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News für den 02. Mai 2024

Raisting: Schützengesellschaft hofft auf Unterstützung der Gemeinde

Knapp 30.000 Euro muss jetzt die Schützengesellschaft Raisting aufbringen. Der Grund: Die Heizungsanlage im Schützenheim muss ausgetauscht werden. Kostenpunkt 27.000 Euro. Deshalb beschäftigt sich am Abend der Gemeinderat mit einem Antrag des Vereins auf finanzielle Unterstützung. Das Problem dabei: Die Gemeinde selbst hat auch kein Geld, wie Bürgermeister Martin Höck gegenüber Radio Oberland mitgeteilt hat. Wegen der hohen Kreisumlage klafft im Verwaltungshaushalt ein Loch von 390.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch soll der Verein unterstützt werden, so Höck weiter. Wie hoch die Finanzspritze ausfällt, ist aber noch unklar.

Betroffene Orte: Raisting
Themen: Raisting, Gemeinderat

Hechendorf am Pilsensee: Rentnerin prallt gegen Baum

Zwei Rentnerinnen sind gestern Nachmittag am Oberfeld in Hechendorf im Landkreis Starnberg verunglückt. Wie die Polizei mitgeteilt hat, kam eine 78-Jährige aus Wörthsee aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend prallte sie gegen einen Baum. Die Frau musste mit Oberkörperverletzung ins Krankenhaus nach Tutzing gebracht werden. Die Beifahrerin, eine 85-jährige Seefelderin wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen. Am Wagen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 3000 Euro.

Betroffene Orte: Seefeld
Themen: Hechendorf, Hubschrauber, Verkehr, Unfall

Schwere Gewalttat in Murnau - Polizei ermittelt wegen zweifachen Mordes

Update 02.05. / 16:05 Uhr - 120 Personen besuchen Gedenkgottesdienst

In Murnau ist heute den beiden getöteten ukrainischen Soldaten gedacht worden. Am Nachmittag haben rund 120 Menschen, darunter viele Ukrainer, im Rahmen eines Gottesdienstes Abschied genommen. Der Tod der Männer habe die heile Welt in Murnau aus den Angeln gehoben, sagte Dekan Siegbert Schindele von der katholischen Gemeinde. Die beiden Soldaten im Alter von 23 und 36 Jahren, waren am Samstagabend erstochen worden. Unter dringendem Tatverdacht steht ein 57 Jahre alter Russe aus der Marktgemeinde.

 

Update 30.04. / 12:05 Uhr - Gedenkgottesdienst in Murnau geplant

Am Donnerstag soll es in Murnau einen Gedenkgottesdienst für die zwei getöteten Ukrainer geben. Dazu werde ein Geistlicher der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde in München erwartet, sagte die stellvertretende Geschäftsleiterin des Marktes Murnau, Nina Herweck-Bockhorni, am Dienstag. Den Menschen in Murnau solle mit dem Gottesdienst die Möglichkeit eines angemessenen Abschieds gegeben werden. Sie nehmen großen Anteil, unabhängig von ihrer Nationalität.

Der Tatort hat sich mittlerweile eine Art Pilgerstätte entwickelt. Viele Menschen legten dort Blumen nieder, verharrten im stillen Gebet. Neben Blumen und Kerzen waren am Montag Bilder der beiden Getöteten und die ukrainische Flagge zu sehen.

Murnaus Bürgermeister Rolf Beuting ordnete am Rathaus Trauerflor an und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. «In dieser ohnehin für sie schweren Zeit haben sie geliebte Familienmitglieder verloren.» Es gebe Hinweise darauf, dass Alkohol im Spiel war. «Alkohol erhöht leider immer das Risiko von Straf- oder Gewalttaten deutlich. Und dies vollkommen unabhängig von der Nationalität der Konsumenten», sagte Beuting. «Wir haben es hier mit einer sehr schlimmen Einzeltat zu tun, die nicht für irgendwelche anderen Zwecke instrumentalisiert werden darf. Dies sind wir den Opfern und deren Familien schuldig.»

