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News für den 25. November 2021
Schongau: Drogenfund im Pössinger Wald – die Polizei sucht Zeugen
Im Pössinger Wald an der B17 zwischen Schongau und Landsberg haben Spaziergänger eine größere Menge Drogen gefunden. Entdeckt wurde das Cannabis bereits am vergangenen Sonntag in der Nähe des Restaurants Teufelsküche. Die Kripo Fürstenfeldbruch hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Heute ist der B2 Tunnel Starnberg Thema im Bauausschuss der Stadt. Im April wurde ein EU-weiter Realisierungswettbewerb ausgerufen, bei dem es um die Gestaltung der oberirdischen Bauwerke des B2-Tunnels - die Tunnelportale, das Betriebsgebäude, die Notausstiege und der Lüftungskamin – ging. Heute soll der Sieger des Wettbewerbs in der Sitzung bekannt gegeben werden. Der Tunnel Starnberg, der rund zwei Kilometer lang sein wird, soll künftig die Anbindung der Landkreise Starnberg und Weilheim an die Stadt München für den Verkehr erleichtern.
Seilbahn-Branche fordert 2G - sonst eventuell keine Skisaison
Die Seilbahn-Branche hat ihre massive Kritik an den neuen Corona-Regeln bekräftigt und Nachbesserungen gefordert. Die Vorgabe der bayerischen Staatsregierung zu 2G plus sei personell und logistisch nicht zu stemmen, sagte der Präsident des Verband Deutscher Seilbahnen und der Vorstand der BZB Matthias Stauch, heute. Das sei ein "Schlag in die Magengrube" und bedeute einen "Lockdown durch die Hintertüre". Stauch verlangte für die Seilbahnen eine Rückkehr zur 2G-Regel - andernfalls sei unklar, ob es eine Skisaison geben könne.
Der VDS wie auch der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga kündigten an, die Regelungen auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen.
"Beinahe-Brand" in Wolfratshauser Hackschnitzelanlage
BEin aufmerksamer Hausmeister und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr haben heute Vormittag in Wolfratshausen wohl einen größeren Brand verhindert. Der Mann entdeckte Rauch im Hackschnitzelbunker am Hans-Urmiller-Ring und alarmierte die Einsatzkräfte. Offenbar war die Förderschnecke der Anlage heiß gelaufen und brachte die Hackschnitzel zum Glühen. Die Feuerwehr konnte einen Brand gerade noch verhindern, so die Polizei. Die rund 200 Personen die sich im Gebäude befunden hatten mussten nicht evakuiert werden. Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Dorfgemeinschaftshaus Apfeldorf nimmt weitere Hürde
Das neue geplante Dorfgemeinschaftshaus in Apfeldorf hat eine weitere wichtige Hürde genommen. Der Gemeinderat verabschiedete in seiner jüngsten Sitzung den Grundsatzbeschluss. Wenn das Landratsamt die Pläne genehmigt, steht dem Bau nichts mehr im Wege. Im nächsten Schritt soll die Ausschreibung beginnen, außerdem muss noch die Förderung beantragt werden. Die vorhandene Turnhalle soll für rund 7 Millionen Euro in ein Dorfgemeinschaftshaus umgewandelt werden. Mit neuen Vereinsräumen und einem Saal für Veranstaltungen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen und bis Ende 2023 abgeschlossen sein.
In Weilheimer Agentur für Arbeit gilt ab sofort 2G
In der Arbeitsagentur Weilheim gilt für persönliche Gespräche künftig die 2G-Regel. Ab heute sei bundesweit der Nachweis nötig, geimpft oder genesen zu sein, teilte eine Sprecherin mit. Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen seien oder keine Auskunft zu ihrem Status geben wollten, würden online oder telefonisch beraten oder könnten eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen. Dort sie auch weiterhin für alle Kunden die persönliche Arbeitslosmeldung möglich.
Mit dem heutigen Spatenstich für das neue Marienheim in Peiting beginnt der Bau des Gebäudes. Bei den Festlichkeiten heute Vormittag war auch Bürgermeister Peter Ostenrieder vor Ort. Er hat gegenüber Radio Oberland verraten, dass der Aushub noch dieses Jahr stattfinden soll. Im Frühjahr, beziehungsweise sobald es der Winter erlaubt sollen die Betonarbeiten starten und wenn das Projekt im Zeitplan bleibt, dann ist das neue Gebäude im Herbst 2023 für den Bezug und die Betriebsaufnahme fertiggestellt. Das Projekt hatte in der Marktgemeinde vor allem bei Anliegern schon seit über zwei Jahren zu Protesten und Diskussionen geführt. Letztendlich sprachen sich die Peitinger bei einem Bürgerentscheid aber mit großer Mehrheit für den Neubau am Bühlach aus.
