Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 30. Juni 2023
Kite-Surfer aus dem Walchensee gerettet
Ein Polizeiboot hat gestern Nachmittag auf dem Walchensee einen Kite-Surfer gerettet. Er war wohl wegen ausbleibendem Wind ins Wasser gefallen und abgetrieben. Der erschöpfte 50-jährige Münchner wurde samt Bord und Segel geborgen. Anschließend setzten ihn die Beamten am Ufer des Walchensees ab. Kurz davor war den Polizisten ein 45-Jähriger aufgefallen, der mit seinem Kajak die vollständig geschützte Insel Sassau angefahren und betreten hatte. Ihm wurde in Platzverweis erteilt.
In Starnberg sind zuletzt wieder zahlreiche Athleten ausgezeichnet worden – und zwar im Rahmen der Sportlerehrung. Dieses Mal konnten sich 50 Sportlerinnen und Sportler, sowie mehr als 60 Mannschaften über eine Urkunde und verschiedene Gutscheine freuen. Überreicht wurden sie von Bürgermeister Patrick Janik und Sportreferent Winni Wobbe. „Mit ihren Leistungen haben die Athleten Starnberg als Sportstadt über die Grenzen hinaus bekannt gemacht“, so Janik in einer Mitteilung.
Heute Nacht hat sich ein 27-Jähriger in Penzberg im Andreas-Höck-Weg vor zwei 18-jährigen Frauen selbstbefriedigt. Nachdem die beiden den Penzberger vertreiben konnte, wurde er durch eine Polizeistreife angehalten und kontrolliert. Bei dem 27-Jährigen wurde Damenunterwäsche sichergestellt. Gegen ihn wird nun wegen exhibitionistischer Handlung ermittelt.
Tuberkuloseinfektion im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist eine Tuberkuloseinfektion nachgewiesen worden. Die betroffene Person wurde isoliert und ist aktuell in stationärer Behandlung. Das hat das Tölzer Landratsamt mitgeteilt. 82 Kontaktpersonen haben sich einem Bluttest unterzogen, sich aber wohl nicht angesteckt. Sie sind trotzdem unter Beobachtung. Aufgefallen war die Erkrankung aufgrund der Symptome wie Fieber und Schlappheit. Tuberkulose muss dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden. Dort werden dann die Kontaktpersonen ermittelt und deren Untersuchungen veranlasst.
Gold für Huglfing beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Eine Jury hat heute die Gewinner des 27. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gekürt – Gold geht unter anderem an Huglfing. Die Gemeinde konnte mit herausragendem bürgerschaftlichem Engagement und innovativen Konzepten überzeugen. Huglfing erhält ein Preisgeld von 15.000 Euro. Die Siegerehrung des Dorfwettbewerbs findet im Januar 2024 während der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Rahmen eines großen Dorffestes statt.
Kochel: 21-Jähriger macht Feuer und endzündet sich selbst
In Kochel ist gestern Abend ein unerlaubtes Lagerfeuer außer Kontrolle geraten – durch den Brand wurde auch der Verursacher selbst verletzt. Der 21-jährige Linzer entfachte auf einem Campingplatz das Feuer und verwendete dabei eine Flasche mit Benzin.Als die Flammen zu groß wurden wollte er es mit Wasser löschen. Dabei nahm er aber die falsche Flasche und goss weiteres Benzin in die Flammen. Durch das Feuer wurde dann sogar der 21-Jährige selbst entzündet – er erlitt Brandverletzungen an Armen und im Gesicht. Das inzwischen fast zehn Quadratmeter große Feuer konnte durch weitere Camper gelöscht werden. Der junge Österreicher wurde ins Unfallklinikum Murnau gebracht und muss sich jetzt strafrechtlich verantworten.
