bereich einen folgenschweren Verkehrsunfall gegeben. Laut Polizei sind zwei Autos frontal zusammengestoßen. Drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Eine 66-Jährige so schwer, dass sie per Hubschrauber in die BG-Unfallklinik nach Murnau geflogen wurde.

Betroffene Orte: Geretsried

Ab Winter 2026/27 - Vierschanzentournee der Frauen soll kommen

Innsbruck knippst das Licht an – und damit steht einer Vierschanzentournee mit Frauen ab der Wintersaison 2026/27 eigentlich nichts mehr im Wege. Weil sich der Österreichische Skiverband und das Land Tirol jetzt auf eine Finanzierung für das Licht im Bergisel-Stadion einigen konnten, sind künftig alle vier Tournee-Schanzen mit Flutlicht ausgestattet.

Damit haben die Verantwortlichen um FIS-Renndirektor Sandro Pertile und die lokalen Organisationskomitees mehr Spielraum für die Integration der Frauenwettkämpfe in das Tourneeprogramm. Stand heute sollen an allen Tourneeorten die Frauenwettbewerbe am Qualifikationstag der Männer stattfinden, so wie das in Garmisch-Partenkirchen bereits in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich praktiziert wurde.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Wegen des aktuellen Wintereinbruchs - heute erscheint erster Lawinenlagerbericht für den bayerischen Alpenraum

Mit dem Wintereinbruch in unseren heimischen Alpen steigt die Lawinengefahr. Deshalb erscheint heute um 17:00 Uhr der erste Lawinenlagebericht der Saison 2025/26. Er zeigt, welche Gefahrenstellen es im Gelände gibt und wie die Schneedecke aufgebaut ist. Wintersportlerinnen und -sportler können sich online, per Newsletter oder auf Facebook und Instagram informieren. Zusätzlich liefern Webcams und Messdaten aktuelle Infos über Schnee und Wetter – damit der Winterspaß sicher bleibt. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Neu eingeführte "DAV-Mitfahrbankerl" kommen gut an

Im Oberland gibt es seit diesem Frühjahr rund 20 grüne „Mitfahrbankerl“ des Deutschen Alpenvereins. Eine Mitfahrtgelegenheit beim Wandern. Sie soll die Lücke zwischen Wanderparkplatz und Bahnhof schließen. Die Idee kommt an, sagt Hannah Trowal vom DAV der Sektion Oberland. Das Projekt soll aber noch bekannter werden, wünscht sich Trowal:

„Wir planen für das nächste Jahr ein Anreizsystem, mit dem wir die Nutzung der Mitfahrbänke noch weiter stärken möchten. Damit möchten wir noch mehr Menschen motivieren, das Angebot auszuprobieren und die Mitfahrbänke in Zukunft regelmäßig zu nutzen“. 

Damit noch mehr dieser nachhaltigen Bänke aufgestellt werden können, könnt ihr eine Patenschaft übernehmen. Infos gibt’s hier.

 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Wolfratshausen

Tourismus bleibt großer Wirtschaftsfaktor in der Region Starnberg/Ammersee - Neue Studie vorgestellt

Der Tourismus bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor in der Region StarnbergAmmersee. Laut der neuen Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus 2024“ hängen über 3.000 Arbeitsplätze direkt davon ab. Hotels, Gastronomie, Handwerk und Einzelhandel profitieren gleichermaßen. Die Region nimmt dadurch jährlich 28 Millionen Euro an Steuern ein – ein wichtiger Beitrag in Zeiten knapper öffentlicher Kassen, sagt Werner Schmid von der gwt Starnberg.

Besonders stabil zeigen sich die Tagesgäste, deren Zahl über die letzten zehn Jahre kaum geschwankt hat. Das Kloster Andechs bleibt auch 2024 das beliebteste Ausflugsziel in der Region StarnbergAmmersee – mit rund 1 Million Besuchern jährlich. Dahinter folgt die Schifffahrt auf den Seen mit über 500.000 Gästen. Auf Platz drei liegt das Seebad Starnberg mit 241.000 Besuchern.