 

Update 15:47 Uhr - Ermittler schließen politisches Motiv nicht aus

Nach der Tötung zweier ukrainischer Soldaten in Murnau schließen die Ermittler eine politische Motivation nicht völlig aus. «Das Motiv der Tat ist derzeit noch unklar, wobei eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann und in alle Richtungen ermittelt wird», teilte die Generalstaatsanwaltschaft München am Montagnachmittag mit. Die Behörde hatte zuvor die Ermittlungen übernommen. Konkret zuständig innerhalb der Behörde ist die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET). 

 

Update 29.04. / 05:05 Uhr - Opfer waren wohl Soldaten

Zwei Ukrainische Männer sind am Wochenende in Murnau vor einem Einkaufszentrum erstochen worden. Bei den Opfern soll es sich um Soldaten handeln. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf das Außenministerium in Kiew. Demnach hielten sich die 23 und 36 Jahre alten Männer für Reha-Maßnahmen in Deutschland auf. Der ukrainische Außenminister Kuleba dankte den deutschen Ermittlern für die schnelle Festnahme eines Tatverdächtigen. Gegen einen 57-jährigen Russen wurde Haftbefehl erlassen. Gegen ihn wird wegen zweifachen Mordes ermittelt. Der aus Oberammergau stammende Fraktionschef der Freien Wähler im bayerischen Landtag, Florian Streibl, sagte, sollte der russische Angriffskrieg der Hintergrund der Tat gewesen sein, wäre dies eine Katastrophe für die Region.

 

Update 15:05 Uhr - Freie Wähler Fraktionsvorsitzender Streibl drückt Mitgefühl aus

Nach dem mutmaßlichen Doppelmord in Murnau hat sich jetzt auch der Oberammergauer Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Landtag zu Wort gemeldet:

“Sollte sich herausstellen, dass der Hintergrund der Auseinandersetzung der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine war, wäre dies eine Katastrophe für die Region. Denn es darf nicht sein, dass dieser Konflikt hier bei uns im Oberland ausgetragen wird. Ich setze auf unseren starken Rechtsstaat, unsere effiziente Bayerische Polizei sowie die Justiz, welche die Tat schnellstmöglich aufklären und den Täter seiner gerechten Strafe zuführen werden. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Diese Bluttat macht deutlich, dass das Unrecht, welches in der Ukraine geschieht, uns alle angeht.", so Streibl in einer Mitteilung.

 

Update 28.04. / 14:00 Uhr - Tatverdächtiger in Haft

Der dringend Tatverdächtige 57-Jährige ist heute auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft München II der zuständigen Ermittlungsrichterin vorgeführt worden. Diese erließ Haftbefehl wegen Mordes. Das hat das Polizeipräsidium jetzt mitgeteilt. Die Polizei hat den Beschuldigten unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er nun in Untersuchungshaft einsitzt.

Die Untersuchungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat dauern derzeit noch an. Hierzu können laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.    

 

Update 22:05 Uhr - Polizei gibt weitere Einzelheiten zu den Personen bekannt

Nach neuesten Erkenntnissen handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter, einem 57-Jährigen aus Murnau um einen russischen Staatsangehörigen. Die beiden 23 und 36 Jahre alten Opfer wiederum sind demnach ukrainische Staatsbürger, wohnhaft im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Ob diese Informationen mit dem Grund für die Tat in Verbindung gebracht werden können, ist nicht klar - dazu machte die Polizei keine Angaben.

Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft München II war ebenfals in Murnau vor Ort - sie ermittelt wegen des Verdachts des zweifachen Mordes. Außerdem hat die Staatsanwaltschaft einen Haftantrag gestellt, weshalb der 57-jährige Tatverdächtige bereits morgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt wird.