Stadtradeln im Landkreis Garmisch-Partenkirchen voller Erfolg
Über 1200 Radlerinnen und Radler und knapp 190.000 Radkilometer. Das ist die Bilanz des Stadtradelns im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Trotz eher durchwachsenem Wetter zeigen sich die Organisatoren mit dem Ergebnis zufrieden. Demnach war die Aktion sogar erfolgreicher als noch im Vorjahr. Mit den erradelten Kilometern konnten allein im Landkreis Garmisch-Partenkirchen 31 Tonnen CO2 eingespart werden. „190.000 Radkilometer sind ein großes Ausrufezeichen für den Klimaschutz“, so Sebastian Kramer – der Geschäftsführer der Zugspitz Region.
Noch ist Sommerpause – aber im Herbst geht es in der Volleyball Bundesliga wieder rund. Mit dabei: die WWK Volleys Herrsching. Heute ist der offizielle Spielplan veröffentlicht worden. Für die Herrschinger steht der Auftakt in die neue Saison am 28. Oktober an. Das erste Heimspiel bestreitet der selbsternannte „geilste Club der Welt“ dann am 1. November gegen Lüneburg.
Der Arbeitsmarkt im Oberland bleibt trotz angespannter wirtschaftlicher Lage stabil. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit Weilheim hervor. Demnach lag die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk im Juni bei 2,7 Prozent – und damit 0,1 Prozentpunkte niedriger als noch im Mai. Mit dem nahenden Schuljahresende geht es auch im Ausbildungssektor in den Endspurt. Aktuell sind noch rund 1000 Jugendliche auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz. Auf der anderen Seite stehen im Agenturbezirk noch fast 1700 unbesetzte Stellen zur Auswahl. Die Arbeitsagentur rät dazu, dass alle die noch auf der Suche sind sich mit der Berufsberatung in Verbindung setzen.
Gestern Nachmittag ist es in Rottenbuch zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine 77-jährige Böbingerin war hier unterwegs, als sie auf die B23 einbiegen wollte. Dabei übersah sie allerdings zwei Kradfahrer und nahm ihnen die Vorfahrt. Beim Zusammenstoß wurde eine 24-Jährige schwer verletzt – sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die 77-Jährige wurde hingegen nur leicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 17.000 Euro.
Bayernweit höchste Millionärsdichte im Landkreis Starnberg
Nirgends in ganz Bayern gibt es eine so hohe Millionärsdichte wie im Landkreis Starnberg. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik hervor. Demnach kommen im Oberland-Kreis auf 10.000 Einwohner fast 23 Einkommensmillionäre. Bayernweit sind es hingegen nur fünf. Auch wenn die Millionäre im Freistaat nur rund 0,1 Prozent der steuerpflichtigen Einwohner ausmachen, entfällt auf sie rund ein Zehntel der gesamten Einkommenssteuer. Nämlich knapp 6,7 Milliarden Euro.
Festakt zu 50 Jahre Kreisbildungswerk Bad Tölz-Wolfratshausen
Das Kreisbildungswerk Bad Tölz-Wolfratshausen ist zuletzt 50 Jahre alt geworden. Und das wird heute im Rahmen eines Festakts gefeiert. Mit dabei ist dann auch der Leiter der Staatskanzlei Florian Herrmann. Er wird bei den Feierlichkeiten im Kloster Beuerberg ein Grußwort sprechen. Bereits seit 1972 gibt es das Kreisbildungswerk im Landkreis – seitdem bietet es verschiedene Angebote im Rahmen der Erwachsenenbildung an.
Stadtwerke Penzberg: Millionenförderung für neue Energiezentrale
Millionenförderung für die Stadtwerke Penzberg: Rund 3,3 Millionen Euro fließen aus dem Programm „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze“ in die Oberland-Kommune. Und auch der Umbau der alten Layritzhalle zur Energiezentrale hat eine wichtige Hürde genommen. Für das Vorhaben liegt jetzt die immissionsschutzrechtliche Betriebsgenehmigung vor. Das heißt: das Projekt hält dahingehend alle Vorschriften ein. André Behre, Vorstand der Stadtwerke freut sich über die guten Nachrichten: „Für Penzberg ist das ein großer Schritt in eine klimafreundliche und energieeffiziente Versorgungszukunft“, so der Vorstand.
