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News für den 10. September 2025

Reparaturarbeiten an der Strecke: Keine Zugfahrten zwischen Bichl und Kochel

Update 14:30 Uhr

Die Streckensperrung konnte inzwischen aufgehoben werden. Die Reparatur konnte beendet und der Schienenersatzverkehr eingestellt werden.

 

Ursprüngliche Nachricht

Wichtige Info für Bahnpendler im Oberland. Auf der Strecke zwischen Bichl und Kochel sind aktuell keine Zugfahrten möglich. Der Grund sind Reparaturarbeiten an der Strecke. Aus Richtung München wenden die Züge daher bereits in Bichl. Die Verbindungen, die nur zwischen Tutzing und Penzberg bestehen, müssen bis auf Weiteres entfallen, teilt die Deutsche Bahn mit. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Pendler müssen aber mit hohen Verspätungen und zusätzlichen Zugausfällen rechnen.

Ehec-Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern - wie ist die Lage im Oberland?

Ehec Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern haben die Behörden alarmiert– in Baden-Württemberg erkrankt fast jeden Tag ein Mensch daran. Aber wie ist die Lage im Oberland? Zwar gibt es jährliche Erkrankungen, von einer auffälligen Häufung oder einem aktuellen Ausbruchsgeschehen in der Region ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings keine Rede. Das bestätigen die Landratsämter der Oberland-Landkreise auf Nachfrage. Bei Ehec handelt es sich um Bakterien, die unter anderem schweren Durchfall verursachen können.

 

Wie steckt man sich an?

Das Bakterium findet sich vor allem im Kot von Wiederkäuern wie Ziegen, Rindern, Schafen oder Rehen. Direkter Kontakt mit den Tieren ist ein Übertragungsweg. Aber auch der Verzehr von Obst und Gemüse kann zu Infektionen führen, weil Anbauflächen mit Gülle gedüngt werden. Möglich ist auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Die Bakterien werden mit dem Stuhl ausgeschieden und haften bei schlechter Hygiene zum Beispiel an Händen. Da EHEC relativ unempfindlich sind, können sie in der Umwelt wochenlang überleben.

Was ist die goldene Regel zum Schutz vor den EHEC-Erregern? 

Die wichtigste Regel: Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen – vor dem Kochen, nach dem Kontakt mit rohem Fleisch oder nach dem Streicheln von Tieren. Am besten 20 bis 30 Sekunden lang - und nicht nur die Handinnenflächen, sondern auch die Handrücken, erläutert die BZgA in Köln auf einem Merkblatt. 

Vorsicht beim Kochen

Beim Kochen das Fleisch immer gut durchgaren – besonders Hackfleisch (Kerntemperatur mindestens 70 Grad Celsius) und Geflügel. Rohmilch wird nur empfohlen, wenn sie pasteurisiert ist. Und rohes Gemüse und Salat muss gründlich gewaschen werden, das gilt auch für auch Kräuter und Sprossen. Empfohlen wird auch, Schneidebretter und Messer gründlich zu reinigen, wenn sie Kontakt hatten mit rohem Fleisch.

Und Vorsicht bei Tieren

Viele Tiere lassen sich gerne streicheln. Wer danach die Hände wäscht, schützt sich vor einer Ansteckung – vor allem im Streichelzoo oder nach Kontakt mit Rindern, Schafen oder Ziegen. Kinder sollten das unbedingt lernen, da sie besonders empfindlich sind.

Wie schnell merkt man, dass man infiziert ist?

Zwischen dem Verzehr verunreinigter Lebensmittel und den ersten Beschwerden liegen meist drei bis vier Tage, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). 

Wie erkenne ich, ob ich infiziert bin?

Eine EHEC-Infektion zieht wässrigen, teils auch blutigen Durchfall nach sich. Den Betroffenen ist häufig übel, sie haben Bauchschmerzen und übergeben sich. Bei 10 bis 20 Prozent der Erkrankten entwickelt sich als schwere Verlaufsform eine blutige Darmentzündung mit krampfhaften Bauschmerzen, blutigem Stuhl und teilweise Fieber. Eine Infektion kann aber auch ohne Beschwerden verlaufen und unerkannt bleiben.

Was ist die schlimmste Folge?

Der schwerste Verlauf einer EHEC-Infektion ist das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Die EHEC-Gifte können dabei zu Blutarmut, Gefäß- und schweren Nierenschäden und sogar zum Tod führen.

Was muss ich tun, wenn ich Beschwerden habe?

Wer Durchfall hat, verliert viel Salz und Flüssigkeit. Um den Verlust auszugleichen, sollen Erkrankte viel trinken. Wer starke Beschwerden hat, sollte sofort zum Arzt gehen. Das gilt vor allem für Säuglinge und ältere Menschen. Antibiotika helfen bei dieser EHEC-Infektion meist nicht, sie können die Krankheit sogar verschlimmern.

 

 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Starnberg, Wolfratshausen, Landsberg am Lech

Gasbohrungen Reichling: Bohrtiefe von rund 3.000 Metern bereits erreicht

Massive Proteste haben den Start der Probebohrungen nach Erdgas in Reichling begleitet. Anwohner fürchten etwa um ihre Trinkwasserversorgung. Mittlerweile laufen die Arbeiten seit etwas mehr als vier Wochen. Die geplante Bohrtiefe ist fast erreicht, teilte das verantwortliche Unternehmen mit. Bis zu den geplanten 3.400 Metern Tiefe fehlt nicht mehr viel. Sollte die Probebohrung erfolgreich verlaufen, startet im Anschluss die Gasförderung.

Betroffene Orte: Reichling

Garten in ein Igelparadies verwandeln - LBV gibt Tipps

Vor dem Winterschlaf nochmal den Bauch vollschlagen. Die Igel in unseren Gärten futtern sich gerade ihre Fettreserven für die kalte Jahreszeit an. Doch fehlende Insekten, versiegelte Flächen und Mähroboter machen den stacheligen Tieren das Leben schwer. Daher gibt der Landesbund für Vogelschutz Tipps, wie wir den Garten in ein Igelparadies verwandeln können. Die Tierschützer raten zu einem naturnahen Garten als Futterquelle, zu Laub- oder Totholzhaufen als Unterschlupf und zu Durchgängen im Zaun, damit die Tiere reinkommen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen

Dreiste Trickdiebe treiben in Landsberg ihr Unwesen

In Landsberg treiben offenbar besonders dreiste Trickdiebe ihr Unwesen. Immer wieder klingeln die Betrüger an Haustüren und geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Sie sprechen über angebliche Strompreisanpassungen und tragen auch scheinbar echte Mitarbeiter-Ausweise um den Hals. Die Stadtwerke Landsberg stellen in einer Mitteilung jetzt klar, dass sie grundsätzlich keine Haustürgeschäfte durchführen.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech

ADAC führt kostenlose Fahrzeugkontrollen in Weilheim durch

Bremsen, die quietschen, oder ein Unsicherheitsgefühl beim Fahren. Solche Anzeichen können beim Auto auf technische Mängel hinweisen. Um auf Nummer sicher zu gehen, könnt ihr euer Auto heute und morgen in Weilheim überprüfen lassen. Der ADAC bringt seinen mobilen Prüfdienst auf den Volksfestplatz und bietet eine umfassende Fahrzeugkontrolle an. Der Check ist kostenlos und ihr braucht auch keinen Termin.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB

Neuer Festwirt für Murnauer Volksfest gesucht

Überraschung in Murnau. Das Volksfest sucht einen neuen Festwirt. Nach nur zwei Jahren wurde die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Volksfestwirt beendet, teilt die Marktgemeinde Murnau mit. Das Konzept der Familie Mörz sei eher auf größere Feste zugeschnitten, heißt es in der Begründung. Die Marktgemeinde möchte das traditionelle Volksfest künftig neu ausrichten und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen weiterentwickeln.

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee

Olympische Spiele in München? Bekannte Sportler rühren Werbetrommel

Olympische Wettkämpfe am Starnberger See. Wenn sich München für die Sommerspiele 2036 – 2044 bewirbt, ist auch das Oberland Teil des Konzeptes. Für die potenzielle Bewerbung rühren heute Vormittag zahlreiche Sportler in München die Werbetrommel. Unter ihnen auch Ex-Skirennfahrer Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen. Der nächste Schritt für eine Münchner Olympia-Bewerbung ist ein Bürgerentscheid Ende Oktober. Zuletzt hatten sich auch Kritiker in Stellung gebracht. Der Bund Naturschutz etwa, lehnt Olympische Spiele in Deutschland vehement ab.

Betroffene Orte: München

Kfz-Versicherung dürfte im Oberland 2026 nicht teurer werden

Gute Nachrichten für Autofahrer im Oberland. Die Kfz-Versicherung dürfte 2026 nicht teurer werden. Das zeigt die Berechnung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Einstufungen in den sogenannten Regionalklassen bleiben demnach in den Oberland-Landkreisen gleich. Am günstigsten ist die Versicherung in Landsberg, am teuersten in Starnberg. Auch bei Teilkasko und Vollkasko ändert sich in den Regionalklassen im Oberland nichts. Am teuersten sind diese Versicherungen für alle mit dem Kennzeichen GAP von Garmisch-Partenkirchen.

Schulweghelfer im Oberland gesucht - Held für Grundschulkinder werden

Wenn nächste Woche die Schule im Oberland beginnt, sind auch die Helden für alle Grundschulkinder wieder gefragt. Über 1.300 Schulweghelfer sorgen in unserer Heimat für Sicherheit auf dem Schulweg. Die Ehrenamtlichen werden immer wieder dringend gesucht. Im Schnitt investieren die ehrenamtlichen Schulweghelfer eine halbe Stunde morgens pro Schultag.

Weiter Infos:

Das Oberland sucht engagierte Ehrenamtliche, die ab Schulbeginn im September als Schulweghelfer tätig werden möchten. Die ehrenamtliche Tätigkeit sorgt für mehr Sicherheit auf dem Schulweg, insbesondere für unsere zukünftigen Erstklässler und alle Grundschüler.

Der Einsatz ist in der Regel kurz, meist etwa 30 Minuten pro Woche, teilweise auch nur alle 14 Tage. Helfer können sich individuell einbringen, z. B. an mehreren Tagen oder als Krankheitsvertretung. Schulweghelfer können selbst entscheiden, wie lange sie dieses Ehrenamt ausüben möchten. Die Tätigkeit ist einfach, eine kurze einstündige Einweisung kurz vor dem Schuljahresbeginn genügt.

Jeder Helfer entlastet die bestehenden Schulweghelfer, verhindert Engpässe und trägt dazu bei, Unfälle zu vermeiden. Es sollen auch im nächsten Schuljahr wieder alle relevanten Örtlichkeiten für einen sicheren Schulweg besetzt werden.

Interessierte können sich bei ihrer örtlichen Grundschule oder Polizei melden, um eine kurze Einweisung, alle notwendigen Informationen zum Ehrenamt zu erhalten und Teil dieses wichtigen Sicherheitsnetzwerks zu werden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech