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News für den 11. Juni 2022

Beachvolleyball-WM: Starnberger Clemens Wickler gewinnt mit neuem Partner erstes Match

Das deutsche Beachvolleyball-Duo Ehlers/Wickler ist mit einem Sieg in die Weltmeisterschaft in Rom gestartet – wenn auch mit einem hart erkämpften. Der Starnberger und sein neuer Partner mussten sich im ersten Satz noch den Gegnern aus Uruguay geschlagen geben. Anschließend drehten die beiden aber richtig auf und entschieden das Match mit 2:1 für sich. Gleich morgen geht es für Clemens Wickler und Nils Ehlers weiter. Dann steht um 16 Uhr das Spiel gegen Diaz/Alayo aus Kuba an.

2:1 (19:21, 21:17, 15:8)

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberg, Wickler, Beachvolleyball

G7-Gipfel: Deutschland richtet temporär Grenzkontrollen ein

Zum Schutz des bevorstehenden G7-Gipfels auf Schloss Elmau richtet Deutschland vorübergehend wieder Grenzkontrollen an den Binnengrenzen des sogenannten Schengen-Raumes ein. Das hat das Bundesinnenministerium heute mit Hinweis auf erhöhte Sicherheitsanforderungen bekanntgegeben.

Die Grenzkontrollen würden demnach zwischen dem 13. Juni und dem 3. Juli abhängig von der jeweiligen Lage durchgeführt. Außerdem sollen sie zeitlich und örtlich flexibel angeordnet werden. Dadurch soll vor allem die Anreise von Gewalttätern aus dem Ausland verhindert werden.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßte die Ankündigung. „Diese Entscheidung war zwingend notwendig“, so Herrmann. Bereits beim G7-Gipfel 2015 hätten sich die deutschlandweiten Binnengrenzkontrollen bewährt. „Die weltpolitische Lage hat sich im Vergleich zu damals nochmals verschärft. Wir müssen alles tun, um von vornherein Krawallmacher und Chaoten aus dem Verkehr zu ziehen“, sagte er.

Die Bayerische Grenzpolizei werde die Bundespolizei bei den Kontrollen unterstützen. Der reibungslose Ablauf des Gipfels habe höchste Priorität. Bayern werde alles daran setzen, die Teilnehmer und Gäste des Gipfels wie auch die einheimische Bevölkerung zu schützen.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Krün
Themen: Elmau, G7Gipfel, Kontrolle, GarmischPartenkirchen

Trauergottesdienst zum Zugunglück: Kirchen gedenken Opfern

Mit einem Gottesdienst haben am späten Nachmittag die katholische und die evangelische Kirche an die Opfer des Zugunglücks bei Garmisch-Partenkirchen erinnert. Das Unglück sei „brutal eingeschlagen“ in das Leben der Menschen, es sei auch ein Einschnitt für den Ort. Das sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Partenkirchen. Der Gottesdienst sei Ausdruck der Trauer und Betroffenheit, „aber auch Ausdruck unserer Hoffnung“.

„Wir stehen mit leeren Händen vor Gott. Aber er kann sie füllen mit seinem Trost“, sagte Marx, der den Gottesdienst mit dem evangelischen Regionalbischof Christian Kopp gestaltete. „Ihr müsst jetzt damit leben, dass Ihr dabei gewesen seid an diesem 3. Juni 2022 - und dass Eure Welt nun eine andere ist“, wandte sich Kopp an Angehörige und Überlebende, an Rettungskräfte und andere Helfer in der Kirche. „Die Schneise, die dieser Unglückssturm durch das Leben geschlagen hat, die wächst nicht einfach schnell zu.“ Ein kleines Pflänzchen könne dieser Gottesdienst sein. „Gemeinsam sind wir hier und wir stärken uns gegenseitig. Es geht nur gemeinsam.“

Am Gottesdienst haben unteranderem Innenminister Joachim Herrmann, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Landrat Anton Speer, Bürgermeisterin Elisabeth Koch und Vertreter der Bahn teilgenommen.

Herrmann sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und dankte den Rettungskräften, darunter viele Ehrenamtliche, die womöglich Schwerverletzten das Leben gerettet hätten.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Kirche, GarmischPartenkirchen, Zug

84-jähriger Weilheimer tötet Ehefrau

Ein 84-jähriger Weilheimer hat gestern Nachmittag seine Ehefrau getötet. Das teilte der Mann gegen 16 Uhr telefonisch der Rettungsleitstelle mit. Neben einem Notarzt fuhr auch die Polizei zu dem Mehrfamilienhaus in Weilheim. Die Beamten fanden dann den Leichnam der 82-jährigen Ehefrau des Anrufers vor. Der Frau, die offenbar gewaltsam zu Tode gekommen war, konnte auch der Notarzt nicht mehr helfen.

Der tatverdächtige Ehemann wurde widerstandslos festgenommen und den Ermittlern der Kripo übergeben. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II hat die Kriminalpolizei Miesbach die Ermittlungen übernommen.

Am Tatort wurden bis in den späten Abend hinein unteranderem Spuren gesichert.

Der 84-jährige Weilheimer gab bei seiner Vernehmung die Tötung seiner Ehefrau zu. Am heutigen Samstag wurde er wegen des Tatvorwurfs des Totschlags dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ.

Themen: Weilheim, Polizei

Verzögerungen im SEV zwischen Oberau, Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald

Aufgrund der aktuellen Verkehrslage kommt es im Schienenersatzverkehr auf der Strecke Oberau – Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald zu größeren Verzögerungen. Die Deutsche Bahn empfiehlt zwischenzeitlich auf die Regionalbuslinie 9606 auszuweichen. Von nicht erforderlichen Fahrten im Bereich Werdenfels wird weiterhin abgeraten.

