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News für den 29. Juli 2025

Vermisster aus Oberdießen dank Hinweis aus der Bevölkerung wohlbehalten gefunden

Das Oberland hält zusammen und hilft sich wo es kann. In Oberdießen hat eine Vermisstensuche dank eines Tipps aus der Öffentlichkeit ein gutes Ende genommen. Seit Anfang der Woche war ein 69-Jähriger aus der Gemeinde im Kreis Landsberg spurlos verschwunden. Deshalb hatte die Polizei die Bevölkerung um Hilfe gebeten – mit Erfolg. Die Beamten haben bekannt gegeben, dass der 69-Jährige wohlbehalten aufgespürt werden konnte.

Betroffene Orte: Dießen am Ammersee
Themen: Polizei, Vermisst

Soll Weilheim einen Rufbus bekommen? FDP diskutiert Idee

Wer auf dem Land wohnt und den Bus nutzen möchten kennt das Dilemma: oft fährt er nur einmal am Tag. Weiter Buslinien lohnen sich häufig nicht. Daher tüfteln Gemeinden seit Jahren daran, wie der ÖPNV ausgebaut werden kann. Immer häufiger setzen Kommunen auf den Rufbus. In Murnau fährt der „Blaue-Land-Bus“, in Bad Kohlgrub ist ein Rufbus-System in Planung. Ein ähnliches Konzept schwebt der FDP auch für die Stadt Weilheim vor. Über die Rufbus-Idee diskutieren die Liberalen heute Abend. 

Betroffene Orte: Weilheim i. OB
Themen: Weilheim, Verkehr, Bus

Schongau: Neue Stellplatzordnung kommt im Stadtrat auf den Tisch

Die Stadt Schongau steht unter Zugzwang. Bis spätestens Ende September muss eine neue Stellplatzsatzung verabschiedet werden. Die legt fest, ob und in welchem Umfang Stellplätze vorgeschrieben werden. Heute Abend stimmt der Stadtrat über einen Entwurf ab. Vorgesehen sind künftig einheitliche Regeln für Auto- und Fahrradstellplätze, sowie klare Vorgaben zur Begrünung von Dächern. Auch bei der Zahl der Stellplätze pro Wohnung gibt es eine Anpassung: Erst ab 60 Quadratmetern sollen zwei Parkplätze nötig sein. 

Außerdem ist heute Abend das Hotel „Am Hollberg“ Thema. Das Gremium möchte die bestehende Veränderungssperre des Grundstücks um ein Jahr verlängern. Damit soll das Hotel auch künftig Urlaubern zur Verfügung stehen. Zuletzt stand im Raum, dass das Hotel als Unterkunft für Geflüchtete genutzt wird.

Betroffene Orte: Schongau
Themen: Schongau, Politik, Stadtrat

Ex-Biathletin Laura Dahlmeier in Pakistan schwer verunglückt - Rettungseinsatz fortgesetzt

+++ Update 30.07.2025 - 11:00 Uhr +++

Der Rettungseinsatz für die im Karakorum-Gebirge in Pakistan verunglückte Laura Dahlmeier ist wieder aufgenommen worden. Das teilte ein Behördensprecher mit. Bisher könne die Mission allerdings nur am Boden stattfinden. Helikopter seien wegen der schlechten Wetterbedingungen noch nicht gestartet. Vier erfahrene Kletterer und zwei Bergträger sind in zwei Teams auf dem Berg unterwegs, um die 31-Jährige zu bergen. Zum Rettungsteam gehört auch der bayerische Weltklasse-Kletterer Thomas Huber. 

+++ Update 30.07.2025 - 09:15 Uhr +++

Das Oberland ist in Gedanken weiter bei Biathlon-Olympia Siegerin Laura Dahlmeier. Die Rettungsmission sollte am Morgen weitergehen - schlechte Wetterverhältnisse behindern dies jedoch bisher. Der Einsatz ist noch nicht wieder aufgenommen worden. Das teilte ein Sprecher des örtlichen Alpenvereins und der zuständigen Expeditionsfirma der Deutschen Presse-Agentur mit. Grund seien starke Winde und schlechte Sichtverhältnisse. Laut pakistanischen Medien soll sich Dahlmeier nach dem Unfall mit ihrer Seilpartnerin Marina Krauss verständigt haben. Diese befindet sich aktuell auf dem Abstieg und soll bei guter Gesundheit sein.

