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News für den 02. August 2025

Beachvolleyball-EM: Wickler/Ehlers scheitern im Viertelfinale

Endstation Viertelfinale. Starnberger Beachvolleyballer Clemens Wickler und sein Partner Nils Ehlers hofften bei der Heim-EM auf einen Podiumsplatz. Zwei alte Bekannte stoppten die Olympia-Zweiten allerdings in der Runde der besten Acht. In der Neuauflage des Finales von Paris verlor das in Hamburg trainierende Team gegen die Olympiasieger David Ahman und Jonatan Hellvig.

Betroffene Orte: Düsseldorf

Starnberg: Unbekannte schlagen gezielt Schrauben in Autoreifen

Kein Einzelfall – Unbekannte haben in den letzten Tagen und Wochen in der Starnberger Ottostraße Schrauben in Reifen geparkter Autos geschlagen. Mittlerweile sind etwa ein Dutzend Fälle bekannt – immer mit derselben perfiden Methode. Die Polizei geht von vorsätzlicher Sachbeschädigung aus und ermittelt auf Hochtouren. Der Schaden liegt bereits im tausender Bereich. Wer in dem Bereich geparkt hat, sollte seine Reifen dringend kontrollieren – und verdächtige Beobachtungen sofort melden. Entweder telefonisch oder online. Hinweise können helfen, den oder die Täter zu fassen.

 

Betroffene Orte: Starnberg

Wetterlage sorgt für nächste Aquaplaning-Unfallserie im Oberland

Starkregen, glatte Fahrbahn – und plötzlich hebt das Auto ab: Im Oberland ist es über den gestrigen Tag zur nächsten Aquaplaning-Unfallserie gekommen. Auf der A95 bei Münsing, Neuried und Starnberg hat die Wetterlage eine Hand voll Unfälle verursacht. Verletzte, Totalschäden und eine Vollsperrung waren die Folge. Die Polizei warnt: Bei Nässe heißt es Tempo runter, Abstand halten – und auf die Reifen achten. Wer zu schnell fährt, riskiert auf nasser Fahrbahn mehr als nur Blechschäden.

Betroffene Orte: Münsing, Neuried, Starnberg

Retter auf Abruf im Oberland - Immer mehr ehrenamtliche Ersthelfer retten in Bayern Leben

Immer mehr ehrenamtliche Ersthelfer retten in Bayern Leben – auch bei uns im Oberland. Allein im letzten Jahr rückten sie über 3.600-mal aus, oft alarmiert per Handy-App. Auch in Landsberg sind Freiwillige dabei, die bei Herzstillständen oft Minuten vor dem Rettungsdienst eintreffen. Möglich machen’s Plattformen wie „Mobile Retter“. Die Helfer sind im Schnitt immer schneller vor Ort - Die sogenannte Eintreffzeit liege aktuell bei unter vier Minuten. Zum Vergleich: Der reguläre Rettungsdienst brauche im bundesweiten Durchschnitt knapp neun Minuten zum Notfallort.

Gerade bei Herz-Kreislauf-Stillständen könne das fatal sein, weil schon nach drei bis fünf Minuten irreparable Schäden im Gehirn auftreten. An dieser Stelle könne ein Netz aus Ersthelfenden unterstützen, teilte die Firma „Mobile Retter“ mit.

 

Wer kann ehrenamtlicher Ersthelfer werden?

Um als ehrenamtlicher Ersthelfer auf Abruf aktiv werden zu dürfen, muss man laut Innenministerium volljährig sein, «über die für die Tätigkeit erforderliche Reife, körperliche und gesundheitliche Eignung verfügen». Das gelte grundsätzlich bei Kräften von Rettungsdienst und Feuerwehr. Andere Menschen sollten sich die gesundheitliche Eignung vom Arzt bestätigen lassen, bevor sie sich bei einem Ersthelfer-Projekt registrieren.

Außerdem müssen Grundqualifikationen nachgewiesen werden, die bei einer mindestens 48-stündigen Schulung erworben werden können - zum Beispiel das Erkennen von Vitalfunktionen, Basisreanimation und Anwendung eines Defibrillators. «Eine Vertiefung auf 80 Stunden oder mehr wird empfohlen, insbesondere wenn die Ersthelfergruppe häufiger zum Einsatz kommt», heißt es seitens des Innenministeriums. Zudem müsse «eine regelmäßige Fortbildung mit Praxistraining von mindestens vier Stunden pro Halbjahr» gewährleistet sein.

 

Betroffene Orte: Landsberg am Lech