 

Update 21:55 Uhr - Kripo bittet um Zeugenhinweise

Die  Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet zur Klärung der genauen Tatumstände um Hinweise aus der Bevölkerung:                                                

  • Wer hat am Samstag, den 27. April 2024, zwischen 16.45 Uhr und 17.20 Uhr den Vorfall nahe des Tengelmann-Centers in Murnau beobachtet beziehungsweise kann sachdienliche Hinweise hierzu geben?
  • Wer kann Angaben zu einer möglichen Auseinandersetzung oder Vorgeschichte machen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise machen, die zur Klärung der Tatumstände beitragen?

Hinweise werden an die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter der Telefonnummer 08821/9170 oder an die Polizeiinspektion Murnau unter der Telefonnummer 08841/61760 erbeten.

 

Update 21:10 Uhr - Nähere Erkenntnisse zu den Tatopfern

Die beiden getöteten Personen sind nach Polizeiangaben gegenüber Radio Oberland 23 und 36 Jahre alt. Beim mutmaßlichen Täter handelt es sich demnach um einen 57-jährigen Mann aus Murnau. Er konnte in seiner Wohnung festgenommen werden.

 

Update 20:55 Uhr - Ermittlungen wegen Doppelmordes aufgenommen

Zwei Menschen sind am frühen Samstagabend in Murnau am Staffelsee getötet worden. Die Polizei konnte kurze Zeit später einen Mann aus Murnau festnehmen, der als dringend tatverdächtig gilt. Er sei zunächst geflüchtet - im Rahmen der Fahndung sei dann recht schnell ein 57-jähriger Verdächtiger gefasst worden. 

Eines der beiden Opfer sei ein Mann. Zur Identität des zweiten Opfers wollte der Polizeisprecher noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen zu der Tat und zu den Hintergründen stünden noch am Anfang, hieß es.

Radio Oberland Interview mit der Polizei hier hören

 

Ursprüngliche Meldung

Am späten Nachmittag kam es in Murnau zu einer schweren Gewalttat, wobei wohl ein Mensch getötet wurde. Die leblose Person wurde demnach direkt neben einem Einkaufszentrum entdeckt. Unbestätigten Angaben zufolge soll es auch noch ein zweites Opfer geben – es seien aber wohl keine Täter flüchtig. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt, die Feuerwehr lenkt den Verkehr. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

 

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert, sobald es neue Erkenntnisse gibt!

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Murnau, Polizei

Polizei stoppt Alkoholfahrt in Weilheim

Deutlich zu tief ins Glas geschaut hatte eine Autofahrerin aus Weilheim. Um kurz nach Mitternacht war der Polizei ein unsicher fahrendes Auto gemeldet worden, das von Pähl nach Weilheim unterwegs war. Die Beamten konnten eine 52-jährige im Stadtgebiet stoppen. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab etwa 2 Promille. Die Frau musste ihren Führerschein an Ort und Stelle abgeben.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Polizei, Delikt, Alkohol

Zwei Motorradunfälle bei Kochel

Zu gleich zwei Motorradunfällen ist es am gestrigen Mittwoch bei Kochel gekommen. Ein alleinbeteiligter Sturz auf der beliebten Kesselbergstrecke ist für einen 18-Jährigen relativ glimpflich ausgegangen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Maschine war allerdings nicht mehr fahrbereit. Zuvor war Ein 20-jähriger Biker auf der Schlehdorfer Straße in Richtung Schlehdorf unterwegs. Weil die vorfahrende Autofahrerin abbiegen wollte, setzte der junge Mann zum Überholen an und kollidierte in Folge mit dem Heck des Fahrzeugs. Der Landsberger erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro.

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Kochel, Motorrad, Staatsstrasse, Kesselberg, Unfall

Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen schreibt Umweltpreis aus

Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen schreibt auch für 2024 wieder einen Umweltpreis aus. Damit werden besondere Leistungen auf allen Gebieten des Umwelt- und Naturschutzes ausgezeichnet. Bewerben können sich Personen, die innerhalb des Landkreises gemeinnützige Ziele des Umweltschutzes und der Lebensraumerhaltung verfolgen. Vorgeschlagene Maßnahmen dürfen nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Bewerbungen können bis zum 31. Mai beim Landratsamt Bad Tölz eingereicht werden.

