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News für den 09. Juli 2025

Landsberg: Stadtrat spricht über Millionenprojekt

Ab Sommer 2026 gibt es in Bayern ein Recht auf Ganztagsbetreuung. Darauf bereitet sich auch die Stadt Landsberg vor und nimmt dafür viel Geld in die Hand. Für 4,3 Millionen Euro soll die Grundschule Erpfting erweitert werden. Einen entsprechenden Beschluss will der Stadtrat heute Abend fassen. Geplant ist ein Anbau mit Mensa, Gruppenräume für die Mittagsbetreuung, Sanitäranlagen und Nebenräumen. Wenn alles nach Plan läuft, kann im Juli 2026 gebaut werden. Die geplante Bauzeit liegt bei zwei bis drei Jahren.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Politik, Stadtrat, Schule

Landsbergerin Sydney Lohmann verlässt den FC Bayern München

Dieser Wechsel kommt überraschend. Nationalspielerin Sydney Lohmann aus Landsberg verlässt den FC Bayern München und schlägt ein neues Kapitel ihrer Karriere auf. Nach neun Jahren in München wechselt die 25-Jährige mit sofortiger Wirkung zu Manchester City. In England unterschreibt die Landsbergerin einen Vertrag über vier Jahre. Es ist die erste Auslands-Station ihrer Karriere.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Landsberg am Lech, Fußball

Millionen für Bayerns Krankenhäuser - Auch Klinikum Landsberg profitiert

Fast eine halbe Milliarde Euro will der Freistaat in den kommenden Jahren bayernweit in zahlreiche Krankenhausbauprojekte investieren. Davon profitiert auch das Klinikum Landsberg am Lech. Für einen Funktionsneubau soll das Klinikum rund 58 Millionen Euro bekommen. Es ist eines von mehreren Projekten, die bis 2030 durch das sogenannte „Krankenhausbauprogramm“ unterstützt werden. „Die Qualität der Versorgung in den Kliniken wird sich damit erheblich verbessern. Davon profitieren neben den Patientinnen und Patienten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern.“ Äußerte sich Gesundheitsministerin Judith Gerlach dazu.

Betroffene Orte: Landsberg am Lech
Themen: Krankenhaus, Landsberg am Lech, Förderung

Seehausen: Königspython sorgt für Feuerwehr- und Polizeieinsatz

Kurioser und sehr ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr Seehausen und die Murnauer Polizei. Auf einem Briefkasten vor dem BRK-Ruhesitz wurde eine rund einen Meter lange Königspython entdeckt. Die Würgeschlange hatte es sich dort gemütlich gemacht. „Wir gehen derzeit davon aus, dass die Schlange entweder ausgesetzt wurde oder ihrem Besitzer entwischt ist“, erklärte Joachim Loy, Leiter der Polizeiinspektion Murnau. Die Feuerwehr konnte das Tier einfangen und der Polizei übergeben. Woher das Tier stammt, ist unklar. Die Polizei bittet den Besitzer, sich zu melden.

Betroffene Orte: Seehausen a. Staffelsee
Themen: Feuerwehr, Seehausen, Polizei

Maurischer Kiosk im Schlosspark Linderhof ab Ende Juli für über vier Jahre gesperrt

Er gehört zu den ältesten erhaltenen Messebauten weltweit und steht bei uns im Oberland: Der Maurische Kiosk im Schlosspark Linderhof. Wer sich selbst ein Bild davon machen will, muss sich beeilen:

Weil die Fassaden- und Dachflächen des Maurischen Kiosks ab Ende Juli umfassend restauriert werden, bleibt der farbenprächtige Pavillon voraussichtlich viereinhalb Jahre abgeschlossen, teilt die Bayerische Schlösserverwaltung mit. Der Kostenrahmen für die Maßnahme liegt bei über 16 Millionen Euro.

