Radio Oberland Newsreader

Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.

News für den 24. September 2025

Immer weniger Orte zum schwimmen lernen - Mobiles Schwimmbad soll Abhilfe schaffen

Immer weniger Kinder können richtig schwimmen. Das Problem ist, dass es immer weniger Schwimmbäder zum Üben gibt. Abhilfe soll das „Swim Salabim“ schaffen, ein mobiles Schwimmbad. Ab Mitte Oktober steht der Schwimm-Container in Wielenbach. Michael Langelage, Vorstand der Swim Salabim AG.

„Wir haben einfach festgestellt das es in Deutschland es viel zu wenig Wasserfläche gibt. Und es werden immer mehr Bäder geschlossen und da haben wir im Prinzip einfach die Überlegung gehabt, was können wir da ändern und deswegen haben wir „Swim-Salabim“ entwickelt."

Wenn das nächste Schwimmbad für die Kinder zu weit weg ist, dann kommt eben das Schwimmbad zu den Kids!

Betroffene Orte: Wielenbach
Themen: Schwimmbad, Wielenbach

Oberammergau: Gemeinde soll neue Veranstaltungsreihe auf die Beine stellen

Die Gemeinde Oberammergau soll eine neue Veranstaltungsreihe entwickeln. Mit einem entsprechenden Antrag der Parteilosen Wählergemeinschaft PWG beschäftigt sich am Abend der Gemeinderat. Es soll ein Konzept für eine Veranstaltungsreihe unter dem Arbeitstitel „Kulturherbst“ entwickelt werden, die erstmalig im Herbst 2026 umgesetzt werden soll, heißt es in dem Antrag.  In einem weiteren Antrag der PWG soll außerdem ein Passionsbeirat gebildet werden. Dieser solle vierteljährlich zusammenkommen und Gemeinderat sowie der Werkleitung und der künstlerischen Leitung beratend zur Verfügung stehen.

Betroffene Orte: Oberammergau
Themen: Oberammergau, Politik, Gemeinderat

Kinsau: Unbekannte klauen 1.000 Liter Diesel von Baustelle

Im Landkreis Landsberg haben Dieseldiebe ihr Unwesen getrieben. Wie die Polizei mitgeteilt hat, haben Unbekannte am vergangenen Wochenende mehr als 1.000 Liter Kraftstoff von einer Baustelle in Kinsau abgezapft. Unter anderem wurde der Diesel aus einem Tank sowie einem abgestellten Bagger gestohlen. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.

Betroffene Orte: Kinsau
Themen: Kinsau, Polizei, Delikt, Diebstahl, Diesel, Baustelle

Dreister Trickdiebstahl in Geretsried

Dreister Trickdiebstahl in Geretsried. Eine 76-jährige Frau wurde gestern Vormittag von einem unbekannten Mann angesprochen. Er wollte ihr angeblich eine Halskette schenken. Als er der Frau das vermeintliche Geschenk um den Hals hängen wollte, nutzte er die Gelegenheit und klaute ihr die echte Goldkette, die sie um ihren Hals trug. Der Täter flüchtete anschließend. Die Kette hatte einen Wert von rund 1.000 Euro. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Betroffene Orte: Geretsried
Themen: Geretsried, Polizei, Delikt, Diebstahl, Trickdiebstahl

Feldafing: Rentner stirbt bei Badeunfall im Starnberger See

Bei einem Badeunfall im Starnberger See ist am Dienstag ein 72-jähriger Mann ums Leben gekommen. Laut Polizei war er mit seinem Enkel an einem Steg im Feldafinger Gemeindeteil Garatshausen. Um ein kaputtes Spielzeugboot aus dem See zu holen, ging der Rentner ins Wasser, kam aber nicht mehr zurück. Kurze Zeit später wurde der leblos im Wasser treibenden Körper des Mannes entdeckt und ans Ufer bringen. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen verliefen erfolglos, der Mann verstarb noch an der Unglücksstelle.

Betroffene Orte: Feldafing
Themen: Starnberger See, Feldafing, Polizei, Todesfall

B2: 10 Kilogramm Kokain versteckt - Drogenschmuggler steht ab heute vor Gericht

Mit rund 10 Kilogramm Kokain im Gepäck ist ein mutmaßlicher Drogenschmuggler Anfang des Jahres bei einer Kontrolle auf der B2 bei Garmisch-Partenkirchen aufgeflogen. Ab heute muss sich der 24-Jährige dafür vor dem Landgericht München verantworten. Ihm wird Beihilfe zum Drogenhandel vorgeworfen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Ermittler die Drogen in einem professionellen Schmugglerversteck unter dem Beifahrersitz. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, München
Themen: LK Garmisch-Partenkirchen, Landgericht, Drogen, B2

Geburtsglück auf der A95 - Tochter hatte es besonders eilig

Da hatte es jemand richtig eilig. Auf der A95 bei München ist eine kleine Tochter zur Welt gekommen – noch im Auto der Eltern. Laut Münchner Feuerwehr hatte sich das Ehepaar wegen einsetzender Wehen gestern Nachmittag auf den Weg in die vorgesehene Klinik gemacht. Aber weit sind sie nicht gekommen. Als die alarmierten Einsatzkräfte eingetroffen sind, war die Geburt auf dem Seitenstreifen gerade abgeschlossen. Mit dem Vater als Geburtshelfer. Und so hat das Mädchen jetzt einen eher ungewöhnlichen Geburtsort: Kilometer 4,9 auf der A95. Aber Mutter und Tochter sind Wohlauf. 

Betroffene Orte: München
Themen: Feuerwehr, Verkehr, Autobahn, A95

Kinderbetreuung im Weilheimer Bürgerhaus soll bleiben - Umbau steht bevor

Gute Nachrichten für die Kinderbetreuung im Weilheimer Bürgerhaus. Sie soll auch in Zukunft weitergeführt werden. Um die Kinder an diesem Ort dauerhaft unterbringen zu können, müssen die Räumlichkeiten allerdings umgebaut werden. Kostenpunkt rund 300.000 Euro. Heute Vormittag berät der Hauptausschuss darüber. Im Vergleich zu einem Neubau sei der Umbau im Bürgerhaus die deutlich günstigere Alternative. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Politik, Hauptverwaltungsausschuss, Kindergarten

Vermisstensuche in Weilheim nimmt ein glückliches Ende

Glückliches Ende einer Vermisstensuche in Weilheim. Wie die Polizei jetzt mitteilt, war bereits am Montagabend ein 83-Jähriger aus einem Pflegeheim verschwunden. Weil niemand wusste, wo der Mann ist und sich das Personal Sorgen um seinen Gesundheitszustand machte, startete die Polizei eine Suchaktion. Kurz danach gab es Entwarnung. Der Mann wurde wohlbehalten in der Innenstadt gefunden und zurück in die Pflegeeinrichtung gebracht. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Polizei, Vermisst

Straßenbeleuchtung in Penzberg macht Probleme - Stadt bittet um Mithilfe

Sie sollen in der Nacht eigentlich für Licht und Sicherheit sorgen. In Penzberg sorgt die Straßenbeleuchtung aktuell aber für Probleme. In mehreren Straßenzügen im Stadtgebiet fallen immer wieder Straßenlampen aus. Ohne erkennbares Muster, teilt die Stadt mit. Nun sollen Bürger mithelfen, dem Phänomen auf die Spur zu kommen, indem sie betroffene Bereiche melden. Außerdem empfiehlt die Stadt, abends vorübergehend Handy oder Taschenlampe dabei zu haben. 

Betroffene Orte: Penzberg
Themen: Penzberg

3 Monate vor Weihnachten: Weihnachtsaktion "Geschenk mit Herz" ruft zum Päckchenpacken auf

In drei Monaten ist Heiligabend. Damit auch hilfsbedürftige Kinder in Osteuropa unterm Weihnachtsbaum eine Freude haben, ruft die Hilfsorganisation Humedica schon jetzt zu ihrer Aktion „Geschenk mit Herz“ auf. Wer mitmachen will, der kann einen Schuhkarton mit Geschenken befüllen – zum Beispiel Spielsachen, Süßigkeiten oder Körperpflegeprodukte. Die Sammelstellen, wo ihr die Weihnachtspäckchen abgeben könnt, findet ihr hier

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Starnberg, Bad Tölz
Themen: Event, Spende

Garmisch-Partenkirchen: Marktgemeinderat entscheidet über «Laura-Dahlmeier-Park»

Der Kurpark in Partenkirchen dürfte bald einen großen Namen bekommen. Er soll in „Laura-Dahlmeier-Park“ umbenannt werden. Darüber entscheidet heute Abend der Marktgemeinderat Garmisch-Partenkirchen in seiner Sitzung. Damit will der Markt die verstorbene Ex-Biathletin Ehren. Dahlmeier war Ende Juli beim Bergsteigen in Pakistan tödlich verunglückt. Im Kurpark hatte die Marktgemeinde zuletzt einen provisorischen Gedenkort für die Ehrenbürgerin eingerichtet. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Laura Dahlmeier, Politik, Marktgemeinderat

Stadt Landsberg sucht Christkind - wie ihr an den himmlischen Job kommt

Heute in drei Monaten ist Heiligabend. Deshalb sucht die Stadt Landsberg jetzt nach einem Christkindl. Zu den Aufgaben gehört unter anderem den Christkindlmarkt zu eröffnen, die Besucher zu begrüßen und mit ihnen zu ratschen. Bewerben können sich alle aus Landsberg zwischen 16 und 20 Jahren. Hier kommt ihr an den himmlischen Job. 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Event, Weihnachtsmarkt, Landsberg am Lech

Anfeindungen gegen Politiker nehmen zu - wie die Lage im Oberland ist

Beleidigungen, Bedrohungen und Anfeindungen. An immer mehr Politikern in Bayern entlädt sich Hass. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundeskriminalamtes. Obwohl die Zahlen steigen, bei uns im Oberland haben viele Kommunalpolitiker solche Attacken noch nicht erlebt. Wie haben für euch bei mehreren Bürgermeistern in unserer Heimat nachgefragt, wie sie die Situation erleben. 

Enrico Corongiu, Bürgermeister in Mittenwald: 

„Dass sich der Ton allgemein ein wenig verschärft hat, in der Form, dass vielleicht nicht jeder immer sachlich irgendwo seine Kritik vorbringt, das ja, aber jetzt halt nicht in der Form, dass ich sage, das ist jetzt weit unter die Gürtellinie gegangen. Also, das habe ich jetzt noch nicht miterleben müssen“.  

„Also, es ist meistens in der ersten Kontaktaufnahme schon so, dass man sich da gewissen Vorwürfen irgendwo auch stellen muss, die jetzt halt nicht unbedingt immer sachlich wiedergegeben werden. Aber man weiß natürlich immer nie, was bewegt, dann auch die Leute. Aber kann man schon feststellen, dass der Ton ein wenig schärfer geworden ist über die letzten Jahre“. 

Fritz Egold, Bürgermeister in Seeshaupt: 

„So grundsätzliche Geschichten, wo es dann wirklich in so Hassgeschichten reingeht oder wo man dann irgendwo in irgendeiner Art und Weise auch bedroht wird. Also, das ist bei mir tatsächlich, Gott sei Dank, muss ich sagen, noch nicht passiert“.

„Ich hab ein Beispiel, das hab ich aber ehrlicherweise nicht so nah an mich rangelassen. Das war, als es die Diskussionen mit den Asylbewerberheimen gab. Da hab ich aus ganz Deutschland die skurrilsten E-Mails bekommen und auch Anrufe und so. Also, es geht nicht an die Persönlichkeit von einem ran, sondern einfach nur, man ist erschüttert, welches Gedankengut die Menschen haben“. 

Georg Leis, Bürgermeister in Eberfing: 

„Dass man natürlich in so einem politischen Amt nicht immer allen alles recht machen kann, das ist glaube ich klar. Aber ich habe zumindest nach meiner Wahrnehmung das große Glück, dass ich klassische Anfeindungen oder Beschimpfungen bisher noch nicht erlebt habe“.

„Den Kollegen im Gemeinderat geht es natürlich ganz genauso, dass es natürlich Diskussionen über Entscheidungen oder über Beratungen im Gemeinderat gibt. Aber jetzt, dass die Dimension erreicht worden ist, dass man tatsächlich von Anfeindungen sprechen wird, das habe ich jetzt so noch nicht mitbekommen. Aber wie gesagt, dass bestimmte Dinge kritisiert werden, das ist aber, glaube ich, auch ganz normal, solange es sachlich einigermaßen objektiv bleibt“. 

Betroffene Orte: Seeshaupt, Mittenwald, Eberfing
Themen: Politik, Bedrohung