Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 08. September 2023
Versuchter Totschlag in Bad Tölz
Versuchter Totschlag in Bad Tölz. Am Mittwochabend soll es in einer Asylbewerberunterkunft zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen sein. Dabei sind wohl drei Personen verletzt worden – eine davon schwer.
Mehrere Männer sollen einen 24-Jährigen sowie einen 33-Jährigen bei der Auseinandersetzung leicht bis mittelschwer verletzt haben. Die Polizei schließt dabei die Verwendung eines PKWs nicht aus. Auch eine 17-Jährige soll zwischenzeitlich in Lebensgefahr gewesen sein. Nach der Tat flüchteten die Verdächtigen. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben vorerst ohne Erfolg, so die Polizei. Gestern Abend konnten die Tatverdächtigen schließlich an der deutsch-französischen Grenze in Baden-Württemberg geschnappt werden. Gegen einen der drei wird jetzt unter anderem wegen versuchten Totschlages ermittelt.
Ab heute wird in Penzberg so richtig geknetet und geklopft. Es geht um einen ganz besonderen Titel, denn es ist Massageweltmeisterschaft. In der Stadthalle treten drei Tage lang Masseure und Physiotherapeuten aus den unterschiedlichsten Ländern in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Insgesamt gibt’s rund 60 Teilnehmende aus 23 verschiedenen Ländern.
Folgenschwerer Zusammenstoß zwischen Mountainbiker und Motorradfahrer bei Sachsenkam
Ein Folgenschwerer Zusammenstoß zwischen einem Mountainbiker und einem Motorradfahrer bei Sachsenkam. Gestern Abend wollte ein 75-Jähriger die Bundesstraße kurz nach der Landesgrenze in Richtung Piesenkam überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem 23-jährigen Motorradfahrer vom Tegernsee. Beide Männer stürzten. Das Fahrrad des Rentners wurde durch den Aufprall in zwei Teile gerissen. Am Motorrad wurde das Hinterrad komplett abgerissen. Für den Mann aus der Valley endete der Unfall mit schweren Schürfwunden. Der Motorradfahrer vom Tegernsee erlitt laut Polizei großflächige Hautablederungen an Schulter, Hüfte und Sprunggelenk. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von über 5.000 Euro.
Eishockeytradition soll im Werdenfelser Land gepflegt werden
Eishockeytradition im Werdenfelser Land pflegen. Das wollen der SC Riessersee und die Eishockeyabteilung des TSV Farchant. Aus diesem Grund kooperieren die beiden Vereine jetzt. Geschäftsstellenleiter des SC Riessersee, Sebastian Ziener, sieht darin einige Vorteile: „Wir wollen die Präsenz und Entwicklung des Eishockeys in der Region voranbringen und gemeinsam die über 100jährige Eishockeytradition pflegen“. Für seine Eishackler kommt es am morgigen Samstag zum ersten Vorbereitungsspiel. Zu Gast im Olympia-Eissport-Zentrum sind die Zeller Eisbären. Los geht’s um 19:30 Uhr.
Wer in Deutschland ein Haus kaufen will, zahlt in Oberbayern am meisten. Bei uns befinden sich acht der zehn teuersten Orte, um sich ein Eigenheim anzuschaffen. Das zeigt eine Analyse von Immowelt.
Auf München folgt im Preisranking das unmittelbare Umland der Landeshauptstadt – darunter das Oberland. Im Landkreis Starnberg kostet der Quadratmeter fast 8300 Euro, in Bad Tölz-Wolfratshausen sind es rund 6.600 Euro. Wer noch näher an den Bergen leben will, findet in Garmisch-Partenkirchen Einfamilienhäuser für knapp 6.000 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich, in Sachsen-Anhalt kostet der Quadratmeter aktuell nur rund 1000 Euro.
Gestern Mittag ist es in Kochel zu einem tödlichen Bergunfall gekommen. Eine 79-jährige Einheimische stürzte an einem Campingplatz rund 60 Meter einen steilen Abhang hinunter. Dabei erlitt die Frau schwere Verletzungen. Durch Zeugen des Unfalls wurde sie sofort reanimiert. Der Notarzt, der mit dem Hubschrauber zur Patientin kam, konnte allerdings nur noch den Tod der 79-Jährigen feststellen. Die Ermittlungen übernahmen die Polizeibeamten der Alpinen Einsatzgruppe Bad Tölz-Garmisch-Partenkirchen.
Straße zwischen Bernried und Seeshaupt ab morgen wieder frei
Gute Nachrichten für Verkehrsteilnehmende im Oberland. Die Sperrung der Staatsstraße im Bereich zwischen Seeshaupt und Bernried soll ab morgen wieder aufgehoben werden. Der Abschnitt war aufgrund von Brückenarbeiten für eine Woche voll gesperrt worden. Diese sind im Zuge der Gleiserneuerungsarbeiten der Deutschen Bahn durchgeführt worden.