Betroffene Orte: Ettal

Einsatz auf hoher See für Starnberger Polizisten

Polizeieinsatz auf hoher See in Starnberg. Die Beamten wurden am Wochenende zur Schiffsanlegestelle in Possenhofen gerufen. Eine Personengruppe fiel auf einem Ausflugsschiff negativ auf, und zwar durch laute Musik und das Ignorieren des Rauchverbotes. Der Kapitän und sein Bordpersonal hatten versucht die Gruppe dazu zu bringen, sich an die Hausregeln zu halten – ohne Erfolg. Die ausgerückte Polizei betreute schließlich die Unruhestifter von Possenhofen bis zur nächsten und letztlich Endhaltestelle in Starnberg und sorgte für Ruhe.

Betroffene Orte: Starnberg

Nächste Schockanrufwelle rollt durchs Oberland - Starnberger Raum betroffen

Es hört einfach nicht auf. Im Oberland kommt es regelmäßig zu Schockanrufwellen. Die letzte hat es jetzt in und um Starnberg gegeben. Die Betrüger gaukeln uns vor, dass ein Angehöriger einen Unfall verursacht hätte und eine Kaution fällig sei. Bislang ist der Polizei nicht bekannt, dass ein solcher Schockanruf im Verlauf der letzten Woche erfolgreich war. Damit das so bleibt, teilt die Polizei Verhaltenstipps mit uns:

  • Lasst euch nicht unter Druck setzen und legt im Zweifel einfach auf.
  • Sprecht immer mit nahestehenden Personen oder Familienangehörigen über ungewöhnliche Telefonanrufe.
  • Geht nicht ans Telefon, wenn die Nummer unterdrückt oder euch nicht bekannt ist. Lasst den Anrufenden auf Ihren Anrufbeantworter sprechen und vergewissert euch im Zweifel über den Notruf 110 in Ruhe, ob es mit dem Anruf seine Richtigkeit haben kann.
  • Macht keine Angaben über finanzielle Verhältnisse am Telefon.
  • Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden euch niemals telefonisch um die Aushändigung von Bargeldbeträgen oder Wertsachen bitten.
  • Die Übergabe eines Vermögensbetrages oder einer angeblichen „Kaution“ schützt keinesfalls vor Strafverfolgung, noch ist eine ärztliche Behandlung von einer vorherigen Geldzahlung abhängig.
  • Übergebt grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellt auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
  • Lasst grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Betroffene Orte: Starnberg

6. Auflage des "Kindergartenradel-Wettbewerbs" im Kreis Weilheim-Schongau voller Erfolg

Es ist bereits die sechste Auflage des „Kindergartenradel-Wettbewerbs“ im Kreis Weilheim-Schongau gewesen. Eine Aktion, die im Rahmen des sogenannten STADTRADELNS stattfand und laut Landratsamt für große Begeisterung sorgte.

Drei Wochen lang schmissen sich über 700 Kinder, Erzieher und Eltern auf die Räder und strampelten mehr als 64.000 Kilometer durch den Landkreis Weilheim-Schongau. Den ersten Platz sicherte sich der St. Johann Kindergarten aus Peißenberg mit etwas über 8.000 Kilometern. Zur Belohnung gab es neben einer Urkunde auch ein Preisgeld.

Betroffene Orte: Weilheim i. OB, Schongau

Stadt München plant im Rollstuhl sitzende Ampelmännchen

Homosexuelle Pärchen leiten Fußgänger an manchen Ampeln in München schon länger mit rotem und grünem Signal über die Straße. Jetzt soll die Stadt ein weiteres neues „Ampelmännchen“ bekommen.

Nämlich eines, das im Rollstuhl sitzt. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat das Mobilitätsreferat beauftragt, dafür geeignete Kreuzungen im Innenstadtbereich zu definieren. Seit zehn Jahren gibt es in München bereits schwule und lesbische Ampelpärchen. Anlässlich des Christopher-Street-Days 2015 waren diese erstmals eingesetzt worden. Inzwischen sind sie an einigen Straßen im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel fest installiert. Seit einigen Monaten geleitet in seiner Münchner Heimat auch der liebenswert-freche Kobold Pumuckl als Ampelfigur Fußgänger sicher über die Straße.

