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News für den 19. September 2023
Schongau: Verwirrte Frau unter Drogeneinfluss aufgegriffen
Die Polizei hat gestern am späten Nachmittag in Schongau eine verwirrte Frau aufgegriffen. Die 24-Jährige hatte zuvor noch selbst den Notruf getätigt und erklärt, dass sie vor dem Krankenhaus stehe, sich nicht auskenne und Hilfe brauche.
Die Frau aus dem Landkreis Ostallgäu war offenbar zuvor mit ihrem Auto von dort aus nach Schongau gefahren. Sie wusste jedoch weder wie, noch warum, noch wie sie heißt. Im weiteren Verlauf erhärtete sich der Verdacht auf Drogeneinwirkung bei der Frau. Bei der Durchsuchung ihres PKWs wurde zudem ein kleiner Brocken Haschisch entdeckt. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und ein Strafverfahren eingeleitet. Aufgrund ihres Zustandes wurde sie zur weiteren Behandlung in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.
Garmisch-Partenkirchen: Malteser bietet Erste-Hilfe-Kurse für Menschen Mit Migrationsgeschichte an
Im Notfall können wenige Minuten entscheidend sein. Daher sollten alle über Erste Hilfe Wissen verfügen und es im Ernstfall auch anwenden können. Die Malteser in Garmisch-Partenkirchen bieten daher künftig einen Erste-Hilfe-Kurs Plus speziell für Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte ab 16 Jahre an. Dabei werden alle Inhalte eines regulären Erste-Hilfe-Kurses behandelt, aber mit deutlich mehr Zeit für Fragen und zum Ausprobieren. Zudem informieren die Malteser über das deutsche Gesundheitssystem und Vorschriften. Die Ausbilderin hält den Kurs in zwei Sprachen, deutsch und arabisch.
Ministerrat gibt grünes Licht: Bayerisches Zentrum für Alpine Sicherheit in Bad Tölz
Der Ministerrat gibt sein grünes Licht. In Bad Tölz soll das Bergwachtzentrum zu einem Bayerischen Zentrum für Alpine Sicherheit ausgebaut werden. Laut Innenminister Joachim Herrmann habe das bestehende Zentrum bereits jetzt europaweit Alleinstellungsmerkmal. Mit den geplanten Baumaßnahmen soll es noch mehr Angebote an Bildungs- und Trainingsmöglichkeiten für die Luftrettung, Bergrettung, Notfallmedizin und Einsatzleitung geben. Von den fälligen knapp 20 Millionen Euro ist eine staatliche Förderung von etwa 15 Millionen Euro geplant. Für Innenminister Herrmann sei es wichtig, dass die Bergrettung weiterhin auf hohem Niveau bleibt, deshalb müsse das bayerische Vorzeige-Zentrum künftig noch professioneller und zukunftsfähiger aufgestellt werden."
Glück im Unglück hatten drei Penzberger Schüler. Am Morgen waren die Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren auf dem Gehweg der Sonnenstraße in Richtung Bürgermeister-Prandl-Schule unterwegs. Ihnen kam eine 28-jährige Autofahrerin entgegen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Penzbergerin rechts von der Fahrbahn ab und gelangte dadurch auf den Gehsteig, wo sich die Schüler befanden, heißt es in einer Mitteilung. Dabei kam es zur Kollision mit einem der drei Kinder. Die anderen beiden konnten sich laut Polizei noch rechtzeitig retten. Die Jugendlichen wurden allesamt leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Seit Samstag läuft das größte Volksfest der Welt – die Wiesn. Schon jetzt darf sich die Polizei im Oberland mit den Auswirkungen befassen. In der Nacht auf heute ließ sich ein Mann aus dem Landkreis Weilheim-Schongau mit dem Taxi aus München heimfahren. Während der Fahrt bemerkte der Wiesn-Heimkehrer, dass sein Geld nicht mehr für den bereits erreichten Fahrpreis ausreichen würde. Er bat die Fahrerin in Fischen bei Pähl anzuhalten, damit das fällige Geld besorgt werden könne. Der Fahrgast machte sich allerdings aus dem Staub, als das Auto anhielt. Weil im Rahmen eines Gesprächs während der Fahrt Vor- und Nachname des Prellers gefallen sind, konnte dieser schnell durch die informierte Polizei ausfindig gemacht werden. Laut den Beamten war der Preis zwischenzeitlich auf etwa 300 Euro angestiegen. Das Geld hat der Mann letztlich mit Unterstützung seiner Frau bezahlen können.