Betroffene Orte: Starnberg, Ammersee

Bayerischer Tierschutzpreis geht zweimal ins Oberland

Der bayerische Tierschutzpreis geht in diesem Jahr gleich zweimal ins Oberland. Preisträgerin ist unter anderem Tessy Lödermann, Vorsitzende des Tierschutzvereins Garmisch-Partenkirchen. Umweltminister Glauber lobte sie gestern Abend bei der Preisverleihung als Persönlichkeit, die ihr Leben in herausragender Weise dem Tierschutz gewidmet habe. Freuen darf sich auch die Wildtier-Rettung Pfaffenwinkel e.V. Die Rehkitzrettungsorganisation wurde mit dem Sonderpreis ausgezeichnet.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau

Oberland setzt ein starkes Zeichen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

„Gewalt kommt bei uns nicht in die Tüte“ – unter diesem Motto setzt das Oberland am heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ein deutliches Zeichen. In den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech und Starnberg beispielsweise, werden heute Brottüten mit wichtigen Informationen zu Hilfs- und Beratungsangeboten verteilt. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Kampagne, die auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam macht. Ziel ist es, Betroffene zu stärken und Unterstützungswege sichtbar zu machen.

In Garmisch-Partenkirchen werden außerdem mehrere Gebäude orange angestrahlt – darunter das Landratsamt, das Skistadion, die evangelische Kirche und die Moschee. Die Beleuchtung soll ein sichtbares Zeichen gegen häusliche Gewalt setzen. Hintergrund sind die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamts: 2024 wurden fast 266.000 Fälle häuslicher Gewalt registriert, mehr als 70 Prozent der Opfer sind Frauen.

In Murnau findet außerdem der „Klagemarsch 211“ statt. Um 13:00 Uhr beginnt an der Realschulkreuzung eine Mahnwache. Anschließend startet der stille Marsch durch den Markt. Er ist eine Aktion des Zonta Clubs Murnau-Staffelsee und soll die Öffentlichkeit, auf die 211 im Jahr 2024 durch einen Femizid getöteten Frauen in Deutschland aufmerksam machen.

Betroffene Orte: Starnberg, Landsberg am Lech, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen

Oberland-Landkreise sind Teil der MVV-Christkindlmarkttour

Mit dem MVV zu den schönsten Christkindlmärkten der Region. Die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg und Weilheim-Schongau sind Teil der MVV-Christkindlmarkttour. Wo finden die Märkte statt und wie reise ich am besten der Umwelt zuliebe mit Bus und Bahn an? Dafür hat der Münchner Tarif- und Verkehrsverbund gemeinsam mit insgesamt fünf Landkreisen einen Flyer herausgebracht. Dort findet ihr Termine und Verbindungen mit Bus und Bahn zu den einzelnen Märkten. Alle Infos findet ihr hier: Die MVV-Christkindlmarkttour | MVV

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

IHK Abschlussprüfungen: Hunderte Azubis aus dem Oberland treten an

Für hunderte Azubis aus dem Oberland wird es heute ernst. Die Abschlussprüfungen in ihren IHK-Berufen stehen an. Heute und morgen sind die Prüflinge in kaufmännischen und verwandten Berufen schriftlich gefordert. Darunter Einzelhandels-, Bank- und Industriekaufleute. Ab 2. Dezember folgen die Prüfungen für angehende Absolventen in den technischen Berufen. Dazu gehören zukünftige Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker. Ab dem Jahreswechsel müssen sich die Azubis noch mündlichen oder praktischen Prüfungen stellen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech

Eishockey Bayernliga: Peißenberg Miners trennen sich von Headcoach Andreas Becher

13 Spiele, 14 Punkte, in der Tabelle auf Platz 12. Jetzt haben die Peißenberg Miners die Reißleine gezogen und sich von Headcoach Andreas Becher getrennt. Der Verein begründet den Schritt mit der aktuellen Tabellenplatzierung, den Leistungen des Teams und der Punkteausbeute in den vergangenen Spielen. „Wir sind es unseren zahlreichen Zuschauern und insbesondere unseren vielen Unterstützern schuldig, eine starke Saison zu spielen – Spiele zu zeigen, die den Zuschauern Freude bereiten und sie nicht frustrieren“, erklärt Miners-Chefin Lisa Steidl.

Betroffene Orte: Peißenberg

DEB bereitet sich in Garmisch-Partenkirchen auf die Eishockey WM 2026 vor

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startet Ende April in die heiße Phase der Vorbereitung auf die WM 2026. Bundestrainer Harold Kreis bittet sein Team ab dem 28. April ins Trainingslager nach Garmisch-Partenkirchen. Dort bereitet sich die DEB-Auswahl auf zwei Testspiele gegen Österreich vor. Das erste Duell steigt am 30. April im österreichischen Zell am See, das Rückspiel findet am 2. Mai um 17 Uhr im Olympia-Eissport-Zentrum in Garmisch-Partenkirchen statt. Die Spiele gelten als wichtiger Härtetest kurz vor der Weltmeisterschaft in der Schweiz. Tickets können schon jetzt hier gekauft werden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

ADAC veröffentlicht neue Studie: Keine Gefahr durch Elektrosmog von E-Autos

Eine neue bundesweite Studie bestätigt: Elektroautos stellen keine gesundheitliche Gefahr durch Elektrosmog dar. Der ADAC hat gemeinsam mit Forschungspartnern insgesamt elf E-Autos, zwei Plug-in-Hybride und einen Verbrenner untersucht. Gemessen wurde im ADAC-Technikzentrum Landsberg und im Testzentrum Mobilität in Penzing, wo besonders präzise Bedingungen herrschen. Alle Fahrzeuge blieben deutlich unter den empfohlenen Grenzwerten – sowohl während der Fahrt als auch beim Laden.

Betroffene Orte: Penzing, Landsberg am Lech

Nach Schneechaos bei Peiting und Kritik am Winterdienst - das sagt das Staatliche Bauamt Weilheim

„Es wäre mal schön, wenn ein Winterdienst sich verpflichtet fühlen würde, die Umgehungsstraße bei Peiting zu räumen.“ Diese Nachricht hat Radio Oberland letzten Freitag erreicht, als der erste Schnee in der Region für Verkehrschaos gesorgt hat. Mehrere Hörer meldeten uns, dass die B472 zwischen Schongau und Peiting nicht geräumt und spiegelglatt sei. Deshalb haben wir für euch beim zuständigen Staatlichen Bauamt Weilheim um ein Statement hierzu gebeten. Dazu Martin Dondl von der Behörde:

„Wenn es den ganzen Tag durchschneit, ist es nun mal so, dass wir mit unseren Streurunden und unseren Streueinsätzen bis zu 3 Stunden brauchen, bis wir wieder an der gleichen Einsatzstelle sind. Und wenn es dort durchschneit, dann kann es eine halbe Stunde später die Fahrbahn schon wieder weiß sein.

Den ganzen Freitag hat es geschneit und unsere Straßenmeisterei Peiting, die für diesen Bereich zuständig ist, war rund um die Uhr im Einsatz. Die Winterdienstler sind eigentlich den ganzen Tag hinweg durchgefahren, bis abends in die Nacht hinein zum Samstag bis 24:00 Uhr. Normalerweise fahren wir bloß bis 22:00 Uhr, so ist die Vorgabe in Bayern. Aber in diesem Fall durch diesen starken Schneefall sind wir noch extra runden gefahren und waren um 24:00 Uhr fertig, dort waren die Straßen dann auch freigeräumt.“

Dondl versichert uns, dass die Einsatzleute rund um die Uhr ihr bestmögliches geben – häufig aber auch mit Problemen zu kämpfen haben.

„Es sind nach wie vor leider sehr viele Verkehrsteilnehmer noch mit Sommerreifen unterwegs oder mit Winterreifen, die in einem sehr schlechten Zustand sind, die uns an der einen oder anderen Stelle natürlich dann im Winterdienst aufhalten, weil die Straßen nach Unfällen blockiert sind.“

Alleine im Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Peiting sind letzten Freitag 133 Tonnen Salz gestreut worden, damit wir sicher ans Ziel kommen.

Betroffene Orte: Peiting, Weilheim i. OB