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News für den 09. November 2022
STA: Stefan Frey zu Bayerischer Landrätetagung
Bei der Bayerischen Landrätetagung in Brüssel, welche noch bis morgen tagt, steht unter anderem der Europäische Deal „Fit for 55“ im Fokus. Dabei handelt es sich um ein EU-Abkommen, was eine Absenkung der Treibhausemissionen um 55 % bis 2030 vorsieht. Weiteres brisantes Thema ist die Migrationspolitik der Europäischen Union. Dazu äußerte sich heute auch Starnbergs Landrat Stefan Frey in einer Mitteilung: „Besonders das Thema „Zuwanderung“ liegt mir angesichts der aktuellen Entwicklungen am Herzen. Gerade die Sorgen und Nöte der Kommunen bei der Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten werden seitens des Bundes wie auch der EU nur unzureichend gehört und berücksichtigt. Der Landkreistag trifft sich morgen wieder im Regionalen Ausschuss der Regionen in Brüssel.
Bahn fährt noch bis Dezember nicht auf der Strecke Mittenwald-Garmisch-Partenkirchen
Ab Mittwoch nächster Woche sollen wieder Züge auf der Strecke von Mittenwald bis München rollen. Doch wie die Deutsche Bahn jetzt bekannt gegeben hat, müssen sich Pendler auf dem Streckenabschnitt Mittenwald-Garmisch-Partenkirchen auch noch weiterhin gedulden. Und das fast vier weitere Wochen. Bis zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember bleibt die Strecke weiterhin gesperrt. Für die ausfallenden Züge verkehren Busse im Schienenersatzverkehr.
Dimmung der Straßenbeleuchtung Thema im Wolfratshauser Bauausschuss
Soll die Straßenbeleuchtung in Wolfratshausen weiter runtergedimmt werden, um so mehr Energie einzusparen? Darum geht es heute Abend im Bauausschuss. Bereits seit längerem hat die Stadt ihre gesamte Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet. Zudem wird die Helligkeit der Lampen im Zeitraum zwischen 22 und 5 Uhr bereits reduziert. Heute setzt sich der Ausschuss damit auseinander, ob in Zeiten der Energiekrise eine weitere Dimmung der Straßenlaternen rechtlich möglich und auch sinnvoll wäre. Außerdem Thema heute Abend: die Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Liegenschaften.
Blut spenden und Leben retten, das ist heute wieder in Garmisch-Partenkirchen möglich. Denn das Team des BRK steht noch bis 20 Uhr im Kongresshaus für Sie bereit. Um eine Voranmeldung unter www.blutspendedienst.com/gap wird gebeten.
Bereits zum fünften Mal rollen heute in Starnberg die Bohrer an. Denn: für den für rund 320 Millionen Euro veranschlagten B2-Tunnel soll an zwölf verschiedenen Stellen im Süden Starnbergs gebohrt werden. Damit möchte das Staatliche Bauamt Weilheim Erkenntnisse übers Grundwasser, wie dessen Ursprung oder Fließrichtung, gewinnen. Die erste Bohrung beginnt heute gegenüber der Weilheimer Straße, anschließend folgen Arbeiten beim Rad- und Fußweg zwischen Waldspielplatz und Franz-Heidinger-Straße. Anwohner der betroffenen Bereiche werden vorab informiert, so das Staatliche Bauamt. Das Erkundungsprogramm dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember an.
Tragischer Unfall im Baustellenbereich in Tutzing. Dabei sind gestern ein Fußgänger und sein Hund von einem Auto erfasst worden. Das Tier wurde getötet, der Halter verletzt. Wie die Polizei mitteilt, achtete der 32-Jährige beim Überqueren der Straße nicht auf den Verkehr. Dass der Autofahrer im Baustellenbereich zu schnell gefahren sei, konnte von der Polizei nicht bestätigt werden. Entsprechende Spekulationen seien im Gemeinderat diskutiert worden, teilten die Beamten mit.
Die Krankenhäuser im Oberland lockern nach und nach ihre Besucher-Maßnahmen. Ab heute sind Patientenbesuche in den Kliniken Weilheim und Schongau wieder möglich. Ab Freitag öffnet auch das Klinikum Garmisch-Partenkirchen wieder für Besucher. Dann seien Patientenbesuche wieder für maximal eine Stunde täglich möglich, heißt es in einer Mitteilung. Besucher müssen dabei einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
Gedenkveranstaltung auf dem Starnberger Kirchplatz
Der Starnberger Dialog lädt heute Abend zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Starnberger Kirchplatz ein. Themen sind unter anderem die Gefährdung der Demokratie und auch der Krieg in der Ukraine. Vor Ort ist neben Bürgermeister Patrick Janik auch Landrat Stefan Frey. Die Moderation übernimmt die Grünen-Kreisrätin Martina Neubauer. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr.
Schockanruf in Starnberg - Seniorin wird um 40.000 Euro gebracht
Es vergeht kaum eine Woche ohne neue Schockanrufe im Oberland. Im neuesten Fall ist eine Starnbergerin Opfer von Betrügern geworden. Wie die Polizei mitteilt, gingen die Unbekannten nach der bekannten Masche vor. Sie behaupteten gegenüber der 77-Jährigen, dass ein Angehöriger einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hat. Nur durch eine Kaution könne eine Haftstrafe abgewendet werden. Die Frau aus Starnberg übergab anschließend Bargeld in Höhe von 40.000 Euro.
Murnau: Planungen für neues Kinderhaus schreiten voran
Das geplante Murnauer Kinderhaus St. Nikolaus hat die nächste Hürde genommen. Der Bauausschuss stimmte der Neuaufstellung des Bebauungsplans gestern Abend zu. Mit Blick auf die geplante Größe des Bauprojekts hatte das Landratsamt zuletzt gefordert, die Fläche, die bebaut werden soll, verbindlich festzusetzen. Der Markt plant am Längenfeldweg den Neubau eines 8-gruppigen integrativen Kinderhauses. Das Bauvorhaben soll rund 10 Millionen Euro kosten und im kommenden Jahr anlaufen.
Der Landkreis Bad-Tölz – Wolfratshausen hat bundesweit eine der niedrigsten Corona-Inzidenzen. Sie liegt heute bei 113,4. Auch Garmisch-Partenkirchen hat einen Wert knapp über der 100er Marke. Der Landkreis Landsberg am Lech meldet aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von knapp 200. Der höchste Wert im Oberland.
Prozess: Schongauer steht wegen Drogenhandels vor Gericht
Vor dem Münchner Landgericht steht seit heute ein 29-jähriger Schongauer. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Drogenhandel in mehreren Fällen vor. So soll der Angeklagte zusammen mit einem weiteren Beschuldigten unter anderem ein halbes Kilogramm Amphetamin gekauft haben, um es dann gewinnbringend weiterzuverkaufen. Ein Urteil in dem Prozess ist für Ende November geplant.
Geldautomat in Weßling gesprengt - dritter Fall im November
Mitten in Weßling ist in der Nacht zum Mittwoch ein Geldautomat gesprengt worden. Die Täter entkamen nach der Explosion um etwa 2.40 Uhr in einem dunklen Auto in Richtung Autobahn, wie die Polizei mitteilte. Zum Sachschaden machten die Beamten zunächst keine Angaben. Sie suchen nun nach Zeugen des Vorfalls. Die Sprengung ist laut Landeskriminalamt bereits die dritte im November und die 31. im laufenden Jahr in Bayern. Das ist ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr, in dem es insgesamt nur 17 Fälle im Freistaat gegeben hatte.
Verhärtete Fronten in Bayerns Metall- und Elektroindustrie. Nachdem die vierte Runde der Tarifverhandlungen gestern keine Einigung gebracht hat, drohen auch im Oberland weitere Warnstreiks. Die IG Metall will die Arbeitsniederlegungen ausweiten. Noch in dieser Woche seien Aktionen in mehreren Betrieben in der Region geplant, heißt es bei der Gewerkschaft in Weilheim. Die IG Metall fordert für ihre Beschäftigten 8 Prozent mehr Lohn bei 12 Monaten Laufzeit.
Eishockey: Deutschland-Cup in Krefeld - Vorfreude bei Marcus Weber ist groß
Mit dem Deutschland Cup steht für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ab morgen der traditionelle Jahres-Abschluss an. Im DEB-Aufgebot von Trainer Toni Söderholm steht auch der Garmisch-Partenkirchner Marcus Weber. Der Spieler der Nürnberg Ice Tigers zeigte sich nach der ersten Trainings-Einheit gestern in Krefeld zufrieden. Die Stimmung in der Kabine sei gut, die Vorfreude auf das erste Spiel groß. Das 4-Nationen-Turnier beginnt für Deutschland morgen mit dem Spiel gegen Dänemark.
Baumpflanz-Aktion bei Schäftlarn - Zwei Minister werden erwartet
Hoher Besuch heute in Neufahrn bei Schäftlarn. Forstministerin Michaela Kaniber und Finanzminister Albert Füracker sind am Vormittag dort vor Ort. Dabei wollen sie im Forstrevier Baierbrunn die erste von 500 Tannen pflanzen. Die Baumpflanz-Aktion wird zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten organisiert.
Pendleratlas: Landsberg am Lech verzeichnet die meisten Einpendler im Oberland
Landsberg am Lech ist im Oberland die Stadt mit der höchsten Zahl an Einpendlern. Mehr als 14.000 Menschen fuhren im vergangenen Jahr laut dem neuen Pendleratlas täglich in die Kreisstadt, um dort ihrer Arbeit nachzugehen. Auf den weiteren Plätzen folgen Starnberg, Penzberg und Weilheim. Während die Städte in absoluten Zahlen besonders viele Pendler anziehen, zeigen sich in den Gemeinden Denklingen, Seefeld und Weßling mit bis zu 90 Prozent die höchsten Einpendelquoten der Oberland-Gemeinden. Also ein besonders hohes Verhältnis von Einpendlern zu den Beschäftigten im Ort.