+++ Update 30.07.2025 - 05:00 Uhr +++

Gibt es noch Hoffnung für die verunglückte Laura Dahlmeier? Die ehemalige Biathletin war am Montag beim Bergsteigen in Pakistan schwer verunglückt. Die Suche nach ihr soll heute fortgesetzt werden. 

Die 31-jährige Laura Dahlmeier ist beim Aufstieg auf rund 5.700 Metern Höhe von einem Steinschlag getroffen und dabei schwer verletzt worden. Rettungsteams konnten die Extrembergregion bisher nicht erreichen. Bei einem Hubschrauberüberflug konnten keine Lebenszeichen festgestellt werden. Ihre Seilpartnerin konnte schon geborgen werden. Die einstige Biathlon Weltklasse-Läuferin, inzwischen erfahrene Bergsteigerin und Bergführerin, hatte als Ziel den Laila Peak. Auf der Höhe des Unfalls herrschen tagsüber Temperaturen um minus zehn Grad. 

Der ehemalige Extrembergsteiger Reinhold Messner sagte gestern bei WELT.TV: "Wir alle sind fiebernd bei ihr, denn sie war nicht nur eine großartige Biathletin, bescheiden grossartig, ohne Konkurrenz in ihrer Zeit war und wurde eine Bergsteigerin erster Kategorie. Und sie hat im oberen Bereich des Alpinismus mitgespielt." 

+++ Ursprüngliche Meldung - 29.07.2025 +++

Große Sorge um Laura Dahlmeier: Die ehemalige deutsche Biathletin ist beim Bergsteigen im Karakorum-Gebirge in Pakistan schwer verunglückt. Die 31-Jährige sei durch einen Steinschlag am Laila Peak mindestens schwerst verletzt worden, teilte ihr Management mit. Es konnten noch keine Rettungskräfte zur Bergsportlerin vordringen, weil die große Steinschlaggefahr in dem Gebiet anhält. Einzig ein Hubschrauber habe die schwer zugänglich Unglücksstelle überflogen - dabei waren bei der einst besten Biathletin der Welt keine Lebenszeichen zu erkennen. 

Die Ex-Biathletin war den Angaben zufolge seit Ende Juni gemeinsam mit Freunden in der Region unterwegs. Sie hatte am 8. Juli bereits erfolgreich den Great Trango Tower (6.287 m) bestiegen. Der Laila Peak war das zweite geplante Gipfelziel. 

Wegen der hereingebrochenen Dunkelheit ist die Suche für heute eingestellt worden. 

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen
Themen: Garmisch-Partenkirchen, Laura Dahlmeier

Razzia im Landkreis Starnberg wegen Kinderpornografie

Im Kampf gegen Kinder- und Jugendpornografie sind im Landkreis Starnberg mehrere Wohnungen durchsucht worden. Die Kripo Fürstenfeldbruck hat in einer landkreisübergreifenden Aktion insgesamt 22 Tatverdächtige ermittelt. Dabei wurden unter anderem über 130 Datenträger sichergestellt. Die Beschuldigten sind männlich und zwischen 15 und 87 Jahre alt. Die Auswertung der Speichermedien läuft. 

