Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 16. Mai 2023
Dauerregen im Oberland: Wasserwirtschaftsamt gibt Vorwarnung vor Hochwasser aus
Der Deutsche Wetterdienst warnt bei uns im Oberland bis morgen vor Dauerregen. Demnach sind Niederschlagsmengen zwischen 50 und 70 Litern pro Quadratmeter möglich. Deswegen hat auch das Wasserwirtschaftsamt Weilheim eine Vorwarnung vor Hochwasser ausgegeben. Im Laufe der Nacht könnten Ammer und Loisach die Meldestufe 1 erreichen. Auch an der Isar soll der Pegel bis morgen ansteigen – aber keine Meldestufe überschreiten.
180.000 Euro Schaden: Viele Aquaplaning-Unfälle auf A95
Die Regenfälle der letzten Tage haben auf den Straßen im Oberland zu mehreren Unfällen geführt. Allein auf der Autobahn A95 hat die Verkehrspolizei Weilheim am Montag sieben Verkehrsunfälle verzeichnet – der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich. Laut den Beamten war die Unfallursache in jedem der Fälle nicht angepasste Geschwindigkeit in Kombination mit Aquaplaning. Insgesamt wurden vier Personen verletzt – der Schaden wird aktuell auf rund 180.000 Euro geschätzt. Einige der Unfallverursacher erwartet jetzt ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.
Ein 43-jähriger Oberammergauer ist gestern alkoholisiert mit einer Kuh kollidiert. Am späten Abend war er im Auto auf der B23 unterwegs, als das freilaufende Tier die Straße überquerte. Der Mann erkannte die Situation zu spät und es kam zum Zusammenstoß, bei dem die Kuh, laut dem Tierarzt, leicht verletzt wurde. Es entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von fast 40.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bei dem Oberammergauer Alkoholgeruch festgestellt. Ein Test ergab einen Wert von über 1 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt.
Starnberger soll Molotowcocktails geworfen haben - Gericht fällt Urteil
Weil er Molotow-Cocktails auf Polizeibeamte geworfen haben soll, musste sich ein Mann aus Starnberg zuletzt vor Gericht verantworten. Der 38-Jährige wurde des versuchten Mordes beschuldigt. Jetzt ist das Urteil gefallen: Für den Mann wurde die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Außerdem muss der 38-Jährige die Kosten des Verfahrens tragen. Der Angriff auf die Beamten soll sich im Mai 2022 ereignet haben. Nachdem die Einsatzkräfte seine Wohnung stürmen wollten, eskalierte die Situation. Zwei Beamten wurden leicht verletzt. In seiner Wohnung soll der Angeklagte unerlaubt Drogen angebaut haben.
Weßling: Betrunkener beschädigt bei Unfall Feuerwehrauto
Gestern Abend ist ein Betrunkener in Weßling gegen ein Feuerwehrauto gefahren und im Anschluss geflüchtet. Insgesamt waren zwei Wagen der Rettungskräfte auf dem Weg zu einer Übung. Ein überholendes Auto geriet ins Bankett und touchierte im Anschluss eines der Löschfahrzeuge, trotzdem setzte der PKW seine Fahrt fort. Die Feuerwehrleute merkten sich jedoch das Kennzeichen, so konnte der Fahrer, ein 47-jähriger Mann gefunden werden. Er war mit etwas über 1 Promille unterwegs. Ihn erwartete jetzt unter anderem eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden liegt bei rund 10 000 Euro.
Feldafing: Reduzierte Planungen für Strandbad-Sanierung sollen vorgestellt werden
Das Strandbad Feldafing soll saniert werden. Zuletzt wurden zwar bereits Pläne vorgestellt – diese sprengten aber mit rund 4,9 Millionen Euro den Rahmen. Jetzt soll eine reduzierte Lösung her – und die soll heute Abend im Gemeinderat vorgestellt werden. Schon seit Jahren wird über die Sanierung des denkmalgeschützten Strandbades diskutiert. Wie die reduzierten Planungen aussehen, zeigt sich heute Abend ab 19:30 Uhr.
Prähistorische Pfahlbauten: UNESCO-Festakt in Landsberg
111 sogenannte Pfahlbaufundstellen sind auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Eine davon ist das Steinzeitdorf Pestenacker im Landkreis Landsberg – und hier findet heute ein Festakt statt. Dabei wird der Vorsitz des Welterbes von Frankreich an Deutschland übergeben. Los geht’s heute Abend – mit dabei ist dann auch Landrat Thomas Eichinger. Bei dem Welterbe handelt es sich um Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen – und zwar in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Slowenien und Italien.
Garmisch-Partenkirchen: mehrere Radunfälle an einem Tag
Gleich zu mehreren Zusammenstößen zwischen Fahrrädern und Autos kam es gestern in Garmisch-Partenkirchen. Gegen 17 Uhr fuhr eine 80-jährige Peitingerin, laut Zeugenaussagen ohne zu Bremsen, über eine rote Ampel und übersah dann eine Radfahrerin.
Die 60-jährige Frau aus Garmisch-Partenkirchen konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und krachte in das Auto, wodurch sie von ihrem Fahrrad geschmissen und leicht verletzt wurde. Kurze Zeit später übersah dann eine 82-Jährige ebenfalls einen Radfahrer. Der 24-Jährige wurde vom Auto erfasst und auf die Windschutzscheibe geschleudert. Auch er wurde leicht verletzt. Gegen beide Autofahrerinnen wurden Ermittlungsverfahren aufgrund der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.
