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News für den 22. Mai 2023
Nach tödlichem Kajak-Unfall auf Ammer: Staatsanwaltschaft prüft ob jemand verantwortlich ist
Nach dem Tod eines elfjährigen Schülers beim Kajakfahren auf der Ammer prüft die Staatsanwaltschaft jetzt, ob jemand für das Unglück verantwortlich ist. Das hat eine Pressesprecherin heute bekannt gegeben. „Der Sachverhalt wird derzeit geklärt“, so die Staatsanwaltschaft weiter. Der Junge gehörte einer 14-köpfigen Gruppe aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Landkreis Rosenheim an. Bei der Echelsbacher Brücke kenterte sein Kajak. Rettungskräfte konnten ihn erst Stunden später tot bergen. Der Geschäftsführer des Deutschen Kanu-Verbandes stuft die Ammer als mäßig schwieriges Gewässer ein. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte demnach aber kein Hochwasser.
Weilheim: 15-Jähriger wohl bedroht und geschlagen worden
In der Nähe des Weilheimer Volksfest soll am Wochenende ein 15-Jähriger bedroht und geschlagen worden sein – jetzt sucht die Polizei nach den Tätern. Demnach hätten zwei Unbekannte den Jugendlichen angesprochen und gefordert, dass er ihnen seine Wertsachen gibt. Als es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam, wurde dem 15-Jährigen das Handy und der Geldbeutel abgenommen. Die Polizei sucht jetzt nach zwei Tatverdächtigen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter: südländische Erscheinung, ca. 20 Jahre, ca. 175 cm groß, schlank, Kinnbart, auffälliges schwarzes Piercing im linken Ohr, bekleidet mit einem schwarzen T-Shirt, einer schwarzen Jacke und einer dunklen Hose (keine Jogginghose)
Täter: südländische Erscheinung, ca. 20 Jahre, ca. 170 cm groß, dick (geschätzt 90 Kilogramm), bekleidet mit dunkler Oberbekleidung, einem Baseballcap und weißen Sneaker
Zur Klärung des Sachverhalts bittet das Fachkommissariat für Raubdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0881/640-0:
Sind jemandem Personen unmittelbar vor oder nach der fraglichen Tatzeit im näheren Umfeld des Tatortes aufgefallen?
Wer kann Hinweise auf so beschriebene Personen geben?
Zur Tatzeit sollen, wie oben beschrieben, zwei weitere, dem Geschädigten nicht näher Bekannte im Bereich des Tatorts gewesen sein. Diese könnten unter Umständen für die Polizei als wichtige Zeugen in Frage kommen. Diese werden deshalb gebeten, ebenfalls mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.
Starnberger Strandbad wieder geöffnet - Seebad Thema im Stadtrat
Am Wochenende ist unteranderem in Peiting und Altenstadt die neue Freibadsaison gestartet – heute ging´s auch in Starnberg wieder los. Das Strandbad öffnet wieder seine Tore. Ursprünglich war der Start für den 1.Mai angedacht – wegen der angespannten Personallage musste er aber um drei Wochen verlegt werden. Und der Starnberger Stadtrat spricht heute nochmal über das Seebad. Genauer gesagt über die Öffnungszeiten. Auch hier ist die angespannte Personallage das Problem. Deswegen soll die Anlage auch in nächster Zeit erst um 13 Uhr öffnen.
Das Oberland darf sich über Fördergelder freuen. Für die Weiterentwicklung der sogenannten „OBERLANDCard“ bekommt die Regionalentwicklung Oberland 300.000 Euro. Einen entsprechenden Förderbescheid überreichte Finanzminister Füracker heute in München. Die „OBERLANDCard“ ist ein Bonuszahlsystem für Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen. Sie wird aktuell im Landkreis Garmisch-Partenkirchen etabliert in Kooperation mit der Zugspitz-Region.
B17: Zwei Auffahrunfälle bei Schongau - Neun Leichtverletzte
Auf der Lechtalbrücke bei Schongau hat es am Wochenende kurz nacheinander gleich zweimal gekracht. Bei zwei Auffahrunfällen gestern Vormittag waren laut Polizei insgesamt 5 Fahrzeuge beteiligt. Neun von ihnen kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Die B17 war für rund zwei Stunden komplett gesperrt.
Landsberger randaliert am Ostbahnhof - Polizei setzt Pfefferspray ein
Ein Mann aus Landsberg hat am Wochenende am Münchner Ostbahnhof randaliert und wurde anschließend von der Polizei überwältigt. Der 33-Jährige kniete mit blutverschmierter Kleidung in einem Laden und hielt eine Glasscherbe in der Hand. Die Beamten forderten den Mann auf, diese fallen zu lassen. Nachdem er der Aufforderung nicht nachkam, setzte die Polizei Pfefferspray ein. Der 33-Jährige hatte mehr als 2 Promille Alkohol im Blut. Er wurde in eine Klinik gebracht.
TÖL: Mähwiesenprojekt startet - Zustand der Wiesen wird ermittelt
In Oberbayern starten zurzeit sieben sogenannte „Mähwiesenprojekte“ – eines davon im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Ziel ist es den aktuellen Zustand der Wiesen zu ermitteln – und zwar anhand ihrer Pflanzenarten. Dadurch sollen dann Maßnahmen erarbeitet werden, die zum Erhalt, aber auch zur Verbesserung artenreicher Mähwiesen beitragen können. Die Überprüfung des aktuellen Zustands beginnt diesen Frühsommer und soll bis nächstes Jahr dauern. Welche Gebiete Teil des Projekts sind, haben verschiedene Kommunen, wie Bad Tölz, Wolfratshausen und Königsdorf zusammen mit der unteren Naturschutzbehörde bestimmt.
Egling: Ortsdurchfahrt Deining mehrere Monate gesperrt
Wer in Deining unterwegs ist, muss ab heute mit Einschränkungen rechnen. Denn: das Staatliche Bauamt Weilheim saniert hier die Ortsdurchfahrt. Unteranderem sollen die Fahrbahn und die Straßenentwässerung erneuert werden. Außerdem werden auch die Gehwege verbreitert. Der erste Bauabschnitt soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden – der zweite bis Ende 2024. Der Verkehr wird großräumig über die B11 und die A8 umgeleitet.
STA: Fragen- und Antwortenkatalog zum B2-Tunnel ist online
Es ist ein Millionenprojekt im Oberland: Der B2 Tunnel in Starnberg. Im November letzten Jahres hatte die Starnberger FDP im Stadtrat einen umfangreichen Fragenkatalog zum Projekt eingereicht. Jetzt hat das Staatliche Bauamt Weilheim die Fragen beantwortet und veröffentlicht. Interessierte können sich online durch den Katalog wühlen.
Spatzenhausen: Feuer zerstört Ballenpresse - 50.000 Euro Schaden
Auf einem Feld bei Spatzenhausen hat eine Ballenpresse Feuer gefangen. Das landwirtschaftliche Gerät wurde dabei gestern Nachmittag komplett zerstört. Vermutlich löste ein technischer Defekt den Brand aus. Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Sie konnten das Feuer schnell löschen und ein Übergreifen der Flammen auf das Feld verhindern. Der Schaden liegt laut Polizei bei rund 50.000 Euro. Verletzt wurde niemand.