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News für den 08. August 2022
Schongau: Mann bedroht Familie mit Messer
Gestern war ein 41-Jähriger mit seinem Pedelec auf dem Gehweg entlang der Lechuferstraße in Schongau unterwegs. Wegen des Mittelaltermarkts war dort recht viel los und der Mann fuhr knapp an einer Familie vorbei. Die machte ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam – es kam zum Streit, wobei der 41-Jährige ein Taschenmesser zog und es als Drohgebärde in Richtung der Familie hielt. Der 41-Jährige wurde daraufhin von einem Passanten in den Schwitzkasten genommen und zu Boden gebracht. Dabei fiel ihm das Taschenmesser aus der Hand. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und Körperverletzung ermittelt.
In Penzberg hat sich gestern ein schwerer Motorradunfall ereignet. Gegen 17:50 Uhr war ein 26-jähriger Wessobrunner mit seinem Motorrad von Penzberg in Richtung Antdorf unterwegs. Vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit kam er rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich in der Wiese. Dabei verletzte sich der Wessobrunner schwer und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen. Am Motorrad entstand ein Totalschaden. Die Polizei Penzberg bittet um Zeugen.
Starnberger Seenschiffahrt warnt vor lebensgefährlichem Badespaß
Vor einer Woche ist ein Schwimmer im Starnberger See von einem Motorboot überfahren worden und gestorben. Und auch in den vergangenen Tagen kam es wieder zu gefährlichen Situationen zwischen Schwimmern und Schiffen. In Possenhofen konnte jüngst ein Fahrgastschiff nicht anlegen, weil Jugendliche von den Anlegepollern ins Wasser gesprungen waren. Markus Färber von der Bayerischen Seenschifffahrt warnt expliziert vor diesem lebensgefährlichen Badespaß. Denn ein Fahrgastschiff entwickle beim An- und Ablegen enorme Druck- und Sogwirkungen, so dass eine Person keine Chance habe, dagegen anzuschwimmen, so Färber.
Bereits zum vierten Mal stiftet der Markt Murnau in diesem Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Umweltpreis. Damit sollen vorbildliche Beiträge und Projekte unter anderem aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz sowie Klimaschutz und Energieeinsparung ausgezeichnet werden. Teilnahmeberechtigt sind alle in Murnau am Staffelsee ansässigen Vereine, Betriebe aber auch Privatpersonen, die in den letzten 18 Monaten Umweltprojekte umgesetzt haben. Die Unterlagen können bis Ende Oktober bei der Gemeindeverwaltung des Markts Murnau eingereicht werden.
Sexuelle Belästigung in Murnau. Wie die Polizei jetzt erst mitgeteilt hat, war bereits am Freitagabend eine junge Frau mit dem Schienenersatzverkehr von Oberau nach Murnau unterwegs. Dort wurde sie von einem 20-Jährigen aus München angesprochen. Er wurde immer aufdringlicher und berührte mehrmals mit der Hand ihren Oberschenkel. Die junge Frau bat den Mann, das zu lassen und setzte sich bis um Fahrtende zum Busfahrer. Am Bahnhof in Murnau wartete bereits die Security auf den 20-Jährigen. Er ist bekannt und hat im gesamten Bahnhofsbereich Hausverbot.
Am Samstagabend sind in Peiting ein Café am Hauptplatz sowie angrenzende Wohnhäuser geräumt worden. Eine Angestellte wollte die Kohlendioxidflaschen für die Zapfanlage wechseln. Dabei brach ein Verbindungstück ab und es trat Kohlendioxid aus. Die Feuerwehr konnte den Austritt des Gases stoppen. Anschließend wurde der komplette Keller, sowie das Café belüftet. Verletzt wurde niemand.
Wasserwirtschaftsamt Weilheim rufen zum Wassersparen auf
Wegen der zuletzt anhaltenden Trockenperiode ist der Wasserhaushalt fast überall im Oberland angespannt. Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim und die Landratsämter Weilheim-Schongau, Starnberg und Landsberg am Lech appellieren deshalb nun an die Bevölkerung, Wasser sparsam zu verwenden. Dabei geht es sowohl um Trinkwasser zum Gartengießen als auch um die direkte Entnahme von Wasser aus Gewässern. Das kann Auswirkungen auf die dort lebenden Tiere und Pflanzen haben und im Extremfall zu einem Fischsterben führen. Für das Gartengießen gilt: nur in den Morgen- oder Abendstunden gießen und auf Nutzpflanzen und Blumen beschränken.
Es ist das Jahr der Biodiversität. Deshalb haben sich die Stadt Landsberg am Lech, der Landkreis sowie die Untere Naturschutzbehörde etwas überlegt. Unter dem Motto „Der Ruf der Natur – Hör doch mal hin!“ soll es sechs sogenannte „Lauschpunkten“ im Landkreis geben – dort werden Hörrohre installiert. Kleinere und größere aus Metall und riesige aus Holz. Sowohl zum Hören als auch zum reinlegen. Jetzt war der offizielle Projektstart im Lechpark Pössinger.
Der Deutsche Alpenverein will seine Mitglieder motivieren, bei der Anreise in die Berge aufs Auto zu verzichten. Deshalb hat der DAV die Aktion „Freie Nacht fürs Klima“ gestartet. Wer Mitglied ist und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt der Wanderung fährt, darf eine Nacht kostenfrei im Matratzenlager oder Mehrbettzimmer der DAV Hütten schlafen. Im Oberland beteiligen sich an der Aktion mehr als 10 Hütten. Unter anderem die Reintalangerhütte oder die Brunnenkopfhütte. Als Nachweis der öffentlichen Anreise reicht das Vorzeigen beispielsweise des 9 Euro Tickets.
Aktion „Bayern schwimmt“ - über 700 Schwimm-Abzeichen
Die Aktion „Bayern schwimmt“ war ein voller Erfolg. Das Ziel der Kreiswasserwacht Bad Tölz-Wolfratshausen war es, 700 Kindern auf sieben Ortsgruppen verteilt, das Schwimmen beizubringen. Innerhalb von zehn Tagen konnten sogar über 700 Abzeichen abgenommen werden. Aber nicht nur Kinder, auch Erwachsene haben erfolgreich ihr Seepferchen bekommen. Geschwommen wurde in Bad Tölz, Geretsried und Kochel am See. Auch wenn die Projektwoche erst einmal abgeschlossen ist, geht unser Schwimmkursangebot weiter, so die Wasserwacht. Wer Interesse an einem Kurs hat, kann sich jederzeit an die 7 Ortsgruppen der Wasserwacht im Landkreis wenden, heißt es.
Seit einigen Wochen gibt es im Gemeindegebiet Kochel gleich zwei neue Servicestationen für Radfahrerinnen und Radfahrern. Die fest installierten Stationen sind unter anderem mit Luftpumpe und notwendigen Werkzeugen für Fahrräder ausgestattet. Sie stehen Radlerinnen und Radlern kostenlos an den Tourist Informationen Kochel und Walchensee zur Verfügung. So haben Besucher und Einheimische nun rund um die Uhr die Möglichkeit, kleinere Reparaturen selbst vorzunehmen, heißt es.
Bürgerentscheid stimmt gegen den Parkplatz-Ausbau an der Rotter Straße in Dießen
In Dießen haben sich bei einem Bürgerentscheid über 2.300 Personen gegen den rund 700.000 Euro teuren Parkplatz-Ausbau an der Rotter Straße entschieden. Die Beteiligung lag bei über 40 Prozent. Die „Bürgerinitiative gegen Flächenversiegelung“ freut sich über den Erfolg. Die Stichfrage konnte die Initiative mit über 70 Prozent eindeutig gewinnen, während das Ergebnis des Ratsbegehrens mit knapp 30 Prozent eine Niederlage bedeutet, heißt es. Die Initiative hatte den Parkplatz-Ausbau an der Rotter Straße als verkehrspolitisch wenig sinnvoll und Geldverschwendung angesehen. Sie schlägt nun vor, den gekiesten Behelfsparkplatz stattdessen durch Bäume und Büsche ökologisch aufzuwerten.
Ein Monat "PeitingMOBIL" - Projekt bisher erfolgreich
Seit einem Monat ist in Peiting das sogenannte „PeitingMOBIL“ unterwegs. Damit bietet die Gemeinde eine kostenfreie Beförderung innerhalb des Ortes an – und zwar mit E-Autos. Laut Bürgermeister Peter Ostenrieder verlief der erste Monat sehr erfolgreich. Weit über 600 Passagiere wurden demnach bereits befördert. Momentan sind in Peiting zwei Fahrzeuge unterwegs. PeitingMOBIL ist ein bayernweit einmaliges Modellprojekt. Es wird vom Bayerischen Verkehrsministerium als innovatives Pilotprojekt unterstützt.
Großeinsatz in S-Bahn bei Gauting - Mann mit Messer
Ein betrunkener Mann hat gestern durch sein auffälliges Verhalten in einer Münchner S-Bahn einen Polizeieinsatz ausgelöst. Reisende hätten aus dem fahrenden Zug bei Gauting im Landkreis Starnberg einen „Mann mit Messer“ gemeldet, teilte die Polizei mit. Die Beamten überwältigten den 46-Jährigen und nahmen ihn vorübergehend fest. Nach ersten Ermittlungen soll er zwei Fahrgäste bedroht und rassistisch beleidigt haben. Zwar habe der Mann auch ein Besteckmesser im Rucksack gehabt. Bisher gebe es aber keine Anhaltspunkte, dass er das Messer im Zug auch in der Hand hielt, so die Polizei. Der 46-jährige Obdachlose war den Beamten bereits bekannt. Im April habe der Mann schon einmal Fahrgäste in einer S-Bahn der gleichen Linie bedroht und dann laut durch den Zug gerufen, dass er eine Bombe habe und diese zünden werde.
Staatsstraße zwischen Spiegel und Oberfischbach gesperrt
Wer ab heute zwischen der B11 und Bad Tölz unterwegs ist muss Umwege in Kauf nehmen. Die Staatsstraße wird im Bereich Spiegel und Oberfischbach für einen Monat voll gesperrt. Laut des Staatlichen Bauamts Weilheim bekommt der Straßenabschnitt eine neue Asphaltschicht. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 9. September.
Vandalismus in Garmisch-Partenkirchen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind im Bereich der Partnachauenstraße, Am Holzhof und der Triftstraße rund 20 Autos scheinbar wahllos verkratzt worden. Die Fahrzeuge wurden jeweils über die gesamte Fahrerseite mit einem scharfkantigen Gegenstand beschädigt. Die Polizei vermutet, dass es sich um den Lenker eines Fahrrades oder ähnlichem handeln könnte. Der Sachschaden liegt bei rund 20.000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht nach Zeugen.