Betroffene Orte: Starnberg
Themen: LK Starnberg, Polizei, Delikt

Stadt Penzberg stellt Mobilitätskonzept vor

Mehr Sicherheit für Radfahrer, weniger Autos und eine bessere Lebensqualität. Die Stadt Penzberg präsentiert heute ihr Mobilitätskonzept. Seit zwei Jahren feilen Experten daran. Das Konzept beinhaltet mehr als 170 Maßnahmen. Unter anderem die Verlegung einer Staatsstraße, um die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten. Aufgelistet sind auch Fahrradstraßen und mehr Tempo-30-Zonen. Wann und ob die festgelegten Maßnahmen umgesetzt werden, ist offen. Penzberg soll nicht nur sicherer, sondern auch leiser werden. Deshalb arbeitet die Stadt an einem Lärmaktionsplan. Auch darüber informiert der Stadtrat heute Abend.

Betroffene Orte: Penzberg
Themen: Politik, Stadtrat, Technik, Verkehr, Mobilität

Walchenseekraftwerk: "Wahrer Schöpfer" wird mit Büste gewürdigt

Es thront hoch über dem Walchensee und liefert seit 100 Jahren Ökostrom. Das Walchenseekraftwerk ist ein Meisterwerk der Technik. Erbaut von Oskar von Miller. Als wahrer Schöpfer gilt aber Arthur Schönberg. Der Mann im Hintergrund zeichnete die Pläne für das Kraftwerk. Die Betreiber wollen sein Leben und sein Schaffen würdigen. Dazu wird heute im Rahmen einer Gedenkfeier eine Büste von Arthur Schönberg enthüllt. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde Schönberg 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er verstarb.

Betroffene Orte: Kochel a. See
Themen: Energie, Walchensee

Ernte des Frühjahrshonigs fällt im Oberland zufriedenstellend aus

Gute Nachrichten gibt es für die Imker im Oberland zum Frühjahrshonig. Die Ernte fällt laut Landesverband Bayerischer Imker zufriedenstellend aus. Der Ertrag ist demnach besser als im Jahr 2024. Auch weil das Wetter beständiger war, heißt es. Die nasse und kühle Witterung hatte den Imkern im vergangenen Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie die Ernte im Sommer ausfällt, steht noch nicht fest. Dem Landesverband zufolge aber wohl ebenfalls besser als letztes Jahr.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech

Neues Feuerwehrhaus für Tutzing - Standortfrage Thema im Gemeinderat

Die Gemeinde Tutzing braucht für mehrere Millionen Euro ein neues Feuerwehrhaus. Heute Abend will der Gemeinderat entscheiden, wo es hinkommen soll. Im Gespräch sind zwei verschiedene Standorte. Dort wo es jetzt steht oder am Hartplatz beim Würmseestadion. Unklar ist auch, ob das Feuerwehrhaus neugebaut oder saniert wird. Dem Gemeinderat liegen insgesamt drei Variante vor. Die Kosten liegen zwischen 10 und 15 Millionen Euro. 

Betroffene Orte: Tutzing
Themen: Feuerwehr, Politik, Gemeinderat

Rentner aus Hohenfurch deckt Schockanruf auf - mutmaßliche Betrügerin vor Gericht

Ein Senior aus Hohenfurch hat mitgeholfen, dass eine Frau nach einem sogenannten Schockanruf heute vor Gericht steht. Der 70-Jährige sollte eine Kaution für seine angeblich verunfallte Tochter zahlen. Er durchschaute die Masche. Bei der Übergabe der Wertgegenstände war auch die echte Polizei vor Ort und schlug zu. Die Angeklagte war Teil einer Bande und muss sich heute vor dem Landgericht München verantworten.

Betroffene Orte: Hohenfurch

"Asiatische Hornisse" bedroht Bienen im Oberland - Vertreter aus Politik und Fachleute diskutieren über Maßnahmen

Wichtiger Tag heute für die mehr als 2.000 aktiven Imker im Oberland. Im Kampf gegen die Asiatische Hornisse treffen sich in Unterfranken Fachleute und Politikvertreter zu einem „Runden Tisch“. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie die Ausbreitung des Insekts in Bayern eingedämmt werden kann. Matthias Meidel vom Landesverband Bayerische Imker hofft auf eine breite Allianz aller Beteiligten. Er glaubt, dass die Hornissenart spätestes im nächsten Jahr im Oberland auftaucht. Um die Imker zu schützen, hat die Staatsregierung jüngst einen Aktionsplan gestartet.

Unterstützung aus dem Oberland für afrikanischen Distrikt

Die Gemeinden Windach und Eresing engagieren sich künftig aktiv in der Landkreispartnerschaft mit dem Distrikt Newala in Tansania. Gemeinsam wurden zwei Bildungsprojekte auf den Weg gebracht, die jungen Menschen berufliche Perspektiven bieten sollen. Geplant sind ein Ausbildungszentrum für Handwerksberufe und ein Schneider- und Computerkurs für junge. Ziel ist es, Selbstständigkeit zu fördern und Zukunftschancen vor Ort zu verbessern.

Betroffene Orte: Eresing, Windach

"Brauereien in Bayern" Bayerischer Brauerbund veröffentlicht Sonderkarte

Das Oberland und das Bier gehören einfach zusammen. Das zeigt auch die neu aufgelegte Sonderkarte „Brauereien in Bayern“. Sie listet alle gewerblich brauenden Betriebe im Freistaat auf und lädt dazu ein, die Vielfalt der Brauereien zu entdecken. Die kostenlose Karte wurde gemeinsam mit dem Bayerischen Brauerbund erstellt und soll die regionale Bierkultur stärken und erhalten. Einen Link findet ihr hier.
 

Murnauer Schüler setzen starkes Zeichen für den Klimaschutz

Bewaffnet mit Spaten und Schutzhüllen haben Murnauer Schülerinnen und Schüler ein starkes Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Über drei Tage hinweg haben mehrere Klassen verschiedener Schulen aus der Marktgemeinde 80 Bäume im Murnauer Moos gepflanzt. Eine Aktion, über die sich der Markt sehr freut: „Die Kinder leisteten einen wichtigen Beitrag für einen zukunftsfähigen Wald, der den Herausforderungen des Klimawandels standhält“, heißt es in einer Mitteilung. 

Betroffene Orte: Murnau a. Staffelsee

Bundeswehrübung über dem Kochelsee

Zahlreiche Fallschirmspringer der Bundeswehr sind heute und morgen zwischen Himmel und Kochelsee unterwegs. Der Einsatz ist Teil einer jährlichen Übung, bei der die Soldaten die Wasserlandung trainieren. Sie springen aus mehreren hundert Metern Höhe aus einem Flugzeug, landen im Kochelsee und müssen sich so schnell wie möglich aus dem Fallschirmgurt befreien. Boote bringen sie wieder an Land. Wer möchte, kann dieses Spektakel beobachten.

Betroffene Orte: Kochel a. See

Ihr braucht vor dem Urlaub noch einen neuen Ausweis? Was ihr wissen müsst

Wer vor dem Urlaub noch einen neuen Ausweis braucht: seit Mai werden Passfotos nur noch digital akzeptiert. Eigentlich. Denn es gibt Übergangsregeln. Die aber nicht in allen Ämtern im Oberland gelten. Wir haben für euch in größeren Kommunen nachgefragt. 

In Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg und Penzberg werden Fotos in Papierform übergangsweise noch bis zum 31. Juli akzeptiert.  Der Grund: die Behörden wurden noch nicht mit entsprechenden Fotoautomaten der Bundesdruckerei ausgestattet. In Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen und Weilheim wird dagegen schon jetzt nur noch digital aufgenommen. Die Ämter sind mit Fototerminals ausgestattet und können biometrische Passfotos direkt vor Ort machen. Die Umstellung auf digitale Passbilder soll den Datenmissbrauch verhindern.

Damit ihr euren Perso oder Reisepass noch rechtzeitig bekommt, gilt es einige Fristen zu beachten. Die Lieferzeiten liegen in der Regel bei mehreren Wochen. Wenn es schneller gehen muss, könnt ihr einen Expressreisepass beantragen. Der ist meistens innerhalb von 5 Werktagen abholbereit. In dringenden Fällen könnt ihr euch auch vorläufige Ausweispapiere ausstellen lassen. Diese Dokumente gibt es sofort. Aber Vorsicht: sie werden nicht in jedem Reiseland anerkannt. In die USA könnt ihr damit beispielsweise nicht reisen.

