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News für den 16. Dezember 2021
NGG: 12 Euro Mindestlohn - Tausende Menschen im Oberland profitieren
Viele Menschen im Oberland würden von einer Erhöhung des Mindestlohns profitieren. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin. Die Ampel-Koalition in Berlin plant den Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde anzuheben. Im Landkreis Bad-Tölz Wolfratshausen wären davon über 11.500 Menschen und damit rund 19 Prozent aller Beschäftigten betroffen. „Damit werden in der Region die Einkommen vieler Beschäftigten deutlich steigen – insbesondere in Hotels, Gaststätten, Bäckereien oder Fleischereien. Sie arbeiten häufig zu Löhnen, die zum Leben nicht reichen“, sagt Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern.
Biathlon: David Zobel holt ersten Platz bei IBU Cup
Großer Erfolg für den Oberland-Biathleten David Zobel aus Murnau. Der 25-jährige sicherte sich beim IBU Cup im österreichischen Obertilliach den ersten Platz. Nach 20 Kilometern erreichte der Oberland-Athlet vom SC Partenkirchen als Erster das Ziel. Zobel verwies bei diesem Erfolg sogar den fünffachen Weltcupsieger Dominik Windisch auf den zweiten Platz.
Der Verkehrsbereich vor der Kita „Waxlkinder“ in der Grainauer Waxensteinstraße wird zur Tempo 30 Zone. Darüber hat sich der Gemeinderat gestern Abend verständigt. Bisher galt auf der Straße 50 km/h. Da das in Anbetracht der herumlaufenden Kinder aber zu gefährlich ist, wird dieser Bereich jetzt beruhigt.
Blut spenden rettet Leben, gleichzeitig sind Blutkonserven aber stets Mangelware. Es braucht also stets viele tatkräftige Helfer, die einen Beitrag leisten möchten. Morgen gibt es wieder die Möglichkeit in Bad Tölz Blut zu spenden. Hier sind die Männer und Frauen des BRK ab 15:30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum für Sie zur Stelle. Es wird darum gebeten vorher einen Termin auszumachen. Möglich ist das unter www.blutspendedienst.com.
Weilheim, Peißenberg und Uffing erhalten "Solarstrompreis 2020"
Die Gemeinden Weilheim, Peißenberg und Uffing sind durch die Energiewende Oberland, mit dem Solarstrompreis 2020 ausgezeichnet worden. In diesen Gemeinden gingen letztes Jahr jeweils große Freiflächen-Solaranlagen ans Netz. Zusätzlich leisteten aber auch die Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag. In Weilheim gingen im Vorjahr 65 Anlagen von Privatpersonen in Betrieb und katapultierten die Stadt so auf Platz eins. Datengrundlage für den Solarstrompreis im Oberland sind die Meldungen an die Bundesnetzagentur, bei der alle neu errichteten Anlagen angegeben werden müssen.
Erst vor der Saison ist er nach Peißenberg gewechselt – jetzt kommt er wieder zurück zum EC Peiting: Dominic Krabbat. Das hat der Verein heute Mittag bekannt gegeben. Der Stürmer kehrt nach nur 16 Spielen für die Peißenberger Miners zurück zu den Peitingern. Vor seinem Wechsel hat er bereits 538 Pflichtspiele für den ECP absolviert und mehr als 450 Punkte verbucht. Jetzt knüpft Krabbat also an diesen Zahlen wieder an.
Die Coronazahlen im Oberland sinken weiter. Einzig beim Spitzenreiter Garmisch-Partenkirchen ist die 7-Tage Inzidenz leicht angestiegen. Dort liegt der Wert bei 527,9. Im Mittelfeld befinden sich die Landkreise Landsberg am Lech mit 359,4 und Bad Tölz-Wolfratshausen mit 272,2. Den niedrigsten Inzidenzwert im Oberland hat nach wie vor der Landkreis Starnberg mit 256,2.
Ein Physiker stellt in der heutigen Gemeinderatssitzung in Murnau den Zwischenstand des Forschungsprogramms „Sicheres Klassenzimmer“ vor. Dieses beinhaltet eine Studie an der Murnauer Mittelschule. Untersucht wurden verschiedene Varianten der Luftreinigung in Bezug auf Corona. Und erste Resultate zeigen: Fensterlüftung sei, wenn richtig praktiziert, sehr effektiv. Und, man könne sie durch einfache und kostengünstige Ventilatoren noch unterstützen. Anhand der Studien-Ergebnisse will die Marktgemeinde das weitere Vorgehen in den Klassenzimmern bestimmen.
Am Bahnhof in Murnau soll eine 500 Quadratmeter große Skateanlage entstehen. In der heutigen Sitzung des Gemeinderates wird dazu ein Grundsatzbeschluss gefällt. Eine Gruppe Jugendlicher hatte das Projekt mit einer Online-Petition vorangetrieben. Die Kosten dürften bei rund 275.000 Euro liegen, allerdings wäre eventuell eine Förderung von 90 Prozent möglich.
Der Verkehr ist im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein dauerhaftes „Aufregerthema“. Immer wieder ersticken die Orte im Landkreis unter Blechlawinen und die Frage – was kann dagegen getan werden – steht regelmäßig im Raum. Darum soll es auch in der heutigen Kreistagssitzung gehen. Eine Neuauflage des Nahverkehrsplans wurde in Auftrag gegeben. Dieser soll Ideen für die Erweiterung der öffentlichen Verkehrsmittel geben. In der heutigen Sitzung muss der Plan abgenickt werden. Sollte das der Fall sein, dann würden auf den Landkreis rund 2-4 Millionen Euro an Mehrkosten pro Jahr zukommen.
Wird der Landkreis Garmisch-Partenkirchen beim „Alpenbus“ mitmachen oder nicht. Diese Frage klärt sich heute final in der Kreistagssitzung. Der sogenannte „Alpenbus“ sind mehrere Buslinien am Alpenrand entlang. Unteranderem ist eine Linie von Bad Tölz, über Miesbach nach Rosenheim geplant. Aber auch eine von Murnau, über Penzberg nach Bad Tölz. Die Kosten für den Bus liegen nach aktuellen Schätzungen bei bis zu 960.000 Euro. Da auf den Landkreis nur ein kleiner Teil der Strecke entfällt und der Freistaat Bayern das Vorhaben stark fördert, würden die Kosten im ersten Jahr bei rund 53.000 Euro liegen. Der Startschuss für den Alpenbus könnte im Juni 2024 fallen.
In der heutigen Sitzung des Stadtrates in Weilheim geht es um den Bebauungsplan „Nördlich der Geistbühelstraße“. Im Rahmen der Gestaltung des Projekts wurden drei verschiedene Planungsbüros beauftragt ein Konzept zu entwerfen. Vor einem Monat wurde dann der Sieger, ein Architektenbüro aus München von einer Jury gekürt. Heute wird der Entwurf für das geplante Wohnquartier und den Bürgerpark in der Stadtratssitzung vorgestellt.
Testzentren in Starnberg auch an Feiertagen geöffnet
Ob Kinobesuch, Kulturveranstaltung oder Indoor-Sport, für vieles benötigt man derzeit einen Schnell- bzw. PCR-Test. Damit dies auch über die Feiertage möglich ist, haben die vom Landratsamt betriebenen Testzentren in Gilching und Gauting im Landkreis Starnberg auch an Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester, Neujahr und Heilige Drei Könige geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten finden Sie auf unserer Homepage.
-Das Corona-Testzentrum Gilching (Schnell- und PCR-Tests, Starnberger Weg/Kreuzung Ludwig-Thoma-Str. 4) ist jeweils von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Termine können unter www.coronatest-sta.de gebucht werden. -Das Schnelltestzentrum Gauting "Rathauswiese" (Bahnhofstraße 7) ist jeweils von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage sowohl nach Kauf- als auch nach Mietobjekten im Oberland wenig beeinfluss, sie ist nach wie vor hoch und auch das Preisniveau zieht weiterhin an. Das zeigt eine Analyse des Immobilienverbands Deutschland. Die teilweise sehr hohen Kauf- und Mietpreise sowie das schlechte Angebot in München lassen zahlreiche Interessenten in die umliegenden Landkreise ausweichen. Gemeinden mit einer guten Anbindung durch die Öffentlichen Verkehrsmittel an die Landeshauptstadt sind besonders beliebt. Am teuersten ist derzeit Tutzing, hier kostet ein alleinstehendes Einfamilienhaus über 2 Millionen Euro, dicht gefolgt von Starnberg mit 1,9 Millionen. Aber auch Wolfratshausen und Bad Tölz sind mit rund 1 Million Euro für ein Einfamilienhaus ein extrem teures Pflaster.
Nach rund fünf Monaten im Standby-Modus geht die Impfaußenstelle des BRK-Impfzentrums auf dem Gelände der Schule der Bundeswehr in Feldafing nun wieder in Betrieb. Ab heute finden dort wieder Impftermine statt. Terminbuchungen sind über online oder telefonisch möglich. „Ich danke der Bundeswehr für Ihre tatkräftige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit in dieser für uns alle sehr herausfordernden Zeit“, betont Landrat Stefan Frey. Erst gestern hat der Landkreis die 100.000er-Marke bei den Zweitimpfungen geknackt.
Klinikum GAP soll an Wanktunnel angeschlossen werden
Der Wanktunnel und das Klinikum Garmisch-Partenkirchen sind heute Mittag Thema in der Kreistagssitzung. Konkret wird es darum gehen, wie das Krankenhaus an die geplante Osttrasse angebunden werden soll. Die CSU-Ortsgruppe fordert, dass der Anschluss verbessert und direkt in der ersten Planungsrunde für den Tunnel berücksichtigt werden soll. Denn derzeit sieht es in den Plänen so aus, als ob die Krankenwägen nach wie vor durch den Ort fahren müssten, da nicht zu erkennen ist, dass der rund 3,6 Kilometer lange Tunnel mit dem Klinikum verbunden ist.
Garmisch-Partenkirchen: Ski Weltcup der Damen ohne Zuschauer
Aufgrund der Coronaregeln müssen die alpinen Ski-Weltcup Rennen der Damen Ende Januar 2022 in Garmisch-Partenkirchen erneut ohne Fans im Stadion stattfinden. Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie lässt dem Organisationskomitee keine andere Wahl, heißt es in einer Mitteilung. Weiter heißt es: „Sollte sich die pandemische Lage zum Besseren wenden, werden wir alles versuchen, noch kurzfristig Fans ins Kandahar Stadion zu lassen“.