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News für den 24. Juli 2023

Schwerer Unfall zwischen Griesen und Ehrwald: 19-Jähriger kommt bei Zusammenstoß mit Bus ums Leben

Am späten Nachmittag ist auf der B23 am Grenzübergang bei Griesen ein Auto mit einem Bus kollidiert. Durch den Zusammenstoß ist das Auto in die Loisach geschleudert worden. Aktuell geht die Polizei von mehreren Verletzten, zum Teil auch schwerverletzten Personen aus.  Die Unfallursache ist noch unbekannt. Die B23 ist zwischen Griesen und Lermoos Bereich Grenzübergang komplett gesperrt. Wie lange die Bergungsarbeiten und die Sperrung andauern ist noch unklar. 

 

Update 18:50 Uhr:

Nach aktuellen Informationen prallte ein 19-Jähriger aus Deutschland auf österreichischer Seite mit seinem Auto in einen entgegenkommenden Bus. Der junge Mann kam ums Leben. Im Bus wurden nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen verletzt. 

Die Straße ist weiterhin gesperrt - die Feuerwehr regelt den Verkehr. 

 

Update 19:25 Uhr:

Wie die Polizei gegenüber Radio Oberland bestätigt hat sind wohl zwei Businsassen verletzt worden. Nach ersten Informationen soll es sich um die Reiseleiterin und den Fahrer handeln. 50 weitere wurden vorsorglich in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht und sollen hier untersucht werden. Die Reisegruppe aus dem Raum Chemnitz war wohl unterwegs in Richtung Tirol um hier Urlaub zu machen. 

 

Update Dienstag, den 25.07.2023 - Zusammenfassung:

Bei einem schweren Unfall zwischen Griesen und Ehrwald ist gestern am späten Nachmittag ein junger Mann ums Leben gekommen. Der 19-Jährige aus Deutschland prallte aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen entgegenkommenden Bus und wurde daraufhin mit seinem Wagen in das Bachbett der Loisach geschleudert. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Im Reisebus wurden zwei Personen verletzt – dabei soll es sich um die Reiseleiterin und den Fahrer handeln. Die anderen rund 50 Insassen sollten zur Sicherheit im Klinikum Garmisch-Partenkirchen untersucht werden. Die Reisegruppe aus dem Raum Chemnitz war wohl nach Tirol in den Urlaub unterwegs.

Betroffene Orte: Grainau, Garmisch-Partenkirchen
Themen: Bundesstrasse, B23, Sperrung, Unfall

Touristen zieht es ins Oberland

Der Tourismus in Oberbayern ist stark ins Jahr 2023 gestartet. Das geht aus aktuellen Zahlen der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hervor.

Demnach seien zwischen Januar und Mai über 6,3 Millionen Gäste im Regierungsbezirk angekommen – das sind rund 41 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Eine der wichtigsten Tourismusregionen ist dabei die Zugspitz-Region. Gleichzeitig steht auch die Tourismus-Branche vor großen Herausforderungen. In Zeiten massiver Preissteigerungen fordert der vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt spürbare Entlastungen. Zum Beispiel in Form von bezahlbaren Energiepreisen.

Themen: Tourismus

Ascholding: Überholmanöver missglückt

Bei Ascholding ist heute Morgen ein Überholmanöver missglückt. Ein 44-jähriger Dietramszeller hat in  Fahrtrichtung Geretsried versucht einen LKW zu überholen. Dabei übersah er jedoch eine 62-jährige Dame und ihren PKW. Auf Höhe der Schimmelkapelle streiften sich die beiden Fahrzeuge. Glücklicherweise blieben beide Autofahrer unverletzt. Es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro. Der Führer des LKWs wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Geretsried in Verbindung zu setzen, da er als Zeuge des Unfallgeschehens wichtige Hinweise zum Tathergang liefern könnte.

Betroffene Orte: Ascholding

Auszeichnung für Schulen im Oberland

Neben den Familien sollen auch die Schulen Alltagskompetenzen vermitteln. Einrichtungen, die sich besonders für Verbraucherbildung einsetzen sind jetzt ausgezeichnet worden. Unter den Preisträgern sind die Realschule Peißenberg, das Gymnasium Tutzing und auch die Jahn-Grundschule Bad Tölz. Sie alle dürfen sich über eine Urkunde, ein Auszeichnungspaket und den Titel „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ freuen. Auch Kultusminister Michael Piazolo zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich über dieses besondere Engagement der Schulen und gratuliere ganz herzlich zur Auszeichnung“, so der Minister in einer Mitteilung.

