Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 03. September 2025
Gericht befindet "Paddelverbot" auf dem Staffelsee für rechtswidrig
Seit einigen Jahren gilt während der Winterzeit auf Teilen des Staffelsees eine Ruhezone. Also ein Bade- und Paddelverbot, damit Wasservögel in ihrem Überwinterungsquartier nicht gestört werden. Das ist laut des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs rechtswidrig. Durch Kanus oder Stand-up-Paddles gehe zwar eine Störwirkung aus, das gelte aber auch für Motorboote. Die sind allerdings zugelassen, etwa für Berufsfischer oder Seeschifffahrt. Das sei nicht verhältnismäßig, heißt es unter anderem in der Begründung. Gegen die Verordnung des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen hatte ein Mann aus Seehausen Klage eingereicht.
Tragödie im Urlaub - Vierjährige aus Gilching ertrinkt in Italien
Es sollte einfach ein schöner Sommerurlaub werden, geendet ist er in einer Tragödie. Ein vierjähriges Mädchen aus Gilching im Landkreis Starnberg ist beim Baden an der italienischen Adriaküste ertrunken. Badegäste entdeckten das Kind am Dienstagabend im Meer, wie italienische Medien berichteten. Sie brachten das Mädchen an den Strand, Wiederbelebungsversuche blieben leider erfolglos. Sie wurde noch mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Ärzte konnten das Leben des Kindes jedoch nicht retten. Die genauen Umstände des Vorfalls waren zunächst unklar.
Gauting: Fahranfänger verliert Kontrolle und kracht in die Leitplanke
Viel PS, kaum Erfahrung und es war wohl auch noch Alkohol im Spiel. Ein Fahranfänger hat in Gauting einen Unfall mit größerem Schaden verursacht. Laut Polizei war der 18-Jährige mit seinem 300 PS-Wagen von Starnberg nach Gauting unterwegs. Weil er wohl zu schnell war, verlor er in einer Kurve die Kontrolle und krachte in die Leitplanke. Fahrer und Beifahrer blieben glücklicherweise unverletzt. An Auto und Leitplanke entstand aber ein Schaden von rund 45.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei Alkoholgeruch bei dem 18-Jährigen fest. Da er einen Test verweigerte wurde er zu Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht.
Garmisch-Partenkirchen: Mann tot in seiner Wohnung aufgefunden
In Garmisch-Partenkirchen ist ein 46-jähriger Mann tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Wie die Polizei mitgeteilt hat, erschien ein Bekannter des Mannes am Dienstagmorgen auf der Wache weil er sich Sorgen machte. Da es Anhaltspunkte gab, dass sich der 46-Jährige in einer hilflosen Lage befinden könnte, öffnete die Feuerwehr am Vormittag die Wohnungstüre des Mannes. Die Wohnung war voll mit dichtem Rauch. Der 46-Jährige wurde kurz darauf leblos aufgefunden. Die Polizei ermittelt, geht aber nicht von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.
Tragischer Vorfall in Peiting. Bei einem Arbeitsunfall ist ein Mann tödlich verletzt worden. Nach bisherigem Stand der polizeilichen Ermittlungen stürzte der 59-Jährige in seinem Garten von einer Leiter. Zeugen fanden den Mann daraufhin am Boden. Eingeleitete Reanimationsmaßnahmen verliefen jedoch erfolglos. Der Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Wie genau der Unfall passiert ist, ermittelt nun die Polizei. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder die Beteiligung Dritter gibt es aber keine.
Streit eskaliert - Mehrere Verletzte bei Schlägerei in Geretsried
Bei einer Schlägerei in Geretsried sind mehrere Personen verletzt worden. Laut Polizei kam es am späten Dienstagabend innerhalb einer Gruppe zu einem Streit. Daraus wurde schließlich eine handfeste Auseinandersetzung zwischen 6 Personen. Dabei kamen auch Glasflaschen zum Einsatz, wodurch zwei Personen blutende Kopfplatzwunden erlitten. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Die beiden Aggressoren, die mit den Flaschen zuschlugen verschwanden, bevor die Polizei eintraf. Eine Fahndung blieb ergebnislos.
Meinungsmittwoch: Was haltet ihr von Raucherpasuen
In vielen Betrieben im Oberland ein alltägliches Bild. Während die einen arbeiten, gehen die anderen Mal eben kurz eine rauchen. Aber wie viele und wie lange Raucherpausen sind okay? Darüber diskutieren wir heute an unserem Meinungsmittwoch. Rein rechtlich gibt’s keine klaren Vorgaben sagt Patrik Beausencourt, Fachanwalt für Arbeitsrecht.
„Eine direkte gesetzliche Regelung zu Raucherpausen gibt es nicht, es gibt auch keinen gesetzlichen Anspruch, sondern nur auf eine Pause insgesamt. Diese beträgt 30 Minuten bei einer Tagesarbeitszeit von mehr als 6 Stunden, beziehungsweise 45 Minuten bei einer Tagesarbeitszeit von 9 Stunden.“
Die können aber auch unterteilt und für Raucherpausen genutzt werden, so der Anwalt. Aber was meint ihr? Diskutiert mit, schickt uns eure Meinung per WhatsApp-Sprachnachricht.
Eishockey: In Peiting wird in die Sicherheit der Spieler investiert
In zweieinhalb Wochen ist es wieder so weit. Dann startet die Eishockey-Oberliga in die neue Saison. Und damit dabei alles reibungslos abläuft ist in Peiting ordentlich in die Sicherheit der Spieler investiert worden. Für rund 300.000 Euro ist im Rahmen der vom Markt umgesetzten Generalsanierung der Halle die Eisfläche des ECP mit einer sogenannten Flex-Bande ausgestattet worden. Dabei handelt es sich um ein spezielles Bandensystem, das so konstruiert ist, dass es bei einem Spielerzusammenstoß Energie abbaut und eine weichere Kollision ermöglicht. Das wiederum verringert das Verletzungsrisiko.
Oberland: Frauen gründen in freien Berufen häufiger eigene Existenz als Männer
Wer gründet in freien Berufen häufiger eigene Existenzen – Frauen oder Männer? Bei uns im Oberland offenbar die Frauen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn. In rund 360 von 400 Kreisen liegen die Damen bei der Existenzgründung vorn – besonders groß ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen in Leipzig und Berlin – gefolgt vom Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf Platz drei und dem Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf Platz fünf.
"Saatgutbibliothek" in Starnberg sammelt wieder Samen ein
Saatgut „ausleihen“ und dann nach erfolgreicher Ernte am Ende des Jahres wieder Samen zurückbringen. Das ist das Prinzip der sogenannten Saatgutbibliothek der Stadtbücherei in Starnberg. Jetzt ist es wieder an der Zeit Samen zurückzubringen. Abgegeben werden kann Saatgut für Blumen, Bäume/Sträucher und Gemüse. Dafür können in der Stadtbücherei bedruckte Umschläge abgeholt und befüllt werden. Durch das Teilen von Samen aus dem eigenen Garten können heimische Pflanzen verbreitet, die Pflanzenvielfalt gefördert und Saatgut sowie die gärtnerische Freude geteilt werden.
Gebietsverkehrswacht Schongau rät mit Kindern Schulweg zu üben und gibt Tipps
Noch sind es ein paar Tage bis zum Start des neuen Schuljahrs im Oberland. Für viele Kinder ist es auch der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Um die ABC-Schützen bestens darauf vorzubereiten, sollten Eltern schon jetzt damit beginnen mit ihren Kindern den künftigen Schulweg zu üben. Dazu rät die Gebietsverkehrswacht Schongau. Gerade an gefährlichen Stellen, wie etwa stark befahrenen oder unübersichtlichen Kreuzungen, sollten sich die Kinder sicher fühlen.
Tipps:
Den sichersten Weg auswählen (der kürzeste Schulweg muss nicht der Sicherste sein)
Üben Sie den Schulweg mit Ihrem Kind bereits jetzt in den Ferien
Immer Fußwege und Fußgängerüberwege nutzen
Auf dem Gehweg innen gehen, nicht am Straßenrand. Straße nur an übersichtlichen Stellen überqueren.
Vor dem Überqueren der Straße immer an der Bordsteinkante oder Sichtlinie stehen bleiben und nach links und rechts schauen, ob Verkehr naht.
Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen
Den Weg vor dem ersten Schultag mehrfach üben und vorbildliches Verhalten vormachen
Kind selbstständig Lösungen vorschlagen lassen, loben oder mit Geduld korrigieren
Bevor das Kind alleine zur Schule geht, darauf achten, ob es: am Bordstein immer anhält, den Blickkontakt mit dem Fahrzeugführer sucht, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer berücksichtigt, die eigene Absicht deutlich anzeigt, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen abschätzen kann
Kind rechtzeitig auf den Weg schicken, damit es Zeit hat
Bei der Fahrt mit dem Auto: Sicher aussteigen lassen, und zwar so, dass das Kind die Schule sicher erreichen kann und keine anderen Kinder gefährdet werden.
Kinder sollten so angezogen sein, dass sie gesehen werden, also Reflektoren oder helle Kleidung tragen
Kinder sollten erst mit dem Rad zur Schule fahren gelassen werden, wenn sie die Fahrradprüfung in der vierten Klasse bestanden haben
Darauf achten, dass Kinder als Mitfahrende im Auto immer angeschnallt sind
Bus fahren: Die gefährlichste Situation ist das Überqueren der Fahrbahn vor oder hinter dem Bus, das sollte frühzeitig geübt werden
Kickboards und Waveboards sind aufgrund der Unfallgefahr für den Schulweg tabu, wenn überhaupt sind eine sicherere Alternative Tretroller / Scooter mit großen luftgefüllten Reifen.
Bad Tölz: Führerloser Bus sorgt für enormen Schaden
Ein führerloser Bus hat in Bad Tölz für einen enormen Schaden gesorgt. Wie die Polizei mitgeteilt hat, versuchte eine 49-Jährige am Montag im Farchet ihren Omnibus zu starten. Da dies nicht klappte stieg sie aus, um auf Fehlersuche zu gehen. Allerdings vergaß sie die Handbremse zu ziehen und der Bus rollte los. Erst kollidierte er mit einem geparkten Wagen, dann krachte er direkt ins Büro eines Autohauses, wo sich glücklicherweise zu diesem Zeitpunkt niemand befand. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro.
Autofahrer, die von der B2 von oder nach Pöcking fahren wollen, müssen heute und Morgen Umwege in Kauf nehmen. Der Grund: Die Anschlussstelle Pöcking Süd wird für zwei Tage voll gesperrt. Das hat das Staatliche Bauamt Weilheim mitgeteilt. Wegen des schlechten Zustands der Straße, müsse diese dringend saniert werden, heißt es. Eine Umleitung ist ausgeschildert.