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News für den 03. Dezember 2023

Murnau: Jugendliche sollen 14-Jährige geschlagen haben

Nach einer Schlägerei am Murnauer Bahnhof sucht die Polizei jetzt nach Zeugen. Demnach sollen drei bislang unbekannte Jugendliche bereits am Donnerstagvormittag ein 14-jähriges Mädchen geschlagen haben. Und zwar direkt vor dem Eingang des Bahnhofgebäudes. Die Jugendliche sei noch zum WC gegangen, um sich zu waschen – die drei Täter seien im Gebäude sitzen geblieben. Wer etwas beobachtet hat, wird gebeten sich bei der Polizei Murnau zu melden - 08841 6176-0.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Murnau, Polizei

Saulgrub: Bank verhindert Betrugsversuch

Eine Frau aus Saulgrub wäre fast auf einen Betrugsversuch hereingefallen – wenn die Bank nicht noch eingeschritten wäre. Demnach hatte sich der Täter bereits am vergangenen Mittwoch bei der Dame gemeldet und sich als Bankkaufmann ausgegeben. Daraufhin habe die Frau mittels eines Aktivierungscodes ihre Daten übermittelt und drei Überweisungen nach Spanien getätigt. Glücklicherweise konnte ihre Bank noch einschreiten und den Geldtransfer rechtzeitig stoppen.

Betroffene Orte: Saulgrub

Eishockey: EC Peiting in Füssen zu Gast - SC Riessersee muss gegen Weiden ran

Nachdem sich der SC Riessersee am Freitag dem EV Füssen geschlagen geben mussten, versucht heute der EC Peiting sein Glück. Die Pfaffenwinkler sind am Abend in Füssen – los geht’s hier um 17 Uhr. Der SC Riessersee wird nach der Heimniederlage wohl auf Wiedergutmachung aus sein. Die Werdenfelser müssen ebenfalls auswärts ran – und zwar gegen den Tabellenersten, die Blue Devils Weiden. Bully ist hier um 18:30 Uhr.

Betroffene Orte: Peiting, Garmisch-Partenkirchen

Ticker: Schneechaos im Oberland - Bahnverkehr auch am Mittwoch beeinträchtigt

 

Dienstag, 17:15 Uhr - Auch am Mittwoch keine Züge im Werdenfelsnetz 

Schnee und Eis sorgen bei der Bahn im Oberland weiter für Behinderungen. Auf allen Strecken der Werdenfelsbahn sei auch morgen kein Zugverkehr möglich, teilt die Bahn mit. Die Infrastruktur, wie defekte Oberleitungen oder gefrorene Weichen, sei an vielen Stellen noch nicht verfügbar. Auch ein Busnotverkehr kann laut Bahn nur stellenweise eingesetzt werden. 

Montag, 16:15 Uhr - Auch am Dienstag keine Züge im Werdenfelsnetz

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, ist auch morgen im Netz der Werdenfelsbahn kein Zugverkehr möglich. Unter anderem seien Oberleitungen defekt und Fahrzeuge wegen Schäden nicht einsatzbereit. Auch bei der Bayerischen Regiobahn ist der Zugverkehr derzeit eingestellt. 

 

18:20 Uhr - Lage im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen entspannt sich

Der Hubschraubereinsatz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen am Sonntagvormittag verlief laut Landratsamt gut und planmäßig. Die Zufahrt in die Jachenau über die Staatsstraße konnte heute Nachmittag wieder freigegeben werden. Weiter gesperrt ist für den normalen Verkehr die B13 Lenggries ab Ortsteil Hohenwiesen bis Sylvenstein-Stausee, die Straße ist jedoch für Rettungsfahrzeuge befahrbar. Alle weiteren Straßensperrungen sind im Detail direkt auf der Startseite des Landratsamtes unter www.lra-toelz.de einsehbar.

Hinweis zur Schule: Der Unterricht findet morgen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen statt.

„Der Dank gilt allen Einsatzkräften und Helfern für ihr tatkräftiges und besonnenes Agieren in dieser Situation“, betont Landrat Josef Niedermaier in einer Mitteilung.

