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News für den 22. August 2023
THW-Einsatz in Slowenien beendet: Auch Weilheimer Helfer im Einsatz
Das THW hat seinen Einsatz in den Überschwemmungsgebieten in Slowenien erfolgreich beendet. In der Nacht auf Sonntag sind die letzten Einsatzkräfte zurückgekehrt. Auch Helfer des Weilheimer THW waren vor Ort. Sie haben Baumaterial für den Wiederaufbau einer kaputten Brücke angeliefert. Insgesamt waren in den letzten Wochen fast 100 Helfer in den Überschwemmungsgebieten. Der slowenische Zivilschutz hatte zuvor um Unterstützung gebeten.
Eberfing: 65-Jähriger bei Motorradunfall schwer verletzt
In Eberfing ist gestern Nachmittag ein Motorradfahrer schwer gestürzt. Der 65-jährige Münchner war in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen – warum ist noch unklar. Mit schweren Verletzungen ist der Mann ins Unfallklinikum Murnau eingeliefert worden. Der Schaden liegt bei rund 3000 Euro.
Wer im Oberland wohnt und in Österreich arbeitet, oder andersrum, darf sich freuen. Grenzgänger erwarten ab dem kommenden Jahr steuerliche Erleichterungen – denn für sie ist ab 2024 Homeoffice unbegrenzt möglich. Das haben die Finanzminister der beiden Länder jetzt beschlossen. So entfällt die Begrenzung der Homeoffice-Tage, sowie die Mindestanzahl an Grenzüberquerungen. Entscheidend für die Neuregelung ist aber, dass die Arbeitnehmer hauptsächlich in der Grenzzone tätig sind.
Landsberger JVA sucht Koch: Schuhbeck darf nicht ran
In wenigen Tagen muss Starkoch Alfons Schuhbeck seine Haftstrafe antreten – und zwar in der JVA Landsberg. Jetzt sah es danach aus, als ob es hier gleich einen passenden Job gäbe: Das Gefängnis sucht aktuell einen neuen Koch. Der stellvertretende Leiter der JVA Landsberg nimmt dem Vorschlag aber schnell den Wind aus den Segeln: „Die Stelle könne demnach nicht von Gefangenen besetzt werden“, heißt es.
Es kommt Bewegung in eine mögliche Reaktivierung der Fuchstalbahn. Bayerns Verkehrsminister Bernreiter hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft damit beauftragt, das Fahrgastpotential auf der Fuchstalbahn zwischen Landsberg und Schongau zu untersuchen. Die beiden Landkreise Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech hatten zuvor die erforderlichen Kreistagsbeschlüsse für eine Reaktivierung gefasst. Nur wenn die Nachfrage pro Werktag mindestens 1.000 Reisendenkilometer pro Kilometer Strecke beträgt, käme eine Reaktivierung in Betracht. Ein Reisendenkilometer berechnet sich aus der Anzahl der Fahrgäste multipliziert mit der zurückgelegten Strecke. Die Ergebnisse der Potential-Analyse werden im Sommer des kommenden Jahres erwartet.
Eine Irrfahrt hat am frühen Morgen ein Busfahrer hingelegt. Gegen halb sechs ging bei der Integrierten Leitstelle Oberland ein Notruf ein. Der Mann wollte mit seinem leeren Schienen-Ersatz-Verkehr Bus nach Oberau. War aber auf der eigentlich gesperrten Straße bei Schwaigen unterwegs. Dort blieb er im Moos stecken und musste von einem Spezialunternehmen wieder auf die Straße gezogen werden. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Die Polizei ermittelt jetzt, wie es zu dieser Irrfahrt kommen konnte.
Weil sie mehr als ein halbes Kilo Kokain ins Oberland gebracht haben soll, muss sich ab heute eine 35-jährige Rumänin vor dem Münchner Landgericht verantworten. Bei der Kontrolle bei Ohlstadt fanden die Beamten den Stoff in einem extra gesicherten Hohlraum. Zudem hatte die Angeklagte einen hohen vierstelligen Betrag Bargeld bei sich. Ein Urteil wird schon morgen erwartet.
Bayern investiert weiter in den Ausbau von Pflegeplätzen – so auch jetzt wieder bei uns im Oberland. In Halblech sollen 39 weitere Plätze entstehen. Dazu hat Gesundheitsminister Klaus Holetscheck jetzt einen Förderbescheid über rund 1,8 Millionen Euro überreicht. Geplant ist, hier zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften mit jeweils 12 Pflegeplätzen, sowie 15 Tagespflegeplätze entstehen zu lassen. Das Angebot richte sich insbesondere an Menschen mit Demenz. „Solche Einrichtungen gibt es leider immer noch viel zu wenige. Wir brauchen sie aber dringend“, so Gesundheitsminister Holetschek.
