Morgen startet die Wiesn. Das größte Volksfest der Welt findet zum 190. Mal statt und auch in diesem Jahr erwartet uns Besucher viel Neues:
Deutschlands einzige Seesturmbahn, ein 70 Meter hoher Sky Lift und eine historische Geisterbahn sind nur ein paar der verschiedenen neuen Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest. Auch reagieren die Veranstalter in diesem Jahr darauf, dass immer mehr Menschen auf der Wiesn ihr Smartphone lange nutzen und haben deswegen Handyladestationen bereitgestellt. Neu ist außerdem die Messerverbotszone. Diese gilt nicht mehr nur auf dem Wiesngelände, sondern auch davor und wird von der Polizei kontrolliert. Thema Fahrsicherheit: E-Scooter können abends in Wiesnnähe nicht mehr gefahren und abgestellt werden.
Wenn ihr in den kommenden zwei Festwochen einen Wiesn-Besuch plant, gibt es schon jetzt ein paar Dinge, die ihr vorab wissen solltet:
Zum Beispiel sind nur Taschen und Rucksäcke mit einem Volumen von maximal drei Litern erlaubt – etwa für Geld, Handy und Hausschlüssel. Regenschirme sind ebenfalls zugelassen, Glasflaschen und Messer aber nicht. Und auch für Kinderwagen gibt’s Regeln. Die sind bis 18 Uhr auf dem Festgelände erlaubt – außer an den Samstagen und am 3. Oktober.
Auf welche Preise müssen wir uns gefasst machen?
Für eine Maß Bier müssen wir zwischen 14,50 Euro und 15,80 Euro hinlegen. Wenn es was zu essen sein soll wird’s noch teurer. Ein halbes Hendl kostet in den meisten Zelten rund 17 Euro. Kasspatzn können sogar bis zu 25 Euro kosten. Das wohl teuerste Essen gibt es wohl im Käferzelt. Dort könnt ihr euch ein Steak für sage und schreibe 410 Euro schmecken lassen. Allerdings nur auf Vorbestellung.
Verkehrskontrollen zur Wiesn
Auch darüber muss zum Wiesn-Start gesprochen werden. Autofahren unter Alkoholeinfluss setzt das Leben und die Gesundheit von Fahrern, Mitfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern aufs Spiel. Deshalb erhöht die Polizei in München und dem Oberland ab morgen ihre Alkoholkontrollen im Straßenverkehr. Insbesondere in der Nähe von Bahnhöfen und S-Bahnstationen. „Nur wer verantwortungsbewusst handelt, trägt aktiv zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei“, appelliert die Polizei.