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News für den 26. September 2023
Erneuter Einbruchsversuch in Wolfratshauser Juweliergeschäft
Die Einbruchswelle in Wolfratshauser Juweliergeschäfte scheint kein Ende zu nehmen. In den Morgenstunden soll ein Unbekannter die Schaufensterscheibe eines Ladens eingeschlagen haben. Diese hat aber standgehalten. Der Täter gelangte nicht in die Geschäftsräume und hat den Ort des Geschehens ohne Beute verlassen, teilte die Polizei mit. Er hinterließ allerdings einen Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der Unbekannte soll vom Untermarkt in Richtung Bahnhofstraße geflüchtet sein – die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Die Suche nach Drogen hat am Starnberger Bahnhof See zu einer Gleissperrung geführt. Ein 20-Jähriger rauchte laut Polizei gestern Nachmittag einen Joint neben den Bahngleisen. Bei der anschließenden Kontrolle war er einen Crusher und eine Tüte so hoch weg, dass er die Oberleitung traf und Funken erzeugte. Die Beamten suchten daraufhin die Gleise ab. Der Abschnitt musste für eine halbe Stunde gesperrt werden. Die Gegenstände fand die Polizei nicht. Gegen den jungen Mann wird ermittelt.
Penzberg: Schulturnhallen sollen Flüchtlingsunterkünfte werden
Der Landkreis Weilheim-Schongau sucht dringend Unterkünfte für Asylbewerber. In Penzberg werden jetzt zwei alte Schulturnhallen zur Notunterkunft für Flüchtlinge. Darüber informiert der Stadtrat heute Abend.
In den beiden Hallen der Bürgermeister-Prandl-Schule sollen rund 60 Personen unterkommen. Bis Ende Oktober könnten die ersten Flüchtlinge bereits einziehen, sagte Bürgermeister Korpan gegenüber Radio Oberland. Eigentlich wollte das Landratsamt die Turnhallen bereits vor Monaten einrichten. Erst jetzt habe es aber eine Einigung gegeben. Die Hallen wurden zuletzt nur noch selten für den Schulsport genutzt und sollten abgerissen werden. Bis zur Ankunft der Flüchtlinge werden sie nun als Wohnunterkunft hergerichtet.
Aufregung wegen Geisterfahrerin im Farchanter Tunnel
Im Farchanter Tunnel hat eine Geisterfahrerin für Aufregung gesorgt. Die 82-Jährige fuhr gestern Nachmittag in die falsche Röhre und legte mehrere hundert Meter zurück, so die Polizei. Als sie ihren Fehler bemerkte, fuhr die Autofahrerin langsam weiter, bis sie von den Beamten aus dem Tunnel begleitet wurde. Gefährdet wurde niemand. Die 82-Jährige erklärte, dass sie wegen der Baustellensituation die Orientierung verloren habe.
Windräder - Erneut Thema im Peitinger Marktgemeinderat
Seit fast zehn Jahren sind Windräder auf den Köpfinger Wiesen bei Peiting im Gespräch. Und sie sind auch heute wieder Thema in der Marktgemeinderatssitzung. Die nahegelegene Wieskirche hat das Vorhaben zuletzt immer wieder ausgebremst.
Der Grund: Die UNESCO sieht dadurch den Welterbe Status gefährdet. Ein notwendiges „Kommunales Denkmalkonzept“ sei jetzt durch den Markt Peiting und das Landratsamt in Auftrag gegeben worden. Dabei soll unter anderem herausgefunden werden, was die genauen Schutzfaktoren der Wieskirche sind. „Auf keinen Fall wollen wir eine Gefährdung des Welterbe Status der Wieskirche riskieren, andererseits muss die Auswirkung einer solchen Welterbestätte auf die Region auch klar definiert werden.“, so der Bürgermeister im Gespräch mit Radio Oberland. Mit endgültigen Ergebnissen der Untersuchung wird bis Herbst 2024 gerechnet.
Bad Tölzer Maximilian Franzreb fehlt den Pinguins Bremerhaven verletzungsbedingt
Hiobsbotschaft für die Pinguins Bremerhaven in der Deutschen Eishockeyliga. Sie müssen bis auf Weiteres auf Stammtorwart Maximilian Franzreb verzichten. Der Bad Tölzer hat sich in der vergangenen Partie gegen den EHC Red Bull München eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Die kommenden Untersuchungen sollen jetzt zeigen, ob der deutsche Nationalspieler operiert werden muss oder ob die Verletzung konservativ behandelt wird.