Weitere Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen finden Sie zudem in der Fahrplanauskunft auf www.bahn.de sowie unter www.bahn.de/ris.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Oberau, Mittenwald
Themen: Mittenwald, Oberau, GarmischPartenkirchen, Bahn, Schienenersatzverkehr

Tödlicher Badeunfall bei Feldafing

Bei Feldafing hat sich gestern ein tödlicher Badeunfall ereignet. Wie die Polizei mitteilt, ist dabei eine 90-jährige Schwimmerin ums Leben gekommen. Sie war demnach gegen 13 Uhr in den See gegangen, um dort zu schwimmen. Kurze Zeit später entdeckten Zeugen die Dame, wie sie leblos auf dem Wasser trieb. Die Rettungskräfte konnten die 90-Jährige schnell bergen – die Reanimationsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Die Kripo Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise auf ein Verschulden Dritter liegen nicht vor.

Betroffene Orte: Feldafing
Themen: Feldafing, Unfall

Starnberger See: Herumliegende Gegenstände lösen große Suchaktion aus

Unteranderem herumliegende Frauenkleidung hat am Starnberger See gestern eine groß angelegte Suchaktion ausgelöst. Im Bereich des Starnberger Bucentaurpark wurden am Freitagvormittag besagte Klamotten, Lebensmittel, weitere persönliche Gegenstände und auch ein Autoschlüssel gefunden. Eine Polizeistreife durchsuchte die Sachen, um Hinweise auf die Besitzerin zu erlangen. Aktuell vermuten die Beamten, dass die Frau in München leben könnte. Nachdem auch ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Seefläche, sowie der Uferbereich intensiv abgesucht. Dabei halfen unteranderem die Wasserwachten, die DLRG und eine Rettungshundestaffel. Eine passende Vermisstenanzeige liegt aktuell nicht vor. Am späten Nachmittag wurden die Suchmaßnahmen vor Ort weitestgehend eingestellt. Die Polizei Starnberg bittet jetzt um Zeugenhinweise.

Polizeidirektion Starnberg Telefon: 08151/364-0

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberger See, Starnberg, Polizei

Lenggries: Kuh tritt nach Frau und verletzt sie

In Lenggries ist eine Frau durch eine Kuh verletzt worden. Die 66-Jährige war gestern Abend auf dem Weg in den Stall, um eine Kuh zu melken. Dabei trat das Tier jedoch nach der Frau und verletzte sie im Gesicht und im Thorax-Bereich. Ein 39-jähriger Verwandter konnte die 66-Jähirge wegziehen. Weil sie kurzzeitig bewusstlos war, kam die Frau mit dem Hubschrauber ins Unfallklinikum Murnau.

Betroffene Orte: Lenggries
Themen: Lenggries, Unfall

Herrschinger stellen in italienischer Partnerstadt Maibaum auf

Seit mehr als 20 Jahren hat die Gemeinde Herrsching eine Partnerschaft mit dem italienischen Ort Ravina-Romangnano. Dazu gehört seit einigen Jahren auch, dass dort ein Maibaum aufgestellt wird. Heute ist es soweit. Das Ganze ist von den Herrschingern organisiert worden. Zur Zeremonie ist eine Delegation vom Ammersee auch nach Italien gereist.

Themen: Herrsching

Neue Kunstausstellung im Kloster Benediktbeuern

Im Kloster Benediktbeuern startet heute eine Kunst-Ausstellung von Anja Stemmer. Die Münchner Künstlerin stellt ihre Werke bis Ende Juli im Südflügel des Kreuzgangs im Kloster aus. Stemmer möchte mit ihren farbstarken Bildern und informeller Malerei Zuversicht, Inspiration und Freude vermitteln. Die Ausstellung ist täglich von 9 – 18 Uhr geöffnet. 

Themen: Kunst, Kloster Benediktbeuern

Heute Trauergottesdienst nach Zugunglück bei Burgrain

Mit einem ökumenischen Trauergottesdienst wird heute in Garmisch-Partenkirchen an die Opfer des Zugunglücks gedacht. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der evangelische Regionalbischof Christian Kopp wollen den Gottesdienst gemeinsam mit Hinterbliebenen, Überlebenden und Angehörigen, Rettungs- und Hilfskräften sowie weiteren Gläubigen feiern. Auch Vertreter der Politik werden erwartet. Unter anderem Innenminister Joachim Herrmann. Da unter den Opfer zwei Frauen sind, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen waren, werden im Rahmen des Gottesdienstes auch Gebete in ukrainischer Sprache vorgetragen. Beginn ist um 17 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Partenkirchen.

Themen: Kirche, GarmischPartenkirchen, Zug

Beachvolleyball WM in Rom: Starnberger Clemens Wickler mit erstem Spiel

Nach dem Karriereende von Julius Thole plant der Starnberger Beachvolleyball-Star Clemens Wickler den Neustart zusammen mit dem neuen Partner mit Nils Ehlers. Das Duo ist ab heute bei der Weltmeisterschaft in Rom im Einsatz. Der erste Gruppengegner heißt heute Nachmittag Uruguay. Morgen spielen Wickler/Ehlers gegen Kuba. Zum Abschluss der Gruppenphase geht’s am Montag denn noch gegen Australien. Bei der WM 2019 hatte Wickler zusammen mit Thole die Silbermedaille gewonnen.

Themen: Starnberg, Wickler, Beachvolleyball