Betroffene Orte: Bad Tölz, Tutzing, Peißenberg

Herrsching: Gewässerverunreinigung verhindert

Eine Tonne mit rund 200 Liter altem Frittieröl ist am Samstagnachmittag in Herrsching am Ammersee umgestoßen worden. Am Kiosk Seewinkel, der sich in unmittelbarer Nähe des Sees befindet, ist der Behälter umgeworfen worden. Das Öl ist direkt im Erdreich versickert. Eine Spezialfirma hat das verschmutzte Erdreich zeitnah abgetragen, um eine Gewässerverunreinigung zu verhindern – und das ist ihr auch geglückt. Der Polizei ist es gelungen den Schuldigen ausfindig zu machen. Unter anderem weil der Bereich des Tatorts videoüberwacht war, so die Polizei. Der 14-jährige Täter muss sich jetzt wegen Bodenverunreinigung verantworten.

Betroffene Orte: Herrsching a. Ammersee

Schwerer Motorradunfall bei Altenstadt

Bei Altenstadt hat sich gestern ein schwerer Motorradunfall ereignet. Wie die Polizei jetzt mitteilt, waren zwei Biker aus dem Landkreis Starnberg im Ortsteil Schwabniederhofen unterwegs, als die beiden merkten, dass sie sich offensichtlich verfahren hatten. Der 57-Jährige setzte daraufhin zum Wenden an – sein 64-jähriger Begleiter bemerkte das zu spät und konnte einen Zusammenprall nicht mehr verhindern. Der 57-Jährige wurde dabei schwer verletzt und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der andere Biker wurde leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden von fast 20.000 Euro.

Betroffene Orte: Altenstadt
Themen: Verkehr, Motorrad, Unfall

Hund verursacht mehrere Unfälle am Sylvensteinspeicher

Weil sich gestern ein Hund am Sylvensteinspeicher losriss, kam es hier zu gleich mehreren Unfällen. Als das Tier losrannte, kam es zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 35-Jährigen. Der Hund überlebte die Kollision nicht. Als die Besitzerin zu ihrem Vierbeiner sprintete übersah sie ein weiteres Auto. Der 46-jährige Fahrer musste eine Vollbremsung hinlegen, woraufhin ihm ein 48-Jähriger auffuhr. Mehrere Personen wurden vorsorglich ins Krankenhaus nach Bad Tölz gebracht. Der Schaden liegt bei über 35.000 Euro

Betroffene Orte: Lenggries

Gasalarm sorgt für Feuerwehreinsatz in Landsberger Landratsamt

Gasalarm im Landsberger Landratsamt. Heute Mittag musste die Feuerwehr ausrücken, da Mitarbeiter der Behörde einen  Gasgeruch wahrgenommen hatten und diesen meldeten. Die Polizei räumte großräumig im Umkreis der „von-Kühlmann-Straße“ die Gebäude. Bei den Überprüfungen konnte aber glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden. Woher der Gasgeruch gekommen sei, lässt sich nicht mehr feststellen, so die Polizei. Verletzt wurde niemand.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Feuerwehr

Steingaden: Denkmalkonzept für Wallfahrtskirche "Die Wies"

40-jährigen Status als UNESCO-Weltkulturerbe. Das feierte erst kürzlich die Wallfahrtskirche „Die Wies“ in Steingaden. Jetzt soll ein Denkmalkonzept erarbeitet werden. Hintergrund: In der Nähe des Welterbes sollen Windenergieanlagen entstehen. Wichtig für den Erhalt der Kirche sei allerdings ein sensibler Umgang in Bezug auf Veränderungen in der Umgebung. Aus diesem Grund treffen sich heute Nachmittag Vertreter des Landratsamtes sowie des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Betroffene Orte: Steingaden

Millionenprojekt in Schongau: Spatenstich bei Sanierungsarbeiten an Mittelschule

Seit über einem Monat laufen die ersten Sanierungsarbeiten an der Mittelschule Schongau. Heute Nachmittag findet der Spatenstich für das letzte Projekt in diesem  Zusammenhang statt. Bis zu den Sommerferien 2025 sollen die kompletten Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein. Aktuell belaufen sich die Kosten für die Generalsanierung der Schongauer Schule auf mehr als 20 Millionen Euro. Die Mittelschüler müssen sich derweil mit Unterricht in eigens errichteten Containern anfreunden.

Betroffene Orte: Schongau
Themen: LK Weilheim-Schongau, Schongau, Schule

Bundeswehr trainiert rund um den Kochelsee

Erst ist Kolonnenfahren trainiert worden, jetzt übt die Bundeswehr in Kochel Fallschirmabsprünge und den Einsatz von Booten. Ab heute kommt es deshalb zu Überflügen von Militärflugzeugen in diesem Gebiet. Damit verbunden sind temporäre Sperrungen eines Teilbereichs des Kochelsees. Der Bevölkerung wird empfohlen sich von den Einrichtungen der übenden Truppe fernzuhalten. Bis Donnerstag soll das Training abgeschlossen und die Einschränkungen wieder aufgehoben sein. 

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Bundeswehr, Kochel, Kochelsee