Streit in Penzberg eskaliert: Personen zeigen sich gegenseitig an
Aus einem einfachen Streit ist am Mittwochnachmittag in Penzberg eine doppelte Körperverletzung geworden. Wie die Polizei mitteilt, parkte eine 54-jährige Penzbergerin so hinter einem 32-Jährigen, dass dieser nicht mehr aus einem Parkplatz ausfahren konnte. Daraufhin kam es zum Streit. Nach einigen Beleidigungen eskalierte die Situation. Die Frau schlug dem 32-Jährigen ins Gesicht – anschließend wurde auch die 54-Jährige verletzt. Beide Personen haben sich gegenseitig angezeigt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Beleidigung und Körperverletzung.
Integrationspreis: Projekte aus dem Oberland können sich noch heute bewerben
Zum bereits 15.Mal wird dieses Jahr der Oberbayerische Integrationspreis verliehen – noch bis heute können sich Initiativen aus dem Oberland und ganz Oberbayern bewerben. Gesucht werden insbesondere Projekte, die den Integrationsgedanken in verschiedenen alltäglichen Bereichen fördern. Die besten Einreichungen können sich über 6.000 Euro Preisgeld freuen. Wie Sie Projekte vorschlagen können, erfahren Sie hier.
Vertrag für Murnauer Rufbus "Omobi" läuft heute aus
Heute ist es soweit: Der Vertrag des Murnauer Rufbusses „Omobi“ läuft nach knapp drei Jahren aus. Zuletzt hatte sich Widerstand gegen das Ende des Projekts gebildet. Am 23.Juli haben die Murnauerinnen und Murnauer deswegen die Wahl. Und zwar beim Bürgerentscheid „Rettet den Rufbus“. Gestern hat das dazu passende Aktionsbündnis nochmal seine Sicht der Dinge präsentiert. Demnach hätten viele Menschen den Rufbus zu schätzen gelernt und seien nicht glücklich damit, dass dieser ab Montag nicht mehr durch den Ort fährt. Am 23.Juli wird übrigens nicht nur über den Murnauer Rufbus abgestimmt, sondern auch über den „Blauen Land Bus“. Dieser könnte ab Ende 2024 das Omobi-System ersetzen.
"Unser Dorf hat Zukunft": Huglfing auch auf Bundesebene erfolgreich?
Bekommt Huglfing heute die nächste Auszeichnung beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“? Das könnte gut sein, denn nach der Goldmedaille im Landeswettbewerb sollen heute die Ergebnisse auf Bundesebene bekannt gegeben werden. Erst am Montag hat sich die Bewertungskommission in Huglfing getroffen und sich ein Bild von der Oberland-Kommune gemacht. Die Gewinner werden im Laufe des Tages vom Bundeslandwirtschaftsministerium verkündet.
Bad Tölz: Neue Unterkunft für Flüchtlinge wird vorgestellt
Seit dem Frühjahr wird neben dem Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen fleißig gebaut. Hier entstand zuletzt eine neue Unterkunft für Flüchtlinge. Jetzt sind die Arbeiten in den letzten Zügen. Am Vormittag soll die Einrichtung im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt werden. Mit dabei ist dann unteranderem der Sachgebietsleiter für Asylwesen im Landkreis. Schon bald soll die Unterkunft dann in Betrieb gehen – fast 130 Personen sollen hier unterkommen.
Abschlusszeugnisse im Oberland: Bayerischer Abi-Schnitt bei 2,24
Für viele Schülerinnen und Schüler endet heute offiziell die Schulzeit. Denn: rund 35.000 Abiturienten bekommen heute ihr Abschlusszeugnis überreicht – natürlich auch bei uns im Oberland. Und auch dieses Mal haben die Schüler einen sehr guten Schnitt erreicht. Bayernweit liegt er bei 2,24. Kultusminister Michael Piazzolo zeigt sich zufrieden und dankt auch den Lehrkräften. „Ohne die professionelle Arbeit unserer Lehrer wäre das nicht möglich gewesen“, so der Minister.