Eschenlohe: PETA erstattet Strafanzeige gegen Schafhalter
Anfang September sind in Eschenlohe an der Bahnlinie zwei verendete Schafe gefunden worden. Jetzt hat die Tierschutzorganisation PETA Strafanzeige gegen den Halter erstattet. Außerdem fordert sie ein Tierhalteverbot. Gleisarbeiter hatten die toten Tiere entdeckt, nachdem ihnen ein Verwesungsgeruch aufgefallen war. Ein verwahrloster Schafbock konnte gerettet werden und wurde in ein Tierheim gebracht. Die Folgen für den Halter sind noch unklar. Die Ermittlungen laufen.
„George C. Marshall Center“ in Garmisch-Partenkirchen feiert 30-jähriges Jubiläum
Deutsch-amerikanische Partnerschaft wird am Nachmittag in Garmisch-Partenkirchen gewürdigt. Das „George C. Marshall Center“ - eine weltweit einzigartige Bildungsstätte des deutschen und US-amerikanischen Verteidigungsministeriums feiert 30 Jahre Gründungsjubiläum. Die Einrichtung wurde gebildet, um sicherheitspolitische Themen in Europa und Eurasien zu lehren und die trans-atlantische Zusammenarbeit zu stärken. Die Feierlichkeiten beginnen um 15:00 Uhr in Garmisch-Partenkirchen.
Jugendlicher aus Wolfratshausen von zwei Unbekannten verprügelt
Prügelattacke auf einen 15-Jährigen in Wolfratshausen. Der junge Mann meldete sich zusammen mit seinem Vater gestern bei der Polizei. Er sagte, dass er in einer Unterführung von zwei Unbekannten angegriffen worden sei. Demnach waren die beiden Täter auf einem Motorrad unterwegs. Sie seien auf ihn zugefahren, abgestiegen und hätten auf ihn eingeschlagen. Danach flüchteten die Angreifer. Der 15-Jährige erlitt starke Prellungen im Gesicht. Die Polizei sucht Zeugen.
Vom Landkreis Starnberg aus auf den Mond und den Mars. In Oberpfaffenhofen sollen Roboter vor ihrem Einsatz im All unter weltraumähnlichen Bedingungen getestet werden. Ein entsprechendes Mond-Mars-Testgelände ist jetzt fertiggestellt. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen wird das neue Robotik und Mechatronik Testgelände am Mittag feierlich eröffnet. Bislang fanden Erprobungen nur im Labor oder am Vulkan Ätna in Italien statt. Mit dem neuen Testfeld können in Mond und Marsähnlicher Umgebung verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Mit dem neuen Testfeld will das DLR seine führende Rolle im internationalen Wettbewerb weiter stärken.
Peißenberg: Kleine Katze verursacht Unfall mit zwei Verletzten
Eine kleine Katze hat in Peißenberg zu einem Unfall mit zwei Leichtverletzten geführt. Zwei Kinder waren gestern auf einem Gehweg unterwegs und haben das Tier auf dem Arm getragen. Dabei sprang die Katze laut Polizei auf die Straße. Ein 63-jähriger Autofahrer konnte noch rechtzeitig bremsen – ein junger Peißenberger erkannte dies aber zu spät und es kam zum Auffahrunfall. Sein Beifahrer und der 63-Jährige wurden leicht verletzt. Der Schaden liegt bei rund 18.000 Euro.
Landsberg: LandsAid hilft in Erdbeben-Gebiet mit "Mobiler Küche"
Die Not bei den Menschen in der Türkei und Syrien ist nach dem Erdbeben Anfang des Jahres immer noch groß. Für die Betroffenen gibt es jetzt Hilfe aus dem Landkreis Landsberg. Die Organisation LandsAid ist in der betroffenen Gegend bereits mit Hilfsprojekten unterwegs. Nun bringt sie den Menschen Essen mit Foodtrucks. Dazu wurde ein Sattelschlepper mit einer professionellen Großküche ausgestattet. Damit werden nun täglich 750 Menschen vor Ort mit Essen versorgt. Die mobile Küche soll mindestens ein Jahr lang im Erdbeben-Gebiet betrieben werden.
