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News für den 06. Juli 2022
Tutzing: Evangelische Akademie zeichnet Wolfang Thierse aus
Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing zeichnet heute Abend den früheren Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse mit seinem "Freundeskreiszeichen" aus. Der Festakt dazu im Schloss Tutzing war schon 2020 geplant. Die Bronzeplastik erhalten verdiente Mitglieder sowie Menschen, die "die Wirkungsabsicht des Freundeskreises in ihrer Arbeit und ihrer Lebenshaltung verkörpern und damit die Arbeit des Vereins positiv in die Öffentlichkeit tragen", heißt es in einer Mitteilung. Mit dem Freundeskreis ist Thierse seit 2016 verbunden als Begleiter und Unterstützer.
Freilichtmuseum Glentleiten bekommt eine neue Leitung
Nach über 18 Jahren bekommt das Freilichtmuseum Glentleiten eine neue Leitung. In nicht-öffentlichter Sitzung will der Bezirk Oberbayern heute eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger bestimmen. Aus einer großen Anzahl an Bewerbungen habe man eine engere Auswahl getroffen, sagte eine Sprecherin. Die bisherige Direktorin des Freilichtmuseums, Dr. Monika Kania-Schütz, verabschiedet sich in diesem Jahr in den Ruhestand. Im April 2004 hatte sie das Amt vom damaligen Glentleiten-Chef Dr. Helmut Keim übernnommen.
Kunstfans aufgepasst: Das Schloßmuseum Murnau zeigt ab heute eine spektakuläre Leihgabe. Im Mittelpunkt einer Sonderausstellung steht das Werk „Und morgen nach Murnau!“. Dabei handelt es sich um ein zentrales Bild aus Kandinskys Zeit in Murnau. Das Werk ist Teil einer privaten Sammlung und steht jetzt bis Anfang Oktober in der Sonder-Schau im Schloßmuseum.
Penzberg: Frau stürzt von Fahrrad und wird lebensgefährlich verletzt
In Penzberg ist heute Mittag bei einem schweren Unfall eine Radfahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, ist die 71-Jährige in der Fischhaberstraße mit einem Auto zusammengestoßen. Die Seniorin stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie wurde in die Unfallklinik nach Murnau gebracht. Einen Helm trug die Frau laut Polizei nicht. Ein Gutachter soll nun den genauen Unfallhergang klären.
Peißenberg: Feuerwehrhaus heute Abend Thema im Gemeinderat
Es ist ein Millionenprojekt für die Marktgemeinde Peißenberg. Die Erweiterung des Feuerwehrhauses. Heute Abend soll das Vorhaben die letzte Hürde im Gemeinderat nehmen. Es geht um das modifizierte Konzept des Projektes. Zuletzt wurden die Parkkapazität verbessert und Wünsche der Nachbarn miteinbezogen. Insgesamt soll die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes rund 5,5 Millionen Euro kosten. Gebaut werden soll während 3-4 Jahre und in mehreren Etappen. Außerdem Thema heute Abend: die Anschaffung eines neuen Feuerwehr-Fahrzeugs für rund 500.000 Euro.
Bürgerbegehren: Unterschriften zur Feldafinger Ratsstuben überreicht
Die Diskussionen um die Feldafinger Ratsstube gehen in die nächste Runde. Initiatoren eines Bürgerbegehrens haben jetzt rund 500 Unterschriften im Rathaus übergeben. Sie wollen eine Abstimmung über die Zukunft des Gebäudes. Die Gaststätte im Ortskern soll eigentlich einem neuen Feuerwehrhaus weichen. Die Initiatoren sehen in der Ratsstuben aber einen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, sowie einen Platz für Vereine. Die Unterschriften werden nun geprüft. Anfang August soll es dazu eine Sondersitzung im Gemeinderat geben.
Murnau: Turnhallen-Brand an der Staatlichen Realschule
Feuerwehr-Großeinsatz heute Nachmittag in Murnau. Ein Teil der Realschul-Turnhalle stand in Brand. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer aber schnell unter Kontrolle.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat die Holzverkleidung der Turnhalle gebrannt, sagte ein Sprecher gegenüber Radio Oberland. Bei der Halle der Realschule handelt es sich um ein separates Gebäude.