Glasfaseranschlüsse und WLAN-Infrastruktur: Förderung für Schulen im Oberland
Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat die letzten neun Jahre bereits über 2,3 Milliarden Euro investiert. Jetzt erhalten einige Träger von Schulen im Oberland einen Förderbescheid für Glasfaseranschlüsse und eine WLAN-Infrastruktur. Das meiste Geld geht mit 50.000 Euro an die Förderschule nach Berg. Drei Förderbescheide über jeweils rund 7600 Euro gehen in den Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Circa 13.800 Euro erhält die Technikerschule in Landsberg. „Eine moderne digitale Infrastruktur ist Grundpfeiler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und entscheidet über die Zukunftsfähigkeit der Kommunen, so Heimatminister Albert Füracker.
Der Trend hält an. Die Oberland-Landkreise bleiben beliebte Reiseziele. Das geht aus den aktuellen Tourismuszahlen des Bayerischen Bundesamtes für Statistik hervor.
Im Gegensatz zum Vorjahr konnten die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Landsberg am Lech, Starnberg und Weilheim jeweils ein Plus im zweistelligen Prozentbereich zum Vorjahr erzielen. Lediglich der Landkreis Garmisch-Partenkirchen verzeichnet einen Besucherrückgang. Mit über einer halben Millionen Touristen bleibt der Landkreis dennoch unangefochtener im Oberland-Ranking.
Das Auto einfach mal stehen lassen. Am Wochenende findet ein bayernweiter Autofreier Sonntag statt. Auch die Gemeinden aus dem Oberland bieten dazu einiges an. Unter anderem die Stadt Weilheim. Ziel sei, dass freiwillig für einen Tag auf das Auto verzichtet wird. Und das ohne Sperrungen oder ähnliches. Wie die Stadt Weilheim mitteilt, soll keine Atmosphäre des Verbots entstehen, sondern ein Klima des Anreizes. Eines der Angebote ist der kostenlose Stadtbus am Aktionstag. Außerdem soll es eine Radtour „Autofrei rund um Weilheim“ sowie ein Radl-Kreisverkehr geben.
Im Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen gibt es aktuell vermehrt Hinweise auf Zerkarienbefall bei Badenden im Staffelsee. Zerkarien sind Saugwurm-Larven, die beim Menschen zu Juckreiz und Hautausschlag führen können.
Diese Symptome sind zuletzt bei mehreren Badegästen aufgetreten. Der juckende Ausschlag tritt meist einen Tag nach Kontakt mit den Zerkarien auf und kann über eine Woche anhalten. Eine vom Gesundheitsamt Anfang September durchgeführte Untersuchung ergab allerdings, dass die hygienische Wasserqualität im Staffelsee nicht zu beanstanden ist. Den Badegästen wird trotzdem geraten, längere Aufenthalte im Flachwasserbereich zu vermeiden und bei starkem Juckreiz den Arzt aufzusuchen. Nach dem Bad sollten Sie sich außerdem gut mit dem Badetuch abtrocknen.
Staßensperre in Wolfratshausen ab morgen aufgehoben
Noch einmal Zähne zusammenbeißen, das heißt es für Verkehrsteilnehmende, die durch Wolfratshausen müssen. Die Komplettsperrung der Schießstättstraße – eine der Hauptverkehrsadern in der Flößerstadt soll morgen aufgehoben werden. Hintergrund der Einschränkungen sind Bauarbeiten in diesem Bereich gewesen. Ursprünglich war die Strecke halbseitig befahrbar. Weil Verbotsschilder und die zulässige Höchstgeschwindigkeit missachtet worden sind, kam es dann während der Maßnahmen doch zur Vollsperrung.
Oberland: etliche Ermittlungsverfahren wegen Mindestlohn-Prellerei
Das Hauptzollamt Rosenheim, das auch für die Landkreise bei uns im Oberland (Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen) zuständig ist, hat im vergangenen Jahr 29 Ermittlungsverfahren wegen Mindestlohn-Prellerei eingeleitet. Als Folge der kriminellen Praktiken wurden rund 20.000 Euro Verwarnungs- und Bußgelder verhängt. Das teilt die IG Bau jetzt mit. Zum Vergleich: im Jahr 2021 leitete das Hauptzollamt insgesamt 33 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Höhe der Verwarn- und Bußgelder lag damals bei über 100.000 Euro.
Transformationslabor in Wolfratshausen voller Erfolg
Das Transformationslabor in Wolfratshausen schlägt laut einer Mitteilung der Stadt richtig gut ein. Jung und Alt können gemeinsam die Zukunft der Innenstadt gestalten. Mit Hilfe von Minilaboren haben Vertreter aus Wirtschaft, Politik und der Bevölkerung die Möglichkeit in Zusammenarbeit bestimmte Themen zu verfolgen und sich darüber Gedanken zu machen. Beispiele wären Inklusion und Nachhaltigkeit. Die Stadt versucht dadurch eine Plattform für Projekte zur Belebung der Innenstadt zu schaffen.
Die Sommerferien im Oberland gehen in ihr letztes Wochenende. Und das bedeutet wieder volle Straßen. Der ADAC macht unter anderem die A95 / B2 München – Garmisch-Partenkirchen als besonders gefährdete Route aus. Das soll aber nicht nur an den Urlaubsrückkehrern liegen. Auch Wochenendausflügler und Bergwanderer könnten die Straßen füllen. Ab nächster Woche befürchtet der ADAC generell wieder mehr Staus auf den Straßen im Oberland. Grund: der wieder wachsende Berufsverkehr.