Themen: Natur, Umwelt, Landkreis Bad TölzWolfratshausen, Preis

Weilheim: Landratsamt informiert über Neubau der Turnhalle des Gymnasiums

Es könnte eine der größten Investitionen des Landkreises Weilheim-Schongau in den kommenden Jahren sein. Der Abriss- und Neubau der Turnhalle des Weilheimer Gymnasiums. Über den aktuellen Stand des Projektes wird am Nachmittag informiert. Unter anderem Vertreter des Landratsamtes und des Planungsteams sprechen im Schulgebäude an der Murnauer Straße über den aktuellen Stand und den Zeitplan. Ursprünglich war eine 2+1 Halle geplant. Eine Kostenexplosion führte allerdings zur Stilllegung dieser Pläne. Die alte Halle soll abgerissen und dafür ein Neubau errichtet werden, in dem sich wie bisher zwei einzelne Turnhallen übereinander befinden.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Turnhalle, Landratsamt, Weilheim, Gymnasium

Starnberg: Verfahren gegen 39-Jährigen wegen Zwangsprostitution eingestellt

Unter anderem wegen des Verdachts auf Zwangsprostitution in einer Starnberger Wohnung ist ein 39-jähriger Mann vor dem Münchner Landgericht gestanden. Das Verfahren in diesem Fall ist eingestellt worden, so Richter Laurent Lafleur gegenüber Radio Oberland. Der Angeklagte ist dennoch wegen des verbotenen Handeltreibens mit Cannabis zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Landgericht, Urteil, Starnberg

Auseinandersetzung in Benediktbeuern eskaliert

In Benediktbeuern ist es gestern zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. Am Ufer des Lainbachs hatten sich laut Polizei zwei Männer in die Haare bekommen. Nach ersten Ermittlungen sei der Grund des Streits wohl eine Beleidigung gegen die anwesende Lebensgefährtin eines Beteiligten gewesen.

Deshalb schlug ein 27-Jähriger seinem gegenüber ein Glas  auf den Kopf. Als Revanche setzte es einen Schlag mit einer Glasscherbe. Ein weiterer Mann versuchte zu schlichten und wurde dabei durch das Handgemenge verletzt, so die Beamten. Die Beiden Hauptakteure der Auseinandersetzung mussten mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Während der Aufnahme des Sachverhalts war die beleidigte Lebensgefährtin auf die Beamten losgegangen. Sie muss mit einer Anzeige wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Gegen die beiden Haupttäter wird wegen gegenseitiger gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Betroffene Orte: Benediktbeuern

Utting am Ammersee: Vorfahrt missachtet - Sachschaden von rund 25.000 Euro und eine Leichtverletzte

Weil ein 44-jähriger Autofahrer die Vorfahrt missachtet hatte, war es gestern Mittag bei Utting am Ammersee zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Mann übersah beim Abbiegen von der Ludwig- in die Schondorfer Straße einen 18-jährigen Autofahrer. In Folge kam es zum Zusammenstoß. Das Fahrzeug des Jüngeren geriet ins Schleudern und fuhr deshalb eine angrenzende Böschung hinunter. Bei dem Unfall erlitt lediglich die Beifahrerin des 18-Jährigen leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro, so die Polizei.

Betroffene Orte: Utting am Ammersee

B23: Straßenbauarbeiten können nach Schneepause fortgesetzt werden

Die Witterungsbedingungen vergangene Woche waren der Grund, warum Straßenarbeiten im Zuge der B23 Sanierung in Garmisch-Partenkirchen sowie in Griesen und Grainau verschoben werden mussten. Heute werden sie fortgesetzt, teilt das staatliche Bauamt Weilheim mit.