Kliniken Weilheim und Schongau droht Insolvenzverfahren
Es ist der Dauerbrenner im Landkreis Weilheim-Schongau: die Krankenhaus GmbH. Ende der Woche geht es im Kreistag ums Überleben der Kliniken. Die vergangenen Monate wurde viel diskutiert und protestiert, Hintergrund war die mögliche Schließung des Standortes Schongau.
Eigentlich sollten im Kreistag verschiedene Varianten besprochen werden, die es der Krankenhaus GmbH ermöglichen sich in Zukunft weiterzuentwickeln. Nun die Kehrtwende – am Freitag wird entschieden, ob ein Insolvenzverfahren der Kliniken vermieden werden kann. Das liegt daran, dass seit den Diskussionen viele Mitarbeitende das Schongauer Krankenhaus verlassen haben und die Auslastung dort nur bei rund 50 Prozent liegt. Entsprechend ist derzeit die finanzielle Lage. Um die Insolvenz zu vermeiden, muss der Kreistag am Freitag die nötigen Haushaltsmittel bereitstellen.
Landkreise Starnberg und Landsberg: Fazit zu Aktionstagen der Polizei
Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord, zu dem die Landkreise Starnberg und Landsberg gehören hat jetzt seine Bilanz zu den Aktionstagen „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“ veröffentlicht. Im Zeitraum vom 12. bis 15. September wurde unter anderem besonderes Augenmerk auf die Überwachung der Vorschriften der Gurtanlege- und Kindersicherungspflichten gelegt.
In 400 Fällen wurden Verstöße gegen verschiedene gesetzliche Bestimmungen geahndet. 341 Verkehrsteilnehmende wurden mit Verwarnungsgeld oder mündlich beanstandet. In 57 Fällen war eine Bußgeldanzeige ab 60 Euro oder höher fällig. Insgesamt wurden 36 ungesicherte oder falsch gesicherte Kinder in den kontrollierten Fahrzeugen festgestellt, 89 Erwachsene waren gar nicht angeschnallt.
Ein 64-Jähriger ist in Landsberg hinter dem Steuer eingeschlafen und hat einen Unfall mit drei Verletzten verursacht. Gestern Nachmittag war der Mann auf der Augsburger Straße unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam, einen Ampelmast streifte und mit dem wartenden Auto einer 47-Jährigen kollidierte. Im Anschluss wurde das Auto des 64-Jährigen zurück auf die Straße geschleudert, wo er mit einem weiteren Auto zusammenstieß. Der Mann erklärte danach der Polizei, dass er kurz eingeschlafen war. Beim Unfall wurden die drei Fahrzeugführer leicht verletzt.
Eine Serientäterin ist der Penzberger Polizei ins Netz gegangen. Die 50-Jährige ohne festen Wohnsitz zerkratzte laut Angaben der Beamten in der Nacht auf gestern das Auto einer Seeshaupterin.
Diese konnte die Szenerie beobachten und meldete den Vorfall direkt der Polizei. Eine Streife konnte die Tatverdächtige zeitnah festnehmen. Es stellte sich heraus, dass die Frau keine Unbekannte war. In letzter Zeit trat sie vor allem im Penzberger Stadtgebiet auf und machte durch Hausfriedensbrüche, Sachbeschädigung, Diebstähle und andere Straftaten polizeilich auf sich aufmerksam. Während der Festnahme leistete die Frau wohl Widerstand und soll nach einer Beamtin getreten haben. Jetzt muss sich die 50-Jährige unter anderem wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Straße zur Kristall-Therme „trimini“ und den Kochler Sportanlagen wird saniert
Auf dem Weg zur Kristall-Therme „trimini“ oder zu den Kochler Sportanlagen kommt es jetzt zu Behinderungen. Der Grund: Die Sanierung der trimini-Straße hat begonnen.