Trotzdem wurden die Schüler und Lehrkräfte in der nahegelegenen Schule evakuiert. Drei Schüler erlitten einen leichten Schock. Der Hausmeister wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins UKM gebracht.
Die Polizei schätzt den Schaden im sechsstelligen Bereich. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kripo ermittelt. Vorsätzliche Brandstiftung schließt die Polizei aber aus.
Landschafts- und Gartenbauer im Oberland bekommen mehr Geld
Landschafts- und Gartenbauer im Oberland dürfen sich ab sofort über mehr Geld freuen. In den Landkreisen Bad Tölz Wolfratshausen, Weilheim-Schongau, Starnberg und Garmisch-Partenkirchen erhalten demnach zum Juli insgesamt knapp 1100 Menschen 2,8 Prozent mehr Lohn. So die IG Bau Oberbayern in einer Mitteilung. IG BAU-Bezirkspräsident Harald Wulf spricht von einer „fairen Anerkennung“ für eine anstrengende Arbeit. Die Gewerkschaft rät den Beschäftigten in der Region die nächste Lohnabrechnung zu prüfen.
Lange musste der SC Riessersee auf diese Nachricht warten - Robin Soudek, der beste Scorer der Weiß-Blauen, hat seinen Vertrag verlängert. Trainer Pat Cortina zeigte sich erfreut über die Nachricht: „Es sind hervorragende Neuigkeiten, dass Robin Soudek bei uns bleibt. Er hat uns im letzten Jahr viel geholfen und hat eine sehr gute Arbeitsmoral.“ So Cortina. In der letzten Saison kam der gebürtige Tscheche auf 49 Scorerpunkte und war damit der Top-Torschütze beim SCR.
Beidseitiger Verkehr in einer Röhre des Tunnels Oberau nicht möglich
Seit rund sechs Wochen rollt der Verkehr durch den neuen Umfahrungs-Tunnel Oberau. Bis jetzt weitgehend störungsfrei. Sollte eine Röhre aber mal gesperrt werden, muss der Verkehr erstmal wieder durch Oberau geleitet werden. Denn laut Christoph Prause vom Staatlichen Bauamt Weilheim sei der Tunnel für die Entrauchung im Brandfall nicht ausreichend, wenn im Gegenverkehr gefahren wird. Derzeit werde aber nach Lösungen gesucht, damit beidseitiger Verkehr doch möglich sei, so Prause weiter.
Mit dieser Gegenwehr hat ein Handtaschendieb in Starnberg vermutlich nicht gerechnet. Der 38-Jährige beklaute eine 71-Jährige in einer Kirche. Die Frau hatte den Mann zuvor aber beobachtet und wusste, dass sich der Wohnsitzlose öfter am Bahnhof aufhält. Dort fand sie den mutmaßlichen Dieb dann auch kurz danach samt ihrer Handtasche. Rausrücken wollte sie der Mann aber nicht und verteidigte seine Beute. Am nächsten Tag rückte die 71-Jährige erneut an – diesmal in Begleitung der Polizei. Gegen den Mann wird jetzt ermittelt.
Mit Hubschrauberlärm haben die Menschen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen spätestens seit dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau Erfahrung. Im Isartal rattern jetzt aber erneut Helikopter. Denn bereits seit Montag trainiert die Bundeswehr bei Mittenwald Gebirgsflüge. Noch bis morgen üben die Soldaten dabei besonders das Starten und Landen auf alpinem Gelände.
Ausbau der S-Bahn Strecke S7 nach Geretsried beginnt doch nicht 2024
Der Ausbau der S-Bahn-Stecke S7 nach Geretsried sollte eigentlich im Jahr 2024 beginnen. Dort daraus wird wohl erstmal nichts. Der Landrat zeigt sich enttäuscht. Mit dem Baubeginn könne im übernächsten Jahr nicht gerechnet werden. Heißt es in einem Schreiben des bayerischen Verkehrsministeriums. Ein anderes Zeitfenster wurde darin nicht genannt. Das Ministerium habe die Deutsche Bahn aber aufgefordert, einen aktuellen Zeit- und Kostenplan für die S7 Verlängerung zu erstellen. Landrat Josef Niedermaier zeigte sich wenig erfreut über die Nachricht. Er hofft jetzt aber, dass bis Ende des Jahres eine neue Nutzen-Kosten-Bewertung vorliege, heißt es in einem Schreiben des Landratsamtes.