 

16:30 Uhr - BRB: Morgen kein regulärer Schülerverkehr möglich

Am heutigen Sonntag konnte in keinem der BRB-Netze der Bahnbetrieb wieder aufgenommen werden. "Nach Angaben der DB Netz AG, die für die Infrastruktur zuständig ist, ist mit einer Betriebsaufnahme im Netz Chiemgau-Inntal erst frühestens im Laufe des Dienstags zu rechnen", so heißt es in einer Mitteilung. Die BRB hat sämtliche Schulen in ihren fünf Netzen informiert, dass morgen kein Schülerverkehr stattfinden kann und auch die Pendlerinnen und Pendler werden gebeten, sich alternative Reisemöglichkeiten zu suchen und sich weiterhin kurzfristig unter www.brb.de über die aktuelle Situation zu informieren. BRB und DB Netz AG haben alles an Personal im Einsatz, was für eine möglichst schnelle Wiederaufnahme des Zugverkehrs verfügbar ist. Eine genauere Prognose für den morgigen Montag ist derzeit leider noch nicht möglich.

 

14:15 Uhr - Morgen kein Bahnbetrieb auf vielen Oberland-Strecken

"Aufgrund der anhaltenden Witterungsbedingungen sind weiterhin am Montag den 04. Dezember 2023 keine Zugfahrten der Linien RB63 (Murnau-Oberammergau) RB6 (München-Garmisch) RE61 (München-Garmisch) RB60 (Garmisch-Pfronten) RB66 (Penzberg-Kochel-München) möglich", so die Bahn in einer Mitteilung.

Weitere Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen finden Sie zudem in der Fahrplanauskunft auf www.bahn.de sowie unter www.bahn.de/ris

 

13:25 Uhr - Landkreis Starnberg: Unterricht fällt am Montag teilweise aus

Nach den starken Schneefällen vom Samstag bleiben in zwei oberbayerischen Landkreisen am Montag die Schulen geschlossen oder bieten nur Distanzunterricht an. Für die öffentlichen Schulen im Landkreis Mühldorf am Inn ordnete das dortige staatliche Schulamt für Montag Distanzunterricht an. Die Entscheidung sei angesichts der winterlichen Straßenverhältnisse zum Schutz der Schülerinnen und Schüler getroffen worden, hieß es am Sonntag.

Im Oberland trifft es den Landkreis Starnberg - hier entfällt für die Klassen 1 bis 6 der Grund- und Mittelschulen der Unterricht ganz, wie ein Sprecher des Landratsamtes am Sonntag sagte. Es werde aber eine Notbetreuung an den Schulen gewährleistet. Weiterführende Schulen wie Realschulen und Gymnasien könnten individuell entscheiden, ob sie Distanzunterricht anbieten oder den Unterricht ausfallen lassen. Dort sei keine Betreuung an den Schulen vorgesehen.

 

11:00 Uhr - Aktuelle Situation im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Der gestern angeforderte Hubschrauber zieht seit 8.45 Uhr seine Schleifen von Lenggries-Wegscheid aus über die Jachenau bis nach Niedernach. Von dort aus fliegt er weiter über die B13 über Vorderriss, Fall bis Wegscheid. Die Flüge werden voraussichtlich bis Mittag andauern.

Ziel ist es, mit dem sogenannten Downwash-Verfahren die Bäume von der Schneelast befreien. Herausfordernd dabei ist der über Nacht an den Ästen festgefrorene Schnee, doch sind bereits Teilerfolge zu sehen.

"Beide Straßen, sowohl die Staatsstraße 2072 als auch die B13, sind nach wie vor nicht befahrbar, die Feuerwehr Lenggries sperrt derzeit den Verkehr ab Wegscheid, Abzweigung Bretonenbrücke", so der Landkreis in einer Mitteilung. 

Die Situation hat sich insgesamt über Nacht beruhigt. Heute wird laut Landratsamt versucht, die Verbindungen in die abgeschnittenen Gemeinde- bzw. Ortsteile zu verbessern bzw. wieder ganz herzustellen.

Alle Straßensperrungen im Detail sind direkt auf der Startseite des Landratsamtes einsehbar unter www.lra-toelz.de

 

10:40 Uhr - Wanderwege rund um Garmisch-Partenkirchen meiden

Die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und auch die örtliche Polizeiinspektion bitten darum, die Wanderwege in und um Garmisch-Partenkirchen heute zu meiden und nicht zu verwenden. Grund ist demnach die aktuelle Schneebruchgefahr, teilt die Polizei gegenüber Radio Oberland mit. 

 

10:30 Uhr - Übersicht Schneewerte im Oberland

 

10:00 Uhr - Schlösser im Oberland heute noch geschlossen

Nach dem starken Schneefall sind heute noch mehrere Schlösser für Besucher geschlossen. Das gilt nach Angaben der Bayerischen Schlösserverwaltung für die Schlossanlagen Linderhof in Ettal sowie Herrenchiemsee auf der Herreninsel im Chiemsee. Die Münchner Residenz war am Sonntag wieder geöffnet. Nicht betroffen von den Schließungen war Schloss Neuschwanstein nahe Füssen im Allgäu.

In München ist wiederum der Schlosspark Nymphenburg wegen Schneebruchgefahr geschlossen. Für den Englischen Garten bittet die Schlösserverwaltung Besucher, zumindest die bewaldeten Bereiche nicht zu betreten.

 

07:30 Uhr - BRB: Auch heute wohl kein Bahnbetrieb möglich

Nachdem gestern schon auf vielen Strecken keine Züge unterwegs waren, hat sich die Bayerische Regiobahn zur aktuellen Lage an diesem Sonntag geäußert: "Nach Informationen der DB Netz AG wird auch am heutigen Sonntag kein Zugverkehr in den Netzen der BRB möglich sein. Die Schneeräumarbeiten und Schadensbeseitigungen dauern an. Lediglich für das Netz Chiemgau-Inntal gibt es eine Prognose, dass dort der Betrieb zum späten Nachmittag wieder aufgenommen werden kann. Eine verbindliche Aussage ist jedoch auch hier noch nicht möglich", so die BRB in einer Mitteilung.

 

Sonntag 00:00 Uhr - Übersicht der Unfallberichte im Oberland

In den letzten 24 Stunden ist es aufgrund des starken Schneefalls zu zahlreichen Unfällen im Oberland gekommen. Hier ein Überblick:

Allein bis Samstagmittag verzeichnete die Polizei Starnberg 12 Verkehrsunfälle auf schneebedeckter Fahrbahn. Die meisten verliefen glimpflich und mit geringem Sachschaden – meist waren umgestürzte Bäume ursächlich für den Unfall. Lediglich in einem Fall wurde eine 22-jährige Frau leicht verletzt – eine 71-Jährige Münchnerin kam mit ihrem Wagen ins Rutschen, konnte nicht mehr bremsen und krachte in das Auto der jungen Frau. Sie klagte anschließend über Nackenschmerzen – der Schaden wird auf rund 14.500 Euro geschätzt.

Im Landkreis Landsberg waren Personen noch mit Sommerreifen unterwegs. Der 64-Jährige geriet bei Hurlach ins Rutschen, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und drehte sich in den Gegenverkehr – hier kam es dann zum Zusammenstoß. Verletzt wurde niemand – der Schaden liegt bei rund 33.000 Euro.

Und bei Igling kam es zu einem Unfall mit einem Schneepflug. Der 46-jährige Fahrer übersah beim Abbiegen den Wagen einer 44-Jährigen und es kam zum Zusammenstoß. Der Schaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt.

Die Polizei Penzberg hat in der Nacht von Freitag auf Samstag etwa 12 Einsätze mit umgestürzten Bäumen verzeichnet, die von der Feuerwehr umgeschnitten werden mussten. Schuld war auch hier der starke Schneefall.

Bei Dietramszell kam es ebenfalls zu zwei Glätteunfällen. Zunächst geriet ein 44-Jähriger von der Straße ab und musste vom Abschleppdienst geborgen werden. Wenig später kam es zum Zusammenstoß zweier Autos – wobei glücklicherweise niemand verletzt wurde. Der Schaden liegt trotzdem bei über 18.000 Euro.

Bei Münsing ist ein Streifenwagen in einen Unfall verwickelt worden. Die Beamten waren zwischen Seeshaupt und Wolfratshausen unterwegs, als ein durch Schneemassen entwurzelter Baum unmittelbar vor das Polizeiauto stürzte. Einen Zusammenstoß konnten sie nicht mehr vermeiden – die Beamten kamen mit einem Schrecken davon.

Auch die Polizei Garmisch-Partenkirchen hat in der Nacht auf Samstag zahlreiche Unfälle verzeichnet – um genau zu sein 12 Stück. Eine Person wurde dabei leicht verletzt – der Schaden bewegt sich im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Und auch auf der B2 in Richtung Mittenwald war ein Auto aus Italien mit Sommerreifen unterwegs und kam am sogenannten Gsteig nicht mehr vorwärts. Zwei LKW konnten daraufhin nicht mehr anfahren, weshalb sich hier ein größerer Stau entstand, der sich über fast 1,5 Stunden zog. Zeitweise musste die B2 sogar komplett gesperrt werden. Der Italiener musste ein Bußgeld bezahlen und setzte seine Fahrt mit einem Taxi fort.

Im Bereich der Polizei Wolfratshausen häuften sich ebenfalls die Unfälle. Eine 90-Jährige kollidierte in einer Kurve mit einem Linienbus. Verletzt wurde niemand – der Schaden liegt bei rund 5000 Euro. Bereits am Freitagabend verlor ein 69-jähriger Vater die Kontrolle über seinen Wagen und rutschte in eine Mauer. Durch den Zusammenstoß wurden er und seine 13-jährige Tochter mittelschwer verletzt und ins Klinikum Wolfratshausen gebracht. Hier wird der Schaden auf über 20.000 Euro geschätzt. Darüber hinaus kam es zu vielen kleineren Verkehrsunfällen, wobei Schilder und Leitpfosten beschädigt wurden. Außerdem gab es einige Verkehrsbehinderungen und Straßensperren durch heruntergefallene Äste und umgestürzte Bäume.

Wegen der besonderen Wetterlage kam es im Altlandkreis Schongau insgesamt zu acht Verkehrsunfällen zu denen die örtliche Polizei ausrücken musste. Dabei kam es glücklicherweise zu keinen Personenschäden und es entstand ein Gesamtschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Außerdem stürzten unter der schweren Schneelast zahlreiche Bäume auf die Fahrbahnen und mussten durch die Feuerwehren entfernt werden. Durch die umgestürzten Bäume wurden zeitweise ganze Straßenabschnitte gesperrt und der Fahrzeugverkehr vorübergehend umgeleitet.

Durch die starken Schneefälle am Samstag kam es auf der A95 zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen. "Zahlreiche Bäume stürzten aufgrund der Schneelast auf die Fahrbahn, für die Aufräumarbeiten musste häufig die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt werden. Auch blieben mehrere Lkw aufgrund der schneeglatten Fahrbahn liegen. Die Verkehrspolizei Weilheim wurde durch die umliegenden Feuerwehren sowie das THW tatkräftig unterstützt", so die Beamten in einer Mitteilung.

 

22:40 Uhr - Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen informiert über aktuelle Lage

Am späten Abend hat sich jetzt auch der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zur aktuellen Situation geäußert. Demnach war zunächst die Gemeinde Jachenau am stärksten betroffen. Seit dem Vormittag war die Kommune vom öffentlichen Verkehrs- und Wegenetz abgeschnitten. Gleiches gilt für die Ortsteile Fall und Vorderriss. Durch die Schneelast umgefallene Bäume hatten außerdem dafür gesorgt, dass ein Teil des Mobilfunknetzes ausgefallen war. Die Landkreis-Einsatzleistung der Feuerwehr steht mit der örtlichen Feuerwehr in Kontakt.

„Um den Brandschutz und die medizinische Grundversorgung sicher zu stellen, wurde ein Löschfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr Lenggries nach Fall verlegt. Für die medizinische Grundversorgung stehen ein Rettungswagen der BRK-Bereitschaft sowie ein Bergwacht Notarzt parat“, so der Landkreis in einer Mitteilung.

Morgen soll ein Hubschrauber, wie bereits 2019, versuchen, die Bäume an den wichtigsten gesperrten Verbindungsstraßen von der Schneelast zu befreien. Der starke Abwind der Rotorblätter weht dabei den Schnee von den Ästen.

In Benediktbeuern wurde darüber hinaus die Schneelast für die Turnhalle statisch geprüft. Sie liege demnach bei 70 Kilogramm für 1 Quadratmeter und damit unter der Hälfte der Schneelast während des starken Schneefalls 2019.

 

Übersicht über die Straßensperren – Stand Samstagabend:

Nördlicher Landkreis:

•       St 2073 Puppling- Ascholding

•       Töl 22 Gelting – Unterhernhausen

•       Radweg Blumenstraße Geretsried – WOR

 

Südlicher Landkreis:

•       B 13 Lenggries ab Ortsteil Hohenwiesen bis Sylvenstein-Stausee

•       TÖL 7 von Fischbach bis Rothenrain

•       St 2072 Lenggries – Jachenau

•       Mautstraße Vorderriß Wallgau

 

21:25 Uhr - Dachlawine am Landsberger Weihnachtsmarkt

Am Landsberger Weihnachtsmarkt ist am Samstagabend eine Dachlawine abgegangen, die Besucher und Stände nur knapp verfehlte. Die Feuerwehr suchte den Schneeberg systematisch nach Verschütteten ab und lagerte ihn mit Hilfe des städtischen Bauhofs um. Wie die Polizei mitteilt, war glücklicherweise niemand verschüttet worden und es gab keine Verletzten. Nach Absprache mit der Feuerwehr wurden die Besucher des Weihnachtsmarktes jedoch aufgefordert den Platz zu verlassen, da jederzeit mit weiteren Dachlawinen zu rechnen war.

 

20:20 Uhr - Sporthallen in Peißenberg gesperrt - Eishockeyspiel abgesagt

Die Turnhallen und die TSV Eissporthalle bleiben am 02.12.2023 und am 03.12.2023 geschlossen!

Schuld sind auch hier die großen Schneemengen. Es finden keine Wettkämpfe und Trainingseinheiten statt - und auch der Publikumslauf entfällt.

Das Bayernliga-Punktspiel der Miners gegen den EHC Königsbrunn findet ebenfalls nicht statt.

 

19:40 Uhr - Übersicht Schneewerte im Oberland

 

18:10 Uhr - Lawinenwarndienst Bayern stuft Gefahr als erheblich ein

Der Lawinenwarndienst Bayern hat seinen Bericht für den morgigen Sonntag herausgegeben – und warnt darin vor einer kritischen Lawinenlage in den Alpen. Das Hauptproblem ist demnach „der Neuschnee, der sich insbesondere mit Sonneneinstrahlung aus dem felsigen Steilgelände als Lockerschneelawine von selbst löst oder durch den einzelnen Wintersportler als Schneebrettlawine ausgelöst werden kann. Gefahrenstellen finden sich an Steilhängen aller Expositionen und besonders oberhalb von 1600 m. Große Einsinktiefen weisen auf die Gefahr hin. Lawinen können teilweise groß werden und exponierte Verkehrswege gefährden“, so der Warndienst in einer Mitteilung.

In mittleren Lagen kann es außerdem zur Selbstauslösung von Gleitschneelawinen kommen. Diese seien vor allem an steilen Wiesenhängen und in Waldschneisen aller Expositionen möglich. Gleitschneerisse weisen auf die Gefahr hin.

 

17:30 Uhr - Deutsche Bahn richtet Hotline für Fahrgäste ein

Nachdem es noch bis Montag zu Einschränkungen im Zugverkehr kommen soll, hat die Deutsche Bahn einen weiteren Service eingerichtet: Für Kunden, die sich über die aktuelle Verkehrslage und Auswirkungen des Wintereinbruchs in Süddeutschland auf den Bahnverkehr informieren möchten, gibt es jetzt eine kostenfreie Hotline. Die Nummer lautet 08000-996633.

Alternativ können Sie sich auch regelmäßig auf bahn.de bzw. im DB Navigator oder in der App DB Streckenagent über Ihre Verbindung und auf bahn.de/aktuell über die aktuelle Lage informieren.

 

16:45 Uhr - Innenminister Herrmann dankt Einsatzkräften

Nach den schweren Schneefällen im Oberland und im gesamten südlichen Bayerns hat sich Innenminister Joachim Herrmann zu Wort gemeldet: "Mein herzlicher Dank gilt den tausenden Einsatzkräften, die seit gestern Nacht im Einsatz sind und dabei geholfen haben, Straßen und Wege von Schnee und umgestürzten Bäumen zu befreien, Züge zu evakuieren und bei Unfällen zu helfen. Auf die Einsatzkräfte der Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen, des Technischen Hilfswerks und der Bayerischen Polizei ist stets Verlass", so der bayerische Innenminister Joachim Herrmann in einer Mitteilung.

 

16:20 Uhr - Landkreis Starnberg: ÖPNV eingestellt - Entscheidung über Unterricht am Montag fällt morgen

Der Winter hat das Oberland fest im – so auch den Landkreis Starnberg. Seit gestern Abend sind die Feuerwehren und Winterdienste im Dauereinsatz, haben die Lage aber derzeit unter Kontrolle, so das Landratsamt in einer Mitteilung. Im Landratsamt ist die Kreiseinsatzzentrale gemeinsam mit Landrat Stefan Frey zusammengetreten und beobachtet die Lage. Ob die Schulen am Montag den Unterricht abhalten können, wird demnach Sonntagmittag entschieden.

„Seit gestern Abend haben Feuerwehre und Einsatzkräfte im Landkreis weit über 200 Einsätze durchgeführt. Viele steckengebliebene Fahrzeuge mussten geborgen werden, es gab kleinere Unfälle im Straßenverkehr, umgestürzte Bäume und Einsätze wegen hoher Schneelasten auf Dächern. Auf einigen Objekten liegt das besondere Augenmerk, damit es bei den schweren Schneemassen nicht zur Einsturzgefahr kommt; das THW berät hierzu lagebezogen. Aus diesem Grund wurden vielerorts in den Gemeinden auch die Turnhallen gesperrt. Der Öffentliche Personennahverkehr wurde am Nachmittag, 15.00 Uhr, eingestellt“, so der Landkreis gegenüber Radio Oberland.

Das Landratsamt empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern Fahrten mit dem Pkw auf das Nötigste zu beschränken und möglichst zu Hause zu bleiben. Hausbesitzer sollen auf ihre Dächer achten, insbesondere darauf, dass Wege vor unkontrollierten Dachlawinen so gut es geht gesichert sind.

 

16:05 Uhr - Stadt Geretsried sperrt einige öffentliche Plätze

Aufgrund des starken Wintereinbruchs hat die Stadt Geretsried mehrere öffentliche Plätze gesperrt, darunter den Stadtwald, den Waldfriedhof, die Radwege sowie die Spielplätze. Das Betreten ist strengstens untersagt, es besteht teilweise Lebensgefahr. Das teilt das Rathaus jetzt mit.

„Bitte räumt daher, sofern möglich, die Gehwege vor euren Häusern, um Unfälle zu vermeiden. Achtet auf Bäume, die wegen der Schneelast einknicken könnten. Vermeidet es generell, euch unter Bäumen oder in Waldgebieten zu bewegen. Seid besonders achtsam beim Autofahren. Nehmt Rücksicht aufeinander und parkt eure Autos, wenn möglich, nicht am Straßenrand. Nur so können Schneeräumfahrzeuge versuchen, den Schneemassen irgendwie Herr zu werden“, so die Stadt in einer Mitteilung.

Dazu Bürgermeister Michael Müller: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Bauhofs arbeiten seit vielen Stunden und ohne Pause im Winterdienst. Sie gewährleisten damit die Sicherheit für uns alle. Das verdient höchsten Respekt. Ich danke ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz. Bitte passen Sie alle gut auf sich auf!“

 

15:00 Uhr - BRB: Bahnbetrieb wird heute nicht wieder aufgenommen

"Am heutigen Samstag, 02.12.2023 wird der Bahnbetrieb der BRB nicht wieder aufgenommen", so die BRB gegenüber Radio Oberland. Demnach bleiben in Abstimmung mit der DB Netz AG weiterhin alle Strecken gesperrt. Auch die Betriebsaufnahme am morgigen Sonntag ist aktuell noch ungewiss; Reisende werden gebeten, sich kurzfristig unter www.brb.de über die aktuelle Situation zu informieren.

 

14:45 Uhr - Skibetrieb auf Zugspitze soll morgen wieder aufgenommen werden

Nach der heutigen Pause soll der Skibetrieb auf der Zugspitze morgen wieder aufgenommen werden. Das hat die Bayerische Zugspitzbahn gegenüber Radio Oberland mitgeteilt. Allerdings wird dieser nur über die Seilbahnen stattfinden. Die Zahnradbahn kann am morgigen Sonntag nicht in Betrieb gehen - die Schäden an der Strecke können nicht rechtzeitig behoben werden. Dafür ist wiederum ein Bus-Pendelverkehr zwischen dem Bahnhof Garmisch und der Seilbahn Zugspitze geplant. Weitere Infos finden die Gäste unter zugspitze.de.

 

14:35 Uhr - Peißenberger Weihnachtsmarkt wird verschoben

Auch in Peißenberg hat das Wetter Auswirkungen auf die Wochenendplanungen. Demnach ist „eine Durchführung des Weihnachtsmarktes der Vereine am Tiefstollengelände am morgigen Sonntag, den 03.12.2023 aus Sicherheitsgründen leider nicht möglich“, so Bürgermeister Frank Zellner gegenüber Radio Oberland. Am Veranstaltungsgelände bestehe die Gefahr von umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen auf Grund der hohen Schneelast. Die Freiwillige Feuerwehr Peißenberg und die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs sind zudem derzeit mit Aufräumungsarbeiten und Winterdienst im gesamten Peißenberger Ortsgebiet ausgelastet – deswegen kann das Veranstaltungsgelände auch nicht zeitgerecht vorbereitet werden.

„Die Vertreter der Vereine und der Markt Peißenberg haben sich daher verständigt, den Weihnachtsmarkt auf Samstag, den 09.12.2023 ab 13:00 Uhr zu verschieben“, so heißt es in einer Mitteilung.

 

13:45 Uhr - BRK versorgt Fahrgäste der Bahn und hilft Pflegediensten

Im Landkreis Landsberg am Lech – genauer gesagt in Geltendorf - sind in der Nacht eine S-Bahn und ein Eurocity-Express liegen geblieben. Die Züge waren um 4:00 Uhr gestrandet, das teilt das BRK mit. Die Personen wurden seitdem durch Einsatzkräfte in den Zügen betreut und versorgt. Seit etwa 11:00 Uhr werden sie durch Einsatzkräfte des BRK Landsberg-Lech, BRK Starnberg und des Malteser-Hilfsdienstes in der nahe gelegenen Erzabtei St. Ottilien betreut – zuvor war ein Verlassen des Zuges nicht möglich. Außerdem werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Pflege aktuell mit geländegängigen Fahrzeugen der Wasserwacht zu den Hausbesuchen gefahren, da die Fahrzeuge des Pflegedienstes für solche Straßenverhältnisse nicht ausgelegt sind. Der Rettungsdienst fährt ausschließlich mit Schneeketten.

 

13:23 Uhr - Stromausfälle im Oberland

Umgestürzte Bäume haben in Teilen Bayerns und des Oberlands zu Stromausfällen geführt. Betroffen seien demnach «viele tausend» Haushalte im Netzbereich von Bayernwerk - unteranderem im Bereich Penzberg. Aber auch Kolbermoor, Freilassing, Parsberg, Vilshofen, Eggenfelden und Regen sind teilweise ohne Strom, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Serviceteams seien seit der Nacht im Einsatz, um Schäden an Stromleitungen zu beheben und die Stromversorgung wieder herzustellen. Angesichts der angekündigten weiteren Schneefälle sei aber von weiteren Stromausfällen auszugehen.

 

13:20 Uhr - Auch Christkindlmarkt in Starnberg bleibt geschlossen

Eine weiße Vorweihnachtszeit ist eigentlich eine schöne Sache - doch die Schneemassen der letzten Stunden zwingen auch den Christkindlmarkt in Starnberg dazu heute geschlossen zu bleiben. Das Veranstaltungsteam und die Aussteller hoffen, dass der Markt morgen wieder öffnen kann, so die Stadt.

 

13:15 Uhr - Störung am Sendemast bei Kochel

Der viele Schnee macht offenbar auch den Sendemasten zu schaffen. Aufgrund einer Störung am Herzogstand kann es im Bereich Kochel zu Empfangsproblemen kommen. Betroffen ist demnach unteranderem die Fequenz 104,6. Die Techniker versuchen das Problem schnellstmöglich zu beheben!

Update 13:40 Uhr: Die Störung sollte behoben sein. Schuld war demnach tatsächlich der starke Schneefall.

 

13:05 Uhr - BRB: Kein Zugverkehr bis mindestens 18 Uhr

Der ÖPNV ist in weiten Teilen aktuell lahmgelegt - das betrifft auch weiterhin die Bayerische Regiobahn im Netz Ammersee-Altmühltal. Demnach bleibt der Bahnverkehr bis 18:00 Uhr in allen Netzen eingestellt – wie und ob danach der Betrieb aufgenommen werden kann, ist weiterhin offen. 

 

11:50 Uhr - Bahnverkehr wohl bis Montag beeinträchtigt

Wegen der weiter anhaltenden Schneefälle kommt es im Bahnverkehr in Bayern bis Montag zu massiven Beeinträchtigungen, das hat die Deutsche Bahn jetzt mitgeteilt.
Auch der Hauptbahnhof in München ist weiterhin noch nicht anfahrbar. Es kommt großflächig zu Zug- und Halteausfällen.
"Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf bahn.de bzw. im DB Navigator oder in der App DB Streckenagent über Ihre Verbindung und auf bahn.de/aktuell über die aktuelle Lage", so die DB in einer aktuellen Mitteilung.

 

10:20 Uhr - Polizeipräsidium bittet: Bleiben Sie zuhause

Die Schneemassen bei uns im Oberland sorgen für viele Probleme und gefährliche Situationen an diesem Samstag. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd warnt jetzt sogar und bittet alle Menschen bei uns in der Region wenn möglich zuhause zu bleiben. Demnach seien viele kleinere Straßen außerhalb von Ortschaften stark verschneit oder werden durch umgestürzte Bäume blockiert. Falls es zu einem Unfall kommt müssen Sie außerdem damit rechnen, dass es zu Verzögerungen bei der Hilfe kommen kann. „Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Räumdienste sind für Sie jedoch im Dauereinsatz“, so das Präsidium in einer Mitteilung.