Immer wieder warnt die Polizei im Oberland vor Telefonbetrügern. Ab heute steht ein Mann vor dem Landgericht München, der Teil einer Bande gewesen sein soll. Auf ihr Konto gehen wohl auch Fälle im Raum Starnberg. Mindestens 165.000 Euro soll der 23-jährige Angeklagte mit seiner Bande am Telefon ergaunert haben. Die Masche ist bekannt: Am Telefon wird den Opfern vorgegaukelt, dass ein Familienmitglied einen schweren Verkehrsunfall hatte und nur durch eine Kautionszahlung wieder freikommt. Zwei solche Versuche in Gauting und Stockdorf sind aber erfolglos geblieben. Ein Urteil soll Mitte Oktober fallen.
GAP: Campus-Gelände Thema im Gemeinderat - Vorwurf der Befangenheit
Für den Garmisch-Partenkirchner Marktgemeinderat endet heute die Sommerpause. Auf der Tagesordnung für die erste Sitzung heute Abend steht gleich ein heikles Thema. Der Bürgermeisterin und zwei Gemeinderäten werden unter anderem Befangenheit beim Campus-Projekt vorgeworfen. Dabei geht es auch um den Begriff „Geriatronik“, den sich die drei schützen ließen. Der Name verbindet Geriatrie und Mechatronik. Der Antrag eines Gemeinderatsmitglieds fordert nun eine Entbindung von Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Campus-Projekt. Die Verwaltung wehrt sich gegen die Vorwürfe und spricht von fehlender Rechtsgrundlage.
Verleihung: Welche Oberland-Vereine bekommen die "Sterne des Sports in Bronze"?
Seit zehn Jahren zeichnet die Raiffeisenbank im Oberland mit „Sterne des Sports in Bronze“ Vereine für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Am Abend ist es wieder so weit. Im Waitzinger Keller in Miesbach werden vor den Augen der preisgekrönten Wintersportlerin Vanessa Hinz und Landrat Josef Niedermaier die diesjährigen Gewinner gekürt. Insgesamt haben sich über 30 Vereine und Abteilungen aus dem Oberland um den Stern des Sports in Bronze beworben, heißt es. Mit ihren Angeboten tragen die Vereine zum Schutz der Gesundheit bei oder dienen einem besseren Miteinander. Los geht’s um 18:00 Uhr.
Landsberg: Politik-Vertreter besuchen Denkmäler im Landkreis
Mit rund 2,5 Millionen Euro fördert der Bezirk Oberbayern Denkmäler im Regierungsbezirk. Darunter auch zahlreiche bei uns im Oberland. Von ausgewählten Standorten machen sich politische Vertreter von Bezirk, Städten und Gemeinden heute einen Eindruck vor Ort. Die Reise führt unter anderem zu der größten gotischen Toranlage Süddeutschlands – dem sanierten Bayertor in Landsberg am Lech. Die Exkursion endet in Dießen am Ammersee mit einem Besuch im historischen „Schacky-Park“.
Der Flugtaxi-Entwickler Lilium aus dem Landkreis Starnberg bereitet die erste Serien-Produktion vor. Dazu sucht das Unternehmen aus Oberpfaffenhofen jetzt 200 neue Mitarbeiter, berichtet der Münchner Merkur. Zunächst werden einige weitere Prototypen gebaut, heißt es. Doch auch die Flugzeuge, die im kommerziellen Betrieb abheben, stehen auf dem Fahrplan. Lilium beschäftigt derzeit mehr als 800 Angestellte und will senkrechtstartende Elektroflugzeuge bauen.
"Jugend forscht": Zwei Forscher aus Schondorf treffen Kanzler Scholz
Zwei junge Forscher vom Gymnasium in Schondorf haben den Sieg beim Bundesfinale „Jugend forscht“ in diesem Jahr knapp verpasst. Heute Vormittag wartet aber eine besondere Ehre auf Julia und Alexander Trapp. Sie und ihre Mitstreiter sind bei Bundeskanzler Olaf Scholz im Berliner Kanzleramt zu Gast. Dies sei eine besondere Anerkennung der herausragenden Forschungsleistungen, heißt es bei der Stiftung „Jugend forscht“. Die beiden Forscher vom Ammersee hatten mit ihrer biochemischen Batterie den zweiten Platz im Bundesfinale im Fachgebiet Chemie belegt.