Krebserregendes PFC im Herrschinger Kienbach festgestellt
Anwohnern des Kienbachs in Herrsching ist in den vergangenen Wochen nach starkem Regen immer wieder Schaum auf dem Wasser aufgefallen. Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim hat deshalb im März, Mai und Juni mehrere Proben genommen – in einer von ihnen wurde eine erhöhe Belastung mit krebserregendem PFC festgestellt. Der Stoff kommt unter anderem in Löschschaum, Farben oder Reinigungsmitteln vor. Eine Gefahrenlage besteht aktuell aber nicht, sagt Stefan Diebl vom Starnberger Landratsamt.
Denn da nur eine Probe verunreinigt war, sei die Hoffnung, dass es sich um kein dauerhaftes Problem handelt. Das Wasserwirtschaftsamt will nun am Bach entlang stufenweise weitere Proben nehmen - und zwar von der Einmündung des Kienbachs in den Ammersee bis rauf nach Erling. So soll der gesamte Bachverlauf kontrolliert und die Ursache für die Belastung gefunden werden.
Nachdem in Peiting eine 87-Jährige Opfer von Trickbetrügern geworden ist, warnt die Diakonie Herzogsägmühle jetzt andere Senioren. Mitarbeitende würde niemals unangemeldet an der Haustüre klingeln, heißt es. Eine Frau hatte sich bei der Peitingerin jüngst als Mitarbeiterin der Diakonie ausgegeben. Sie verschaffte sich Zugang zur Wohnung der 87-Jährigen. Später fehlte Bargeld.
Das Bayerische Rote Kreuz appelliert dringend zum Blutspenden. Die Zahl der Blutspenden liege derzeit drastisch unter der erforderlichen Menge, heißt es beim BRK. Die Notversorgung könne gerade noch aufrechterhalten werden. Im Oberland gibt es auch heute wieder Möglichkeiten zum Blutspenden. Etwa in Mittenwald – zwischen 16 und 20 Uhr in der Karwendel-Grund- und Mittelschule.
Die Bundespolizei hat auf der B2 bei Mittenwald einen mutmaßlichen Schleuser verhaftet. Der Türke beförderte sechs Landsleute in seinem Pkw. In dem Auto hätten neben dem Fahrzeugführer lediglich noch vier weitere Personen sitzen dürfen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass keiner der Mitfahrer über die erforderlichen Einreise- oder Aufenthaltspapiere für Deutschland verfügte. Die Kurden im Alter von 18 bis 31 Jahren erklärten, dass sie vor einigen Wochen aus der Türkei geflohen wären. Der 38-jährige Fahrer wurde wegen Schleusungsverdachts festgenommen.
Hangsituation in Pitzling heute Thema in der Bauausschusssitzung Landsberg
Die Hangsituation an der Seestraße Nord im Landsberger Ortsteil Pitzling beschäftigt die Menschen weiter. Anwohner hatten zuletzt eine Petition bei der Stadt eingereicht. Sie fürchten durch die zusätzliche Bebauung um die Sicherheit und Stabilität des Hangs. Inzwischen nahm ein Spezialist für hydrologische Untersuchungen den Standort in Augenschein. Die Ergebnisse des Berichts sind heute Abend unter anderem Thema in der Bauausschuss-Sitzung.
Landkreis GAP: Erste Bilanz zur Aktion "Startchance kita.digital"
Tablets schon in der Krippe und im Kindergarten. Wenn es nach dem Bayerischen Familienministerium geht, soll künftig in Kitas mehr digitale Bildung geleistet werden. An einer entsprechenden Digitalisierungskampagne beteiligt sich auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die Aktion „Startchance kita.digital“ läuft seit September 2021 – heute will das Landratsamt eine erste Bilanz ziehen. Ein Ziel des Projekts ist es unter anderem, auch kleinen Kindern schon einen kritischen, konstruktiven Umgang mit Medien beizubringen.