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News für den 07. Juni 2023
Hofheim: Landesbäuerin Singer soll für Freie Wähler ins Europaparlament
Die Landesbäuerin des Bayerischen Bauernverbandes, Christine Singer aus Hofheim im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, soll für die Freien Wähler ins Europaparlament. Der Landesvorstand habe sich einstimmig für die 57-Jährige als Spitzenkandidatin ausgesprochen, teilte die Partei heute in München mit. Singer soll nach Möglichkeit der aktuellen Abgeordneten Ulrike Müller nachfolgen, die bereits seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments ist. Die Landesbäuerin soll auch die Bundesliste anführen. Die Europawahl findet in einem Jahr statt.
Farchant: Sechs Verletzte nach Verkehrsunfall - Hoher Sachschaden
Ein schwerer Verkehrsunfall bei Farchant hat heute Mittag sechs Verletzte gefordert. Unter ihnen zwei kleine Kinder. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei nahm eine 49-jährige Autofahrerin einem jungen Autofahrer die Vorfahrt. Dabei kam es zu einem Frontalzusammenstoß. Der 24-jährige Garmisch-Partenkirchner sowie ein 7- und 1-jähriges Kind in seinem Auto wurden leicht verletzt. Auch die Unfallverursacherin und ihre beiden Mitfahrerinnen wurden verletzt. Eine von ihnen erlitt schwere Verletzungen im Brustbereich. Allen Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser. Der Schaden liegt bei über 20.000 Euro. Die Straßen zwischen Farchant und der B2 Abfahrt war kurzzeitig gesperrt. Im Einsatz waren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Straßenmeisterei.
B2: Verkehrsrowdy bei Krün gestoppt - Er wollte Flug erwischen
Auf der B2 bei Krün hat die Polizei einen Verkehrsrowdy gestoppt. Der 60-jährige Mann war laut Polizei verkehrsgefährdend unterwegs und versuchte immer wieder innerhalb einer Kolonne zu überholen. Nur weil andere Autofahrer stark gebremst hätten, sei ein Frontalzusammenstoß verhindert worden. Der Grund für seine rasante Fahrweise: er wollte seinen Flug erreichen. Der Autofahrer aus Südtirol musste eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro zahlen.
Projekt "Heimat - mehr als ein Gefühl" endet - Wie sieht es auf dem Land aus?
Wirtshäuser und Jugendtreffs – das können Orte sein, an denen sich Menschen im Oberland zuhause fühlen. „Heimat – mehr als ein Gefühl“ heißt ein aktuelles bayernweites Forschungsprojekt der technischen Hochschule Nürnberg. Dabei soll herausgefunden werden, wie es um das soziale Miteinander und das Gefühl der Zugehörigkeit in ländlichen Regionen steht. Die erste Befragungsrunde geht heute zu Ende. Vorläufige Teilergebnisse können im Internet eingesehen werden. (www.heimatprojekt-bayern.de)
Statistik: Mehr Übernachtungen im Oberland im April
Gute Nachrichten für den Tourismus im Oberland. Laut den Zahlen des Landesamtes für Statistik übernachteten im April dieses Jahres fast 490.000 Gäste in der Region. Ein Plus von über 6 Prozent im Vergleich zum April vor einem Jahr. Den größten Sprung gab es im Landkreis Landsberg mit 14 Prozent, dicht gefolgt von Weilheim-Schongau. Einzig im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stagnierten die Übernachtungszahlen.
Die Badesaison im Oberland nimmt weiter Fahrt auf. Und damit der Sprung ins kühle Nass auch bedenkenlos gemacht werden kann, werden die Gewässer im Oberland regelmäßig überprüft. Und die Qualität der Seen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist einwandfrei. Laut Website des Landratsamtes sind jegliche bakteriologische Untersuchungen nicht zu beanstanden. Ähnlich verhält es sich im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Nur an vier Weihern gilt hier ein Badeverbot.
Obersöcheringer Emanuel Taffertshofer zurück in der 2. Bundesliga
Emanuel Taffertshofer ist zurück in der 2. Fußball-Bundesliga. Der Obersöcheringer setzte sich gestern mit dem SV Wehen-Wiesbaden in der Relegation gegen Arminia Bielefeld durch. Taffertshofer wurde wie schon im Hinspiel kurz vor Schluss eingewechselt. Der Drittligist feierte gestern nach einem 4:0-Heimsieg einen, 2:1-Erfolg beim ehemaligen Bundesligisten. Insgesamt kam der 28-Jährige in dieser Saison zu 32 Einsätzen. In der Vergangenheit spielte er bereits für die Münchner Löwen, Sandhausen und Würzburg.
Jetzt ist es amtlich, das geplante Volksbegehren des Bündnisses Radentscheid Bayern ist gescheitert. Der Verfassungsgerichtshof sah die Voraussetzungen für eine Zulässigkeit nicht gegeben. So der Gerichtspräsident Hans-Joachim Heßler am Mittwoch in München. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass einige der geforderten Regelungen in die Gesetzgebungskompetenz des Bundes eingreifen würden. Mehr als 100 000 Unterschriften hatten die Initiatoren des Volksbegehrens letztes Jahr gesammelt. Auch im Oberland waren einige Stimmen zusammengekommen. Ziel des angestrebten Volksbegehrens war es, durch ein Radgesetz den Rahmen für eine Radverkehrsförderung in ganz Bayern zu schaffen.
Fünf Monate lang hat das Bündnis Radentscheid Bayern letztes Jahr für ein Volksbegehren im ganzen Freistaat Unterschriften gesammelt. Rund 100.000 Stimmen wurden daraufhin an das bayerische Innenministerium übergeben. Heute Vormittag will nun der bayerische Verfassungsgerichtshof die Entscheidung über die Zulässigkeit des Volksbegehrens verkünden. Auch das Oberland hat fleißig zur Unterschriftensammlung beigetragen. In Garmisch-Partenkirchen haben zum Beispiel 300 Menschen unterschrieben, in Penzberg 422. Ziel des angestrebten Volksbegehrens ist es, durch ein Radgesetz den Rahmen für eine Radverkehrsförderung in ganz Bayern zu schaffen.
Landsberg: Zwei Männer kollidieren mit ihren Fahrrädern
In Landsberg sind gestern zwei Männer mit ihren Fahrrädern kollidiert. Wie die Polizei mitteilt, fuhren sich auf Höhe der Heilig Engel Kirche ein 71-jähriger Landsberger und ein 56-jähriger Landsberger entgegen. Vermutlich fuhr einer der beiden nicht weit genug rechts und es kam zur Kollision. Beide Männer wurden dabei verletzt, der 71-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Feierstimmung im Oberen Isartal. In Wallgau beginnt heute das 25. Bezirksmusikfest. Erwartet werden Musikkapellen, Trommler- und Spielmannszüge aus dem gesamten Bezirk Werdenfels. Die Festwoche dauert bis Sonntag. Den Auftakt macht heute der Salutzug der Gebirgsschützen. Zu den Höhepunkten des Bezirksmusikfestes gehören die Fronleichnamsprozession, ein Gottesdienst unter freiem Himmel und der Festumzug am Sonntag.
Wasserwirtschaftsamt Weilheim warnt vor Bootsfahrten an der Ammer
Nachdem ein 11-jähriger Junge im Mai beim Kajakfahren an der Echelsbacher Brücke ums Leben gekommen ist, warnt das Wasserwirtschaftsamt Weilheim immer noch vor Bootsfahrten in dem Bereich. Demnach liege der Baum, der zu dem tödlichen Unglück geführt habe, nach wie vor schlecht sichtbar unter Wasser. Mehrere Kajakfahrer hätten zudem davor gewarnt, dass sich an weiteren Stellen der Ammer viel Treibzeug abgelagert hat, so die Behörde auf ihrer Website.
Im Oberland rüsten sich viele Katholikinnen und Katholiken für den morgigen Feiertag an Fronleichnam. An diesem Tag wird in vielen Städten und Gemeinden in der Region mit Gottesdiensten und Prozessionen gefeiert. Gefeiert wird offiziell das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ – und das bereits seit dem 13. Jahrhundert. Die erste Prozession im heutigen Bayern dürfte es 1286 in Benediktbeuern gegeben haben. Eine der bekanntesten ist heute die Seeprozession in Seehausen am Staffelsee. Seit 1935 führt die Prozession von der Dorfkirche durch die bunt geschmückten Straßen an den See. Danach fahren Geistliche und Gläubige mit Booten zur Insel Wörth. Dabei wird an vier Stationen das Evangelium mit Segen verkündet. Die Seeprozession zieht jedes Jahr zahlreiche Gäste an den Staffelsee.
Landsberger in Lamborghini-Unfall in München verwickelt
Ein junger Mann aus dem Landkreis Landsberg war in einen Lamborghini-Unfall in München verwickelt. Der 19-Jährige saß als Beifahrer im Sportwagen. Am Steuer saß ein 21-Jähriger. Wie die Polizei jetzt mitteilt, kam der Fahrer bereits am Sonntagmorgen von der Straße ab, überfuhr eine Grünfläche und krachte gegen die Hausfassade eines Wohngebäudes. Der Landsberger, der junge Fahrer und eine weitere Beifahrerin verletzten sich dabei leicht. Nach der Kollision entfernten sich die drei vom Unfallort. Erst nach einigen Stunden meldete sich der Sportwagenfahrer bei der Polizei. Der Schaden liegt bei mehreren Hunderttausend Euro. Gegen die drei Personen wird ermittelt.
Aufgrund eines fünf Meter tiefen Lochs auf der Hauptstraße in Tutzing ist die Straße seit gestern Abend für den Verkehr gesperrt. Schuld ist wohl eine mutmaßliche Unterspülung. Wie die Polizei mitteilt, sackte an der Stelle die Erde auf rund 5 Metern Tiefe und 1,50 mal 1 Meter Breite ab. Voraussichtlich dauert die Sperrung noch den heutigen Tag über an. Eine Umleitung ist eingerichtet.
Mit dem morgigen Feiertag können Interessierte im Wettersteingebirge wieder auf den Spuren König Ludwigs II. wandern. An Fronleichnam öffnet das Königshaus am Schachen wieder. Auch die Berggaststätte macht die Türen nach der Wintersaison auf. Die Sommersaison dauert voraussichtlich bis Anfang Oktober.