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News für den 28. April 2024
Erfolgreiche Übung von 140 Rettungs- und Einsatzkräften in Münsing
Dutzende Einsatzkräfte waren an diesem Wochenende in Münsing im Einsatz – wenn auch nur zur Probe. Im Rahmen einer Übung sollten neun vermisste Jugendliche am Starnberger See gesucht werden. Involviert waren dabei rund 140 Einsatzkräfte von BRK, Feuerwehr, Bergwacht, Polizei und Rettungshundestaffeln. Ziel dieser Übung war es unteranderem bestehende Einsatzkonzepte zu überprüfen und Verfahrensabläufe zu testen. So das Präsidium Oberbayern Süd in einer Mitteilung. Und: der Probelauf war erfolgreich. Die neun vermissten Jugendlichen, dargestellt von der BRK-Jugend Weilheim, konnten alle im Laufe der stundenlangen Suche gefunden werden.
Auf der B2 bei Polling ist heute Mittag ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Wie die Polizei jetzt mitteilt, war ein 56-jähriger Benediktbeurer mit seinem Wagen auf der Bundesstraße unterwegs, als er nach links abbog und dabei den entgegenkommenden Biker übersah. Durch den Zusammenstoß wurde der 59-jährige Weilheimer rund 30 Meter durch die Luft geschleudert und blieb neben der Straße liegen. In der Murnauer Unfallklinik erlag der Mann später seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft München II hat die Ermittlungen übernommen und ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die B2 war rund dreieinhalb Stunden vollgesperrt – der Verkehr wurde in dieser Zeit weiträumig umgeleitet.
Kochel: Neues Polizeiboot "Marga" zum ersten Mal im Einsatz
Das Polizeiboot Marga am Walchensee ist an diesem Wochenende zu seinem ersten Einsatz ausgerückt. Am späten Sonntagnachmittag wurde durch die Wasserschutzpolizei Kochel das Betretungsverbot der Insel Sassau überwacht und dabei Vandalismus festgestellt. So wurden Hinweisschilder geklaut oder zerstört. Außerdem konnte auf dem Rückweg noch ein Angler entdeckt werden, der vergeblich versuchte gegen die Wellen zu rudern. Ihm griffen die Beamten unter die Arme und schleppten den ermüdeten Angler mit dem neuen Polizeiboot an Land.
Schwerer Unfall bei Eching: 53-Jähriger schwebt in Lebensgefahr
Schwerer Unfall im Landkreis Landsberg. Am späten Sonntagnachmittag war ein 53-Jähriger mit seiner 16-jährigen Tochter in Richtung Eching unterwegs, als er in den Gegenverkehr geriet. Hier krachte er in den Wagen eines 81-Jährigen aus dem Landkreis Starnberg, der dabei schwer verletzt wurde. Seine Frau erlitt leichte Verletzungen. Der 53-jährige Mann wiederum schwebt aufgrund seiner schweren Verletzungen in Lebensgefahr und musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Staatsanwaltschaft hat zur Klärung des Unfalls ein Gutachten angeordnet.
Immer mehr Wohnmobile im Freistaat - Oberland-Kreise unter den Spitzenreitern
In Bayern gibt es immer mehr Wohnmobile – gerade das Oberland spielt dabei ganz vorne mit. Das geht aus aktuellen Daten des Kraftfahrtbundesamtes hervor. Demnach weist der Landkreis Garmisch-Partenkirchen bayernweit die höchste Dichte auf – hier kommen rund 25,2 Wohnmobile auf 1000 Einwohner. Das ist gleichzeitig der dritthöchste Wert in ganz Deutschland. Knapp dahinter der Kreis Weilheim-Schongau mit im Schnitt 24,6 Fahrzeugen. Ebenfalls unter den bundesweiten Top-20 sind der Landkreis Landsberg mit 21,6 und Bad Tölz-Wolfratshausen mit 20,1 Wohnmobilen pro 1000 Einwohner. Mit rund 480 Campingplätzen ist der Freistaat übrigens auch in dieser Kategorie Spitzenreiter.
Erneut ist es am Kesselberg bei Kochel zu einem schweren Motorradunfall. Gestern Mittag war ein 24-jähriger Penzberger auf der beliebten Strecke unterwegs, als er in der sogenannten Aussichtskurve stürzte und gegen die Leitplanke schlitterte. Durch den Unfall wurde der junge Mann mittelschwer verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Schaden wird auf rund 4500 Euro geschätzt.
Nach Aktionen in Murnau und Garmisch-Partenkirchen folgt jetzt auch Oberammergau – am Sonntag will die Gemeinde ein klares Zeichen für Demokratie und Vielfalt setzen. Die Auftaktveranstaltung beginnt um 16 Uhr am Passionsspielhaus. Anschließend geht es zum Musikpavillon beim Ammergauer Haus, dort endet die Kundgebung. Teil der Aktion sind unter anderem Landrat Anton Speer und Bürgermeister Andreas Rödl. Das Datum hat die Gemeinde bewusst gewählt, denn am Sonntag vor gut 79 Jahren hat in Oberammergau die nationalsozialistische Diktatur geendet. Es werden bis zu 200 Personen erwartet.
Heute jährt sich die Penzberger Mordnacht zum 79. Mal. Am 28. April 1945 wurden 16 Frauen und Männer von Soldaten des NS-Regimes umgebracht. Daran erinnert die Stadt heute mit einem stillen Gedenken an den Ehrengräbern am städtischen Friedhof. Anschließend folgt eine Gedenkfeier. Außerdem werden verschiedene Projekte vorgestellt. Unter anderem werden Mittelschüler ihre App-basierte Stolperstein-Aktion inklusive eigener Hörbuch-Aufnahmen präsentieren.
Glockengeläut und Hufeklappern. In zahlreichen Orten im Oberland findet heute der traditionelle Georgi-Ritt statt. Beim Umritt in Penzberg werden rund 120 Reiter erwartet. Der Ritt führt zur Hubkapelle, wo eine Andacht zelebriert wird. Den Segen für Mensch und Tier gibt es heute auch beim historischen Georgiritt in Bernbeuren. Und in Garmisch-Partenkirchen kommt es wegen des Georgimarktes heute zu Straßensperrungen.