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News für den 19. August 2025
Tödlicher Bergunfall am Jubiläumsgrat
Tragischer Bergunfall am Jubiläumsgrat. Heute Mittag stürzte ein 61-jähriger Mann tödlich ab. Er war als Teil einer vierköpfigen Wandergruppe unterwegs, die den Grat von der Zugspitze in Richtung Alpspitze besteigen wollte, teilt die Polizei mit. Kurz vor der Biwakschachtel kam er zu Fall und stürzte rund 400 Meter tief über extrem steiles, felsdurchsetztes Gelände ab und kam in einer steilen Felsrinne zum Liegen. Eine Notärztin und ein Bergretter die mit dem Rettungshubschrauber zur Unglücksstelle gebracht wurden, konnten nur den Tod des 61-Jährigen feststellen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Bahnfahrer, die mit der S-Bahn-Linie S8 vom Oberland nach München fahren wollen, müssen sich heute auf Beeinträchtigungen einstellen. Zumindest dann, wenn sie auch noch zu späterer Stunde unterwegs sind. Zwischen Gilching-Argelsried und Herrsching kommt es zwischen 22 Uhr und morgen Früh 3 Uhr zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr, teilt die Deutsche Bahn mit. Der Grund für die Probleme sind Instandhaltungsarbeiten.
Feuerwehreinsatz in Pöcking. Wie die Polizei heute mitteilt, ist in einem Mehrfamilienhaus in der Starnberger Straße am Montagmorgen ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Nach aktuellen Erkenntnissen war der Brand in der Küche ausgebrochen. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Polizei geht davon aus, das fahrlässiges Handeln brandursächlich gewesen sein.
Wäschetrockner löst Feuerwehreinsatz in Garmisch-Partenkirchen aus
Eigentlich soll er nur dafür sorgen das unsere Kleidung nach dem Waschen schnell wieder trocken ist. In Garmisch-Partenkirchen hat ein Wäschetrockner heute Mittag aber einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Aus dem Keller eines Einfamilienhauses in der Höllentalstraße war Rauch aufgestiegen. Offenbar hatte Kleidung im Trockner zum Schmoren begonnen. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte alles ablöschen, bevor ein Feuer ausbrach. Es entstand lediglich ein kleiner Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Bayern will mehr Wasserstoffzüge testen, obwohl es noch Zweifel an der Technik gibt. Ab Dezember des nächsten Jahres sollen drei Züge zwischen Mühldorf und Burghausen fahren. Schon jetzt läuft ein Testbetrieb von Augsburg aus, der durchs Oberland führt. Verkehrsminister Bernreiter ist sich noch nicht sicher, ob Wasserstoffzüge die beste Lösung sind. Denn die seien sehr teuer – außerdem gebe es deutschlandweit oft Pannen. Aber: Bis 2040 sollen in Bayern auf Strecken ohne Oberleitung keine Dieselzüge mehr unterwegs sein.
Kauferinger Hilfsorganisation warnt vor Rückgang der Humanitären Hilfe
In vielen Teilen der Welt kämpfen Menschen ums Überleben. Allein 2024 waren laut UN weltweit rund 300 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen. Die Humanitäre Hilfe selbst könnte aber bald zur Mangelware werden. Davor warnt die Kauferinger Hilfsorganisation LandsAid anlässlich des heutigen Welttags der humanitären Hilfe. Sie werde immer öfter politisiert, instrumentalisiert – und zunehmend unterfinanziert. Gleichzeitig verschärfe sich jedoch die Not in vielen Regionen dramatisch – vor den Augen der Weltöffentlichkeit und oft auch abseits davon.
Gletschersterben an der Zugspitze geht weiter - Forscher "schockiert wie nie" über das Tempo
Die Zugspitze verliert ihr Eis. Der einst mächtige Schneeferner schwindet – und zwar schneller als erwartet. Forscher sind „schockiert wie nie“ über das Tempo. Für Bergsteiger bedeutet das: mehr Steinschlag, größere Spalten und ein steigendes Risiko beim Aufstieg. Auch der Tourismus spürt die Folgen: Die Bayerische Zugspitzbahn bietet inzwischen Führungen direkt zum schmelzenden Gletscher an, um Besucher aufzuklären. Klar ist: Wer die Eisreste auf knapp 3.000 Metern noch sehen will, sollte sich beeilen – bald könnte auch hier nichts mehr übrig sein. Experten rechnen damit, dass der Nördliche Schneeferner seinen Gletscherstatus noch in diesem Jahrzehnt verlieren wird.
Landsberg am Lech: Alte Smartphones sind echte Rohstoffschätze - "Mission EineWelt" kümmert sich um Recycling
Ein Leben ohne sie ist für viele von uns mittlerweile unvorstellbar – Smartphones. Wenn unsere treuen Wegbegleiter ausgedient haben, landen sie oft in einer Schublade und verstauben, obwohl sie noch wertvolle Schätze sind. Denn unserer Handys sind voller Rohstoffe - und die will die "Mission EineWelt" mit ihrer Handyaktion in Bayern retten. Sprecherin Gisela Voltz:
„In jedem Handy stecken um die 30 wertvollen Metalle drin wie Gold, Silber und Kupfer, die aufwendig aus der Erde geholt werden - in der Regel mit großer Naturzerstörung verbunden und auch mit ausbeuterischen Arbeitsbedingungen. Deswegen ist es wichtig, die Handys dem Rohstoffkreislauf wieder zuzuführen.“
Dafür gibt es überall im Freistaat Sammelstellen, unter anderem im Repair Cafe in Landsberg am Lech.
Große Ehre - Bundesverdienstkreuz geht an Ehepaar aus dem Oberland
Es gibt in Deutschland keine höhere Auszeichnung für Privatpersonen – das Bundesverdienstkreuz. Das Ehepaar Inge und Friedhelm Oriwol vom Walchensee ist jetzt damit ausgezeichnet worden. Die beiden bekamen es in München von Staatsminister Blume für ihren jahrzehntelangen Einsatz für Kunst, Kultur und Heimatkunde verliehen. Unter anderem gründeten sie 2008 das Walchenseemuseum in Urfeld. „Einen Ort der Erinnerung, der Schönheit und der Bildung. Ein kulturelles Juwel mit Seele, das ein Stück bayerischer Identität bewahrt“, sagte Blume.
Tölzer Löwen bekommen Besuch von Kinderklinik Schwabing
Die gute Nachricht kommt heute aus den heiligen Hallen der Tölzer Löwen. Der Eishockey-Oberligist will für viele strahlende Kinderaugen sorgen. Am Nachmittag ist die Kinderklinik Schwabing zu einem Aktionstag in der Hacker-Pschorr-Arena zu Gast. Die Kleinen dürfen unter anderem mit den Profis aufs Eis und einen Blick in die Kabine der Löwen werfen. „Wir freuen uns auf strahlende Gesichter, gemeinsames Lachen und ganz viele kleine Eishockey-Momente. Es ist schön, wenn Sport verbindet und Mut macht“, sagt Geschäftsführer Fabian Schlager.
"Kunst und Bier" Symposium in Andechs - am Heiligen Berg entstehen neue Kunstwerke
Am Heiligen Berg in Andechs entsteht in den nächsten Tagen nicht nur Bier, sondern auch echte Kunst. Im Rahmen des Symposiums „Kunst und Bier“ lassen drei Frauen ihre Werke für den Skulpturenpark entstehen. Ihr könnt hautnah dabei sein, und den Künstlerinnen über die Schultern schauen. Insgesamt hatte es knapp 50 Bewerbungen gegeben, die zum Teil sogar aus Südamerika und Südostasien kamen. Das Symposium gibt es mittlerweile schon über 20 Jahre.
Sport ist Mord – von wegen! Sport in Bayern ist so beliebt wie noch nie. Der Bayerische Landessportverband BLSV hat jetzt beeindruckende Zahlen und gleichzeitig einen neuen Höchstwert von Vereinsmitgliedschaften veröffentlicht. Nämlich 4,9 Millionen in rund 11.500 Sportvereinen. Laut BLSV seien die Mitgliedzahlen noch nie so rasant angestiegen wie in diesem Jahr. „Die Sportvereine sind der Motor unserer Gesellschaft. Sie bringen Menschen aus allen Schichten und jeglicher Herkunft zusammen und tragen so aktiv zur Integration aber auch Inklusion bei“, freut sich Jörg Ammon, Präsident des BLSV.
Verdacht auf strahlenden Müll löst Großeinsatz in Weßling aus
In Weßling ist gestern ein Großaufgebot an Rettungskräften zu einem Entsorgungsbetrieb ausgerückt. Die Polizei war über einen möglicherweise strahlenden Abfall informiert worden. Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr übernahmen die Abklärung und Messung der Strahlungswerte vor Ort. Die gute Nachricht: es konnte kein bedenklicher Strahlungswert festgestellt werden. Für die Bevölkerung bestand laut den Beamten zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Markt Murnau setzt ein Zeichen für den Klimaschutz
Der Markt Murnau setzt ein Zeichen für den Klimaschutz. Über die letzten vier Jahre wurde die komplette Straßenbeleuchtung im Ort auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Durch diese Maßnahme konnte der Stromverbrauch im ersten Bauabschnitt um fast 80 Prozent gesenkt werden. Außerdem wird der CO2 Ausstoß dadurch drastisch reduziert, teilt die Marktgemeinde mit. Das Projekt ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030.
TOTO-Pokal: TSV Landsberg zieht 3. Ligist FC Ingolstadt
„Ein Spiel, das man nicht jeden Tag erlebt.“ – So kündigt der TSV Landsberg seine nächste TOTO-Pokal Partie an. Im Kampf um einen Startplatz im DFB-Pokal der nächsten Saison treffen die Fußballer des TSV im Achtelfinale auf Drittligist Ingolstadt. Die genaue Terminierung der Partie steht noch aus. Für die Kicker des Fünftligisten dürfte die Vorfreude auf das Spiel gegen die Profis aus Ingolstadt aber schon jetzt schlaflose Nächte verursachen.
Infos zur Ansetzung und Ticketanfragen
(Quelle: Instagram/ tsv_1882_landsberg_fussball)
Regelspieltermine für das Achtelfinale sind Dienstag, der 26. August 2025 oder Dienstag, der 2. September 2025.
Bei der Beteiligung von Drittligisten kann auch am Samstag, den 6. September 2025, gespielt werden.
Bei Ticketanfragen an folgende E-Mail wenden
Nico.held@tsv-landsberg-fussball.de
Aufgrund der erhöhten Anfrage, kann eine Rückmeldung ein paar Tage dauern.
Erschreckende Bilder - Naturschutzgebiete im Tölzer Land stark verschmutzt
Wenn aus den schönsten Flecken des Oberlandes Schandflecken werden. Ranger und Naturschutzwächter des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen waren am langen Mariä Himmelfahrt Wochenende im Einsatz – und zwar rund um Isar, Walchensee und Sylvensteinsee. Die vorgefunden Bilder: alarmierend. Über 160 Ordnungswidrigkeiten - von Falschparken und unerlaubtem Befahren bis hin zu Feuer- und Grillverstößen, unerlaubten Übernachtungen und Vermüllung. Damit unsere Natur geschützt bleibt, bittet die Behörde alle Besucher dringend: die geltenden Regeln in den Schutzgebieten beachten.
Regeln in den Schutzgebieten:
Kein offenes Feuer/Grillen
Keine Übernachtung, keine Zelte oder Wohnmobile
Hunde bitte anleinen
Geltende Drohnenverbote beachten Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen Flächen parken Einfahrverbote respektieren
Müll immer wieder mitnehmen
Appell des Landratsamtes:
„Nur wenn wir alle Rücksicht nehmen, können wir die einzigartige Natur im Oberland bewahren. Unsere Ranger sind weiterhin unterwegs - zur Kontrolle, aber auch zur Aufklärung. Helft mit, unsere Seen, Wälder und Berge so zu hinterlassen, wie man sie selbst vorfinden möchte - sauber, unberührt und für alle ein Genuss!“