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News für den 06. Februar 2024

Brand in Schongau: 50.000 Euro Schaden und drei Leichtverletzte

Drei verletzte Personen und rund 50.000 Euro Schaden. Das ist die Bilanz nach einem Garagenbrand in Schongau. Heute Morgen hatte ein Zeuge Flammen an einem Gebäude in der Meisenstraße entdeckt und den Notruf abgesetzt. Bereits nach einer halben Stunde konnte der Brand erfolgreich gelöscht werden – trotzdem wurden durch die Flammen auch eine Gartenhütte und das Haus in Mitleidenschaft gezogen. Drei Personen mussten wegen des Verdachts auf eine leichte Rauchgasvergiftung behandelt werden. Außerdem war heute bereits der Kriminaldauerdienst vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Betroffene Orte: Schongau
Themen: Feuerwehr, Schongau

Star-Koch Alfons Schuhbeck in JVA Außenstelle nach Andechs verlegt worden

Star-Koch Alfons Schuhbeck ist in ein anderes Gefängnis verlegt worden. Seit Montag sei er in einer Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech, in Rothenfeld in Andechs. Das bestätigte die JVA am Dienstag auf Anfrage. Zuvor hatte die «Bild» darüber berichtet. Das Blatt schrieb auch, Schuhbeck erhalte nun Freigang, dürfe also die Anstalt zeitweilig verlassen. Dazu machte die Justiz unter Verweis auf die Persönlichkeitsrechte aber keine Angaben. Auch Schuhbecks Anwälte äußerten sich nicht. Der Star-Koch war im Oktober 2022 vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Der prominente Gastronom ging dagegen vor, allerdings ohne Erfolg. Im vergangenen August musste er schließlich seine Haft antreten.

Betroffene Orte: Andechs, Landsberg am Lech
Themen: Andechs, Landsberg am Lech

Gipfelkreuz auf der Zugspitze fehlt ein Stück

Ungewöhnlicher Anblick auf der Zugspitze. Dem Gipfelkreuz auf Deutschlands höchstem Berg fehlt aktuell eine Ecke. Wie die Bayerische Zugspitzbahn auf Radio Oberland Nachfrage bestätigt hat, ist wohl während einer stürmischen Nacht an Weihnachten ein Teil der Strahlen abgebrochen. Rund zwei Wochen später konnte das abgebrochene Stück im Schnee gefunden und geborgen werden. Wo und wie das Gipfelkreuz repariert werden kann, muss noch geklärt werden. Stand jetzt soll es keine Demontage geben, sondern die Arbeit gleich am Gipfel durchgeführt werden. Das aktuelle Kreuz steht seit über 30 Jahren auf der Zugspitze – zuletzt musste es 2017 gerichtet werden. Damals war es durch Arbeiten an der neuen Seilbahn beschädigt worden.

 

Weitere Informationen zur Geschichte des Gipfelkreuzes:

Das erste Gipfelkreuz wurde im Jahr 1851 errichtet. Pfarrer Christoph Ott konnte es nicht ertragen, dass der „Fürst der bayerischen Gebirgswelt“ ganz ohne geschmücktes Haupt dastand. Also organisierte er im August 1851 eine Expedition zur Errichtung eines Kreuzes auf dem Westgipfel. Mit 2964 Höhenmetern war dieser früher der höchste Gipfel der Zugspitze.

Durch zahlreiche Blitzeinschläge hat das Gipfelkreuz im Verlauf der Jahre ziemlich gelitten und musste im Winter 1881/1882 renoviert werden. Anschließend wurde es auf dem Ostgipfel errichtet, da sich auf dem Westgipfel inzwischen eine Unterkunftsbaracke befand.

111 Jahre später wurde es wieder abmontiert. Wettereinflüsse sowie der Beschuss von Soldaten am Kriegsende hatten es irreparabel beschädigt. Eine originalgetreue Nachbildung wurde angefertigt, diese ist 4,88 Meter hoch und fast 300 Kilogramm schwer. Das Original von 1851 wird aktuell im Werdenfels Museum ausgestellt.

Am 16. Oktober 1993 wurde das aktuelle Gipfelkreuz aufgestellt. Wegen der extremen Witterungsverhältnisse musste es 2009 restauriert und neu vergoldet werden. 2017 wurde es durch die Bauarbeiten der neuen Seilbahn erneut beschädigt, doch seit Dezember 2017 steht es wieder intakt auf dem Gipfel.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Abbiegeunfall bei Eresing im Landkreis Landsberg am Lech

Beim Abbiegen übersehen. Im Landkreis Landsberg ist es gestern Mittag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 28-jährige Frau aus Eresing hatte beim Versuch auf die Ortsverbindungsstraße von Neugreifenberg in Richtung Eresing einzubiegen einen 57-jährigen Autofahrer nicht bemerkt. Es kam zum Zusammenstoß. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Der Sachschaden wird durch die Polizei auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Betroffene Orte: Eresing

Tutzings Gemeinderat spricht erneut über Mobilfunkmast

Der geplante Mobilfunkmast in Monatshausen beschäftigt mal wieder den Tutzinger Gemeinderat. In der heutigen Sitzung wird entschieden, wie mit dem Thema weiter umgegangen werden soll. Denn der Mast wurde zuletzt vom Starnberger Landratsamt genehmigt. Jetzt könnte die Gemeinde dagegen klagen. Einen Monat hat das Tutzinger Gremium dafür Zeit. Deswegen haben sie sich auch anwaltliche Unterstützung geholt. Die Gemeinde ist der Meinung, dass auch ein Mast mit 20 Metern Höhe, statt der geplanten 60 Meter reichen würde.

Betroffene Orte: Tutzing

Größte jährliche Haushaltsbefragung hat begonnen - auch im Oberland

In ganz Deutschland hat der Mikrozensus begonnen. Es ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in der Bundesrepublik. Die Bürgerinnen und Bürger werden dabei zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt.

In Bayern und damit auch im Oberland nehmen 60.000 Haushalte daran teil, heißt es vom bayerischen Landesamt für Statistik. Der Mikrozensus ist im Januar gestartet und läuft bis Dezember. Ein mathematisches Zufallsverfahren bestimmt, welche Adressen für die Teilnahme ausgewählt werden. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für bedarfsgerechte Planungen und Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die teuersten Immobilien in deutschen Winterurlaubsorten liegen zum Teil im Oberland

Das Oberland ist beliebt. Das merken gerade diejenigen, die sich ein Eigenheim anschaffen möchten. Für eine Immobilie mit einem Skilift vor der Türe - etwa im Winterurlaubsort Garmisch-Partenkirchen - ist mit Kaufpreisen in Millionenhöhe zu rechnen. Das belegen aktuelle Zahlen von Immowelt. Am Fuße der Zugspitze wurde eine 203 Quadratmeter große Unterkunft für über zwei Millionen Euro angeboten. Was die höchsten Quadratmeterpreise in den Bayerischen Alpen angeht, liegt die Marktgemeinde (6.150 Euro) auf Rang zwei hinter Schliersee (6.277 Euro). Auf Platz vier und fünf liegen die Orte Grainau (5.538 Euro) und Lenggries (5.444 Euro).

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Wetter im Januar auf der Zugspitze zu mild

Der Januar auf der Zugspitze war deutlich zu mild. Dazu gab es viel Sonnenschein, aber auch viel Niederschlag. Das geht aus den aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes hervor. Die Durchschnittstemperatur auf Deutschlands höchstem Berg lag mit minus 8,8 Grad mehr als ein Grad über dem Mittelwert der vergangenen Jahre. Gleichzeitig fiel deutlich mehr Niederschlag – und auch die Sonne schien über 15 Stunden mehr als im vieljährigen Mittel.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Unfall zwischen Zellsee und Tankenrain

Ein Schwerverletzter Mann und für eine gesperrte Staatsstraße. Das waren die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich in den Morgenstunden zwischen Zellsee und Tankenrain ereignet hatte.

Ein 28-Jähriger aus Peiting war in Richtung Weilheim unterwegs, als er wegen erhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam, teilte die Polizei mit. Es kam zum Zusammenstoß mit einem Baum. Der 28-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Rettungskräfte befreit werden. Schwer verletzt wurde der Peitinger mit einem Rettungshubschrauber in das Unfallklinikum Murnau transportiert. Die Unfallstelle war für etwa eineinhalb Stunden komplett gesperrt.  

Wo im Oberland droht Gefahr? Hinweiskarte für Überflutungen durch Starkregen veröffentlicht

Mögliche Überflutungen durch Starkregen können künftig auf einer neuen bayernweiten Hinweiskarte eingesehen werden – auch das Oberland ist darauf zu finden. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hatte sich zuletzt in München geäußert, dass Hochwasserschutz oberste Priorität habe. Denn: Die Risiken durch extreme Wetterereignisse werden sich durch den Klimawandel noch weiter erhöhen. Darauf müssen wir uns auf allen Ebenen vorbereiten, so Glauber. Ziel der Hinweiskarte ist es, Gemeinden den Einstieg in ein Sturzflut-Risikomanagement zu erleichtern und die Öffentlichkeit für Sturzflutgefahren zu sensibilisieren.