 

08:40 Uhr - Auch bei BRB aktuell kein Zugbetrieb möglich

Nicht nur bei der Deutschen Bahn sorgt der Schnee für Probleme. Auch die Bayerische Regiobahn musste ihren Betrieb einstellen. Bereits in der Nacht kam es demnach zu mehreren Schäden an den Oberleitungen, Weichenstörungen und Bäumen im Gleis. Die Sperrung der Strecken betrifft den gesamten Großraum München und wurde seitens der DB Netz AG ausgerufen. Sie dauert demnach mindestens bis 12 Uhr. Fahrgäste im Netz Ammersee-Altmühltal sollten sich vor Fahrtantritt online unter brb.de über die aktuelle Situation informieren.

 

07:35 Uhr - Zugspitze bleibt heute geschlossen

Erst gestern ist die Skisaison auf der Zugspitze eröffnet worden – heute muss schon wieder pausiert werden. Deutschlands höchster Berg bleibt heute den ganzen Tag geschlossen. Grund ist auch hier die enorme Schneemenge, die zu einer hohen Lawinengefahr führt. Außerdem liegen auf der Strecke der Zahnradbahn umgestürzte Bäume – der Zugbetrieb ist aktuell nicht möglich, so die BZB gegenüber Radio Oberland.

 

00:15 Uhr - Erste Streckensperrungen bei der Bahn

Der Wintereinbruch in Bayern hat teilweise den öffentlichen Verkehr lahmgelegt. Witterungsbedingt warnt die Deutsche Bahn aktuell vor erheblichen Beeinträchtigungen im Betrieb. So wurde in der Nacht auf den heutigen Samstag der Zugverkehr von und nach München Hauptbahnhof eingestellt – aufgrund einer behördlichen Anordnung.

Weil auch die Lage auf den Straßen erschwert ist, kann auch kein Schienenersatzverkehr angeboten werden. Die Deutsche Bahn bittet Fahrgäste darum sich vor Fahrtantritt auf bahn.de über die aktuelle Situation zu informieren. Und zwar sowohl bei Reisen mit Regionalzügen, als auch bei der Münchner S-Bahn.

Nicht nur der viele Schnee hat für Probleme auf den Gleisen im Oberland gesorgt – so musste nachts der Abschnitt zwischen Tutzing und Weilheim wegen eines Baumes auf der Strecke gesperrt werden. Gleiches gilt für den Abschnitt zwischen Gauting und Starnberg – auch hier war ein Baum umgestürzt.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Starnberg, München, Garmisch-Partenkirchen
Themen: Starnberg, Weilheim, Bahn, Deutsche Bahn, S-Bahn

Denklingen wählt neuen Bürgermeister

Für rund 2.000 Bürgerinnen und Bürger aus Denklingen steht heute der Gang zur Wahlurne auf dem Programm. Die Gemeinde wählt ihren neuen Bürgermeister. Für den Posten gibt es nur einen Bewerber – den aktuellen Amtsinhaber, Andreas Braunegger. Dennoch könne auf dem Wahlzettel im freien Feld ein anderer Name eingetragen werden, wann das Kreuz nicht hinter dem Namen des offiziellen Bewerbers gesetzt werden will.

Betroffene Orte: Denklingen
Themen: Denklingen, Bürgermeister

Söder und Kaniber besuchen Junglandwirte-Tagung in Grainau

„Anpacken statt Einpacken egal ob Bio, Pflanze oder Tier – die Zukunft gehört dir!“ Unter diesem Motto steht die diesjährige Junglandwirte Tagung in Grainau. In diesem Rahmen sollen aktuelle Themen, die die Landwirtschaft betreffen diskutiert werden. Für die Veranstaltung haben sich auch Ministerpräsident Markus Söder und Staatsministerin Michaela Kaniber angekündigt. Die beiden nehmen nicht nur an der Tagung teil, sondern sollen auch ein „politisches Couchgespräch“ führen.

Betroffene Orte: Grainau
Themen: Grainau

Schneeballschlacht in Weilheim löst Polizeieinsatz aus - Mann droht mit Schusswaffe

In Weilheim hat eine Schneeballschlacht einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Ein 30-jähriger Weilheimer fühlte sich offenbar von zwei Kindern gestört, die sich vor seinem Haus eine Schneeballschlacht lieferten und bedrohte die beiden daraufhin mit einer Schusswaffe. Außerdem feuerte der Mann sogar einen Schuss ab. Die Polizei konnte den 30-Jährigen widerstandslos festnehmen. Bei der Waffe handelte es sich demnach um eine Schreckschusswaffe. Der Mann muss sich jetzt wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz verantworten.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: LK Weilheim-Schongau, Weilheim