 

Penzberg: bis 31. Juli 2025 werden Fotos in Papierform akzeptiert, aber nur, wenn sie noch im Mai angefertigt wurden. Digitale Fotos könnt ihr in einem Mobilfunkladen bzw. einem örtlichen Drogeriemarkt machen lassen. Ein Fotoautomat in der Behörde soll demnächst durch die Bundesdruckerei ausgetauscht werden.

Garmisch-Partenkirchen: der Markt akzeptiert bis 31. Juli 2025 physische Passbilder. Ein Fotoautomat durch die Bundesdruckerei soll am heutigen Dienstag installiert werden.

Landsberg: die Stadt akzeptiert in Ausnahmefällen bis 31. Juli 2025 Fotos in Papierform. Im Bürgerbüro sollen demnächst zwei Systeme vorhanden sein, die digitale Lichtbilder anfertigen.

Starnberg: bis zum 31. Juli 2025 werden Passbilder in Papierform akzeptiert. Einen Fotoautomaten gibt es in der Behörde nicht. Die Stadt greift aber auf spezielle Handys zurück, mit denen sie digitale Passbilder selbst erstellen kann.

Schongau: analoge Passbilder werden in begründeten Ausnahmefällen bis 31. Juli 2025 akzeptiert. Es gibt drei Fotogeräte der Bundesdruckerei. Zwei sind bereits in Betrieb.

Bad Tölz: digitale Passfotos macht die Stadt direkt im Amt und werden mit entsprechenden Automaten bei der Beantragung der Ausweisdokumente angefertigt.

Weilheim: Passfotos in analoger Form werden nicht mehr angenommen. Seit dem 1. Juni 2025 besitzt die Stadt einen Fotoautomaten.

Wolfratshausen: die Stadt erkennt Passbilder in Papierform nicht mehr an. Digitale Fotos werden direkt in der Behörde erstellt.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, Weilheim i. OB, Schongau, Bad Tölz, Wolfratshausen, Starnberg, Landsberg am Lech

Aquaplaning führt zu weiteren Unfällen auf den Straßen im Oberland

Innerhalb der letzten 72 Stunden hat es auf der Autobahn A 95 eine massive Unfallserie gegeben. Nasse Fahrbahnen, plötzlich einsetzender Starkregen und nicht angepasste Geschwindigkeit haben zu insgesamt mehr als 20 Verkehrsunfällen geführt.

Ein laut Polizei „besonders gravierender Unfall“ ist in der Nacht auf heute passiert. Kurz vor der Münchner Stadtgrenze verlor ein 20-Jähriger bei geschätzt über 200 km/h auf regennasse Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen krachte in die Leitplanke und zerstörte mehrere Felder, schlitterte über die Fahrbahn und kam auf dem Dach zum Stehen. Das Ergebnis: ein großes Trümmerfeld. Der Fahrer selbst wurde wie durch ein Wunder nicht schwerer verletzt.

Hinweis der Verkehrspolizei Weilheim:

Bitte passt eure Geschwindigkeit stets den Wetter- und Sichtverhältnissen an. Besonders bei Starkregen besteht akute Aquaplaning-Gefahr. Reduziert das Tempo deutlich, erhöht den Sicherheitsabstand und vermeidet abrupte Lenkbewegungen. Rettungsgassen sind freizuhalten, und es ist mit erhöhter Aufmerksamkeit an Unfallstellen zu fahren – jede Sekunde zählt für Einsatzkräfte und Verletzte.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen, München

Hochwasserwarnung für München - Lage im Oberland weniger angespannt

Seit heute Nacht gilt für Stadt und Landkreis München eine offizielle Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen. Die Regenmassen der letzten Tage haben im Zwischeneinzugsgebiet von Loisach und Isar die Abflüsse deutlich zunehmen lassen, heißt es in der Meldung des Hochwassernachrichtendienstes Bayern. In der Nacht soll Meldestufe 1 am Pegel München/Isar überschritten worden sein. Direkt im Oberland scheint die Lage noch entspannter. Lediglich was die Grundwasserpegel angeht, warnen die Experten an mehreren Stellen im Kreis Garmisch-Partenkirchen vor hohen Ständen. Noch bis Mittag warnt der Deutsche Wetterdienst vor anhaltendem Dauerregen.