 

Umwelt Atlas - Hinweiskarte

Auto eines Starnbergers in Vollbrand geraten

Das Auto eines Bürgers aus dem Starnberger Landkreis ist bereits am Sonntagabend in Vollbrand geraten. Weil ein Brandgeruch innerhalb des Autos festgestellt worden war, fuhr der Fahrzeugführer am Rastplatz Kreuzlinger Forst an der A96 in Richtung München ab. Nach Angaben der Polizei ist das Auto kurz darauf in Flammen aufgegangen. Beide Insassen konnten dieses glücklicherweise noch rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Aktuell wird als Brandursache von einem technischen Defekt ausgegangen. Neben dem Fahrzeug erlitt auch die Asphaltdecke des Parkplatzes einen Schaden, so die Polizei.

Infoveranstaltung in Eglfing zu neuer Asylunterkunft

In den letzten Monaten hat der Landkreis Weilheim-Schongau viele neue Asylunterkünfte organisieren müssen – darunter auch einige Thermohallen. Eine solche bekommt jetzt auch Eglfing. Passend dazu lädt das Landratsamt heute zu einer Infoveranstaltung ein. Am Nachmittag sollen Bürgerinnen und Bürger Fragen und Sorgen anbringen können – los geht’s um 15 Uhr im Eglfinger Bauhof. Mit vor Ort sind neben den Sachverständigen des Landratsamts auch Vertreter der Kriminalpolizei.

Betroffene Orte: Eglfing

Bayern braucht neue Bierkönigin - Heuer wieder aus dem Oberland?

Bayern sucht eine neue Bierkönigin. Im Mai soll sie gewählt werden – zuvor braucht es aber einige Anwärterinnen. Und die können sich noch bis heute bewerben. In den letzten Jahren kam die Regentin gleich mehrfach aus dem Oberland – zuletzt 2017. Vielleicht auch 2024 wieder? Die Antwort darauf gibt’s am 16.Mai beim Finale in München. Die Bierkönigin erwartet unteranderem ein Dienstwagen, eine exklusive Dirndlausstattung und auch die ein oder andere Reise.

Rodelunfall in Reutte | 2-Jährige bricht sich Bein

Rodelunfall bei unseren Nachbarn im österreichischen Reutte. Ein 31-jähriger Mann war gestern Vormittag mit seiner 2-jährigen Tochter auf der Bahn „Bärenritt“ in Berwang unterwegs. Nach Angaben der Polizei stießen die beiden in einer Linkskurve gegen die dortige Holzbande und kamen zu Sturz. Das Mädchen soll dabei einen Beinbruch erlitten haben. In Folge wurde die 2-Jährige mit der Pistenrettung ins Tal gebracht. Von dort ging es per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Garmisch.

Betroffene Orte: Reutte

Murnau: Umbau und Modernisierung der Klinik Mensa Hochried abgeschlossen

Der Umbau und die Modernisierung der Klinik Mensa in Hochried Mensa sind abgeschlossen. Das teilte die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg jetzt mit.

Bereits seit Oktober vergangenen Jahres werden die Patienten im begleiteten Reha Bereich in der neuen Mensa versorgt. Im selben Gebäude wurde auch der Abschnitt mit Seminarräumen für Patienten- und Elternschulungen komplett modernisiert. Rund 2,5 Millionen Euro haben die Maßnahmen insgesamt gekostet und wurden aus Eigenmitteln der KJF Augsburg finanziert.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee

Heute vor einem Jahr: Schweres Erdbeben erschüttert Türkei und Syrien - Noch immer hilft das Oberland

Vor genau einem Jahr ist die Türkei und ein Teil Syriens von einem schweren Erdbeben erschüttert worden – kurz darauf bekam das Land aus aller Welt Unterstützung und Hilfe. Unteranderem auch aus dem Oberland - vom Verein für Internationale Humanitäre Hilfe „LandsAid“ aus dem Landkreis Landsberg. Dazu Projektmanagerin Carola Gerhardinger im Radio Oberland Gespräch:

"Wir haben im Prinzip durchgehend seit dem Erdbeben Hilfe geleistet. Eben in den verschiedenen Aspekten. Am Anfang mit dieser akuten Nothilfe mit Lebensmitteln. Jetzt geht’s dann mehr in die psychologische Hilfe rein. Oder auch für Schüler – wir haben Schulbücher gekauft für die Kinder, die alles verloren haben. Und das wird auch in den nächsten Jahren noch weiter gehen. Ich sehe jetzt nicht, dass unsere Hilfe demnächst aufhört. Dafür ist die Katastrophe einfach zu groß."

Bei dem Erdbeben vom 6.Februar 2023 sind fast 60.000 Menschen gestorben – weitere 125.000 wurden damals verletzt. Der entstandene Schaden wird auf fast 120 Milliarden Dollar geschätzt.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech