Die Bundepolizei ist heute Nacht am Grenzübergang Mittenwald auf ein unerlaubtes Fahrzeugrennen aufmerksam geworden. Zwei Fahrzeuge waren teilweise mit über 200 km/h auf der B2 in Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs. Die Fahrer überholten sich mehrfach trotz Verbot und Gegenverkehr. Die Polizei konnte die beiden Fahrzeuge am Ortseingang Partenkirchen stoppen. Der 28- und der 50-jährige Fahrer mussten noch vor Ort ihren Führerschein abgeben. Auch ihre Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Polizei Garmisch-Partenkirchen sucht jetzt nach Zeugen.
Polizei warnt vor Trickbetrügern im Werdenfelser Land
Anfang dieses Monats ist ein 80-jähriger Mann aus Garmisch-Partenkirchen von Trickbetrügern um einen fünfstelligen Betrag geprellt worden. Noch immer versuchen die Täter mit ihrer Masche Geld zu erbeuten. Davor warnt jetzt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Vor allem im Werdenfelser Land kommt es aktuell zu einer Welle von Schockanrufen. Die Polizei rät Betroffenen den Anruf sofort zu beenden und den Notruf 110 zu wählen.
Bundespolizeiinspektion Rosenheim zieht Bilanz - Enormer Anstieg an unerlaubt eingereister Personen
Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim hat Bilanz gezogen. Vergangenes Jahr sind in ihrem Zuständigkeitsbereich zwischen Chiemsee und Zugspitze rund 4.800 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt worden. Das ist ein Plus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der Anstieg ist vor allem auf den letzten Herbst zurückzuführen. Allein im Oktober hat die Rosenheimer Bundespolizei rund 1.600 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die meisten unerlaubten Einreisen wurden in Zügen festgestellt, dahinter folgen Reisebusse und Autos, heißt es. In der deutsch-österreichischen Grenzregion hatte es die Rosenheimer Bundespolizei auch immer wieder mit größeren Migrantengruppen zu tun. Zum Teil wurden Personen unter lebensgefährdenden Umständen geschleust und am Autobahnrand oder in Waldstücken abgesetzt.Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass die Fahrer in erster Linie um den eigenen Profit und nicht um das Wohlergehen der geschleusten Menschen handeln, so die Polizei.
Landsberg am Lech: Widerstand gegen Montagsdemos der Landwirte wächst
In Landsberg am Lech wächst der Widerstand gegen die Montagsdemos der Landwirte. Deswegen findet dazu am Abend ein Treffen des Bürgerforums statt um das Thema zu diskutieren. Die Anwohner der Innenstadt stören sich vor allem an dem lauten Krach der Motorengeräusche und den Abgasen von Traktoren und Co. Mit der Demo an sich haben die Landsberger kein Problem, heißt es.
Pendler, die mit der Bayerischen Regiobahn unterwegs sind, müssen sich auf Behinderungen einstellen. Zwischen Weilheim und Peißenberg fahren aktuell keine Züge. Der Grund sind laut der BRB Fahrbahnschäden an einem Bahndamm. Im Damm verbaute Fahrbahnsensoren haben angeschlagen. Deshalb wurde der Streckenabschnitt sofort gesperrt, heißt es von der BRB. Heute soll die betroffene Stelle von Experten begutachtet werden, danach wird entschieden, wie es weiter geht. Eine zeitliche Prognose, wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, kann die BRB zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben, heißt es. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet, die Züge zwischen Schongau und Peißenberg fahren ganz normal.
Vier Preisträger aus dem Oberland bei Fotowettbewerb "Natur im Fokus" ausgezeichnet
Rund 950 Kinder und Jugendliche aus Bayern haben im vergangenen Jahr am Fotowettbewerb „Natur im Fokus“ teilgenommen – über 2.300 Fotos wurden eingereicht. Heute wurden in Schloss Nymphenburg die besten ausgezeichnet. Darunter finden sich auch vier Preisträger aus dem Oberland. Runa, Leo und Anna-Rosa Brenner aus Benediktbeuern sowie Bastian Hoffmann aus Murnau konnten die Jury mit ihren Aufnahmen überzeugen. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Umweltminister Thorsten Glauber und Kunstminister Markus Blume.
