+++ Update 10.September +++
Vier Tage war ein 86-Jähriger aus Speyer in Rheinland-Pfalz vermisst – jetzt hat die Suche rund um die Alpspitze ein gutes Ende genommen. Der Mann war nach Garmisch-Partenkirchen aufgebrochen, um hier den Berg zu besteigen und hier auch die Nacht zu verbringen. Als es keinen Kontakt mehr gab, begann eine großangelegte Suchaktion. Am Sonntagnachmittag dann die gute Nachricht: Der 86-Jährige konnte von einem Radfahrer erschöpft oder wohlbehalten aufgefunden werden. Er war demnach vier Tage im Wald umhergeirrt und dann auf eine Forststraße gestoßen. Hier hat sich der Mann abgelegt und darauf gehofft, von Wanderern gefunden zu werden. Vorbeifahrende Mountainbiker aus Österreich wählten den Notruf und der 86-Jährige rief sofort seine Frau an, um ihr zu sagen, dass er am Leben ist. Anschließend brachten ihn die Rettungskräfte ins Krankenhaus.
Der Vermisste bestätigte der Polizei, dass er die vergangenen Nächte im Alpspitzgebiet verbracht hatte. Essen hatte er nicht bei sich – und getrunken hat er die letzten Tage aus Wasserstellen im Wald.
Ursprüngliche Meldung:
Die Polizei Garmisch-Partenkirchen bittet um Mithilfe. So wurde am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ein möglicher Vermisstenfall gemeldet. Ein 86-Jähriger war am 06.09.2023 von Speyer aus nach Garmisch-Partenkirchen aufgebrochen um dort die Alpspitze zu besteigen. Am Abend des 06.09.2023 hatte er noch Kontakt mit seiner Ehefrau und gab im Gespräch an, die Nacht auf dem Berg verbringen zu wollen und am 07.09. dann abzusteigen. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr.
Nach Eingang der Vermisstenmeldung liefen umfangreiche Suchmaßnahmen durch die Bergwacht und Alpinbeamte der Polizei zu Fuß und aus der Luft an, die auch am heutigen Freitag noch fortgeführt wurden. Gegen 14 Uhr wurde die Suche erfolglos eingestellt.
Es ist auch nicht auszuschließen, dass der Mann den Abstieg geschafft und im weiteren Verlauf in einen Bus oder Zug eingestiegen ist. Weitere Erkenntnisse gibt es aktuell noch nicht.