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News für den 29. August 2025

Eine Verletzte und hoher Schaden bei Brand in Hohenpeißenberg

Ein Küchenbrand hat in Hohenpeißenberg gestern eine Verletzte gefordert und hohen Schaden angerichtet. Ursache war laut Polizei eine auf dem Herd vergessene Pfanne. Die Wohnungsinhaberin versuchte den Brand zunächst selbst zu löschen, zog sich dabei aber Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch unter Kontrolle bringen. Alle anderen Bewohner blieben unverletzt. Der Schaden liegt bei über 50.000 Euro.

Themen: Feuerwehr, Brand, Hohenpeißenberg, Sachschaden

Nach Massen-Auseinandersetzung in München - Polizei nimmt Verdächtigen im Landkreis Starnberg fest

Der Fall ist noch ziemlich verworren. Vergangene Woche ist es in München zu einem Streit gekommen, an dem 30 Personen beteiligt waren. Auch eine Machete kam dabei zum Einsatz. Nach ersten Ermittlungen wurden dabei zwei Personen verletzt. Die Polizei ermittelt derzeit wegen versuchter Tötung. Gestern Abend haben Spezialkräfte der Polizei einen Verdächtigen im Landkreis Starnberg festgenommen. Der 27-Jährige habe dabei keinen Widerstand geleistet, teilen die Beamten mit. Zwischen zwei Gruppen war es zu einem Streit gekommen. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: LK Starnberg, Polizei

Forscher schlagen Alarm - Permafrost auf der Zugspitze in 50 Jahren verschwunden

Alarm an der Zugspitze: Forscher warnen, dass Permafrost und Gletscher dramatisch schwinden. Innerhalb der nächsten 50 Jahre wird der Permafrost auf Deutschlands höchstem Berg vollständig verschwinden, teilte die „Gletscherkarawane“, ein Zusammenschluss aus Forschern, Aktivisten und der Alpenschutzkommission Cipra, mit. Und auch die letzten Gletscher in Deutschland bereiten den Wissenschaftlern Sorge. Der Nördliche Schneeferner könnte bis 2050 komplett verschwinden. Besser steht es dagegen um den Höllentalferner. Er werde von Lawinen gespeist und sei durch hohe Felswände vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Natur, Zugspitze

Krailling: Rentner durchschaut Schockanruf

Ein 87-jähriger Rentner hat einen Schockanruf in Krailling resolut vereitelt. Ein angeblicher Arzt behauptete, sein Sohn liege nach einem Unfall im Klinikum Großhadern und es gehe um Behandlungskosten. Als ein Komplize mit verstellter Stimme „Hallo Papa“ sagte, durchschaute der Rentner sofort den Trick – denn sein Sohn spricht ihn nie so an. Der Mann sagte den Betrügern mit deutlichen Worten, was er von dem Anruf hält, und legte auf. Erst Anfang der Woche konnte ein ähnlicher Betrugsversuch in Gauting nur durch einen Zufall verhindert werden.

Betroffene Orte: Krailling
Themen: Krailling, Polizei, Delikt, Betrug

Frau stürzt mit Rollstuhl in Starnberg - Polizei appelliert zur Vorsicht

Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, für den können Bordsteine zur echten Gefahr werden. In Starnberg ist gestern eine 91-jährige Frau mit ihrem elektrischen Rollstuhl gegen eine Bordsteinkante geraten und umgekippt. Die Seniorin hatte schmerzen, musste aber nicht ins Krankenhaus. Vor fast genau einem Jahr kam es in Possenhofen zu einem ähnlichen Unfall, bei dem ein Mann tödlich verunglückte. Die Polizei appelliert an Nutzer von motorisierten Rollstühlen, die Geschwindigkeit anzupassen, um Stürze und schlimmem Folgen zu verhindern.

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: Starnberg, Polizei

Arbeitsmarktzahlen im August - welcher Landkreis die niedrigste Quote hat

Im August waren im Oberland rund 14.000 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote ist auf 3,5 Prozent angestiegen und liegt damit unter dem bayernweiten Schnitt. Die höchste Quote in der Region hat der Landkreis Starnberg mit 3,8 Prozent. Die niedrigste Quote hat erneut der Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen mit 2,5 Prozent. Damit ist er einer der drei Landkreise mit der niedrigsten Arbeitslosenquote in ganz Bayern. Im August herrscht Flaute auf dem Arbeitsmarkt – allerdings macht sich laut Arbeitsagentur die schwache Konjunktur weiterhin bemerkbar. 

Betroffene Orte: Bad Tölz, Weilheim i. OB, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Starnberg
Themen: Beruf, Arbeitsagentur, Jobs

GAP: Neuer Achtersessellift - Arbeiten für Kreuzwankl-Ski-Express kommen voran

Es ist eine gewaltige Baustelle, die bis im Winter fertig sein soll. Am Hausberg in Garmisch-Partenkirchen schreiten die Arbeiten für den neuen Kreuzwankl-Achtersessellift voran. An der Bergstation sind derweil alle Technik Komponenten installiert, teilt die Bayerische Zugspitzbahn mit. Derzeit wird die Stationsverkleidung fertiggestellt. In weiteren Schritten folgen die Antriebsmotoren und es müssen Stromkabel verlegt werden. 18 Millionen Euro kostet der neue Kreuzwankl-Ski-Express. Pünktlich zur neuen Skisaison soll er in Betrieb gehen. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

Plastik im Biomüll - Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen verschärfen Kontrollen

Die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen warnen vor Plastik im Biomüll – auch sogenanntes Bioplastik gehört nicht hinein. Grund ist die seit Mai neu geltende Bioabfallverordnung, die mehr Recyclingqualität und geringere Müllgebühren sichern soll. In der Biogasanlage der Loisachauen stört Plastik den Ablauf und verursacht teure Reststoffe. Die Gemeindewerke verschärfen deshalb die Kontrollen: falsch befüllte Biotonnen werden nicht geleert.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: LK Garmisch-Partenkirchen, Gemeindewerke, Müll

Murnau: Messerattacke an Halloween - Tätverdächtiger steht ab heute vor Gericht

Diese brutale Bluttat hat die Menschen in Murnau aufgeschreckt. Im vergangenen Jahr an Halloween hat ein 24-Jähriger im Kurpark mit einem Messer auf einen Mann eingestochen und ihn verletzt. Ab heute muss sich der Tatverdächtige vor dem Münchner Landgericht verantworten. Ihm werden unter anderem gefährliche Körperverletzung in mehreren Fällen vorgeworfen. Das Opfer wollte einem Mann helfen, der mit dem Angeklagten in Streit geraten war. Dabei soll es zu der Messerattacke gekommen sein. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee
Themen: Landgericht, Murnau, Polizei, Delikt, Messerstecherei

Gebirgsschützen-Zentrum in Benediktbeuern - Feierliche Einweihung am Wochenende

Die Gebirgsschützen im Oberland stehen für Heimat und Tradition. Jetzt bekommen sie ein neues Dokumentationszentrum im Kloster Benediktbeuern. Morgen wird es feierlich eröffnet. Das Zentrum im historischen Maierhof des Klosters bietet auf 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Gebirgsschützen. Besucher können dort bedeutende Exponate sehen, wie die Landesschützen-Fahne. Neben historischen Uniformen sind auch multimediale Präsentationen und eine moderne Lichtgewehr-Schießstation Teil der Ausstellung. Zum Festakt werden morgen Ministerpräsident Söder und Gebirgsschützen aus der ganzen Region erwartet. Geöffnet ist das neue Gebirgsschützen-Zentrum immer am Wochenende von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Betroffene Orte: Benediktbeuern
Themen: Kultur, Tradition, Benediktbeuern

Ammersee: Erhalt der „Andechs“ gefährdet - Verein startet Spendenaktion

Früher war der ehemalige Dampfer „Andechs“ auf dem Ammersee unterwegs – seit 1956 dient das Schiff als schwimmendes Vereinsheim für die Bayerische Segelvereinigung in Utting. Nun ist der Erhalt der „Andechs“ gefährdet. Deshalb startet die Segelvereinigung eine Spendenkampagne. John Höpfner, 2. Vorsitzender des Vereins. 

"Dieses Vereinsheim muss regelmäßig gewartet werden. Es kommt dafür in ein Trockendock, denn wir haben sehr starke Schäden am Unterwasserschiff. Das zwingt uns zu einer vorgezogenen Maßnahme. Um die finanzieren zu können, benötigen wir Zuschüsse. Deshalb starten wir diese Spendenaktion". 

Die Reparatur dürfte mehr als 200.000 Euro verschlingen. Rücklagen, die der Verein nicht hat. Höpfner erklärt, warum es so wichtig ist, das historische Wahrzeichen am Ammersee zu bewahren.

"Als Vereinsheim haben wir für dieses Schiff eine wunderbare Nachnutzung gefunden, die es an seinem Originalplatz erhält. Unser Verein hat ein Ziel: das Segeln jedem unabhängig vom Wohlstand zu ermöglichen. Und diese Kombination macht die Andechs zu was besonderem und einzigartigem". 

Die Spendenaktion läuft unter dem Motto „Rettet die Andechs“. Alle Infos dazu findet hier

Betroffene Orte: Utting am Ammersee
Themen: Spende, Ammersee

B23: Ettaler Berg ab Montag für zwei Wochen gesperrt - Umleitung über Murnau

Wer gerade aus dem Urlaub zurückgekommen ist und nächste Woche mit dem Auto wieder in die Arbeit pendelt, hat es vielleicht noch nicht mitbekommen: ab Montag ist die B23 zwischen Oberau und Ettal komplett gesperrt. Rund zwei Wochen lang müssen Autofahrer den Umweg über Murnau in Kauf nehmen. Der Ettaler Berg ist berüchtigt für Steinschlag. In den kommenden beiden Wochen werden deshalb auf der vier Kilometer langen Bergstrecke die Fangzäune kontrolliert und erneuert. Die Sperre dauert vom 1. bis 12. September. Die Umleitung ist ausgeschildert. 

Betroffene Orte: Ettal, Oberau
Themen: Verkehr, Bundesstrasse, B23, Straßensperre

Forscher tüfteln in Oberpfaffenhofen am "Fliegen der Zukunft"

In Zukunft klimafreundlicher fliegen. Daran tüfteln Forscher in Oberpfaffenhofen im Landkreis Starnberg. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt haben sie jetzt einen Meilenstein erreicht. In einem zweiwöchigen Test wurde ein Forschungs-Flugzeug auf einer speziellen Stütze gelagert und mit hunderten Sensoren ausgestattet. So konnten die Wissenschaftler das Schwingungsverhalten von Flügel, Rumpf und Steuerflächen exakt erfassen. Die Ergebnisse helfen, klimafreundliche Luftfahrt-Technologien schneller zu entwickeln. 

Betroffene Orte: Weßling
Themen: LK Starnberg, Technik, Wissenschaft

70 Jahre Bayerische Meisterschaft - Fingerhakler treffen sich in Mittenwald

Das wird in Mittenwald eine haklige Angelegenheit. Am Wochenende wird hier die Bayerische Meisterschaft im Fingerhakeln ausgetragen. Ein besonderes Kräftemessen mit langer Tradition. Bereits zum 70. Mal wird der beste Fingerhakler Bayerns gesucht. An einem einzigen Finger entscheidet sich, wer gewinnt oder verliert. Benötigt werden Schnellkraft, gute Finger und Konzentration, um den Gegner über den Tisch zu ziehen. Am Sonntag verwandelt sich das stillgelegte Eisstadion zur Fingerhakler-Arena. 

Betroffene Orte: Mittenwald
Themen: Event, Kultur, Tradition, Mittenwald

Apotheken kämpfen weiter mit Lieferengpässen - so ist die Lage im Oberland

Immer mehr Medikamente in Deutschland sind nicht lieferbar. Die Zahl ist im ersten Halbjahr weiter gestiegen. Auch im Oberland kämpfen Ärzte und Apotheker mit Lieferengpässen. Wie die Lage in der Region ist und was gegen den Engpass unternommen werden kann, darüber haben wir für euch mit Dr. Philipp Kircher, Apothekensprecher in Weilheim-Schongau, gesprochen.

Wie dramatisch ist die Lage in der Region?

Dr. Philip Kircher, Apothekensprecher in Weilheim-Schongau:

„Die Situation ist nach wie vor natürlich höchst unerfreulich. Von dramatisch würde ich aber noch nicht sprechen. Langfristig gesehen muss unser Gesundheitssystem jedoch unbedingt nachhaltiger werden, sonst wird der Mangel an Arzneimitteln irgendwann Krankheiten verlängern oder im Extremfall sogar Leben kosten“.

Welche Präparate fehlen besonders?

Dr. Philip Kircher, Apothekensprecher in Weilheim-Schongau:

„Hervorzuheben sind aktuell insbesondere Asthma-Medikamente wie das Salbutamol, welche Asthma-Patienten helfen, besser Luft zu bekommen. Aber auch Arzneimittel bei psychotischen Störungen oder vor allem Cholesterinsenker sind wichtig. Es handelt sich also durchaus um sehr wichtige Arzneimittel“.

Ein Grund für den Lieferengpass ist die Abhängigkeit von China. Welche Gründe sehen Sie sonst noch?

Dr. Philip Kircher, Apothekensprecher in Weilheim-Schongau:

„Dass ausländische Krankenkassen, ich sage jetzt mal als Beispiel eine rumänische Krankenkasse, häufig mehr für Arzneimittel bezahlen als eine deutsche Krankenkasse. Und dann geben die Hersteller natürlich die Arzneimittel lieber an die rumänische Krankenkasse ab als an eine deutsche“.

Wie könnte der Lieferengpass langfristig gelöst werden?

Dr. Philip Kircher, Apothekensprecher in Weilheim-Schongau:

„Es ist bestimmt illusorisch zu glauben, wir könnten alle Arzneimittel wieder in Europa produzieren. Aber man könnte versuchen, bei den relevantesten, akut überlebenswichtigen Arzneimitteln anzufangen, wie zum Beispiel Antibiotika“.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Starnberg, Bad Tölz, Landsberg am Lech
Themen: Gesundheit

Internationale Fledermausnacht 2025 - NABU veranstaltet auch im Oberland Exkursionen

Im Oberland könnt ihr am Wochenende faszinierenden Tieren ganz nah kommen. Der Naturschutzbund veranstaltet die internationale Nacht der Fledermäuse. Bei der Batnight gibt es heute und morgen verschiedene Aktionen, um die bedrohten Tiere zu sichten. Auf Fledermausexkursion gehen könnt ihr unter anderem in Wörthsee, Weilheim und Landsberg.

Hier findet ihr die genauen Termine. 

Themen: Natur, Oberland

Vermisste Frau im Allgäu - Leiche gefunden, Lebensgefährte tatverdächtig

Dramatische Wende im Fall der vermissten 36-Jährigen aus dem Allgäu. Sie war Anfang August nach einem Streit spurlos verschwunden. Ihr Auto taucht auf, später wird ihr Geldbeutel in Landsberg gefunden. Jetzt steht ihr Lebensgefährte unter Verdacht, die Frau umgebracht zu haben. Gestern wurde in einem ortsnahen Waldstück die Leiche einer Frau gefunden. Ob es sich dabei um die Vermisste handelt, müssten die weiteren Ermittlungen ergeben, sagte die Polizei. Der 38-jährige Lebensgefährte wurde vorläufig festgenommen. 

Betroffene Orte: Lauben
Themen: Landsberg am Lech, Unterallgäu, Polizei, Vermisst

München: Wieder Sperrung auf der Stammstrecke - wie die S-Bahnen am Wochenende fahren

Wer am Wochenende einen Ausflug nach München plant und mit der S-Bahn unterwegs ist, muss sich auf Einschränkungen einstellen. Die Deutsche Bahn baut wieder auf der Stammstrecke. Von heute Abend (22:30 Uhr) bis Montagfrüh (04:40 Uhr) fahren viele S-Bahnen gar nicht durch die Innenstadt oder auf einer anderen Linienführung. 

  • Die S1 beginnt und endet am Hauptbahnhof und fährt zwischen Moosach und Hauptbahnhof ohne Zwischenhalt und nur im 20/40-Minuten-Takt. 
     
  • Die S2 fährt nur zwischen Altomünster/Petershausen und Heimeranplatz (hier gibt es einen Anschluss zur U-Bahn) sowie zwischen Hackerbrücke und Erding.
     
  • Die S3 fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Ostbahnhof und Holzkirchen.
     
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
     
  • Die S5 fährt nur zwischen Kreuzstraße und Ostbahnhof. 
     
  • Die S6 fährt nur zwischen Tutzing und Hauptbahnhof (kein Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof) sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Ebersberg. 
     
  • Die S7 fährt regulär, wegen Gleisbauarbeiten aber nur im 20/40-Minuten-Takt. 
     
  • Die S8 fährt regulär und hält in Laim in beiden Richtungen an Gleis 3.
Betroffene Orte: München, Herrsching a. Ammersee, Tutzing, Wolfratshausen
Themen: München, Verkehr, S-Bahn, Sperrung