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News für den 27. Mai 2024
DWD warnt vor schweren Gewittern im Oberland
Der Deutsche Wetterdienst warnt im Oberland zur Stunde vor schweren Gewittern. Demnach ziehen die Unwetter aus dem Allgäu unteranderem durch die Landkreise Weilheim-Schongau, Landsberg und Starnberg – sowie durch die nördlichen Teile der Kreise Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen. Laut DWD ist hier bis in die Nacht mit heftigen Sturmböen, größerem Hagel und Starkregen zu rechnen. Innerhalb kurzer Zeit könnten zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter zu Boden prasseln. Lokal sogar bis zu 70 Liter.
Nicht nur im Oberland - Unwetter richten 2023 bayernweit Milliardenschäden an
Nicht nur im Oberland hat es vergangenes Jahr massive Unwetterschäden gegeben. Auch bayernweit ist die Zahl 2023 deutlich gestiegen. Wie die Versicherungswirtschaft mitgeteilt hat, sorgten Wetterextreme wie Sturm, Hagel, Starkregen und Hochwasser für rund zwei Milliarden Euro Schaden. 2022 hatte die Schadenssumme noch bei 700 Millionen Euro gelegen. Zum Vergleich: Allein die Schäden durch den Hagelsturm letztes Jahr in Bad Bayersoien und Benediktbeuern beliefen sich Schätzungen zufolge schon auf rund 230 Millionen Euro.
Gleich zwei Motorradunfälle haben sich gestern Mittag in Kochel am See ereignet. Unter anderem weil ein älterer Autofahrer in der Ortsmitte einen aus Richtung Kesselberg kommenden Motorradfahrer übersehen hatte. Trotz eingeleiteter Bremsung kam es zum Zusammenstoß. Dabei erlitt der 45-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen leichte Verletzungen, so die Polizei. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Zeitgleich war den Beamten mitgeteilt worden, dass am Kesselberg ein Motorradfahrer verunfallt war. Ein 23-jähriger Mann aus Peiting war wohl gestürzt und in die Schutzplanke geprallt. Der Peitinger stellte seine Maschine an einem nahegelegenen Parkplatz ab und entfernte sich vom Ort des Geschehens. Stunden nach dem Vorfall meldete er sich schließlich doch noch bei der Polizei.
B23: 10.000 Euro Sachschaden bei Unfall in Unterammergau
Verkehrsteilnehmer, die heute Vormittag auf der B 23 in Unterammergau unterwegs waren, hatten mit Einschränkungen zu kämpfen. Der Grund: Ein Unfall im Baustellenbereich. Ein Autofahrer aus dem Augsburger Landkreis war in Richtung Oberammergau unterwegs. Verkehrsbedingt musste der 52-Jährige in die Bremse steigen. Ein Radlader, der sich hinter dem Auto befand, wollte ebenfalls anhalten. Allerdings versagten dessen Bremsen. Laut Polizei kam es deshalb zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Die Beamten schätzen den entstanden Sachschaden auf etwa 10.000 Euro.
Für mehrere hundert Millionen Euro soll der geplante B2 Tunnel in Starnberg künftig die Anbindung der Landkreise Starnberg und Weilheim an die Landeshauptstadt München erleichtern. Die seit Ende März laufende Testphase am Tutzinger-Hof-Platz ist jetzt wie geplant beendet worden. Heute beginnt der schrittweise Rückbau mit der Aufhebung der Vollsperrung der Leutstettener Straße. In den vergangenen Wochen war getestet worden, welche Auswirkungen die verschiedenen Bauphasen während des Baus auf den Verkehrsfluss haben. Mithilfe der gewonnenen Informationen soll jetzt ein Konzept entwickelt werden, um ein erliegen des Verkehrs während der zukünftigen Maßnahmen zu verhindern.
Internetbetrug fliegt auf - Peißenbergerin erstattet Anzeige
Anzeige statt Geld. Eine Peißenbergerin hatte über eine Messenger-Plattform den vermeintlichen Sänger der Gruppe „Depeche Mode“ kennengelernt. Nach wenigen Wochen gestand dieser der 47-Jährigen seine Liebe. Gleichzeitig bat der Betrüger die Frau um einen vierstelligen Geldbetrag. Der Schwindel flog auf. Die Peißenbergerin erstattete Anzeige und überwies keinen Cent, so die Polizei.
Eurasburg: Motorradfahrerin nach Unfall schwerverletzt
Schwere Verletzungen hat sich gestern Nachmittag eine Motorradfahrerin aus Eurasburg zugezogen. Die 48-Jährige war auf der Verbindungsstraße zwischen den Ortschaften Oed und Speck unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen geriet die Frau nach rechts ins Bankett und stürzte. Dabei zog sie sich laut Polizei schwere Verletzungen zu. Die Eurasburgerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen.
Tag der Bundeswehr: Mittenwalder Kaserne führt Vorübung mit Hubschraubern durch
Der Countdown läuft – in nicht mal mehr zwei Wochen findet der deutschlandweite Tag der Bundeswehr statt. Daran beteiligt sich auch die Kaserne in Mittenwald. Sie informiert am Mittag über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und das geplante Programm. In diesem Rahmen wird außerdem eine Übung unter anderem mit Hubschraubern durchgeführt. Mittenwald ist der einzige Bundeswehrstandort in Bayern der am Tag der Bundeswehr teilnimmt. Es werden bis zu 15.000 Besucher erwartet. Neben dem Gebirgsjägerbataillon werden außerdem Einheiten von Luftwaffe, Marine oder dem Cyber- und Informationsraum ins Oberland kommen.