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News für den 13. Dezember 2023
Ein Jahr nach der Rettung: Eisstadion Mittenwald schließt erneut seine Tore
Vor knapp einem Jahr die gute Nachricht: Das Eisstadion Mittenwald ist gerettet. Jetzt die bittere Rolle rückwärts. Am Montag, den 18.Dezember schließt die Halle seine Pforten – außerdem meldet die Arena Mittenwald GmbH offiziell Insolvenz an. Das ist soeben mitgeteilt worden. Als Gründe werden unteranderem die hohen Energiepreise aufgeführt. Aber auch der Betriebsausfall im August. Darüber hinaus sei das Angebot der Betreiber im letzten Jahr nicht ausreichend angenommen worden. Die Vereine seien aber auf der Suche nach Lösungen und sollen dabei von den aktuellen Betreibern soweit möglich unterstützt werden.
Landkreis Garmisch-Partenkirchen stimmt als letzter Aufgabenträger dem "Alpenbus" zu
Der Kreistag Garmisch-Partenkirchen war sich einig. In seiner gestrigen Sitzung wurden alle Beschlüsse entweder einstimmig oder mit ein paar Gegenstimmen gefasst, teilte ein Sprecher des Landratsamtes mit.
Demnach gibt der Landkreis Garmisch-Partenkirchen als letzter Aufgabenträger grünes Licht für die Ausschreibung des Alpenbusses und stellt die erforderlichen Gelder für das Projekt ab 2025 zur Verfügung. Das Gremium entschied auch ein Appellschreiben an den Deutschen Bundestag zuschicken. Darin geht es um den dauerhaften Erhalt des gesenkten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent. Und auch bei der Vergabe eines Verkehrskonzeptes Eibsee / Grainau war sich der Kreistag einig. Die finanziellen Mittel werden im Kreishaushalt bereitgestellt. Schon in den Sommermonaten 2024 soll der Verkehrsfluss in diesem Bereich optimiert sein, wünscht sich das Gremium.
Schongau: Bau- und Umweltausschuss gibt grünes Licht für Bauvorhaben in der Flugplatzstraße
Grünes Licht für den Neubau eines Parkplatzes und Solarparks in Schongau. Der Bau- und Umweltausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung dem Bauvorhaben zugestimmt und das gemeindliche Einvernehmen erteilt. In der Flugplatzstraße soll ein Parkplatz mit 280 überdachten Stellplätzen und Solarmoduldächern sowie eine angrenzende Freiflächen PV-Anlage entstehen.
Update: Mutmaßlicher Täter identifiziert - Frau in Tutzinger S-Bahn sexuell belästigt
+++ Update 13.12.2023 - 09:15 Uhr +++
Letzte Woche war eine 23-Jährige in der S-Bahn nach Tutzing sexuell belästigt worden, jetzt konnte der Tatverdächtige identifiziert werden.
Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, konnte bereits am Montag der vermeintliche Täter ausfindig gemacht werden. Dank vorhandener Bilder aus der Bahnaufzeichnung wurde ein 55-Jähriger identifiziert. Dieser soll in der S-6 das Opfer unteranderem mehrfach zwischen den Beinen angefasst haben. Die Beamten konnten in der Unterkunft des zunächst Unbekannten in Krailling im Landkreis Starnberg die Tatkleidung auffinden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet. In der Vergangenheit sei der 55-Jährige bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Zuletzt im Oktober 2023 wegen exhibitionistischer Handlungen in einem MVV-Bus.
+++ Ursprüngliche Meldung +++
Ein Unbekannter soll gestern Abend eine 23-Jährige sexuell belästigt haben. Die Frau stieg am Marienplatz in die S-Bahn Richtung Tutzing ein und setzte sich auf einen Platz in einer Dreiersitzgruppe. Ihr gegenüber – ein Mann, der auf seinem Telefon wohl ein Video mit pornografischen Inhalt abspielte. Als ihm das Handy runterfiel, soll er den Moment genutzt haben, um das Opfer mehrfach zwischen den Beinen anzufassen. Weitere Reisende haben den hilfesuchenden Blick der 23-Jährigen wahrgenommen und sich schützend vor sie gestellt. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise. Eine Beschreibung des unbekannten Täters finden Sie auf unserer Homepage.
IT-Bataillon Murnau sammelt knapp 18.000 Euro für Volksbund Deutscher Kriegsgräber
Das Murnauer IT-Bataillon hat erfolgreich Spenden gesammelt. Insgesamt sind bei der Aktion knapp 18.000 Euro für den Volksbund Deutscher Kriegsgräber zusammengekommen. Ziel sei es dadurch in der Bevölkerung des Landkreises Verständnis für die Arbeit und Bedeutung des Bundes zu wecken. Es soll aber auch an die Gefallenen erinnert und ihr Andenken in Ehren gehalten werden, heißt es.