Einen schlechten Scherz haben sich Unbekannte in der Nacht auf Samstag in Königsdorf erlaubt. Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, hatten sie mehrere hundert Kilo schwere Siloballen auf die Straße gerollt. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten ausweichen. Die Polizei ermittelt jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht nach Zeugen.
Das Staatliche Bauamt Weilheim setzt in Starnberg die Erkundungsbohrungen der Grundwasserverhältnisse fort. Jetzt sind drei neue Bohrstellen dazugekommen. Im Bereich der Weilheimer Straße sowie am Rad- und Fußweg zwischen Waldspielplatz und Franz-Heidinger-Straße. Insgesamt sind es dann 17, aber nur an den drei, die jetzt entstehen wird Grundwasser herausgepumpt. Die Erbauer des künftigen B2 Tunnels wollen wissen, wie es im Boden wassermäßig aussieht und welche Auswirkungen das für den Megatunnel hat.
Eine filmreife Verfolgungsjagd hat sich zum Ausklang des Wochenendes im Oberland zugetragen. Wie die Polizei jetzt mitteilt, wollte sie am Sonntagabend einen 19-Jährigen aus dem Landkreis Landsberg kontrollieren. Statt anzuhalten, flüchtete der junge Mann – und das ohne Rücksicht auf Kreuzungen, Verkehrsregeln und andere Verkehrsteilnehmer. Über Schöffelding und Eresing ging es nach Finning. Dort wartete allerdings eine weitere Streife. Der Rollerfahrer krachte ungebremst ins Einsatzfahrzeug. Im Anschluss stellte sich heraus, dass der 19-Jährige keinen Führerschein und keine gültige Versicherung besaß. Zudem war er alkoholisiert und auch weiterer Drogenkonsum wurde von den Beamten nicht ausgeschlossen. Die Polizei sucht jetzt noch nach Zeugen der Verfolgungsfahrt.
Der Blick der Filminteressierten geht ab heute wieder nach Starnberg. Dort startet das Fünf-Seen-Filmfestival. In den kommenden Tagen laufen 130 Filme aus 36 Ländern über die verschiedensten Leinwände der Region. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Iran. Außerdem werden zahlreiche Preise und Auszeichnungen vergeben.
Bahnpendler auf der Strecke Garmisch-Partenkirchen – Weilheim – Tutzing müssen sich in diesen Tagen auf erhebliche Behinderungen einstellen. Aufgrund von Reparaturarbeiten verkehren die Regionalzüge auf dieser Strecke mit verminderter Geschwindigkeit. Daher ist mit erheblichen Verspätungen zu rechnen. Teilweise kann der Schienenersatzverkehr zwischen Tutzing und München nicht rechtzeitig erreicht werden. Außerdem entfallen bis Donnerstag jeweils die ersten drei Fahrten ab 5:30 Uhr. Und bereits gestern hatte die Bahn den Verkehr zwischen Murnau und Oberammergau eingestellt. Auch hier stehen Reparaturarbeiten an, das bis zum 9. September.
Für rund 3,5 Millionen Euro entsteht in Murnau derzeit die neue Rettungswache für das Bayerische Rote Kreuz. Ende März war Spatenstich, heute wird bereits Richtfest gefeiert. Der Neubau entsteht neben der Murnauer Unfallklinik. Als Bezugstermin ist Mitte des kommenden Jahres anvisiert.
Zum Start ins Wochenende hatten in Niederpöcking Diebe zugeschlagen – jetzt sucht die Polizei nach Zeugen. Demnach haben Unbekannte Gegenstände aus einem Auto heraus gestohlen – der Wert liegt bei rund 2700 Euro. Aufbruchspuren waren aber nicht zu erkennen. Aktuell besteht der Verdacht, dass die Personen die „Keyless-Go-Funktion“, also das schlüssellose System umgangen haben. Ob das wirklich der Fall ist, müssen jetzt die Ermittlungen zeigen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Starnberg zu melden.
Die Deutschen Volleyball-Damen um Spielführerin Lena Stigrot aus Bad Tölz haben bei der Heim-Europameisterschaft einen herben Dämpfer kassiert. Nach zwei Siegen zum Auftakt mussten sie sich gestern überraschend mit 1:3 den, zuvor sieglosen, Schwedinnen geschlagen geben. Damit haben die Volleyballerinnen den vorzeitigen Achtelfinaleinzug verpasst. Das Ticket können sie aber heute Abend lösen, um 20 Uhr geht’s gegen Tschechien.