Neben der Neuasphaltierung der Straße werden auch der Gehweg und die Straßenbeleuchtung erneuert, heißt es in einer Mitteilung. „Die gesamte Zuwegung zum Kochelsee soll schöner gestaltet werden“, so Bürgermeister Thomas Holz. Im Zuge der Maßnahmen wurden in den vergangenen Wochen bereits eine Frisch- und eine Abwasserleitung in diesem Bereich verlegt. In Summe soll die Gemeinde Kochel am See rund eine halbe Millionen Euro investieren. Bis etwa Mitte November ist in diesem Bereich wohl mit Einschränkungen zu rechnen.
Garmisch-Partenkirchner Marcus Weber absolviert 500. DEL-Spiel
Der Garmisch-Partenkirchner Marcus Weber hat einen Meilenstein in der deutschen Eishockeyliga erreicht. Am vergangenen Wochenende absolvierte er sein 500. Spiel in der DEL und das mit dem C auf der Brust. Der 30-Jährige führt die Nürnberger Icetigers seit dieser Saison als Kapitän aufs Eis.
UNESCO-Bewerbung der Königsschlösser von König Ludwig II. geht nächsten Schritt
Die Königsschlösser von König Ludwig II., darunter Schloss Linderhof in Ettal und das Königshaus am Schachen in Garmisch-Partenkirchen haben auf ihrem Weg, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden ein weiteres wichtiges Etappenziel erreicht. Das schreibt Heimatminister Albert Füracker in einer Mitteilung.
„Bei der nun stattfindenden Vorprüfung werden zunächst die Formalien des vom Freistaat Bayern erstellten UNESCO-Welterbe-Antrags geprüft. Anfang 2024 wird der Antrag dann final eingereicht“, so Füracker. Voraussichtlich im Sommer 2025 könnte dann das Welterbe-Komitee über den Antrag entscheiden. Die Königsschlösser werden jedes Jahr von einem Millionenpublikum aus dem In- und Ausland besucht.
Darüber informieren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der jeweiligen Gemeinden am Mittag gemeinsam mit Vertretern des Staatlichen Bauamtes Weilheim und der lokalen Verkehrspolizei in Oberammergau. Damit der Radverkehr im Ammertal weiter gefördert werden kann, wurden zuletzt die vorhandene Infrastruktur überprüft und Maßnahmen zur Verbesserung der Gegebenheiten festgehalten. Diese werden jetzt vorgestellt.
Maximilianstraße in Garmisch-Partenkirchen heute teilweise gesperrt
„Mit welchen Alternativen können wir öfter auf das Auto verzichten?“ Unter anderem mit diesem Thema setzt sich der Landkreis Garmisch-Partenkirchen in der aktuellen Mobilitätswoche auseinander. Das bringt jetzt Einschränkungen im Straßenverkehr mit sich.
Schulkinder der Grund- und Mittelschule am Gröben beteiligen sich im Rahmen der Aktionswoche am Projekt „Bemalen der Straße“. Aus diesem Grund wird die Maximilianstraße zwischen 08:15 Uhr und 10:45 Uhr ab dem Wendehammer der Grund- und Mittelschule am Gröben zum Teil gesperrt.
Stadtwerke informieren über „Fernwärme für Weilheim“
Das wohl größte Klimaprojekt der Stadt Weilheim und zugleich ein umstrittenes Thema. „Fernwärme für Weilheim“. Darüber informieren am Vormittag die Stadtwerke. Hauptaugenmerk soll auf dem geplanten Standort der Energiezentrale „Kranlöchl“ liegen. Über die genaue Lokalisierung der Zentrale stimmt die Bevölkerung am 8. Oktober mit zwei Bürgerentscheiden ab.