Dießen/Dettenschwang: 80 000 Euro Schaden bei Verkehrsunfall
80.000 Euro Schaden, aber glücklicherweise nur leicht verletzt. Ein 70-jähriger Schweizer kam gestern Abend zwischen Dießen und Dettenschwang mit seinem Auto von der Fahrbahn ab. Im angrenzenden Feld überschlug er sich dann mehrfach. Er konnte sich im Anschluss selbständig aus seinem PKW befreien und erlitt nur leichte Verletzungen. Allerdings besteht der Verdacht, dass er unter Alkoholeinfluss stand, weshalb eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt wurde. Am Auto des Unfallverursachers entstand ein Totalschaden in Höhe von circa 80.000 Euro.
Weilheim soll um eine weitere Fahrradstraße reicher werden. Der Umbau der Johann-Baur-Straße ist heute Abend Thema im Bauausschuss. Zuletzt wurde bereits ein Planungsentwurf vorgestellt – heute sollen nun zwei neue Varianten präsentiert werden. Darüber spricht am Abend der Bauausschuss. Im jetzigen Haushalt sind für den Umbau zur Fahrradstraße rund 230.000 Euro vorgesehen.
Mitarbeiterin im Starnberger Tierheim soll mit Welpen gehandelt haben
Sie soll mit Welpen gehandelt und im Tierheim Starnberg gearbeitet haben. Eine 55-jährige Frau wurde aufgrund von gewerbsmäßigem Betrug durch den illegalen Handel mit Hundewelpen vom Landsberger Amtsgericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.
Auf seiner Homepage und in den sozialen Medien hat sich jetzt der Arbeitgeber der Frau dazu geäußert. „Der Tierschutzverein Starnberg war zu keiner Zeit über diese (...) Vorkommnisse informiert. Die betroffene Mitarbeiterin hat zu keiner Zeit das Tierheim, als ihren Arbeitgeber, über das strafrechtliche Verfahren und dessen Inhalte in Kenntnis gesetzt.“
Der Tierschutzverein habe arbeitsrechtliche Maßnahmen gegen die 55-Jährige eingeleitet, heißt es weiter. Außerdem verurteile man das Verhalten internationaler krimineller Strukturen, die mit dem Leid von zehntausenden Tieren millionenschwere Geschäfte machen, aufs Schärfste.
Bekommen Mittenwald und Geretsried Familienstützpunkt?
In Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen gibt es bereits einen – in Mittenwald wird über die Einrichtung diskutiert. Die Rede ist von einem Familienstützpunkt. Der ist heute auch in Geretsried Thema – der Sozialausschuss beschäftigt sich mit einer möglichen Einrichtung. Los geht’s mit der Sitzung am späten Nachmittag um 17 Uhr.
Letztes Mal wurde der Punkt noch von der Tagesordnung genommen – heute soll es wieder behandelt werden: Das Bürgerbegehren zum Omobi-Rufbus in Murnau. Genauer gesagt soll der Gemeinderat über die Zulässigkeit entscheiden. Los geht’s am Abend um 20 Uhr.
Gleichzeitig spricht das Gremium auch noch über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens zum „Blauen-Land-Bus“ – einem potenziellen Omobi-Nachfolger im nördlichen Landkreis. Und auch die Vergabe einer Ringbuslinie ist Thema. Dieses System schwebt dem Markt vor und soll zusammen mit dem Blauen-Land-Bus den Murnauer ÖPNV darstellen.
In Murnau hat sich gestern alles um den Tourismus gedreht – denn dort fand das Tourismusforum Oberbayern Südwest statt. Thema war dabei auch der Fachkräftemangel. Im Vergleich zu 2019 arbeiten heute rund 11,6 Prozent weniger Menschen im bayerischen Gastgewerbe. Außerdem blieben letztes Jahr in der Branche knapp ein Viertel aller Ausbildungsstellen unbesetzt. Höhere Gehälter und neue Berufsbilder könnten Auswege sein – aber auch ausländische Arbeitskräfte waren Thema beim Tourismusforum in Murnau.
Bekommt die Post einen neuen Standort im Landkreis Starnberg?
2021 hat die Deutsche Post im Landkreis Starnberg nach neuen Standorten gesucht – jetzt scheint hier etwas voranzugehen. In Tutzing kommt am Abend der Bauausschuss zusammen und spricht über die Änderung eines Flächennutzungsplanes in Bezug auf den Bau eines Postverteilzentrums. Das Gremium soll ab 17 Uhr eine Empfehlung an den Gemeinderat abgeben.
Die Krankenhaus-Debatte im Landkreis Weilheim-Schongau kommt zuletzt kaum noch zur Ruhe. Jetzt lädt die Gewerkschaft ver.di zu einem Pressegespräch mit Beschäftigten der Krankenhaus GmbH. Heute Abend soll dabei in Schongau nochmal über die aktuelle Situation gesprochen werden. Zuletzt hatte der ver.di Bezirk Allgäu vor dem Krankenhaus auch schon zu einer „Aktiven Mittagspause“ geladen – anlässlich des Tags der Pflege.