Berg am Starnberger See: Straßensperrung wegen Baumfällarbeiten
Autofahrer in Berg am Starnberger See müssen sich heute und morgen auf Verzögerungen in der Perchstraße einstellen. Zwischen der Bäckergasse und der Etztalstraße werden Baumfällarbeiten durchgeführt. Dafür wird die Straße halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Auch der Gehweg in Richtung Starnberg kann in der Zeit nicht genutzt werden.
Die erste Phase des Umbaus am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen ist abgeschlossen. Über den bisherigen und weiteren geplanten Projektablauf informiert heute das zuständige Architekturbüro. Anfang März können die für rund 2,7 Millionen Euro fertiggestellten neuen Sitzungssäle in Betrieb genommen werden. Zeitgleich beginnt die Sanierung des großen Sitzungssaals. Diese kostet weitere knapp 1,3 Millionen Euro und soll bis Februar 2025 fertiggestellt sein. Das teilt das Staatliche Bauamt Weilheim mit.
Ein Bild der Verwüstung. Das hatte es nach den Weihnachtsfeiertagen am Starnberger See gegeben. Noch immer laufen die Aufräumarbeiten. Eine durch die Stadt Starnberg beauftragte Firma soll heute mit Hilfe mehrerer Kernbohrungen im Beton der Ufermauer deren Tragfähigkeit untersuchen, heißt es. Ein Sturm war Ende Dezember über den See gefegt. Dabei wurden unter anderem die Promenade unterspült und die Granitplatten der Mauerabdeckung aus der Verankerung gerissen.
Nach S-Bahn Unglück bei Schäftlarn: Triebwagenführer entschuldigt sich
Zwei Jahre nach dem tödlichen S-Bahn-Unglück bei Schäftlarn hat der Prozess gegen den Triebwagenführer mit einer emotionalen Entschuldigung begonnen. Er könne sich nicht an den Unfall erinnern, sagte der 56-Jährige. Es sei ihm unerklärlich, solch einen Fehler gemacht zu haben, sagte er vor dem Münchner Amtsgericht. Dass er eine automatische Zwangsbremsung ausgehebelt habe, ohne vorher die Zustimmung des Fahrdienstleiters einzuholen, sei falsch gewesen. Er wünschte, er könnte alles ungeschehen machen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 56-Jährigen neben fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung auch vorsätzliche Gefährdung des Bahnverkehrs vor. Bei dem Unglück am Valentinstag 2022 war ein 24-Jähriger getötet worden, laut Anklagebehörde wurden 51 Personen verletzt.
Wallgau: Felssicherungsarbeiten auf der B11 gehen weiter
Die Felssicherungsmaßnahmen zwischen Walchensee und Wallgau gehen in die nächste Runde. Ab heute werden die Arbeiten im Böschungsbereich der B11 wieder aufgenommen. Dafür ist in den nächsten drei Wochen eine halbseitige Sperrung der Straße nötig. Der Verkehr wird in der Zeit per Ampel geregelt. An Wochenenden wir die Sperrung von Freitagabend bis Montagfrüh aufgehoben.
Angriff bei Schloss Neuschwanstein: 31-Jähriger gesteht Tat
Im Prozess um das Gewaltverbrechen an zwei Touristinnen bei Schloss Neuschwanstein hat der Angeklagte jetzt ein umfassendes Geständnis abgelegt. Der 31-Jährige hatte die beiden Frauen im Juni 2023 bei einer Wanderung aus sexuellen Gründen überfallen. Nach dem Angriff war eine 21-Jährige gestorben, ihre ein Jahr ältere Begleiterin wurde schwer verletzt. Der 31-Jährige soll die jüngere Frau stranguliert und vergewaltigt haben. Außerdem soll er beide Opfer einen etwa 50 Meter tiefen Abhang hinuntergestoßen haben. Der Mann steht seit heute wegen Mordes, Vergewaltigung mit Todesfolge und versuchten Mordes vor dem Landgericht Kempten.