Betroffene Orte: München

Tölzer Realschule vertritt das Oberland bei Bayerischer Robotik-Meisterschaft

Welche Realschule sichert sich die Bayerische Robotik-Meisterschaft? Die Antwort auf diese Frage gibt es heute und die Staatliche Realschule Bad Tölz möchte da ein Wörtchen mitreden. Sie steht im Finale des diesjährigen Wettbewerbs. Die Oberlandschule setzte sich bereits in regionalen Vorrunden gegen die Konkurrenz durch. Eine Jury bewertet im bayerischen Finale die Fähigkeiten der Schulteams im Bau und Programmieren von Robotern. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Initiative „Mint digital“, wobei MINT für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik steht.

Betroffene Orte: Bad Tölz

Ohlstadt: Herrenloses Schlauchboot auf Loisach löst Großeinsatz aus - Auswirkungen auch im Straßenverkehr spürbar

Ein Herrenloses Schlauchboot in den Fluten der Loisach – Deshalb sind bei Ohlstadt zahlreiche Rettungskräfte gestern am frühen Abend zu einem Großeinsatz ausgerückt. Passanten hatten ein Schlauchboot ohne Kapitän entdeckt und umgehend den Notruf gewählt. Im Laufe der sofort losgetretenen Suchmaßnahmen stellte sich heraus, dass eine Person mit dem Schlauchboot unterwegs war und beim Verlassen des Gewässers das Boot verlor. Während des Einsatzes kam es zu spürbaren Verkehrsbehinderungen, weil mehrere Brücken bei Ohlstadt sowie in Richtung Murnau für den Einsatz teilweise gesperrt werden mussten. 
 

Betroffene Orte: Ohlstadt, Murnau a. Staffelsee

Kurioser Polizeieinsatz: "Nacktradler" in Gauting unterwegs

Kurioser Einsatz für die Gautinger Polizei: Ein komplett nackter Mann war am Wochenende unmittelbar vor der Polizeiinspektion auf dem Fahrrad unterwegs.

Ein Passant meldete den Mann in seinem „Adamskostüm“. Weil es in der Region zuletzt mehrfach zu Exhibitionismus-Fällen gekommen war, suchten gleich zwei Streifen nach dem älteren Mann. Der nackte Radler versuchte zunächst noch, einer Kontrolle zu entkommen, wurde letztlich doch gestoppt. Der 62-Jährige erklärte, er fahre aus gesundheitlichen Gründen nackt – in ländlichen Gegenden sehe er da kein Problem. Nach einer Belehrung und dem Anziehen seiner Kleidung durfte er wieder nach Hause radeln.

Betroffene Orte: Gauting

Ente am Starnberger See mit Stein getötet - Werftbesitzer setzt Belohnung für nützliche Hinweise aus

Mit einem Stein soll eine Frau heute vor einer Woche am Starnberger See eine Ente getötet haben. Von der Täterin fehlt noch immer jede Spur. Anton Dreher, Besitzer einer traditionsreichen Werft in Starnberg hat jetzt eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die bei der Lösung des Falls helfen können. Die getötete Ente hatte im Bereich der Nepomukbrücke mehrere Küken ausgebrütet, als die unbekannte Frau das Tier mit einem Stein beworfen hatte und tödlich verletzte.

Betroffene Orte: Starnberg

Rehwild im Liebesrausch - Vorsicht auf den Straßen im Oberland

Sie sind wild und im Liebesrausch. Beim Rehwild beginnt jetzt im Juli die Paarungszeit. Damit steigt für Autofahrer das Risiko für einen Wildunfall. Denn die Tiere überqueren dabei auch Straßen. Wichtigster Tipp von Jäger Florian Pfütze aus Weilheim-Schongau: dort wo Warnschilder auf Wildwechsel hinweisen, vorsichtig und langsam fahren. Wenn ein Zusammenprall unvermeidbar ist, nicht ausweichen, sondern auf das Tier draufhalten. Und falls es zum Unfall kommt, unbedingt die Polizei informieren. Wildunfälle müssen gemeldet werden.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Starnberg, Landsberg am Lech, Bad Tölz, Wolfratshausen