Raiffeisenbank im Oberland: Sicherheitsmechanismus gegen Geldautomaten-Sprengung eingeführt
Immer wieder versuchen Personen in Bayern Geldautomaten zu sprengen – die Raiffeisenbank im Oberland will darauf vorbereitet sein und hat alle Geräte im Geschäftsgebiet mit sogenannten „Einfärbeschutzsystemen“ ausgestattet. Damit soll den Tätern die Tour vermasselt werden. Das System färbt bei einer unbefugten Öffnung oder einer Explosion die Geldscheine automatisch ein und macht sie damit wertlos und unbrauchbar. Für den Einbau dieses Sicherheitsmechanismus hat die Raiffeisenbank im Oberland einen hohen fünfstelligen Betrag investiert.
Seit Monaten und Jahren wird im Oberland diskutiert: Wie soll mit dem Wolf umgegangen werden? Inzwischen kommt das Thema auch auf Landesebene wieder öfter auf den Tisch – so zum Beispiel in der gestrigen Kabinettssitzung.
Hier wurde jetzt beschlossen, dass Bayern vom Bund mehr Verbesserungen beim Umgang mit dem Wolf fordert – und zwar im Rahmen einer Bundesratsinitiative. Demnach seien Änderungen des Bundesrechts und auch auf EU-Ebene notwendig, um rechtssicher und schnell handeln zu können. Laut einem Beschluss des Kabinetts reichen die bestehenden Möglichkeiten nicht mehr aus, „um den problematischen Auswirkungen auf die Weidetierhaltung entgegenzuwirken“, heißt es.
Skicrosser aus dem Oberland verpassen Viertelfinale im Schweizer Arosa
Nichts ist es gewesen mit einem Podiumsplatz für die deutschen Skicrosser beim gestrigen Weltcup im Schweizer Arosa. Niklas Bachsleitner vom SC Partenkirchen verpasste den Einzug ins Achtelfinale. Das schaffte zwar Florian Fischer vom SC Starnberg, aber auch für ihn war vor dem Viertelfinale Schluss. Der beste Deutsche – ein Allgäuer. Tobias Müller zog ins Finale ein und verpasste nur knapp das Podium. Am Ende landete er auf Rang vier.
Wieder mal hat sich der Marktgemeinderat Peiting mit der Energiezentrale Herzogsägmühle beschäftigt. Ursprünglich war eine Hackschnitzelanlage für das Diakoniedorf geplant – das Thema ist aber Geschichte. In seiner gestrigen Sitzung hat sich das Gremium für ein umfassendes Konzept mit erneuerbaren Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung auf den Weg gemacht. Geplant seien neben zwei Windrädern auch konventionelle Freiflächen- und Agri-PV-Anlagen auf einer Gesamtfläche von etwa 30 Hektar, teilte Bürgermeister Peter Ostenrieder Radio Oberland gegenüber mit. In einem ersten Schritt sollen jetzt unteranderem eine rund neun Hektar große Freiflächen-PV-Anlage und eine Wärmepumpe umgesetzt werden. Außerdem beschloss der Marktgemeinderat gestern die Förderung von Balkonkraftwerken einzustellen.
Murnau: Millionenschweres Trainingszentrum wird an Polizei übergeben
Ein Millionenprojekt wird heute in Murnau der Landespolizei übergeben. Nämlich das neue Trainingszentrum der Beamten. Seit Anfang 2021 ist hier an einem 14 Millionen Euro schweren und modernen Einsatz- und Schulungsgebäude gearbeitet worden, das die Beamten auf verschiedene Situationen vorbereiten soll. Das Trainingszentrum umfasst unteranderem eine Indoor-Schießanlage und einen Übungsraum für Selbstverteidigung und Nahkampf. Am Nachmittag übergibt das Staatliche Bauamt Weilheim den Neubau dann an die Landespolizei.
Wegen des Verdachts auf Landesverrat - Weilheimer steht vor dem Berliner Kammergericht
Ein großes Spionageverfahren wird ab heute vor Gericht aufgerollt – darin offenbar verwickelt: Ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes, der aus Weilheim kommt. Der Angeklagte muss sich ab heute vor dem Berliner Kammergericht verantworten.
Er soll vom russischen Inlandsgeheimdienst einen mittleren sechsstelligen Betrag gezahlt bekommen haben. Die Brisanz des Falls liegt aber wohl in den enthüllten Informationen über die russische Söldnertruppe Wagner. Laut einem Bericht von SZ, WDR und NDR soll der BND über einen gehackten Messenger-Dienst detaillierte Einblicke in deren Pläne bekommen haben. Durch die Aktivitäten des Weilheimers und seines Komplizen soll Wagner davon Wind bekommen und die Kommunikationswege geändert haben.