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News für den 22. Juli 2025
Heavy-Metal-Legende Ozzy Osbourne ist tot
Einer der ganz großen hat die Bühne für immer verlassen. Ozzy Osbourne ist tot. Der legendäre Sänger der Heavy-Metal-Band Black Sabbath ist heute im Alter von 76 Jahren gestorben. Das hat seine Familie mitgeteilt. Erst vor rund zwei Wochen stand der an Parkinson erkrankte Osbourne noch ein letztes Mal auf der Bühne - bei seinem Abschiedskonzert in seiner Heimatstadt Birmingham.
"It is with more sadness than mere words can convey that we have to report that our beloved Ozzy Osbourne has passed away this morning. He was with his family and surrounded by love.
We ask everyone to respect our family privacy at this time.
Sharon, Jack, Kelly, Aimee and Louis"
Die EA Schongau bastelt weiter am Kader für die Bayernliga-Saison 2025/26. Wie die Lechstädter über die sozialen Medien mitteilten, werden drei Angreifer nicht mehr in der kommenden Spielzeit zu den "Mammuts" zurückkehren. Ferdinand Hummel, Timo Kindl und Philip Zabel verlassen den Verein und befinden sich auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung.
Währenddessen haben zwei "alte Bekannte" ihre Verträge um ein weiteres Jahr verlängert: Routinier Leo Zink, der im Laufe der letzten Saison spontan aus dem Eishockey-Ruhestand zurück aufs Eis gekehrt war, hängt ebenso wie Youngster Maxi Seiler, der vergangene Saison verletzungsbedingt nur zu ein paar wenigen Einsätzen kam, noch eine weitere Spielzeit in Schwarz-Gelb an.
Entscheidung gefallen - Thomas Müller setzt Karriere in den USA fort
Er hat wohl noch nicht genug vom Fußball. Thomas Müller wird seine Karriere offenbar fortsetzen, und allem Anschein nach in den USA. Das berichtet Sky. Demnach soll die Entscheidung zwischen zwei Vereinen fallen. Darunter der Los Angeles FC, Partnerverein des FC Bayern München. In den kommenden Tagen soll der Vertrag mit dem neuen Klub fixiert und offiziell gemacht werden. Beim Rekordmeister war diesen Sommer nach insgesamt 25 Jahren, über 750 Pflichtspielen und 33 Vereins-Titeln Schluss.
Mittenwald: Fahrradfahrer verursachen Unfall von Militärkonvoi
Auf einem Übungsplatz der Bundeswehr bei Mittenwald ist es gestern Nachmittag zu einem Auffahrunfall zwischen drei Militärfahrzeugen gekommen. Grund dafür: Zwei Fahrradfahrer kamen dem Konvoi auf einer Forststraße plötzlich entgegen – ein Bundeswehrfahrer bremste stark ab, die Fahrzeuge dahinter konnten nicht mehr rechtzeitig reagieren. Mehrere Soldaten wurden verletzt. Die Polizei ermittelt jetzt den genauen Unfallhergang.
Er soll in Herrsching mehrere Brände verursacht haben – jetzt sitzt ein 42-Jähriger in Untersuchungshaft. Zwei Herrschinger hatten am Wochenende ein Feuer vor einem Schnellimbiss in der Seestraße entdeckt. Aus der Ferne beobachteten sie den verdächtigen Mann, der kurz darauf durch die Polizei festgenommen werden konnte. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der 42-Jährige am Sonntag noch weitere kleine Brände gelegt hatte. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts der Brandstiftung und weiterer Brandlegungen ermittelt.
Immer wieder versuchen Schleuser Menschen illegal über den Grenzübergang Mittenwald/Scharnitz nach Deutschland zu bringen. Genau das wird jetzt einem 28-Jährigen vorgeworfen. Deswegen muss er sich ab heute wegen banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern in mehreren Fällen vor dem Münchner Landgericht verantworten. Er soll als Mitglied einer Bande gehandelt haben und unter anderem zwei unbegleitete Minderjährige nach Deutschland gebracht haben. Das Gericht hat drei Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird noch diese Woch erwartet.
Demo in München "Rettet die Berge - kein Rückschritt beim Alpenschutz" - Landtag soll Entscheidung über "drittes Modernisierungsgesetz" treffen
Der Bayerische Landtag könnte heute eine weitreichende Entscheidung treffen. Es soll über den Entwurf für das sogenannte „dritte Modernisierungsgesetz“ abgestimmt werden. Laut Steffen Reich vom Deutschen Alpenverein, würde dieses weitreichende Lockerungen bei Umweltauflagen im Alpenraum mit sich bringen - das kritisiert der DAV.
„Beim dritten Modernisierungsgesetz geht es unter anderem darum, dass die Schwellenwerte für Umweltverträglichkeitsprüfungen bei Bauvorhaben in Skigebieten, also für Skipisten, Beschneiungsanlagen, Seilbahnen, so angehoben werden, dass bei vielen Bauvorhaben keine Prüfung mehr erfolgt. Das wäre aus unserer Sicht schlecht für Arten und Lebensräume in den Alpen, die durch den Klimawandel ohnehin schon sehr stark unter Druck sind. Deswegen haben wir uns einem Bündnis angeschlossen und unterstützen die Petition „Rettet die Berge - keinen Rückschritt beim Alpenschutz und demonstrieren ab 11:00 Uhr auf dem Marienplatz.“,so Reich.
Die Online-Petition gegen die Pläne ist schon über 40.000-mal unterschrieben worden.
