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News für den 17. Oktober 2023
MVV-Erweiterung am 10. Dezember - auch Teile des Oberlands sind mit dabei
Seit gut einem halben Jahrhundert ist der Münchner Verkehrsverbund in seinen Grenzen unverändert – bald steht die erste Erweiterung des MVV an. Das ist jetzt beschlossen worden. Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember werden die Stadt und der Landkreis Rosenheim, der südliche Teil des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen und der Landkreis Miesbach dazukommen. Für Kunden bedeutet das quasi ein Nahverkehrssystem aus einer Hand, auch für diejenigen, die verschiedene Verkehrsmittel nutzen. Voraussichtlich im kommenden Jahr sollen dann auch die Landkreise Landsberg am Lech und Weilheim-Schongau dazu kommen. Und in einer dritten Stufe könnte auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen aufgenommen werden – hier sind aber noch keine entsprechenden Beschlüsse gefasst.
Bernried: Mann spricht Kinder an und will ihnen Eis schenken
Gut gemeinte Aktion oder eine böse Masche? Das versucht jetzt die Polizei Penzberg herauszufinden. In Bernried wollte ein bislang unbekannter Autofahrer am Wochenende zwei Kindern im Alter von elf und zehn Jahren ein Eis schenken. Diese haben sich laut den Beamten korrekt verhalten und das Angebot ausgeschlagen. Es kam wohl zu keinerlei Aufforderung gegenüber den Kindern. Die Polizei versucht jetzt den Sachverhalt zu klären und bittet um Hinweise.
Es soll ich um ein dunkles Fahrzeug handeln, bei dem unter der Heckscheibe ein Aufkleber „Bernried“ angebracht ist. Auf dem Aufkleber befindet sich auch das Wappen der Gemeinde Bernried. Der Fahrer wird folgendermaßen beschrieben: ca. 50-60 Jahre, sehr kurze graue Haare, dunkle Jacke, sprach hochdeutsch.
Ein versehentlich eingeschalteter Sauna Ofen hat in Berg bei Starnberg nicht nur für Hitze, sondern auch für Flammen gesorgt. Bilder, die in der Sauna eines Privathauses gelagert waren, sind gestern Mittag in Folge des Missgeschicks in Brand geraten. Die Hausherrin wurde durch den aufgezogenen Rauch aufmerksam auf die Flammen und alarmierte sofort die Feuerwehr. Es entstand dennoch ein Sachschaden in Höhe von 7.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Verkehrsunfälle im Augst 2023 im Oberland gesunken
Auf den Straßen im Oberland hat es diesen August seltener gekracht als noch im Vorjahresmonat. Das geht aus den aktuellen Zahlen des bayerischen Landesamtes für Statistik hervor.Demnach hat es deutlich weniger Unfälle mit Personenschaden gegeben. Während letztes Jahr noch knapp an der 300er Marke gekratzt wurde, blieb die Zahl heuer deutlich darunter. Erfreulicherweise blieb auch die Zahl der schwerverletzten unter der Marke aus dem Vorjahr. Trotzdem verzeichnet das Oberland entgegen dem bayerischen Trend mehr Verkehrstote als im August 2022. Mit 67 Unfällen hat es im Landkreis Weilheim-Schongau am häufigsten gekracht. Am sichersten waren die Straßen in Landsberg am Lech.
Riegsee: 60-Jährige gerät in Gegenverkehr und prallt in 16-Jährigen
Bei Riegsee hat es gestern Abend gekracht. Eine 60-jährige Frau war von Aidling kommend in Richtung Wessobrunn unterwegs. In einer Linkskurve geriet sie mit ihrem Auto in den Gegenverkehr. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem dreirädrigen Fahrzeug, das von einem 16-Jährigen aus Murnau gelenkt wurde. Beide Fahrzeuge wurden dabei schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Außerdem erlitt der junge Mann leichte Verletzungen. Wie die Polizei mitteilt, war die Unfallverursacherin wohl sichtlich alkoholisiert. Der entstandene Sachschaden wird auf über 7.000 Euro geschätzt.
Landsberger fährt unter Alkoholeinfluss Verkehrsschild um
Alkohol am Steuer – Die Folge ein überfahrenes Verkehrszeichen und ein Sachschaden in Höhe von über 3.500 Euro. Ein Landsberger war auf der Hauptstraße in Prittriching ortsauswärts Richtung Scheuring unterwegs. Als sich der 42-Jährige unmittelbar vor dem Ortsende zu seinem Kind auf der Rückbank umdrehte und von der Fahrbahn abkam. Dabei nahm er ein Verkehrsschild mit. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Beamten beim Verursacher eine deutliche Alkoholisierung fest.
In Weilheim und Umgebung kursieren seit einiger Zeit Meldungen über per Post versandte Umschläge und Pakete, welche zuvor mit chemischen Substanzen behandelt worden sein sollen.
