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News für den 08. November 2022
Geretsrieder auf den Bahamas erschossen
Bereits am Mittwoch letzte Woche ist ein 57-jähriger Geretsrieder auf den Bahamas erschossen worden. Der Mann hatte sich laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd wohl am Abend zusammen mit zwei weiteren Personen auf dem Inselstaat aufgehalten. Dort soll mindestens ein maskierter Täter das Feuer gegen die Gruppe eröffnet haben. Dabei wurde der Geretsrieder tödlich getroffen und ein weiterer schwer verletzt. Es sollen laut Polizei wohl schon zwei Tatverdächtige festgenommen worden sein.
Die Bundespolizei hat gestern einen mutmaßlichen Schleuser bei Mittenwald festgenommen. Wie die Polizei mitteilt, stoppte diese eine Fahrzeug nahe der österreichischen Grenze. Nur der 48-jährige Fahrer, der im südlichen Landkreis gemeldet ist, konnte sich ausweisen. Seine vier Begleiter, allesamt türkische Staatsangehörige, hatten derweil keine Papiere bei sich. Sie gaben an aufgrund ihrer kurdischen Zugehörigkeit aus der Türkei geflohen zu sein und einer Schleuserorganisation dafür 20.000 Euro gezahlt zu haben. Der Fahrer war bereits polizeibekannt unter anderem wegen Körperverletzung, Untreue und Betrug. Er kam in Untersuchungshaft. Die vier geschleusten Personen wurden einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet.
Die Poschinger Allee in Murnau war zuletzt immer wieder Gesprächsthema in der Marktgemeinde. Unter anderem ist ein Radweg geplant. Ob der Bau auch den Ausbau und die Rodung der Bäume rechtfertigt – diese Frage ist zum Zankapfel geworden. Fünf Bäume der Allee sollen jetzt aber gefällt werden. Darüber berät der Bauausschuss heute Abend. Sie stehen im Bereich der Tennishalle und seien eine Gefahr für die Verkehrssicherheit, heißt es. Das Gremium schlägt vor die Bäume zu fällen, unabhängig davon, ob der Radwegbau kommt oder nicht. Ebenfalls Thema heute Abend: der Bau des neuen Kinderhauses am Längenfeldweg für mehr als 10 Millionen Euro.
Mehr als 50.000 Euro Sachschaden, aber zum Glück keine Verletzten. Das ist die Bilanz nach mehreren Unfällen im Raum Herrsching. Wie die Polizei heute mitteilt, kam es bereits am Wochenende zu drei Verkehrsunfällen. Involviert waren insgesamt sechs Fahrzeuge und acht Personen. Unter ihnen zwei Kinder im Alter von 4 und 6 Jahren. Sie kamen alle mit dem Schrecken davon.
GAP: Hausbergsiedlung nur noch beschränkt erreichbar
Aufgrund von dringen notwendigen Bauarbeiten ist die Hausbergsiedlung in Garmisch-Partenkirchen ab heute nur noch beschränkt erreichbar. Im Bereich zwischen dem Hausbergparkplatz und der Brücke Hausbergleine finden Bauarbeiten an der Hauptwasserleitung statt. Alle Anlieger können die Siedlung jedoch auch weiterhin über die Kochelbergstraße und Sportstraße erreichen. Die Umleitung ist ausgeschildert.
WM-SOG: Besuchsregeln in Krankenhäusern ändern sich
Die Krankenhäuser in Weilheim und Schongau lockern ihre Besuchsregeln. Wie die Krankenhaus GmbH mitteilt, sind Patientenbesuche ab morgen wieder möglich. Jeder Patient könne von maximal einer Person bis zu 60 Minuten pro Tag besucht werden. Besucher müssen sich vor Ort registrieren und einen negativen Schnelltest oder PCR-Test mitbringen.
Ein Kabelbrand in einer Wolfratshauser Wohnung hat in der vergangenen Nacht glimpflich geendet. Eine 74-jährige Bewohnerin wachte durch die starke Rauchentwicklung im Wohnzimmer auf und alarmierte die Feuerwehr. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte konnte die Frau den Brand mit dem Feuerlöscher bekämpfen. Nach ersten Erkenntnissen hat wohl ein defektes Kabel den Brand ausgelöst. Verletzt wurde niemand. Der Schaden liegt bei 5.000 Euro.
Der Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Weilheim-Schongau hat im Laufe des Sommers zwanzig Gärten im Landkreis besucht. Alle halten die Kriterien der Naturgartenzertifizierung ein. Deshalb sind die Gartenbauvereine nun mit einer Urkunde ausgezeichnet worden, außerdem bekommen die sie das Schild „Naturgärten“. Die Übergabe war auf der Grünen Meile in Böbing. Um die Gartenbauvereine im Landkreis weiter zu unterstützen, wird der Kreisverband im Februar 2023 eine Fortbildung anbieten.
Hoffnung für das Mittenwalder Eisstadion - Interessent traf sich mit Bürgermeister
Es gibt möglicherweise neue Hoffnung für das Mittenwalder Eisstadion. Die Arena steht wegen der hohen Energiekosten vor dem Aus. Nun hat aber offenbar ein Interessent die Absicht, das Eisstadion weiter zu betreiben. Wie Bürgermeister Enrico Corongiu gegenüber Radio Oberland sagt, gab es bereits ein erstes Treffen. In welcher Konstellation die Arena weitergeführt werden soll, sei aber noch völlig offen. Zuerst müssten Fragen zum Erbpachtvertrag geklärt werden, so Corongiu. Es sollen aber weitere Gespräche folgen. Unabhängig davon läuft derzeit auch eine Crowdfunding-Aktion zur Rettung des Eisstadions.
Umweltverbände: Staat soll Walchenseekraftwerk selbst betreiben
Das historische Walchenseekraftwerk soll künftig vom Freistaat Bayern betrieben werden, zumindest wenn es nach einem Bündnis von Umweltschützern geht. Unter anderem der Bund Naturschutz und der Alpenverein verlangten gestern den Betrieb des Kraftwerks ab 2030 nicht mehr neu zu vergeben. Durch eine staatliche Kontrolle könne es ökologische Verbesserungen für Deutschlands letzte verzweigte Wildflusslandschaft und eine größere Energieversorgungssicherheit geben. Die Wasserkraftgewinnung rund um das Walchenseekraftwerk soll in den nächsten Jahren neu aufgestellt werden. „Ziel ist es die Wasserkraftnutzung als klimafreundliche und regenerative Form der Stromgewinnung nachhaltig abzusichern“. So das bayerische Umweltministerium.
Baustelle: Staatsstraße zwischen Königsdorf und Spiegel bis Mitte Dezember gesperrt
Autofahrer müssen ab heute im Bereich um Königsdorf mehr Zeit einplanen. Dort wird bis zum 10. Dezember die Staatsstraße zwischen Königsdorf und dem Weiler Spiegel saniert. Die Strecke muss deshalb auf einer Länge von drei Kilometern vollgesperrt werden, eine Umleitung ist eingerichtet. Für Anlieger bleibt die Straße während der gesamten Zeit über eine der beiden Zufahrtsrichtungen gewährleistet.
Fünfseen-Schule in Starnberg bildet "Digitale Heldinnen und Helden" aus
Digitale Helden. So heißt ein bayernweites Präventionsprojekt an Schulen gegen Cyber-Mobbing. Daran beteiligt sich aktuell auch die Fünfseen-Schule in Starnberg. Sie ist eine von 18 Schulen in Bayern, die am sogenannten Mentoren-Programm teilnimmt. Schülerinnen und Schüler werden dabei zu Mentoren ausgebildet. Es geht um verschiedenste Themen rund um den Umgang mit dem Internet.
Revisionsarbeiten bei der Bayerischen Zugspitzbahn
Die Bayerische Zugspitzbahn hat für die kommende Wintersaison weitreichende Maßnahmen zum Energiesparen angekündigt. Unter anderem wird es weniger Kunstschnee geben. Unterdessen bereiten sich die Bergbahnen auf die Skisaison vor, die Anfang Dezember beginnen soll. Seit dieser Woche laufen die Revisionsarbeiten. Unter anderem werden an den Bahnen Seile, Bremsen, Laufwerke und Rollen gewartet. Auf der Talstrecke der Zahnradbahn werden in diesen Tagen außerdem die Gleise erneuert.
Der Pähler Fußball-Star Thomas Müller muss bis zur WM in Katar pausieren. FC Bayern Trainer Julian Nagelsmann plant die letzten beiden Spiele des Jahres heute Abend gegen Bremen und am Samstag gegen Schalke ohne den 33-Jährigen. "Die Chance einer Verletzung ist schon da, wenn er jetzt zu früh einsteigt". Da sonst alle fit seien, müsse man dies nicht riskieren. Müller war zuletzt von Problemen an Rücken, Hüfte und Adduktoren gestoppt worden. Zur WM will der 118-malige Nationalspieler aber fit sein.