Oberammergau: Sondersitzung zur Zukunft des Wellenberggeländes - weiteres Vorgehen steht
Die Gemeinde Oberammergau hängt an ihrem Wellenberg-Areal. In einem Bürgerentscheid entschied sich das Passionsdorf vor kurzem gegen einen Teilflächen Verkauf des Geländes. Gestern kam der Gemeinderat zu einer Sondersitzung zur Zukunft des Areals zusammen. Das Gremium hat sich mit insgesamt drei Anträgen von verschiedenen Fraktionen zu diesem Thema auseinandergesetzt.
Der Rat einigte sich letztlich darauf, jetzt eine grundlegende Bestandsaufnahme zu machen, weitere Ideen zu sammeln, sich einen Partner mit ins Boot zu holen und dann in einem Dialogverfahren mit mehreren Beteiligten, ein Zukunftssicheres Konzept zu erarbeiten, so Bürgermeister Andreas Rödl. In der Bevölkerung hat sich außerdem eine Fördergemeinschaft gebildet, die zur Klärung der Zukunft eine Umfrage ins Leben gerufen hat.
Dramatischer Felsenschwalben Rückgang in den Alpen
Felsenschwalben sind selten – auch bei uns im Oberland. Nur etwa 100 Brutpaare gibt es geschätzt in Deutschland. Dramatisch zurückgegangen ist der Bestand in den Alpen – so der Landesbund für Vogel- und Naturschutz. Und das liegt vermutlich an Starkregenereignissen und an einem Kälteeinbruch im vergangenen September, bei dem zahlreiche Schwalben verendet sind. Neben Mehl- und Rauchschwalben könnten davon auch die Felsenschwalben betroffen gewesen sein.
Steigen die Bierpreise im Oberland? Wir haben für euch nachgefragt
Sommer, Feierabend und ein kühles Bier. Das gehört für viele zusammen. Doch dieser Genuss könnte im Oberland bald teurer werden.
Das Starnberger Brauhaus will die Bierpreise anpassen, heißt es auf Anfrage. Begründet wird der Schritt mit dem Kostendruck des Unternehmens. Konkrete Preisanpassungen und bis wann das Bier teurer werden soll, sagte die Brauerei nicht. Bei der Klosterbrauerei Andechs soll es zumindest in diesem Jahr keine Bierpreiserhöhung geben. Dank langfristiger Verträge mit Lieferanten ist die Kostenstabilität gesichert, sagte ein Sprecher.
Tutzing hat "Schandflecken" im Gemeindegebiet den Kampf angesagt
Bröckelnde Fassaden, viel Verkehr. In der Gemeinde Tutzing gibt es trotz der malerischen Kulisse des Starnberger Sees auch „Schandflecken“. Mit dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept, kurz ISEK soll sich das ändern. Dieses ist jetzt fertig und wird bis Mitte August öffentlich ausgelegt. In der Zeit kann sich jeder umfassend darüber informieren und Stellung zu den geplanten Maßnahmen nehmen. Ziel ist es das Tutzing schöner und zukunftsträchtiger werden soll.
Verstärkung aus Frankreich. Der Eishockey Oberligist SC Riessersee gibt die Verpflichtung von Stürmer Parker Colley bekannt. Der Kanadier war zuletzt in der ersten französischen Liga aktiv. Der 28-Jährige soll eine zentrale Rolle einnehmen, sagt sportlicher Leiter Uli Maurer. „Colley ist ein schneller, intelligenter Spieler, der seine Mitspieler hervorragend in Szene setzen kann“, so Maurer.
Finanzieller Zuschuss für Hebammen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Hebammen im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen bekommen in diesem Jahr einen finanziellen Zuschuss. Jetzt kann dafür ein entsprechender Antrag eingereicht werden, teilt das Landratsamt mit. Um von der Sonderzahlung zu profitieren, müssen die Zuschussanträge bis Anfang Dezember der Behörde vorliegen. Insgesamt sollen fast 25.000 Euro ausbezahlt werden.
Telemedizin bald auch im Oberland? System soll ausgeweitet werden
Telemedizin soll helfen die Notarztversorgung in ländlichen Bereichen zu verbessern. Pilotprojekte in Bayern stoßen auf gute Resonanz. Jetzt soll das System auch auf das Oberland ausgeweitet werden.
Ein Standort ist für den Rettungsdienstbereich von Augsburg über München bis nach Garmisch-Partenkirchen geplant. Bis wann er realisiert wird, ist noch unklar, hieß es im Innenausschuss des bayerischen Landtags. Bei der Telemedizin fahren Rettungssanitäter zum Einsatz und schalten einen Notarzt digital hinzu. So entfallen für den Notarzt An- und Abfahrtszeiten.
"Asiatische Tigermücke" mittlerweile wohl in München heimisch - Oberland weiter ohne Sichtung
Die „Asiatische Tigermücke“ breitet sich weiter aus. Mittlerweile ist die tropische Mückenart unweit des Oberlandes in München heimisch geworden. Sie ist nur wenige Millimeter klein, aber sehr aggressiv und als potenzieller Überträger von Krankheitserregern für den Menschen nicht ungefährlich. Unter Umständen kann sie Krankheiten wie Dengue oder Zika übertagen. Den ersten Fund der Tiere in unserer Landeshauptstadt soll es bereits 2019 gegeben haben. Erkennen könnt ihr die Asiatische Tigermücke an ihrem schwarz-weiß gestreiften Muster. Die gute Nachricht an der Stelle: In den Oberland-Landkreisen ist laut Landesamt für Gesundheit weiterhin noch keine einzige Tigermücke gefunden worden.
Um die Ausbreitung zu überwachen, setzen Städte wie München auf ein eigenes Monitoring. Und auch wir können mithelfen, indem wir mögliche Brutstätten im Garten oder auf dem Balkon beseitigen. Zum Beispiel Regentonnen abdecken und Wasseransammlungen in Gießkannen entleeren.