Die täglichen News zusammengefasst für Lesbarkeit und Accessibility.
News für den 02. Juni 2022
Schwerer Motorradunfall bei Großweil
Mittelschwere Verletzungen hat heute Mittag ein 61-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Rosenheim durch einen Unfall auf der Staatsstraße bei Großweil erlitten. Ein 19-jährige Paketfahrer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wollte mit seinem Kastenwagen auf die Auffahrt zur A95 einbiegen. Dabei übersah der junge Fahrer den vorfahrtberechtigten Motorradfahrer, der aus Großweil in Fahrtrichtung Schwaiganger unterwegs war. Der Biker kollidierte mit dem Paketwagen. Regungslos blieb er auf der Fahrbahn liegen. Ersthelfer hielten sofort an und kümmerten sich um ihn. Die Unfallstelle war rund eine halbe Stunde gesperrt. Der Paketzusteller erlitt einen schweren Schock.
Schon vor rund einem Jahr haben die Arbeiten zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Herrsching begonnen, bald können die Anwohner und alle Autofahrer, die durch den Ort müssen aufatmen. Denn die Arbeiten in der Mühlfelder Straße, dem letzten Bauabschnitt des Projekts sind fast fertig. Diese und nächste Woche finden noch Restarbeiten an den Einmündungen und vereinzelte Pflasterarbeiten an den Gehwegen statt. Außerdem wird zum Ende der Woche und Anfang nächster Woche die Markierung inklusive Fahrradschutzstreifen aufgebracht. Dabei gibt es nur noch geringe Behinderungen des Verkehrs, so das staatliche Bauamt Weilheim.
Seit heute sind rund 80 israelische Pfadfinder nach München angereist, um sich dort zusammen mit deutschen Pfadfindern mit der NS Vergangenheit auseinanderzusetzen. Mit dabei sind auch Jugendliche aus Landsberg am Lech. Zusammen nehmen die Pfadfinder rund eine Woche lang an verschiedenen Workshops teil und Besuchen Gedenkstätten wie das Konzentrationslager Dachau oder die Welfenkaserne. Bei der Begegnung soll gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus gedacht werden und ein Austausch der unterschiedlichen Kulturen und Religionen stattfinden.
Zwei Gleitschirmflieger kollidieren in Garmisch-Partenkirchen
Gleitschirm-Unfall in Garmisch-Partenkirchen. Gestern Vormittag ist ein 37-jähriger Gleitschirmflieger beim Landeanflug mit einem 66 Jahre alten Mann aus den Usa kollidiert. Wie die Polizei jetzt mitteilt, konnte der Pilot aufgrund von einsetzendem Auftrieb nicht auf seinem angepeilten Landeplatz landen. Er verfehlte diesen und setzte erst ein Stück weiter auf dem Boden auf. Hier befanden sich jedoch der 66-jhrige Amerikaner und sein Gleitschirmlehrer. Die beiden hatten zuvor ihren Tandemflug beendet. Beim Landeanflug prallte der 37-jährige mit seinem Knie gegen den Kopf des 66-jährigen. Dieser wurde daraufhin ohnmächtig. Dank eines Helmes zog er sich nur eine Gehirnerschütterung zu. Gegen den 37-jährigen wird jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Um Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen und konkrete Vorhaben zur Inklusion umzusetzen, findet heute in Garmisch-Partenkirchen ein sogenanntes Wheel Map-Event statt. Bei der heutigen Veranstaltung im Garmisch-Partenkirchener Jugendzentrum PULS soll vor allem die Rollstuhlgerechtigkeit in der Marktgemeinde auf den Prüfstand gestellt werden. Start für alle Interessierten ist um 16 Uhr, dann ziehen aufgeteilte Gruppen los und untersuchen die verschiedenen Geschäfte der Gemeinde auf Zugangsmöglichkeiten und Hindernisse für Rollstuhlfahrer.
Landkreis Starnberg: Lebenszeichen der entführten deutschen Mädchen in Paraguay
Bereits letztes Jahr sollen ein deutscher Impfgegner und seine Partnerin ihre jeweiligen Töchter nach Paraguay verschleppt haben. Jetzt gibt es ein Lebenszeichen der beiden Töchter. Dabei sitzen die beiden zehn und elf Jahre alten Kinder mit ihren Eltern vor einer weißen Wand und bitten darum, dass nicht weiter nach ihnen gesucht wird. Sie seien freiwillig mitgekommen. Sowohl die paraguayische Staatsanwaltschaft und auch die Staatsanwaltschaft Essen ermitteln in dem Fall. Die Kinder wurden wohl ohne Zustimmung der in Deutschland verbliebenen Eltern in das südamerikanische Land mitgenommen. Eines der Mädchen soll aus Essen und das andere aus Gauting aus dem Landkreis Starnberg stammen.
Farchanter will Ameisenhaufen anzünden - am Ende brennt sein Auto
Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr in die Loisachstraße nach Farchant gerufen, da dort ein PKW in Brand geraten war. Die Feuerwehr konnte das Fahrzeug eines 31-jährigen Farchanters schnell löschen, es entstand trotzdem ein Sachschaden von 2500 Euro. Als Brandursache konnte festgestellt werden, dass der junge Mann mit einem Benzinkanister ein Feuer zum Verbrennen eines Ameisenhaufens vor dem Gartenzaun entfachen wollte. Der Kanister fing dabei Feuer, der 31-Jährige warf ihn weg und traf dabei seinen PKW, der in Brand geriet. Gegen den Farchanter wurde auf Grund des Verbrennens des Ameisenhaufens ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Bundesnaturschutzgesetz eingeleitet.
Dauerthema Parkhaus an der Krumperstraße in Weilheim wieder Thema
Der Dauerbrenner Parkhaus an der Krumperstraße in Weilheim ist heute wieder Thema im Stadtrat. Immer wieder gab es Lärmbedenken der Nachbarn gegenüber dem für rund 3,5 Millionen Euro geplanten Neubau. Thematisiert wurden verschiedene geschlossene und offene Bauweisen. In der letzten Sitzung des Bauausschusses einigten sich die Mitglieder jetzt auf schallabsorbierende Elemente mit Lichtschlitzen an der Westfassade des Gebäudes. Zudem soll die Fassade, wie ursprünglich geplant, begrünt werden. Da der Bauausschuss aber nur vorberatend tätig war, muss jetzt der Stadtrat heute Abend endgültig über das Projekt beschließen.
Infogespräch zu Veranstaltungen in Berufsschule Weilheim
Heute informiert das Landratsamt Weilheim-Schongau gleich über zwei große Veranstaltungen im kommenden Monat. Diese erwarten die Besucher der neuen Berufsschule in Weilheim am 25. Juni. Denn der Tag dient nicht nur als Tag der offenen Tür um das neue Gebäude anzuschauen, sondern dort kann ebenfalls die Job-Messe besucht werden. Sie kann heuer wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden.
Jury für Auszeichnung "Unser Dorf hat Zukunft" in Huglfing und Schönberg
Huglfing und Schönberg, beide im Landkreis Weilheim-Schongau haben sich beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beworben und werden deshalb heute von einer 12-köpfigen Jury besichtigt. Mit den beiden Orten aus dem Oberland konkurrieren in Oberbayern mit Freutsmoos und Rottau im Landkreis Traunstein. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ehrt mit dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" das bürgerschaftliche Engagement und macht positive Entwicklungen in ländlichen Regionen sichtbar. Um 10 Uhr ist die Jury in Huglfing, ab 13:30 Uhr in Schönberg. Landrätin Andrea Jochner-Weiß spricht in beiden Orten ein Grußwort.
Das Impfzentrum Garmisch-Partenkirchen bleibt in der Zeit vom 22. bis zum 29. Juni aufgrund des G7-Gipfels geschlossen. Während dieser Phase können Sie sich ausschließlich von niedergelassenen Ärzten impfen lassen. Für weitere Fragen steht das Impfzentrum montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch zur Verfügung, auch während der G7 Woche.
Mit 122 km/h zu viel war, wie die Polizei jetzt mitteilt, am Dienstag ein Auto bei Ettal unterwegs. Zwischen Linderhof und Graswang führten die Beamten eine Geschwindigkeitsüberwachung in der 70er Zone durch. Der „Spitzenreiter“ war mit 192 km/h ein Auto aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Zum Messzeitpunkt regnete es und die Fahrbahn war entsprechend nass. Auf den Autofahrer, einen jüngeren Mann, kommen demnächst ein 3-monatiges Fahrverbot, vermutlich ein Bußgeld in vierstelliger Höhe und zwei Punkte in Flensburg zu.
Nach den Prüfungen in Deutsch und Mathe Anfang dieser Woche stehen heute für die SchülerInnen der Fachober- und Berufsschulen in Weilheim die Prüfungen in den sogenannten Profilfächern auf dem Programm. 290 Absolventen sitzen heute vor den Tests der Fächer Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen, Pädagogik und Psychologie, sowie Physik und Biologie. Mit Englisch endet morgen der Prüfungsblock.
Verletzte aus der Ukraine werden im Unfallklinikum Murnau behandelt
Auch in der Unfallklinik Murnau werden Patientinnen und Patienten aus der Ukraine stationär behandelt. Sieben sind es insgesamt, drei davon wurden mit Kriegsverletzungen eingeliefert. Über einen Evakuierungstransport wird voraussichtlich heute Abend ein weiterer Patient in Murnau erwartet. Das sagt der Ärztliche Direktor Prof. Fabian Stuby im Radio Oberland-Interview. Bei den Ukrainern handelt es sich aber um keine Frischverletzten, sondern sie haben ihre Verletzungen bereits "überlebt". Viele von ihnen haben aber infizierte Wunden, die jetzt in Murnau behandelt werden. Verteilt werden sie über ein Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Schwerverletzte werden dabei qualifizierten Kliniken zugewiesen. Die Unfallklinik Murnau ist als überregionales Traumazentrum gemeinsam mit der Technischen Universität München im Netzwerk registriert.
Die Arbeitslosenzahlen in Bayern im Mai sind im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich gesunken. So liegt die derzeitige Quote bayernweit bei 2,8 Prozent. Letztes Jahr lag sie zur selben Zeit bei 3,6 Prozent. Das geht aus den Zahlen der Agentur für Arbeit Weilheim hervor. In allen Oberland-Kreisen liegt die Zahl an Arbeitslosen sogar noch unter dem bayerischen Durchschnitt. Die niedrigsten Zahlen mit 1.407, hat der Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen. Dort waren im Vergleich zum Vorjahresmonat 601 Menschen weniger ohne Job. Spitzenreiter ist der Landkreis Landsberg am Lech, hier gab es 1.740 Erwerbslose und damit 202 weniger als letztes Jahr.
Die Anschlussstelle der A95 Penzberg/Iffeldorf in Richtung Garmisch-Partenkirchen ist heute von 9 Uhr bis 15 Uhr für den Verkehr vollgesperrt. Die beiden Auffahrten in Richtung München sind von der Sperrung jedoch nicht betroffen. Hintergrund ist der Einhub von Fertigteilträgern zum Neubau der Autobahnbrücke. Während der Einhubvorgänge ist zudem die Staatsstraße zwischen Iffeldorf und Penzberg für den Verkehr kurzzeitig nicht befahrbar.
In Mittenwald findet heute der Tag der Gebirgssoldaten statt. Dieser setzt sich aus drei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen zusammen. Appell ist um 11 Uhr auf dem Gelände des Ausbildungslagers Luttensee. Ab 14 Uhr findet die Gedenkfeier des Kameradenkreises der Gebirgstruppe auf dem Hohen Brendten statt. Den Abschluss macht dann das Kameradschaftstreffen am Ausbildungslager Luttensee um 16 Uhr. Besonders im Fokus am Tag der Gebirgssoldaten steht der 2021 beendete Einsatz der deutschen Streitkräfte in Afghanistan.