Wenn es die pandemische Lage bis dahin wieder zulässt, soll es im kommenden Sommer in Penzberg ein großes Stadtfest geben. Und zwar ein gemeinsames zusammen mit Roche. Der Chemie-Konzern feiert 2022 sein 50-jähriges Bestehen am Standort in Penzberg. Daher liege es nahe, gemeinsam ein mehrtätiges Fest zu feiern, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Das dreitätige Stadtfest soll vom 24. bis 26. Juni stattfinden. Derzeit wird zusammen mit Roche das Programm ausgearbeitet.
Was passiert mit dem Bayerischen Hof in Starnberg?
Mängel am Brandschutz und der Elektroanlage, sowie weit überhöhte Legionellen-Werte. Das sind nur ein paar der Probleme, die dazu geführt haben, dass der Bayerische Hof in Starnberg dieses Jahr geschlossen werden musste. In der heutigen Sitzung des Bauausschusses geht es um die Zukunft des Gebäudes. Bei einem ersten Abstimmungstermin mit der Denkmalbehörde im September wurde angesprochen, welche Punkte für weitere Planungen beachtet werden sollen. Es gilt grundsätzlich, dass alles, was von den bauzeitlichen Strukturen vorhanden ist, als erhaltenswert zu betrachten ist. Heute Abend wird entschieden, wie es konkret weitergeht. Genutzt werden soll das Haus, wenn es nach dem Beschlussvorschlag geht, als Hotel, sowie für die gewerbliche und die Wohnungsnutzung.
GAP: Grünen-Antrag will mehr Anlaufstellen für homosexuelle Jugendliche
Homosexuelle Kinder und Jugendliche sollen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mehr Beratungsangebote und Anlaufstellen bekommen. Das fordert die Grünen-Fraktion in einem Kreistags-Antrag. Ziel ist es demnach, die Jugendlichen in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens zu begleiten und sie auf der Suche nach ihrer sexuellen Orientierung zu stärken. Niederschwellige Beratungs- und Netzwerkangebote könnten hier einen wichtigen Beitrag dazu leisten, heißt es. Den jungen Menschen soll grundsätzlich vermittelt werden, dass Vielfalt existiert, dass Anderssein normal ist und dass sie jederzeit kompetente Ansprechpartner finden, so die Grünen. Wann der Antrag im Kreistag behandelt wird ist noch unklar.
Tutzing: 44-Jähriger steht wegen Drogenhandels vor Gericht
Ein 44-jähriger Mann aus Tutzing steht ab heute vor dem Münchner Landgericht. Ihm wird unerlaubter Besitz, sowie Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Der Mann soll in seinem Büro rund 55 Gramm Marihuana, Amphetamin, MDMA und Ecstasy Tabletten gelagert und den Verkauf der Betäubungsmittel geplant haben. Zum Teil sollen die Drogen aber auch zum Eigenkonsum bestimmt gewesen sein. Zudem soll der 44-Jährige einen Baseballschläger in seinem Büro gehabt haben, um möglicherweise aufkommende Übergriffe bei einem Verkauf mit dem Einsatz des Schlägers zu beenden. Für die Verhandlung sind zwei Tage angesetzt, ein Urteil könnte schon morgen fallen.
Zugspitze: Sorge wegen 2G Plus - Seilbahn-Branche bangt um Wintersaison
Die Seilbahn-Branche will am Donnerstag (10.00 Uhr) gemeinsam mit dem Hotel- und Gaststättenverband Bayern über die bevorstehende Wintersaison unter strengen Corona-Auflagen informieren. Der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) hatte am Dienstag entsetzt auf die neuen Beschlüsse des bayerischen Kabinetts zu 2G plus (geimpft, genesen und zusätzlich getestet) für Freizeiteinrichtungen reagiert. Das komme einem Lockdown gleich, man fürchte ein Abwandern der Wintersportler nach Österreich, wo trotz Lockdowns Lifte für Geimpfte und Genesene fahren - ohne zusätzlichen negativen Test, hieß es beim VDS. Mit diesen Beschlüssen sterbe jede Hoffnung auf Erholung der Wintersportbranche. Nach zwei Pandemiewintern mit Lockdown vernichteten die neuen Maßnahmen Existenzen. Die Seilbahnen dürfen fahren - aber nur für Geimpfte und Genesene, die zudem einen negativen Corona-Test vorlegen, also mit 2G plus-Regel.
Weilheimer kommt von der Straße ab - Leitplanke verhindert Schlimmeres
Großes Glück hatte gestern ein Autofahrer aus Weilheim. Der 71-Jährige kam bei Dießen von der Straße ab und prallte frontal in eine Leitplanke. Die verhinderte allerdings, dass der Rentner mit seinem Auto mehrere Meter in die Tiefe stürzte. Durch den Aufprall erlitt der Mann nur leichte Prellungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei hatte der Weilheimer einen Krampfanfall im Arm und verriss dadurch sein Lenkrad. Die Kreisstraße war rund eine Stunde komplett gesperrt. Der Schaden liegt bei über 30.000 Euro.
Bauarbeiten: Straßensperre zwischen Münsing-Holzhausen wird verlängert
Autofahrer die zwischen Holzhausen und Münsing unterwegs sind, brauchen weiter Geduld. Die Staatsstraße ist seit Mitte September voll gesperrt und hätte in der kommenden Woche wieder befahrbar sein sollen. Aber daraus wird nichts. Wie das staatliche Bauamt Weilheim gegenüber Radio Oberland mitgeteilt hat, verlängern sich die Arbeiten um zwei bis drei Wochen. Voraussichtlich bis zum 20. Dezember. Auf dem Streckenabschnitt wird die Fahrbahn, sowie die Straßenentwässerung komplett erneuert. Der Verkehr wird über Eurasburg und Beuerberg beziehungsweise über die A95 umgeleitet. Die Kosten liegen bei rund 3,2 Millionen Euro. Gute Nachrichten gibt es dagegen von der Straße zwischen Mittenwald und Leutasch. Die Felssicherungsarbeiten sind laut Staatlichem Bauamt Weilheim fast beendet. Die Vollsperrung wird aufgehoben – ab morgen soll der Verkehr wieder rollen.
Skicross: Niklas Bachstleitner vom SC Partenkirchen startet in Olympia-Saison
Für Skicrosser Niklas Bachsleitner aus Grainau hat heute mit dem Qualifikations-Rennen im chinesischen Secret Garden die neue Weltcup-Saison begonnen. Und bei seinem ersten Einsatz landete er auf Rang 11. Damit qualifizierte sich Bachsleitner für das Rennen am Samstag. Für ihn ist es das Comeback nach einem Kreuzbandriss Mitte Februar. Für den 25-Jährigen vom SC Partenkirchen war es bereits die dritte Kreuzbandverletzung. Zugleich ist der Saisonstart auch die Generalprobe vor Ort für die Olympischen Winterspiele im Februar.
Die Andechser Molkerei Scheitz hat jetzt die für Unternehmen in Deutschland erstmals vergebene Auszeichnung 'Beste Maßnahme Klimaschutz' erhalten. Als Kriterien für den Preis galten "alle Maßnahmen und Projekte zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen zur Verbesserung der Klimabilanz von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen". Aus 78 Bewerbungen ergaben sich 13 Nominierungen - und die Aktivitäten der Andechser Molkerei überzeugten die Jury. Die bestand unter anderem aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Großer Erfolg für die Volleyballer aus Herrsching. Die WWK Volleys haben kämpferisch das Pokal-Halbfinale erreicht. Im Viertelfinale bezwang die Mannschaft von Max Hauser nach einem 0:2 Satzrückstand die Helios Grizzlys Giesen noch mit 3:2. In der Nikolaushalle fanden die Herrschinger vor 250 Zuschauern zunächst nur schlecht ins Spiel. Doch die Volleys kämpften sich zurück und drehten die Partie. Im Halbfinale reist der Klub vom Ammersee zur SVG Lüneburg. Gespielt wird am 22. Dezember.
Aktionstag "NEIN zu Gewalt an Frauen!" - Besondere Bäckertüten in Starnberg
Zum heutigen Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ werden im Landkreis Starnberg in den Bäckereien der Region die Semmeln und Brezn heute in besondere Tüten gepackt. Darauf zu lesen ist der Slogan: „Gewalt kommt nicht in die Tüte! … weder in der Familie, noch im sozialen Umfeld.“ Die Schirmherrschaft für die Aktion übernimmt Landrat Stefan Frey. Zusätzlich wird heute die Fahne „Frei leben - ohne Gewalt“ als Zeichen der Solidarität vor dem Landratsamt und den Rathäusern der Stadt und der Gemeinden im Landkreis gehisst. Und auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wird heute ein Zeichen gesetzt. Dazu soll um 17 Uhr die Skisprungschanze orange beleuchtet werden.
Spatenstich für Peitinger Marienheim-Neubau - Eröffnung für 2023 geplant
Das Projekt hatte in Peiting bei Anwohnern über Jahre zu Protesten und Diskussionen geführt. Der Marienheim-Neubau. Heute ist es jetzt soweit: Am Vormittag ist Spatenstich für das Millionenprojekt am Bühlach. Im Sommer 2020 hatten sich die Peitinger bei einem Bürgerentscheid mit großer Mehrheit für den Bau ausgesprochen. Träger des neuen Marienheims ist die AWO Oberbayern. Die Eröffnung ist für das Jahr 2023 geplant. Über den Baufortschritt soll eine Info-Tafel Auskunft geben. Außerdem sind Info-Sprechstunden geplant.