Diese Substanzen sollen die Atemwege lähmen. Aus diesem Grund seien schon mehrere Weilheimer im Krankenhaus behandelt worden. Wie die Polizei jetzt mitteilt, handelt es sich dabei um Falschmeldungen, um die Bevölkerung zu verunsichern. Bislang konnten keine vergifteten Pakete festgestellt werden. Auch musste niemand medizinisch versorgt werden.
Infoveranstaltung zu neuem Gebäudeenergiegesetz in Weilheim
Anfang September ist im Bundestag ein neues Gebäudeenergiegesetz beschlossen worden. Damit leitet die Bundesregierung den Umstieg auf klimafreundliches Heizen ein – davon ist auch das Oberland betroffen.
Ab dem 1. Januar 2024 müssen demnach in den meisten Neubauten Heizungen mit 65 Prozent erneuerbaren Energien eingebaut sein. Was das für die Weilheimer Bürgerinnen und Bürger bedeutet, wird heute Abend im großen Sitzungssaal des Rathauses besprochen. Ein Energiemanager gibt einen fachlichen Überblick über das neue Gesetz und die gängigsten Heizsysteme. Los geht’s um 19 Uhr.
Benefizspiel für Bad Bayersoien - Peiting trifft auf Riessersee
Nach dem Hagelunwetter Ende August, bei dem unter anderem die Gemeinde Bad Bayersoien stark beschädigt worden war, werden zahlreiche Spenden gesammelt. Deshalb treffen heute in einer Woche, am 24. Oktober, der EC Peiting und der SC Riessersee bei einem Benefizspiel aufeinander. Ziel ist es, möglichst viele Spenden für Bad Bayersoien zu generieren. Bully ist um 19:30 Uhr in der Peitinger Eishalle.
Weilheim: Ersatzneubau der Sporthalle am Gymnasium Thema im Bauausschuss
Am Vormittag kommt der Weilheimer Bauausschuss zu einer Sitzung zusammen. Thema ist unter anderem der Ersatzneubau der Sporthalle am Gymnasium. Am Leprosenweg sollen außerdem Unterkünfte für Asylbewerber entstehen und die Sanierung des Brand- und Hochwasserschutzes der Stadthalle wird besprochen. Los geht’s um 9 Uhr im Rathaus.
Weilheim-Schongau: Ergebnisse der Jugendbefragung vorgestellt
Im Landkreis Weilheim-Schongau sind Anfang des Jahres rund 4.000 Jugendliche befragt worden - unteranderem zu den Themen Freizeit, Schule und Zukunftsperspektiven. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.
Demnach ist die Jugend hier relativ zufrieden mit dem Leben, dem Angebot und den Perspektiven im Landkreis – trotzdem gibt es noch Luft nach oben. So wünschen sich viele mehr Veranstaltungen und Treffpunkte für Jugendliche – aber auch mehr digitale Beratungsangebote. In den nächsten Schritten werden die Ergebnisse in der Expertenrunde ausgewertet und besprochen. Im November sollen dann Handlungsempfehlungen im Jugendhilfeausschuss vorgestellt und im neuen Jahr teilweise auch umgesetzt werden.
Auch dieses Jahr gibt es im Oberland wieder jede Menge Abc-Schützen. Damit sie im Straßenverkehr sicher unterwegs sind, bekommen einige von ihnen heute Sicherheitsüberwürfe. Die Schülerinnen und Schüler der Staufer Grundschule in Schongau nehmen sie stellvertretend für die beteiligten Schulen im Altlandkreis Schongau entgegen. Schirmherr der Aktion ist Kultusminister Michael Piazolo.
Comeback der Fuchstalbahn zwischen Schongau und Landsberg?
Kommt sie oder nicht? Die Fuchstalbahn zwischen Schongau und Landsberg. Die Schienen neben der B17 liegen bereits, seit Jahren werden sie aber nicht mehr genutzt. Jetzt wird an einem Comeback der Strecke gearbeitet. Eine notwendige Potenzialanalyse ist dafür bereits beauftragt, sagt Weilheim-Schongaus Landrätin Andrea Jochner-Weiß. Der Freistaat Bayern greift einer Streckenaktivierung aber nur auf, wenn die Nachfrage hoch genug ist. Die Potenzialanalyse soll im kommenden Sommer ausgewertet sein.
Eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. So lautet das Urteil für einen 39-jährigen Münchner. Der Mann soll sich im Jahr 2022 im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit einer Frau getroffen haben, mit der er eine sexuelle Beziehung führte. Als sie diese beenden wollte, geriet ihr Rollenspiel aus dem Ruder. Der 39-Jährige habe demnach das vereinbarte „Safeword“ missachtet und die Frau gefesselt, geschlagen und vergewaltigt. Das Münchner Landgericht hat den Münchner jetzt wegen besonders schwerer Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung verurteilt.