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News für den 21. Januar 2024

7. Platz für Lena Dürr in der Slowakai

Skirennläuferin Lena Dürr aus Garmisch-Partenkirchen hat die beim Slalom im slowakischen Jasna trotz Aufholjagd das Podest verpasst. Die 32-Jährige verbesserte sich mit ihrem Finallauf um drei Plätze und wurde Siebte. Vom "Stockerl" trennten Dürr am Ende nur 1,16 Sekunden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Oberland, Garmisch-Partenkirchen, Sport, Ski

Landsberg am Lech: 32-Jähriger hält die Polizei auf Trab

Bedrohung, Beleidigung und Hausfriedensbruch – damit hat die Polizei Landsberg am Lech am Wochenende zu tun gehabt. Ein 32-Jähriger hatte in der Nacht von Freitag auf Samstag in Penzing Familienangehörige und Bewohner seines Wohnhauses bedroht und beleidigt. Ein 10-jähriges Kind musste mitansehen, wie der 32-Jährige die Mutter mit der Faus schlug. Dem Mann wurde ein Hausverbot erteilt und eine neue Wohnmöglichkeit durch das Landratsamt zugewiesen.

Am Samstagabend kam der 32-Jährige trotz Kontaktverbot mit seiner Familie zu seiner ehemaligen Wohnung zurück. Die Polizei erteilte ihm einen Platzverweis. Weil er das aber nicht einhielt, wurde er festgenommen. Nach einer Nacht in der Zelle sollte er aus einem früheren Verfahren eine Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Landsberg antreten. Ein Bekannter lieh ihm allerdings das notwendige Bargeld, um seine Geldstrafe zu begleichen und der Haft zu entgehen.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Oberland, Landsberg am Lech, Polizei, Delikt

Feuerwehr Seehausen übt Ernstfall auf dem Staffelsee

Die Feuerwehr Seehausen hat am Samstagvormittag den Ernstfall auf dem Staffelsee geübt. Bei Außentemperaturen von minus 12 Grad war es keine leichte Übung für die Ehrenamtlichen. „Wir rücken zum Glück nicht allzu oft aus, um eingebrochene Personen aus dem Staffelsee zu retten, aber es kommt vor“, so der 1. Kommandant Martin Bierling von der Feuerwehr Seehausen.

Simuliert wurde, dass eine Person in das Eis eingebrochen war und sich nicht selbstständig retten kann. Dazu zog sich der „Eingebrochene“ zuvor einen speziellen Überlebensanzug an. Mit dem Luftkissenboot der Seehauser Feuerwehr ging es aufs Eis, um die Fahrmanöver und Rettungstaktiken zu trainieren. Dieses Spezialboot darf nur im Winter eingesetzt werden, so die gesetzliche Grundlage. Dieses Eisrettungsboot ist permanent mit einem Seil mit den Helfern am Ufer verbunden. Kurz vor der Einbruchstelle legte sich der erste Retter flach auf das Board, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen. Der Helfer am Heck schiebt das Boot langsam voran, bis die Person im Wasser erreicht ist. Mit einem Griff konnte die Person erst aus dem Wasser und im Anschluss auf das Boot gezogen werden. Nachdem der Funkspruch über die Rettung zu den Kollegen an das Ufer abgesetzt wurde, begannen diese am Sicherungsseil das Boot zurückzuziehen.

Das Betreten der Eisflächen birgt immer große Gefahren. Wenn man unbedingt auf das Eis möchte, sollte man sich zuvor über die Eisdicke erkundigen und sich im Uferbereich aufhalten.

Die Wasserwacht-Bayern rät folgende Regeln für den Ernstfall zu beachten:

Was ist zu tun, wenn man selbst im Eis eingebrochen ist?
Laut um Hilfe rufen. Ist man allein unterwegs und eingebrochen, sollte man sich nicht mehr als nötig bewegen, um so wenig Körperwärme wie möglich zu verlieren. Das Wasser ist an der Nullgradgrenze, daher kann die Bewusstlosigkeit schon nach wenigen Minuten eintreten. Vermeiden, dass man unter das Eis gerät. Bei einer dünnen Eisdecke das Eis so weit abbrechen, bis es trägt, sich dann in Bauch- oder Rückenlage flach auf das Eis hochziehen und auf dem Bauch zum Ufer kriechen. Durch die Verteilung des Körpergewichts auf eine größere Fläche vermeidet man ein weiteres Einbrechen.

Was ist zu tun, wenn man eine eingebrochene Person retten will?
Die Person beruhigen und deutlich machen, dass man Hilfe holt. Sofort Hilfe rufen unter Notruf 112. Dabei den Unfallort nennen und wie lange die Person bereits im Wasser ist. Der eingebrochenen Person niemals aufrechtstehend, sondern auf dem Eis liegend helfen, da die Gefahr besteht, selbst einzubrechen. Der eingebrochenen Person niemals die Hand reichen, da man selbst ins Wasser rutschen könnte. Der verunglückten Person nur mit einem festen Gegenstand helfen, den man auch loslassen kann, zum Beispiel Äste, ein Seil oder ein Kleidungsstück. Die verunglückte Person am Ufer ruhig lagern und zudecken. Wenn sie bewusstlos ist, die Atmung kontrollieren.

 

Betroffene Orte: Seehausen a. Staffelsee
Themen: Feuerwehr, Staffelsee, Oberland, Seehausen, Wetter, Schnee

Skicrosser Niklas Bachsleitner landet in Kanada im Fangzaun

Die deutschen Skicrosser gehen dieses Wochenende in Kanada an den Start. Den Kampf um den Einzug ins Finale des Weltcups in Nakiska hat Niklas Bachsleitner vom SC Partenkirchen am Samstag allerdings verloren. Im Halbfinale hatte Florian Wilsmann vom Tegernsee in einer Kurve die Torstange erwischt, verlor den Ski und räumte Bachsleitner ab. Beide landeten im Fangzaun und waren raus aus dem Rennen um den Finaleinzug. In der Endabrechnung landete Bachsleitner aber insgesamt auf Rang 6.  

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Oberland, Garmisch-Partenkirchen, Niklas Bachsleitner, Sport, Skicross