Betroffene Orte: München

Brenzlige Situationen zwischen großen Schiffen und Wassersportlern auf Oberland-Seen - Bayerische Seenschifffahrt warnt

Auf den Seen bei uns im Oberland kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen den großen Schiffen und Wassersportlern. Die Bayerische Seenschifffahrt warnt Schwimmer davor, den Dampfern zu nahe zu kommen. Denn Schiffe können weder schnell ausweichen noch schnell bremsen, sagt der Geschäftsführer Michael Grießer.

„Gerade beim Anlege- oder auch beim Ablegemanöver kann es zu Gefahrensituationen kommen, weil wenn man da in die Welle hinten noch reinspringt, dann muss der Kapitän noch mal bremsen und dreht die Richtung der Schraube um, dann hat man halt sofort eine Sogwirkung.“

Im Zweifel müssen die Kapitäne abdrehen und können nicht anlegen. Daher der Appell an Badegäste: die Stege dringend zu meiden und sich an die geltenden Regeln zu halten. 

„Auf dem See soll man die Route der Fahrgastschiffe beachten und früh genug aus dem Weg  gehen und an den Anlegestegen gilt 100 Meter muss man wegbleiben, um anlandende oder ablegende Schiffe nicht zu behindern.“

Kommen Badegäste den Schiffen zu nahe, kann es lebensgefährlich werden.

„Viele sagen dann, das kann ich schon einschätzen, das mag 100-mal gut gehen, aber das 101 mal passiert halt irgendwas und deshalb mein Appell an alle: Vorsicht vor den großen Fahrgastschiffen und immer genügend Abstand halten.“

Der Sog der Schraube kann einen Menschen beispielsweise unter das Schiff ziehen.

Betroffene Orte: Starnberger See, Ammersee

Garmisch-Partenkirchen: Gastfamilien für kommendes Schuljahr gesucht

Habt ihr Lust, jungen Menschen aus aller Welt die Türen zu öffnen? Die gemeinnützige Austauschorganisation "Experiment" sucht aktuell Gastfamilien in Garmisch-Partenkirchen – für Austauschschüler aus Ländern wie den USA, Mexiko, Estland oder Italien. Sie wollen ab September für ein Schuljahr nach Deutschland kommen. Egal ob Familie mit Kindern, alleinlebend, Patchwork oder Rentnerpaar – Gastfamilie kann jeder werden! Währenddessen werden ihr von der Austauschorganisation begleitet und habt Kontakt zu einem persönlichen Ansprechpartner vor Ort.
Gastfamilie - Aktuelle Gesuche | Experiment e.V.

Betroffene Orte: Garmisch-Partenkirchen

"Ranzen her!" - Oberland beteiligt sich an Schulranzen-Sammelaktion

Endspurt in Richtung Sommerferien – die Kinder im Oberland freuen sich auf sechs freie Wochen, die Eltern denken schon jetzt an das nächste Schuljahr. Denn Hefte, Stifte und Schulranzen werden immer teurer und nicht alle Familien können sich eine neue Schulausstattung leisten.

Damit aber alle Kids im September gut ausgerüstet ins neue Schuljahr starten können, gibt’s auch in diesem Jahr wieder die Aktion „Ranzen her!“. Initiiert wird das Ganze von den Lechwerken. Bis zum 22. August könnt ihr eure gebrauchten, aber gut erhaltenen Schulranzen an zahlreichen Sammelstellen in der Region abgeben – wo genau erfahrt ihr hier

Betroffene Orte: Schongau