Dabei wird tagsüber im Bereich der Zugspitzstraße bis zur Gernackerstraße die neue Asphaltschicht eingebaut. In Griesen und Grainau werden die Markierungsarbeiten fortgesetzt. Deswegen kommt es weiterhin zu einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Grainau, Griesen

Quad-Fahrer schwerverletzt nach Unfall bei Dießen am Ammersee

Schwerer Quad-Unfall in Obermühlhausen bei Dießen am Ammersee. Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, war ein älterer Mann bereits am Dienstagabend mit seinem Fahrzeug, besetzt mit drei Kindern, auf einer Wiese unterwegs. Dabei soll er die Kontrolle verloren haben und anschließend auf einen angrenzenden Bach zugesteuert haben. Der 61-Jährige selbst erlitt schwere Verletzungen und musste per Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht werden. Die Kinder erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

Betroffene Orte: Dießen am Ammersee

Erneuerung der Straßenentwässerung in Kempfenhausen verzögert sich deutlich

Geplantes Ende war Mitte Dezember letzten Jahres. In Kempfenhausen laufen seit Ende Oktober 2023 Erneuerungsarbeiten der Straßenentwässerung. Wie das staatliche Bauamt Weilheim heute mitgeteilt hat, sei mittlerweile mit einem Bauende Mitte / Ende Juni zu rechnen.

Unbekannte Ver- und Entsorgungsleitungen hätten den Bauablauf erschwert, so die Behörde. Außerdem sei ein unbekanntes Hangwasser festgestellt worden. Deshalb habe sich die Bauzeit deutlich verlängert. Bis auf weiteres bleibt die halbseitige Sperrung der Staatsstraße im Ortsbereich bestehen. In der letzten Projektphase müsse außerdem die Einmündung „Am Klausenhof“ gesperrt werden. In dieser Zeit kann der Bereich am Seeufer nur mit Einschränkungen genutzt werden. Ziel der Maßnahmen: weniger Schadstoffe sollen in den Starnberger See gelangen.

Betroffene Orte: Kempfenhausen

"Pakt Holzenergie Bayern" soll heute in Ettal unterschrieben werden - Aiwanger und Kaniber zu Gast im Oberland

Anfang Februar hatte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gemeinsam mit Vertretern unter anderem von Waldbesitzern und der Forstwirtschaft einen „Pakt Holzenergie Bayern“ in die Wege geleitet. Am späten Mittag soll dieser in Ettal unterzeichnet werden. Vor Ort sind der Minister höchstpersönlich und auch Forstministerin Michaela Kaniber. „Bayern ist Waldland, immer mehr Holz steht in unseren Wäldern und muss genutzt werden, damit die Wälder stabil bleiben. Holzenergie hat in Bayern Tradition und wir werden dieses wertvolle Potenzial neben der Bauwirtschaft auch für die Wärmewende in Bayern nutzen.“, so Aiwanger über die Ziele des Paktes.

Betroffene Orte: Ettal

Wartungsarbeiten in Peißenberger Tunneln

In Peißenberg selbst muss sich heute wohl auf deutlich mehr Verkehr als üblich eingestellt werden. Von 8:30 Uhr bis voraussichtlich 16:00 Uhr sperrt das staatliche Bauamt Weilheim den Guggenbergtunnel und den Tunnel Peißenberg Süd für den Verkehr. Der Grund sind Wartungs- und Überprüfungsarbeiten. In diesem Rahmen werden etwa Anlagen wie das Brandmeldesystem geprüft. Das kann allerdings nur unter Vollsperrung passieren, so die Behörde. Der Verkehr wird während der Maßnahmen durch Peißenberg umgeleitet.

Betroffene Orte: Peißenberg

Bayerische Zugspitzbahn spricht von erfolgreicher Skisaison auf der Zugspitze

Eine erfolgreiche Skisaison ist am Mittwoch auf der Zugspitze zu Ende gegangen. Und das trotz Sturm und überdurchschnittlich milden Temperaturen von Dezember bis März. Das sagt Verena Tanzer von der Bayerischen Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen. Die Schneeverhältnisse waren bis zuletzt sehr gut. Zum Saisonstart im Dezember gabs mehr als 2,70 Meter Neuschnee, so viel wie seit 20 Jahren nicht mehr.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen