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News für den 23. September 2025

Gauting: Rentner verliert rund 20.000 Euro durch Anlagebetrug

Er ist auf der Suche nach einer lukrativen Geld-Anlage Möglichkeit gewesen. Jetzt ist ein Rentner aus Gauting etwa 20.000 Euro los. Der 80-Jährige stieß laut Polizei im Internet auf ein interessantes Angebot, bei dem eine Münchner Telefonnummer hinterlegt war. Der ältere Mann rief die Nummer an und überwies nach einem kurzen Gespräch einen fünfstelligen Betrag auf ein portugiesisches Bankkonto. Erst jetzt - als er fast ein Jahr später seiner Tochter davon erzählte - bemerkte diese, dass bislang keinerlei Zinserträge auf seinem Konto eingegangen waren und überzeugte ihren Vater Anzeige zu erstatten. Der Rentner ging davon aus das er erst nach 12 Monaten eine Gutschrift erhalten würde.

 

Präventionshinweis der Polizei:

  • Bevor Sie eine Transaktion/Überweisung für eine neue angeblich gutverzinste Geldanlage vornehmen, lassen Sie das Angebot immer von einem Familienangehörigen oder von einer Person Ihres Vertrauens nach dem Grundsatz „zu gut um wahr zu sein“ überprüfen.
  • Seien Sie prinzipiell immer vorsichtig bzw. werden Sie hellhörig, wenn die Konditionen einer Geldanlage allzu lukrativ bzw. die Verzinsung außergewöhnlich hoch im Vergleich zu den handelsüblichen Angeboten erscheinen.
Betroffene Orte: Gauting
Themen: Gauting, Polizei, Delikt, Betrug

DLRG zieht Bilanz zur Badesaison - Bayern mit den meisten Badetoten

Im Staffelsee, im Starnberger See oder im Sylvensteinsee. Bei uns im Oberland sind in diesem Sommer mehrere Menschen beim Baden ertrunken. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG hat nun ihrer Statistik für diesen Sommer vorgelegt. Bayernweit sind in diesem Jahr bisher 72 Menschen beim Schwimmen ertrunken. Und damit mehr als im gleichen Zeitraum 2024. Damals waren es 58. Bayern ist laut DLRG auch heuer wieder das Bundesland mit den meisten Toten bei Badeunfällen. Bundesweit gab es in diesem Jahr insgesamt weniger Ertrunkene. Die mit Abstand meisten Badetoten waren laut Statistik Männer – entweder im Seniorenalter oder in der Altersgruppe zwischen 21 und 30 Jahren.

Themen: Natur, Staffelsee, Starnberger See, Oberland

Lkr. Landsberg: 100.000 Euro Schaden bei Unfall mit Rettungswagen

Bei einem Unfall mit einem Rettungswagen im Landkreis Landsberg ist ein hoher Sachschaden entstanden. Gestern Morgen kam eine 46-jährige Fahrerin zwischen Landsberg und Epfenhausen von der Fahrbahn ab und erlitt einen Schock. Ein 40-jähriger Helfer kollidierte dabei mit dem angerückten Rettungsfahrzeug und musste ins Krankenhaus. Der Schaden liegt bei rund 100.000 Euro.

Themen: LK Landsberg am Lech, Sachschaden, Verkehr, Unfall

Grünes Licht für neue Hochspannungsleitung zwischen Schongau und Kinsau

Grünes Licht für die Erneuerung des nächsten Abschnitts der kilometerlangen Hochspannungsleitung der Stromachse durch das Lechrain. Die Regierung von Oberbayern hat die Modernisierung jetzt genehmigt. Die Maßnahme beinhaltet den Neubau der rund 5,2 Kilometer langen Hauptleitung zwischen Schongau und Kinsau. Anschließend soll die bestehende Leitung teilweise zurückgebaut werden.

Betroffene Orte: Kinsau, Schongau
Themen: Kinsau, Schongau, Politik

Geretsried: Diebe klauen Großteil der Brotlieferung vor Supermarkt

In Geretsried haben Kunden eines Supermarktes gestern auf frische Semmeln und Brezn zum Frühstück teilweise verzichten müssen. Unbekannte Diebe hatten die Hälfte der Brotlieferung in der Nacht zuvor gestohlen, teilt die Polizei mit. Die Ware war vor der Tür des Geschäftes abgestellt worden. Eine Überwachungskamera zeigt, wie mehrere Täter die Lieferung mitgenommen haben. Die Polizei ermittelt. 

Betroffene Orte: Geretsried
Themen: Geretsried, Diebstahl

"Overtourism" in Grainau - Lösung der Verkehrsproblematik weiter nicht in Sicht

Stau, kein Durchkommen und von der Blechlawine komplett überrollt. Die Gemeinde Grainau versinkt regelmäßig in den Verkehrsmassen. Wie zuletzt am vergangenen Wochenende. Kein neues Phänomen, aber laut Bürgermeister Stephan Märkl wird es jedes Jahr schlimmer. 

"Es macht sich immer mehr bemerkbar, dass die Hotspot-Tage, sagen wir mal so, die sind vielleicht nicht mehr so oft, aber bei wirklich schönem Wetter werden die Hotspot-Tage extremer, was den Verkehr betrifft, auch was den ÖPNV betrifft. Also, bei schönem Wetter muss man sagen, wird es immer extremer". 

Eine Lösung für die Verkehrsproblematik ist laut Märkl weiter nicht in Sicht. 

"Wir hätten mal den Vorschlag gemacht, dass wir eine Schranke machen, wie in Südtirol, dass man vorab seinen Parkplatz buchen kann und durch ein Slot-System sozusagen das eingeführt wird. Aber das ist in Deutschland leider nicht möglich". 

Für Einheimische ist die Situation nur schwer zu ertragen, so Märkl. Entlastung bringt derzeit nur das herbstliche Wetter. 

Betroffene Orte: Grainau
Themen: Natur, Eibsee, Tourismus, Verkehr

Ranking: Campingplatz im Oberland gehört zu den besten Plätzen in ganz Europa

Auch wenn das schöne Spätsommerwetter vorbei ist: Camping boomt das ganze Jahr. Und einer der gefragtesten Plätze in ganz Europa steht bei uns im Oberland. Laut eines Internetportals liegt das Camping Resort Zugspitze in Grainau im europaweiten Ranking auf Platz acht. Die Auswertung zeigt, welche der rund 23.000 gelisteten Plätze in dieser Saison am meisten geklickt wurden und damit bei Campern besonders hoch im Kurs stehen. 

Betroffene Orte: Grainau
Themen: Grainau, Tourismus

Regelungen für Jagd auf Wolf sollen bis Frühjahr 2026 einheitlich sein

Der Wolf ist auch bei uns im Oberland immer wieder Streitthema. Bundesagrarminister Alois Rainer will Erleichterungen für die Jagd auf den Wolf bundeseinheitlich bis Frühjahr nächsten Jahres geregelt haben. Der Entwurf für ein novelliertes Jagdgesetz liege gegenwärtig beim Bundesumweltministerium, sagte Rainer. Der Agrarminister will ein Wolfsmonitoring einführen und den Abschuss von sogenannten Problemwölfen ermöglichen, etwa wenn sie wiederholt Nutztiere gerissen haben. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech, Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Bad Tölz, Weilheim i. OB
Themen: Natur, Wolf

Initiative will Erinnerungszeichen für Weilheimer Opfer des Nationalsozialismus

Es sollen Erinnerungszeichen gegen das Vergessen werden. Eine Initiative aus Weilheim will für NS-Opfer in der Stadt Stelen und Tafeln anbringen. Über das Projekt berät heute Vormittag der Bauausschuss in seiner Sitzung. Die Initiativgruppe möchte erreichen, dass in Weilheim, ähnlich wie in München, Erinnerungszeichen an Gebäuden oder im öffentlichen Raum angebracht werden. Diese sollen auf Menschen aufmerksam machen, die während des Nationalsozialismus entrechtet, deportiert und ermordet wurden. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Geschichte, NS-Zeit, Bauausschuss

Kochel: 100-Jährige macht Ausflug mit Rollator - Streife fährt sie zurück ins Seniorenheim

Besonderer Polizeieinsatz in Kochel. Ein Autofahrer hat die Beamten informiert, dass eine ältere Dame offenbar Mühe hat ihren Rollator nahe der B11 bergauf zu schieben. Die Polizei fand die 100-Jährige dann, weil sie eine Pause machte. Sie hatte ihre Kräfte beim Ausflug wohl überschätzt. Auf der Rückfahrt zum Seniorenheim war sie höchst amüsiert, dass sie mit 100 Jahren noch eine Fahrt im Polizeiauto erleben durfte. 

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Polizei, B11

Garmisch-Partenkirchen: Musikanten-Hoagartn bringt große Spendensumme für den guten Zweck

Die gute Nachricht kommt heute aus Garmisch-Partenkirchen. Beim Musikanten-Hoagart´n sind bei einer Benefizveranstaltung fast 12.000 Euro zusammengekommen. Am Wochenende hatten sich in der Bayernhalle zahlreiche Musiker aus dem Werdenfelser Raum getroffen, um für den guten Zweck zu sammeln. Die Spendensumme geht an eine Elterninitiative des Haunerschen Kinderspitals in München.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Event, Spende, Garmisch-Partenkirchen

Gauting: Zukunft von Lilium hängt weiter am seidenen Faden - Investor sieht Risiken

Um den insolventen Flugtaxientwickler Lilium in Gauting gibt es weiter Unklarheit. Die niederländische AAMG Group wollte übernehmen, zeigt sich nun aber skeptisch. Das schreibt das Fachportal Aerotelegraph. Ein Treuhandvertrag gibt Einblick in Patente und Vermögenswerte – dabei sieht der Chef des Unternehmens erhebliche Risiken durch Gläubigerforderungen. Finanzgarantien seien deshalb noch offen. 

Betroffene Orte: Gauting
Themen: Gauting, Wirtschaft