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News für den 29. Juni 2023
Landesgartenschau 2028 in Penzberg: Stadt gibt Einzelheiten zu Entwurf-Wettbewerb bekannt
Die Stadt Penzberg hat den Zuschlag für die Landesgartenschau 2028 erhalten. Als nächstes steht ein Wettbewerb zur Gestaltung der Veranstaltung an. Darüber hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung gesprochen. 15 Büros können ihre Entwürfe einreichen – eingearbeitet sind auch Wünsche aus der Bevölkerung. Zeit dafür ist bis Dezember, dann wählen eine Fachjury und Vertreter der Landesgartenschaugesellschaft einen Gewinner aus. Anschließend werden alle 15 Entwürfe der Öffentlichkeit präsentiert. Bis 2028 wird die Gewinnergestaltung dann baulich realisiert.
Ohne Führerschein unterwegs: 19-Jähriger verursacht in Mittenwald schweren Unfall
In Mittenwald hat sich gestern Abend ein schwerer Unfall ereignet. Wie die Polizei mitteilt, war ein 19-jähriger Autofahrer aus dem oberen Isartal im Ort unterwegs, als er einen vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer übersah. Durch den Zusammenstoß wurde der 39-jährige Mann mittelschwer verletzt und anschließend mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Wie sich später herausgestellt hat, besitzt der 19-Jährige keinen Führerschein. Er muss sich jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Ernstfall geprobt: Einsatzkräfte zeigen in Murnau ihr Können
Ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr und Bayerischem Roten Kreuz üben regelmäßig in Murnau, um für technische Einsatzlagen gewappnet zu sein. Zuletzt haben 40 Helfer der Feuerwehr Murnau und 20 vom Roten Kreuz an acht Stationen ihr Können getestet. Es galt neun Verletzte zu finden, sie zu retten und medizinisch zu versorgen. Unter anderem wurde ein Unfall mit eingeklemmten Personen nachgestellt oder Menschen mussten unter schwerer Last befreit werden.
Bewaffneter Drogenhandel: 38-Jähriger aus Bad Kohlgrub zu sechs Jahren Haft verurteilt
Das Münchner Landgericht hat einen 38-Jährigen aus Bad Kohlgrub zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt – und zwar wegen bewaffneten Drogenhandels und Betäubungsmitteldelikten in zwei Fällen. Der 38-Jährige gab zu, in seiner Wohnung in Bad Kohlgrub mehrfach Drogen verkauft zu haben. Teilweise trug er dabei auch eine Waffe mit sich. Außerdem sagte er, selbst drogenabhängig zu sein. Deshalb wurde die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Und: Weil der
Mann keinen Führerschein hatte, wurde er regelmäßig von einem weiteren 38-Jährigen gefahren. Der wurde wegen Beihilfe zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt.
SC Riessersee geht mit bewährtem Trainerteam in neue Saison
Das Eishockey-Trainerteam des SC Riessersee bleibt auch in der Saison 2023/24 unverändert. Headcoach Pat Cortina geht in seine dritte Saison, sein Co-Trainer bleibt weiterhin der Headcoach der U20-Mannschaft, Anton Raubal. Der SC Riessersee setzt damit weiterhin auf das eingespielte Trainer-Trio der vergangenen drei Jahre. Kommende Saison wird Raubal weiterhin das Bindeglied für alle Nachwuchstalente zum Profiteam des SCR bilden und Cortina im täglichen Trainingsbetrieb unterstützen.
Das letzte Puzzlestück für die Offensivabteilung der Tölzer Löwen ist gefunden. Eishockey-Stürmer Topi Piipponen kommt von den Eisbären Regensburg an die Isar und wird das Trikot mit der Nummer 11 tragen. Der Finne beschreibt sich selbst als kreativen Stürmer: "Neben den Offensivaktionen und hoffentlich vielen Toren ist es mir wichtig, das eigene Tor sauber zu halten. Ich versuche so viele Schüsse wie möglich zu blocken und mich auch in der Verteidigung so gut es geht einzubringen“.
Um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, hat sich das Museum Starberger See etwas Spezielles einfallen lassen: Es hängt seine Bilder schief. Kunstwerke von Bergen, Seen und Schlössern sind bewusst in Schräglage geraten, um auf die dramatischen Auswirkungen der Erderwärmung aufmerksam zu machen, heißt es. Damit hat sich das Museum einer Initiative angeschlossen, sie steht unter dem Motto „A Fews Degrees More“ – also zu Deutsch „Ein paar Grad mehr“. Die Aktion wird heute im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt.
Debatte um Traktor Führerschein ab 16 Jahren - Meinungen aus dem Oberland
Für viele Jugendliche auf dem Land ist es völlig normal, bereits mit 16 Jahren einen Traktorführerschein zu haben. Auch bei uns im Oberland helfen regelmäßig viele Mädchen und Jungs auf dem Hof der Eltern mit. Weil es aber immer wieder schwere Unfälle gibt, haben Unfallforscher die Debatte angestoßen, ob der Traktor-Führerschein mit 16 Jahren weiterhin sinnvoll ist. Für Klaus Solleder dem Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands im Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf jeden Fall. Denn viele junge Menschen helfen auf dem heimischen Hof und brauchen dafür einen Traktor. Die Unfallforscher wollen den Führerschein mit 16 nicht generell verbieten. Sie halten aber Beschränkungen unter anderem beim Traktor-Gewicht bei Fahrern unter 18 Jahren für sinnvoll.
Metzgerei aus Bichl mit Staatspreis für das Metzgerhandwerk ausgezeichnet
In keinem Bundesland gibt es mehr Metzger als in Bayern – die zehn besten unter ihnen sind jetzt ausgezeichnet worden. Zum Beispiel die Metzgerei Kramer aus Bichl. Ministerpräsident Markus Söder und Ernährungsministerin Michaela Kaniber haben jetzt in München die Urkunden überreicht. Der Staatspreis für das Metzgerhandwerk ist im Freistaat bereits zum elften Mal vergeben worden.
Bevölkerungswachstum im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Seit Ende 2021 ist die Bevölkerungszahl im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen um über 1.500 Menschen gestiegen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Laut des Bayerischen Landesamtes für Statistik waren zum 31. Dezember 2022 genau 129.511 Einwohner im Landkreis gemeldet. Laut den Zahlen sank in drei von 21 Gemeinden die Einwohnerzahl. Den größten Zuwachs gab es in Geretsried mit über 400 und in Wolfratshausen mit über 350 Personen.
Garmisch-Partenkirchen: Polizei-Wettkampf heute am Gudiberg
Über Heuballen springen oder einen Verletzten steil bergauf transportieren: Polizistinnen und Polizisten aus ganz Deutschland messen sich seit gestern in Garmisch-Partenkirchen in einem Wettkampf. Gleichzeitig ist es auch eine Übung für den Ernstfall. 20 Mannschaften treten gegeneinander an. Laut des Präsidialbeauftragten Armin Leuchter teilen sie sich auf verschiedene Stationen auf - immer zwei Teams pro Station. Dann steht ein direktes Duell an. Die Abschlussübung treten dann alle 100 Starter im direkten Vergleich an. Gewinnen kann am Schluss natürlich nur ein Team – heute geht’s mit den Wettkämpfen am Gudiberg weiter.
Infos zum Bürgerentscheid "Rettet den Rufbus" Omobi in Murnau
Es sind die letzten Tage für den Rufbus „Omobi“ in Murnau. Morgen läuft laut Marktgemeinderatsbeschluss der Vertrag mit dem örtlichen Betreiber aus. Damit endet ein Pilot-Projekt, das bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angekommen ist.Damit es den Rufbus auch weiterhin gibt, haben die Murnauerinnen und Murnauer Unterschriften gesammelt und damit einen Bürgerentscheid erreicht. Er ist am 23. Juli. Heute informiert das Aktionsbündnis „Rettet den Rufbus“ im Rahmen eines Pressegesprächs über Einzelheiten zum Bürgerentscheid. Los geht’s um 11 Uhr im Kultur- und Tagungszentrum Murnau.