Zwei Leichtverletzte nach Unfall bei Hohenpeißenberg
Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden im vierstelligen Bereich – das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der B472. Ein 19-Jähriger war gestern Vormittag zwischen Hohenpeißenberg und Peißenberg unterwegs. Wohl wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam er ins Schleudern und prallte gegen die rechte Leitplanke, so die Polizei. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kollidierte dort erneut mit der Leitplanke. Der 19-Jährige und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt.
Demo gegen rechts in Murnau und Mahnfeuer in Oberammergau
In Murnau haben gestern rund 2000 Personen gegen Rechtsextremismus demonstriert. Das Motto auf dem Ödön-von-Horvath lautete „Nie mehr jetzt! – Demokratie braucht keine Alternative.“ Laut Murnauer Polizei verlief die Veranstaltung störungsfrei. Und auch in Oberammergau haben sich hunderte Menschen versammelt – hier gab es am Freitagabend ein Mahnfeuer. Rund 700 Landwirte, Handwerker oder Bauunternehmer demonstrierten am Parkplatz der Kolbensesselbahn gegen die Ampel-Regierung. Auch Garmisch-Partenkirchens Landrat Anton Speer war mit dabei. Laut Polizei gab es auch bei dieser Veranstaltung keine Vorkommnisse.
Erfolg für die Volleyballer - Niederlage für die Eishockeyspieler
Die WWK Volleys Herrsching sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben das Oberbayerische Derby beim TSV Haching München gestern mit 3:1 gewonnen. In der Tabelle zogen die Herrschinger mit 38 Punkten mit den fünfplatzierten Powervolleys Düren gleich. Anders sah es gestern bei unseren Oberland-Eishockey-Teams aus. Der SC Riessersee hat mit 5:1 auswärts gegen die Tölzer Löwen verloren. Und auch der EC Peiting musste eine Niederlag einstecken – gegen Passau stand es am Ende 3:6.
Zugunglück bei Schäftlarn: Prozess gegen einen der Lokführer beginnt
Eine Person hatte ihr Leben verloren - über 50 wurden verletzt. Vor zwei Jahren schockte das Zugunglück bei Schäftlarn ganz Bayern – heute startet der Prozess gegen einen der involvierten Lokführer.
Auf einem eingleisigen S-Bahn Abschnitt zwischen Wolfratshausen und München kam es im Februar 2022 bei Ebenhausen-Schäftlarn zu der folgenschweren Kollision zwischen zwei Zügen. „Verstöße des Angeklagten gegen die Rechtsvorschriften des Schienenverkehrs“, sollen zu dem Unglück geführt haben. Unter anderem seien durch ihn mehrere Zwangsbremsungen und Signalzeichen ignoriert worden. Der bei dem Unglück entstandene Sachschaden wird auf sieben Millionen Euro geschätzt. Ab heute muss sich der Angeschuldigte unteranderem wegen vorsätzlicher Gefährdung des Bahnverkehrs, fahrlässiger Tötung und Körperverletzung vor Gericht verantworten.
Angriff auf zwei Frauen am Schloss Neuschwanstein: Prozess gegen 31-Jährigen beginnt
Gewaltverbrechen am Märchenschloss Neuschwanstein. Weltweit hatte dieser Vorfall in unmittelbarer Nähe des Oberlandes für Schlagzeilen gesorgt. Ab heute wird dem mutmaßlichen Täter der Prozess gemacht.
Der 31-Jährige muss sich wegen Mordes und Vergewaltigung mit Todesfolge sowie versuchten Mordes vor dem Landgericht Kempten verantworten. Ihm wird vorgeworfen im Juni vergangenen Jahres in der Nähe des weltberühmten Schlosses Neuschwanstein zwei Frauen aus sexuellen Gründen brutal überfallen zu haben. In Folge des Angriffs seien beide einen steilen Abhang hinuntergeschubst worden. Eine 21-Jährige soll dabei tödliche, ihre Begleitung schwere Verletzungen erlitten haben. Zunächst sind sechs Verhandlungstage angesetzt.